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	<title>Wadgassen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:11:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wadgassen&amp;diff=36021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Kraasch: Änderung 266349428 von ~2026-24059-26 rückgängig gemacht; Keine Verbesserung</title>
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		<updated>2026-04-20T18:55:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266349428&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266349428&quot;&gt;266349428&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24059-26&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24059-26&quot;&gt;~2026-24059-26&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wadgassen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49.267994&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6.791096&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wadgassen in SLS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Saarland&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saarlouis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 187&lt;br /&gt;
|PLZ               = 66787&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06834&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 10044120&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE AGN&lt;br /&gt;
|Straße            = Lindenstr. 114&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.wadgassen.de/ www.wadgassen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = [[Sebastian Greiber]]&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wadgassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist sowohl die saarländische [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Saarlouis]], rund 15 Kilometer westlich von [[Saarbrücken]], als auch der Gemeindeteil Wadgassen selbst zu verstehen. Zur besseren Unterscheidung wird im Schriftverkehr auch die Formulierung &amp;#039;&amp;#039;Wadgassen (Ort)&amp;#039;&amp;#039; genutzt, wenn es um den Gemeindeteil geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Wadgassen ist im Tal der [[Bist]] gelegen, einem linksseitigen Zufluss der [[Saar]], am nördlichen Rand der [[Warndt]]-Region und somit im südwestlichen Teil des [[Saarland]]es. Die nächstgelegenen Städte sind [[Saarlouis]] in ca. 7,7&amp;amp;nbsp;km und [[Völklingen]] in 6&amp;amp;nbsp;km Entfernung. Die Gemeinde wird von der Bist durchflossen, die bei Hostenbach in die Saar mündet. Im Gemeindebesitz ist die Rotsolig-Quelle in Wadgassen (Ort), die über den Ellbach u.&amp;amp;nbsp;a. das Wadgasser Naturfreibad mit Wasser versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Einwohnerzahl (Stand: 1. Januar 2021)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Wadgassen |url=https://www.wadgassen.de/rathaus-service/die-gemeinde-frueher-und-heute/strukturdaten/ |titel=Strukturdaten |abruf=2022-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=200 |&lt;br /&gt;
* [[Differten]]: 3.371&lt;br /&gt;
* [[Friedrichweiler]]: 875&lt;br /&gt;
* [[Hostenbach]]: 4.691&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Schaffhausen (Saar)|Schaffhausen]]: 3.757&lt;br /&gt;
* Wadgassen (Ort): 3.822&lt;br /&gt;
* [[Werbeln]]: 1.232&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wadgassen trug in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Bezeichnungen, die sich nicht auf naheliegende Formen wie Waldgassen, Wadgaßen oder Wadgass reduzieren lassen. Einige dokumentierte Namen lauten: Villa Wuadegozzinga sowie Wadegozzinga, Vallis Goziensis, Wadegassen, (de) Wadgozen, Wadegocenges, Wadegoyzen, Wadegozinga, Wadegozhingen, Wadegozzinga, Wategozingen, Watlegozinga&amp;lt;ref name=&amp;quot;namenvonwdg&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle |url=http://museum.academia-wadegotia.de/synapsecore.php5/noSidebar/synWiki/Abtei_Wadgassen_Namen |titel=Alte Bezeichnungen für Wadgassen |abruf=2014-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Mehrere [[Archäologie|archäologische]] Funde in [[Differten]] und [[Friedrichweiler]] weisen darauf hin, dass die Gegend schon in der [[Steinzeit]] bewohnt gewesen ist. Neben einem [[Kelten|keltischen Grabhügel]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kgrabhuegel&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle |url=http://museum.academia-wadegotia.de/synapsecore.php5/synWiki/Kartenarchiv |titel=Liste aller verwendeten Karten, Kartenarchiv |abruf=2014-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stieß man bei Ausgrabungen in Differten auf Siedlungshinweise aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]]. Diese beschränken sich aber, neben wenigen Funden die auf einen kleinen [[Vicus]] hindeuten, auf nachweisbare Querverbindungsstraßen zu den Routen [[Metz|Divodurum]] – [[Saarbrücken|Vicus Saravus]] – [[Mainz|Mogontiacum]] sowie [[Trier|Augusta Treverorum]] – [[Pachten|Contiomagus]] – Vicus Saravus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rstrassen&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Friedrich Schröter: Römische Niederlassungen und Römerstraßen in den Saargegenden, Mönchengladbach 1846 (1974).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein besonderer Fund war die sehr gut erhaltene Sandsteinplatte des &amp;#039;&amp;#039;Merkur von Differten&amp;#039;&amp;#039;, die beim Abriss der alten Ortskirche 1893 entdeckt wurde und den Gott [[Mercurius|Merkur]] mit Heroldsstab darstellt. Die gallo-römische Darstellung ist ein wichtiges Indiz für die kontinuierliche Besiedlung auch in der römischen Epoche. Eine Kopie der Platte befindet sich in der Merkurstube der Bisttalhalle in Differten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkurstube&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle |url=http://wadgassen.de/freizeit/freizeit-und-naherholung/heimatstuben.html |titel=Heimatstuben |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140419015943/http://wadgassen.de/freizeit/freizeit-und-naherholung/heimatstuben.html |archiv-datum=2014-04-19 |abruf=2014-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königshof und Abtei ===&lt;br /&gt;
Die ersten urkundlichen Funde weisen die Gegend der heutigen Großgemeinde Wadgassen als einen [[Fränkisches Reich|fränkischen Königshof]] aus, der wahrscheinlich nach der [[Völkerwanderung]]szeit entstand. Im Jahre 902 ist Wadgassen, als &amp;#039;&amp;#039;Villa Wuadegozzinga&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, Aufenthaltsort des Karolinger-Königs [[Ludwig das Kind]], der hier eine Urkunde ausstellte. Die ersten urkundlichen Erwähnungen der anderen Gemeindeteile erfolgen deutlich später. Die älteste Urkunde aus dem Jahr 1067 erwähnt dabei Differten. Die Orte [[Werbeln]], [[Hostenbach]] und [[Schaffhausen (Saar)|Schaffhausen]] werden erst deutlich später in den Jahren 1214, 1225 und 1325 erstmals urkundlich aufgeführt. Die Gründungsurkunde von Friedrichweiler datiert sogar erst aus dem Jahr 1725.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Königshof gelangt 1080 durch Schenkung König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] in den Besitz von [[Sigbert I.]], dem Grafen des unteren [[Saargau]]es. Sigberts Sohn, Graf [[Friedrich (Saarbrücken)|Friedrich von Saarbrücken]], bestimmte den Hof mit allen zugehörigen Besitzungen testamentarisch zur Gründung eines [[Augustiner-Chorherren]]stifts. Erzbischof [[Albero I. von Löwen|Albero von Trier]] gründete 1135 im heutigen Ort Wadgassen ein [[Prämonstratenser]]kloster, dessen erster Abt der aus der [[Abtei Prémontré]] berufene Chorherr Wolfram war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte für den Rodena Theologischen-Verein.png|mini|Einzugsgebiet der Abtei und Rodener Sprengel]]&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1792 entwickelte sich die [[Abtei Wadgassen]] durch das Wirken der Prämonstratenser-Chorherren, durch Stiftungen und Schenkungen zu einem geistig-kulturellen Zentrum an der mittleren [[Saar]] mit großem Streubesitz und einer ausgedehnten Herrschaft. Deren Kernbereich war Wadgassen, das heißt die eigentliche Abtei mit dem Oberhof und dem Spurk, der Meierei Hostenbach mit den Orten Hostenbach, Schaffhausen und dem Dorf Werbeln. Differten war zu Beginn der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] zur Hälfte im Besitz der Abtei, in Friedrichweiler hatte sie lediglich Besitzungen. Auch der heutige Stadtteil [[Roden (Saar)|Roden]] der Kreisstadt [[Saarlouis]] gehörte für einige Dekaden zur Wadgasser Abtei. Von 1687 bis 1721 übertrug die [[Benediktinerabtei St. Mauritius (Tholey)|Benediktinerabtei Tholey]] ihre verbrieften Rechte am Rodener Sprengel an die Wadgasser Abtei&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeittafelrodena&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle |url=http://heimatforschung.rodena.de/index.php5?id=Zeittafel |titel=Zeittafel des Rodena Theologisch-Historischen Vereins |hrsg=Rodena Theologisch-Historischer Verein |abruf=2014-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Nichteinhaltung der Absprachen führte zu einer Klage der Abtei Tholey in Trier, die letztlich die alten Besitzrechte wiederherstellte&amp;lt;ref name=&amp;quot;besitzrechte&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle |url=http://heimatforschung.rodena.de/index.php5?id=Die_alte_Kirche |titel=Die alte Kirche |hrsg=Rodena Theologisch-Historischer Verein |abruf=2014-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass Mitglieder der Familie Bruch als Inhaber der gleichnamigen saarländischen [[Bruch (Brauerei)|Brauerei G.A. Bruch]] während drei Generationen [[Propst|Pröpste]] der Wadgasser Abtei gewesen sind, in der nachweislich seit Anfang des 16. Jahrhunderts bereits Bier gebraut worden war, führte zur Entstehung des [[Bruch (Brauerei)|Wadgasser Klosterbräu]] im Jahre 2011. Im Hinblick auf die vergangene Zeit und die nicht mehr vorhandene Originalrezeptur hat dieses Bier eher eine heimatkundliche [[Marketing]]-Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cristallerie ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1843 wurde von [[Nicolas Villeroy]], [[Jean-François Boch]] und [[Eduard Karcher]] die Cristallerie Wadgassen gegründet, deren erster Leiter Eugen von Boch wurde. Die Cristallerie dominierte die Wadgasser Industrie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, was an vielen alltäglichen Details, so auch beim Namen des Karnevalvereins „Glasspatzen“, erkennbar ist. Die V&amp;amp;B Cristallerie war hier jedoch nicht der erste Betrieb zur Glasherstellung. Schon um 1680 gab es in Wadgassen-Werbeln eine kleine Glasmanufaktur der Abtei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cwad&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://museum.academia-wadegotia.de/synapsecore.php5/Sidebar/synWiki/CristallerieArtikel |titel=Artikel zur Cristallerie Wadgassen |abruf=2014-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Glasproduktion fand im Jahr 1986 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.saar-nostalgie.de/Glasindustrie.htm, abgerufen am 21. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Umnutzung der Fläche der alten Lagerräume und der Brennöfen des Hauptgebäudes erfolgte in den 1990ern durch das Sommertheater. So wurden dort die &amp;#039;&amp;#039;New York Story&amp;#039;&amp;#039; (1996), die &amp;#039;&amp;#039;Herzbstzeitlosen&amp;#039;&amp;#039; (1997), das &amp;#039;&amp;#039;Cabaret&amp;#039;&amp;#039; (1998), &amp;#039;&amp;#039;Der Mann von La Mancha&amp;#039;&amp;#039; (1999)&amp;lt;ref name=&amp;quot;WadgassenGemeindeauskunftPrAmt&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Spielplansammlung Sommertheater Cristallerie Wadgassen, Gemeindearchiv Wadgassen.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgeführt. Aus Kostengründen wurde das Sommertheater 2000 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großgemeinde/Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurden die dem Amt Wadgassen angehörigen Gemeinden [[Differten]], [[Hostenbach]], [[Schaffhausen (Saar)|Schaffhausen]] und [[Werbeln]] im Zuge der [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland]] an die Gemeinde Wadgassen angegliedert, wodurch die [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974#Gemeinde Wadgassen|Großgemeinde Wadgassen]] entstand. In Veröffentlichungen ist die (Selbst-)Bezeichnung Gemeinde Wadgassen häufig zu finden. Bis zur Einführung des einheitlichen fünfstelligen Postleitzahlensystems 1993 lautete die PLZ 6633, danach 66787.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rekommunalisierung ===&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1990er und verstärkt ab 2000 bemüht sich die Gemeinde um die [[Rekommunalisierung]] unterschiedlicher Bereiche der Ent- und Versorgung. Sie realisiert dies durch die an die Gemeinde gekoppelten Bäderbetrieb Wadgassen GmbH und den Entsorgungsbetrieb. Die Bäderbetrieb Wadgassen GmbH hat als Tochterbetrieb die Gemeindewerke Wadgassen GmbH und diese wiederum die GemeindeStrom Wadgassen GmbH etabliert. Der Bäderbetrieb Wadgassen GmbH obliegt die Verwaltung des Hallenbades und der Sauna in Differten sowie des Freibades in Wadgassen (Ort). Die Gemeindewerke Wadgassen GmbH tritt im Bereich [[Wasserversorgung]] als Betreiberin und im Vertrieb auf, im Bereich [[Abwasser]] nur als faktorierendes Organ, im Bereich Strom als Netzbetreiberin und im Bereich als [[Gasnetz#Transport|Gasnetz]] als Verpächterin. Der GemeindeStrom Wadgassen GmbH obliegt rein der Vertrieb des Stromes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GSWwdg&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Infos auf http://www.gemeindestromwadgassen.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hoheitliche Aufgabe]]nbereiche wie Abwasser- und Müllentsorgung sind im Entsorgungsbetrieb zusammengefasst. Nach dem EVS-Ausstieg bietet die Gemeinde auch die [[Müllabfuhr]] selbst an und unterhält einen eigenen, noch provisorischen [[Recyclinghof|Wertstoffhof]] in der Bahnhofstraße in Wadgassen (Ort).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen im Saarland 2024|Gemeinderatswahlen vom 9. Juni 2024]] führten zu folgender Verteilung der 33 Sitze im Gemeinderat:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnis.saarland.de/GRW/ergebnisse_gemeinde_44120.html Gemeinderatswahl 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnis.saarland.de/GRW_19/ergebnisse_gemeinde_44120.html Gemeinderatswahl 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* SPD: 12 Sitze (−4)&lt;br /&gt;
* CDU: 9 Sitze (±0)&lt;br /&gt;
* GRÜNE: 1 Sitz (−2)&lt;br /&gt;
* FDP: 1 Sitz (−1)&lt;br /&gt;
* LINKE: 0 Sitze (−2)&lt;br /&gt;
* Wir Wadgassen: 10 Sitze (+10)&lt;br /&gt;
* FWG Wadgassen 0 Sitze (−1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Amtszeit&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946–1956|| Reinhold Hanke, CVP&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.saar-nostalgie.de/JoHo_Bous_Wadgassen.htm |titel=Einweihung der Saarbrücke Bous – Wadgassen 1951 |hrsg=Saar Nostalgie |datum=2009-10-11 |abruf=2014-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956–1960|| Emil Lorscheider, CDU&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960–1968|| Johann Münchow, SPD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1968–1974|| Alois Trouvain, CDU&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1974–1988|| Friedrich Mouty, CDU&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1988–2014|| Harald Braun, SPD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seit 1. Mai 2014|| [[Sebastian Greiber]], Einzelbewerber (bei der Wahl FDP&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/lokalnews/FDP-Wadgassen-Buergermeisterwahl-freier-Bewerber;art27857,4914058 |text=saarbruecker-zeitung.de |archive-is=20131210121652}} u. {{Internetquelle |url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Sebastian-Greiber-Buergermeister-Wadgassen-Egbert-Ulrich;art27856,5053134 |titel=Sebastian Greiber wird neuer Bürgermeister in Wadgassen |hrsg=Saarbrücker Zeitung |datum=2013-12-08 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131221083907/http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Sebastian-Greiber-Buergermeister-Wadgassen-Egbert-Ulrich;art27856,5053134 |archiv-datum=2013-12-21 |abruf=2014-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, jetzt SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 15. Juli 1976 durch das [[Saarländisches Ministerium für Inneres, Bauen und Sport|Saarländische Innenministerium]] genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Über einer erniedrigten, geschweiften blauen Spitze, darin eine goldene heraldische [[Lilie (Heraldik)|Lilie]], gespalten von Gold und Rot, vorne ein halber, rotbewehrter schwarzer [[Adler (Wappentier)|Adler]] am Spalt, hinten ein durchgehendes goldenes [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben der Gemeinde sind Rot – Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung von Königshof und Abtei für die Entstehung und Entwicklung der Gemeinde Wadgassen wird in dem neuen Gemeindewappen durch die Aufnahme des königlichen Adlers und des Kreuzes als gemeinsame und für alle Ortsteile gültige Symbole dokumentiert. Die Lilie symbolisiert die Zeit der [[Herzogtum Lothringen|lothringischen]] sowie [[Haus Bourbon|französischen]] Landeshoheit und die Farben Blau – Gold waren zugleich Farben des französischen Königshauses. Der Adler als Wappenschild der deutschen Könige erscheint erstmals im zwölften Jahrhundert gegen Ende der Regierungszeit [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]]. Als Herrschersymbol auf königlichen Insignien oder königlicher Gewandung ist er schon älter. Im königlichen Siegel erscheint er auch bei den Königen und Kaisern aus dem [[Salier|salischen Hause]], unter deren Herrschaft im Jahre 1080 der Königshof Wadgassen als Schenkung an die Grafen im Saargau kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Johannes Enno Korn, &amp;#039;&amp;#039;Adler und Doppeladler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Herold, Vierteljahresschrift für Heraldik,&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 1966, S. 305 f. und 334–337.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Darstellungsart der gemeinen Figur und die Strukturreform 1974 kann der Adler als Symbol für die Bundesrepublik Deutschland verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen des Ortsteils ===&lt;br /&gt;
Der Ort Wadgassen hat ein gänzlich anderes Wappen als die gleichnamige Gemeinde:&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild = Wappen des Ortes Wadgassen.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen des Ortes Wadgassen&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Rot unter zwei schräggekreuzten verkürzten silbernen Abtstäben ein silberner Glasschmelzofen mit drei goldenen Feuerungsöffnungen, aus denen goldene Flammen schlagen.&lt;br /&gt;
|Begründung = Die [[Krummstab|Abtstäbe]] versinnbildlichen die den Ort prägende Gründung und das Bestehen der Prämonstratenserabtei Wadgassen vom 11. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die ab 1842 auf dem Gelände der Abtei betriebene Kristallfabrik von Villeroy &amp;amp; Boch und ihr wirtschaftlicher Einfluss auf die Gemeinde wird durch den Glasschmelzofen dargestellt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 25. Juli 1968 durch das Saarländische Innenministerium genehmigt.&lt;br /&gt;
Die Farben des Ortsteils sind Rot – Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeindepartnerschaft}}&lt;br /&gt;
* [[Arques (Pas-de-Calais)|Arques]], [[Frankreich]] seit 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Maschinenbau FLSmidth Wadgassen GmbH. 2007 erfolgte der Aufkauf der Firma Koch GmbH und die Umbenennung in [[FLSmidth]] Koch GmbH. Diese fusionierte 2010 mit der FLSmidth MVT GmbH zur FLSmidth Wadgassen GmbH. Das im April 2010 vorgestellte Konzeptpapier sowie die Maßnahmen der letzten Jahre sehen vor, die FLSmidth Wadgassen GmbH zu einem reinen Technologiezentrum für Fördertechnik umzubauen&amp;lt;ref name=&amp;quot;flsmidth&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/karriere/saarwirtschaft/art356632,5066083 |titel=SZ Bericht: FLSmidth Wadgassen will Werkstatt abspalten und verkaufen |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140727034021/http://www.saarbruecker-zeitung.de/karriere/saarwirtschaft/art356632,5066083 |archiv-datum=2014-07-27 |abruf=2014-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Lifestyle Outlets myland Cristallerie Wadgassen, Kurzformen „myland / Cristallerie Wadgassen“ sowie „myland“, eröffnete am 4. Oktober 2012&amp;lt;ref name=&amp;quot;myland&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/dillingen/Myland-Wadgassen;art2809,4459349 |titel=SZ Bericht: Lifestyle-Outlet-Center Myland auf dem Cristallerie-Gelände öffnet |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151208232441/http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/dillingen/Myland-Wadgassen;art2809,4459349 |archiv-datum=2015-12-08 |abruf=2012-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf dem Gelände der alten Cristallerie. In „myland“ wurde im Oktober 2012 das [[Factory-Outlet-Center]] von [[Villeroy &amp;amp; Boch]] (V&amp;amp;B) integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der ehemalige [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Wadgassen&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Völklingen–Thionville]] sowie am ehemaligen [[Abzweigstelle|Abzweig]] zur [[Saarstrecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Zeitungsmuseum]] (DZM) im ehemaligen Abteihof, dem ursprünglichen Guts- und Wirtschaftshof des Prämonstratenserklosters in Wadgassen. Anschrift: Am Abteihof 1, 66787 Wadgassen (Dorf).&lt;br /&gt;
* museum. academia wadegotia – Wadgasser Historie und lebendige Gemeindegeschichte; Aussteller in Wadgassen (Dorf). Anschrift: Treppenstraße 13, csw Neubau. Private Trägerschaft in Form eines [[Museum|Institutsmuseums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Museen ===&lt;br /&gt;
Die lange Jahre auf dem Gelände der ehemaligen Cristallerie Wadgassen befindlichen Museen wurden im Zuge der Projektierung des Outlet-Zentrums geschlossen: Das [[Saarländisches Zweiradmuseum|Saarländische Zweiradmuseum]] am 30. September 2007 und das Glashütten-Museum, als Teil des von [[Villeroy &amp;amp; Boch]] unterhaltenen Erlebniszentrums Wadgassen, am 30. September 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DeutschesZeitungsMuseumWadgassenPanorama.jpg|mini|hochkant=2|Teil der ehemaligen Abtei: Deutsches Zeitungsmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem ehemaligen Prämonstratenserkloster sind einige wenige Gebäude(teile) erhalten geblieben. So befindet sich im ehemaligen Guts- und Wirtschaftshof heute das [[Zeitungsmuseum#Deutsches Zeitungsmuseum in Wadgassen|Deutsche Zeitungsmuseum]] der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, in der Saarstraße findet man zwei ehemalige Gesindehäuser und auf dem Gelände des „myland / Cristallerie Wadgassen“ kann man verschiedene Mauerreste und Gebäude finden. Dort befinden sich neben dem Spätbarocken Hospitalbau sowie einem erhalten gebliebenen Teil des Torhauses auch Reste der barocken Gartenmauer des Kräutergartens der Abtei. Im Ort findet man das renovierte Spurker Haus, den ehemaligen Gasthof, Ziegelei und Richtstätte des Hochgerichtes Wadgassen. An diesem, schon im 13. Jahrhundert erwähnten, langgestreckten zweigeschossigen Bau kann man die unterschiedlichen Bauphasen noch immer gut erkennen. So die aus dem 16. Jahrhundert stammende Galerie als Zugang zum Obergeschoss und die barocken Fenster aus dem 18. Jahrhundert. Weitere Relikte der Abtei sind die historischen Grenzsteine aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Wadgassen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
=== Kindertageseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Kita Regenbogen Differten&lt;br /&gt;
* Kita Waldwichtel Friedrichweiler&lt;br /&gt;
* Kita Abenteuerinsel Hostenbach&lt;br /&gt;
* Kita Sonnenschein Schaffhausen&lt;br /&gt;
* Kath. Kindertageseinrichtung Maria Heimsuchung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Wadgassen |url=https://www.wadgassen.de/leben-wohnen/kinder-und-jugend/kindertageseinrichtungen-und-kinderkrippen/ |titel=Kindertageseinrichtungen und Kinderkrippen |sprache=de-DE |abruf=2018-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundschulen ===&lt;br /&gt;
* Grundschule im Bisttal Differten&lt;br /&gt;
* Grundschule Hostenbach-Schaffhausen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Wadgassen |url=https://www.wadgassen.de/leben-wohnen/kinder-und-jugend/schulen/ |titel=Schulen |sprache=de-DE |abruf=2018-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaftsschule ===&lt;br /&gt;
* Bisttalschule Wadgassen/Bous&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Wadgassen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DSCF0161.JPG|Plastik von Harald Thoma am Verkehrskreisel in der Nähe der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 WadgasserAbteiinGlas.jpg|Gläsernes Modell der Wadgasser Abtei in der [[Mariä Heimsuchung (Wadgassen)|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
 BistWirbel.jpg|Die [[Bist]] bei Wadgassen kurz vor ihrer Mündung in die Saar&lt;br /&gt;
 Wadgassen Abtei04.jpg|Reste des Seitenschiffes der ehemaligen Prämonstratenserabteikirche&lt;br /&gt;
 Wadgassen Abtei08.jpg|Gebäude der ehemaligen Kristallfabrik im Gelände der Abtei&lt;br /&gt;
 ZweiradmuseumWadgassen1.jpg|Ehemaliges Zweiradmuseum auf dem Gelände der Cristallerie&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Die sechs Gemeindebezirke verfügen über eine reiche Ausstattung an Sport-, Naherholungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen. In Differten findet man das Hallenbad, einen Fischweiher und den Wildpark in dem mit Waldwanderwegen ausgestatteten Naherholungsgebiet. Von hier aus gelangt man auch in das Naturschutzgebiet „Eulenmühle“, das sich auf einer Fläche von 56 Hektar bis nach [[Überherrn]] ausdehnt. Am Ortseingang von Wadgassen ist das mit 5 Hektar Gesamtfläche größte Naturwasser-Parkbad des Saarlandes gelegen. In Hostenbach befinden sich die, als Naturbiotop und Naherholungsgebiet ausgebauten, [[Hostenbach#Naturschutzgebiete|Saaraue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Emilie Koch]] (1922–2020), Unternehmerin&amp;lt;ref name=&amp;quot;kondolenz&amp;quot;&amp;gt;Wadgasser Rundschau 30/2020, 2, 4–7, https://archiv.wittich.de/epapers/176/2020/30/html5forpc.html [21.7.2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr |4860 |Koch Emilie geb. Welsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* Peter Kiefer (1884–1945), christl. Gewerkschafter, Propagandaleiter Deutsche Front, Zentrums-Politiker, NSDAP, Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Peter Lorson]] (1897–1954), katholischer Theologe, Jesuit, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* Nikolaus Gothier (1900–1945), politischer Leiter KPD Wadgassen, 2 Jahre Zuchthaus, KZ Dachau und Buchenwald, von der SS erschossen&lt;br /&gt;
* [[Johannes Kirschweng]] (1900–1951), Priester und Schriftsteller. Ein Denkmal befindet sich vor dem Deutschen Zeitungsmuseum&lt;br /&gt;
* [[Aloys Christ]] (1910–1998), römisch-katholischer Geistlicher und Provinzial der Kölner Ordensprovinz der Redemptoristen&lt;br /&gt;
* Aloys Hewener (1911–?), kath. Jungscharführer, Widerstand gegen das NS-System, war im KZ Esterwegen, hat saarländischen Verdienstorden&lt;br /&gt;
* Siegfried Schwarz (1925–1993), einer der Differter Juden, floh nach Frankreich, schloss sich der Résistance an, starb in Agen.&lt;br /&gt;
* [[Lothar Meßner]] (1926–2019), Bildhauer und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Werner Zimmer (Moderator)|Werner Zimmer]] (1936–2015), Hörfunk- und Fernsehmoderator&lt;br /&gt;
* [[Peter Burg]] (* 1941), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Volker Panzer]] (1947–2020), Journalist&lt;br /&gt;
* [[Monika Kneip]] (* 1952), Tischtennisspielerin&lt;br /&gt;
* [[Werner Zaske]] (* 1961), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Ursula Hertewich]] (* 1975), Apothekerin und [[Dominikanerinnen|Dominikanerin]]&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Buss]] (* 1977), Musiker und Songwriter&lt;br /&gt;
* [[Timo Ahr]] (* 1993), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Lars Gindorf]] (* 2001), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Hermann Wienenbrügge]] (1813–1851), katholischer Pfarrer, Religionslehrer und Dichter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
in alphabetischer Reihenfolge der Autoren:&lt;br /&gt;
* Josef Burg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regesten der Prämonstratenserabtei Wadgassen bis zum Jahre 1571.&amp;#039;&amp;#039; Saarbrücken 1980.&lt;br /&gt;
* Josef Burg: &amp;#039;&amp;#039;Die Abtei Wadgassen und die „Pfarr Oberkirch“ zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschäftsbericht der Volksbank Wadgassen 1976.&amp;#039;&amp;#039; S. 15–20.&lt;br /&gt;
* Josef Burg: &amp;#039;&amp;#039;Die Abtei Wadgassen im Dreißigjährigen Krieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1978, S.&amp;amp;nbsp;145–150.&lt;br /&gt;
* Josef Burg: &amp;#039;&amp;#039;„Der Hof“ in Wadgassen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 14, 1989.&lt;br /&gt;
* Josef Burg: &amp;#039;&amp;#039;Der Oberhof in Wadgassen – Eine vergessene Einzelsiedlung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Mathilden-Apotheke 1896–1996.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift, Saarlouis 1996.&lt;br /&gt;
* Josef Burg: &amp;#039;&amp;#039;Spurk – Geschichte einer Einzelsiedlung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Mathilden-Apotheke 1896–1996.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift, Saarlouis 1996.&lt;br /&gt;
* Josef Burg: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Prämonstratenserabtei Wadgassen. Die Gründung und ihre Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saarheimat.&amp;#039;&amp;#039; Band 29, 1985, S. 162–171.&lt;br /&gt;
* Stefan Flesch, Joachim Conrad, Thomas Bergholz: &amp;#039;&amp;#039;Mönche an der Saar – Die mittelalterlichen Ordensniederlassungen im saarländisch-lothringischen Grenzraum.&amp;#039;&amp;#039; Saarbrücken 1986.&lt;br /&gt;
* Katholische Kirchengemeinde Maria Heimsuchung Wadgassen, Zivilgemeinde Wadgassen, Bisttalforum Wadgassen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Prämonstratenserabtei Wadgassen 1135–1792, Beiträge zur Abtei- und Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. anlässlich des Jubiläums &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Gründung der Prämonstratenserabtei Wadgassen.&amp;#039;&amp;#039; Wadgasser Publikationen Nr. 4, Saarlouis 1985.&lt;br /&gt;
* Walter Lauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Glasindustrie im Saargebiet.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1922.&lt;br /&gt;
* Adolf Morschett: &amp;#039;&amp;#039;Stumme Zeugen der Vergangenheit, Über alte Grenzsteine der Abtei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Einheitsgemeinde Wadgassen. Das Jahr der Jubiläen, 750 Jahre Hostenbach, 650 Jahre Schaffhausen, 250 Jahre Friedrichweiler.&amp;#039;&amp;#039; Dillingen/Saar 1975.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Peters: &amp;#039;&amp;#039;Springiersbach und die Anfänge des Prämonstratenserstifts Wadgassen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 7 (1981).&lt;br /&gt;
* Manfred und Stefan Reinert: &amp;#039;&amp;#039;Die doppeltürmige Abteikirche von Wadgassen – eine Fiktion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kurtrierisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 41/Jg. 2001, S.&amp;amp;nbsp;223–233.&lt;br /&gt;
* Saarforschungsgemeinschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Kreise Ottweiler und Saarlouis.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Walter Zimmermann, 2., unveränderte Auflage der Erstausgabe von 1934. Saarbrücken 1976, S. 278–293.&lt;br /&gt;
* [[Georg Skalecki]]: &amp;#039;&amp;#039;Baumeister und Bauhandwerker beim barocken Neubau der Prämonstratenserabtei Wadgassen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kurtrierisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, 1993, S. 159–175.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Franz-Josef Trenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Prämonstratenserabtei Wadgassen in der Zeit der französischen Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Analecta Praemonstratensis.&lt;br /&gt;
* Michael Tritz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Abtei Wadgassen. Zugleich eine Kultur- und Kriegsgeschichte der Saargegend.&amp;#039;&amp;#039; Unveränderter Nachdruck der Ausgabe Wadgassen 1901 mit einer Einleitung von Hans-Walter Herrmann und einem Register, Saarbrücken 1978.&lt;br /&gt;
* Dominik Wolfgang Veix: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Prämonstratenserordens besonders dargestellt am Beispiel der Abteien Arnstein und Wadgassen.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsdiplomarbeit, Wien 1993.&lt;br /&gt;
* [http://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/REL?PPN=1311260269 Literatur über Wadgassen] in der [[Saarländische Bibliographie|Saarländischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Wadgassen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wadgassen.de/ Gemeinde Wadgassen (offizielle Website)]&lt;br /&gt;
* [http://www.grossgemeinde-wadgassen.de/ Gemeinde Wadgassen (private Website)]&lt;br /&gt;
* [http://museum.academia-wadegotia.de/ museum.academia-wadegotia.de (Geschichte, Kultur und Lebendige Gemeindegeschichte von Wadgassen mit Schwerpunkt Abtei)]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Saarland/Kreise/Saarlouis/Städte_und_Gemeinden/Wadgassen/|Wadgassen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Saarlouis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4064136-3|LCCN=n79112505|VIAF=159042723}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Saarlouis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Kraasch</name></author>
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