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	<title>Waddewarden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:52:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waddewarden&amp;diff=525793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-09-16T21:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Waddewarden&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Wangerland&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Waddewarden COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 53/36/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 07/57/19/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 2 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 704&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/7/6/0/9/4/4/Vortrag_ffentlichkeit_GEK_22_08_26_21-08-26_.pptx_-_Schreibgesch_tzt.pdf#page=7 |titel=Gemeindeentwicklungskonzept |titelerg=Ausgangslage Ortschaften |hrsg=Gemeinde Waddewarden |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 26434&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 04461&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                    = Waddewarden Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = St.-Johannes-Kirche in Waddewarden von Nordwesten&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waddewarden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Wangerland]] im [[Landkreis Friesland]] in [[Niedersachsen]]. Der Ort liegt zwischen [[Jever]] und [[Hooksiel]] und hat knapp 800&amp;amp;nbsp;Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Gemeinde Wangerland – Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) |werk=Gemeinde Wangerland |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/7/6/0/9/4/4/Vortrag_ffentlichkeit_GEK_22_08_26_21-08-26_.pptx_-_Schreibgesch_tzt.pdf |format=PDF |datum=2022-08-26 |kommentar=Folie 9 |abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist auf den Sippennamen &amp;#039;&amp;#039;Wadda&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen. Das erste Mal erwähnt wurde der Ort 1350 als Wadverden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geschlecht [[Ostfriesische Häuptlinge|ostfriesischer Häuptlinge]] ist in Waddewarden erst ab 1549 überliefert, ihr Sitz ist aber auf jeden Fall älter. In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde der alte Sitz aufgegeben und auf einen aus mehreren Bauernstellen zusammengelegten, neuen Sitz in Klein-Waddewarden verlegt. Die Lage ihrer ursprünglichen Burg im Bereich der Kirche und verwandtschaftliche Beziehungen zu anderen Häuptlingsfamilien sprechen dafür, dass das Häuptlingsgeschlecht ein hohes Ansehen besessen haben muss, auch wenn sich dies nicht in der historischen Überlieferung niederschlägt. Im 17. Jahrhundert wird die Burgstelle als „Haus am Kirchhof“ bezeichnet, das sich immer noch im Besitz der Familie von Waddewarden befand. Die Burg befand sich auf einer rundlichen Sonderwarf südöstlich der Kirche, die im Urkataster den Namen „Slöss“ trägt. Die 1 m hohe [[Wurt]] besitzt heute einen Durchmesser von ca. 50 m. Die Fundamente des [[Geschichte des Burgenbaus in Ostfriesland#Steinhäuser|Steinhauses]] stecken noch im Boden, oberflächlich ist aber nichts mehr sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Almuth Salomon |Titel=Mittelalterliche Wehranlagen |Hrsg=Erhard Kühlhorn/Gerhard Streich |Sammelwerk=Historisch-landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen, Blatt Wangerland/Hooksiel-West (Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen 2,10) |Verlag=Lax |Ort=Hildesheim |Datum=1986 |Seiten=81-103 hier S. 94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde Waddewarden in die am 1. Februar 1971 neu gebildete Gemeinde Wangerland eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist es mit dem gleichnamigen Waddewarden bei Tossens auf der Halbinsel Butjadingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Geteilt von Gold (Gelb) und Blau, oben ein roter schreitender roter Löwe, unten zwei zueinander geneigte goldene (gelbe) Kleeblätter.&lt;br /&gt;
 |Quelle = Furchert, Manfred; Oldenburgisches Wappenbuch, Band I, Oldenburg/Oldb. 2003, S. 71&lt;br /&gt;
 |Begründung = er Gemeinde Waddewarden wurde am 15. September 1949 durch den Präsidenten des [[Verwaltungsbezirk Oldenburg|Verwaltungsbezirkes Oldenburg]] ein Wappen verliehen. er. Der Löwe stammt aus dem Wappen der Häuptlinge von [[Haddien]]. Die Kleeblätter symbolisieren die Weidewirtschaft in der Gemeinde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waddewarder Hof.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Waddewarder Hof&amp;#039;&amp;#039; gegenüber der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Historisches Gebäude To`nschlagboom.JPG|mini|Gebäude Hotel &amp;#039;&amp;#039;To`n Schlagboom&amp;#039;&amp;#039; in Waddewarden mit historischem Eingangsportal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Wahrzeichen]] gilt die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Albrecht Eckhardt | Titel=Oldenburgisches Ortslexikon, Band 2 | Verlag=Isensee  | Ort=Oldenburg | Jahr=2011 | ISBN=978-3-89995-757-0 | Seiten=1057 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einer [[Warft]] erbaute [[St.-Johannes-Kirche (Waddewarden)|St.-Johannes-Kirche]], eine [[Granit]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;quaderkirche&amp;lt;/nowiki&amp;gt; von 40&amp;amp;nbsp;Metern Länge. Der frei stehende Glockenturm entstand Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und trägt drei Stahlglocken, die 1955 als Ersatz für die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum Einschmelzen abgelieferten Bronzeglocken angeschafft wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Rolf Schäfer]] | Titel= Wegweiser durch die Kirchen von Waddewarden und Westrum | Jahr=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche befindet sich ein historisches Gebäude &amp;#039;&amp;#039;To`n Schlagboom&amp;#039;&amp;#039;, welches gegenwärtig als Hotel genutzt wird. Das Gebäude wurde erstmals 1772 als Schankwirtschaft erwähnt und war zudem Quartier für Durchreisende. Über dem Eingangsportal ist die Jahreszahl 1770 zu lesen. Vor 1900 befand sich vor dem Haus ein [[Schranke|Schlagbaum]] (daher auch der Name), der vom Wirt erst nach Zahlung von [[Wegzoll]] geöffnet wurde. Das Gebäude wurde zuletzt 2012 umfassend renoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Turf Connect (Hrsg.): To`nschlagbbom, Gästeführer 2015, S. 121&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas jünger ist das dritte wichtige Gebäude im Ensemble von Kirche und den beiden Gasthöfen. Der &amp;#039;&amp;#039;Waddewarder Hof&amp;#039;&amp;#039;, der sich direkt gegenüber dem Gebäude &amp;#039;&amp;#039;To`n Schlagboom&amp;#039;&amp;#039; befindet, wurde im Jahr 1850 errichtet. Gegenwärtig wird das Haus als Restaurant genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer weiteren Sehenswürdigkeit sind heute nur noch Reste zu sehen. 1963 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Waddewarder Mühle&amp;#039;&amp;#039; bei einem Unwetter durch Blitzeinschlag und den sich anschließenden Brand bis auf den Korpus vernichtet. Die Reste sind heute in ein Wohnhaus integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Reck: 10. August 1963 – Ende eines stolzen Wahrzeichens, in: NWZ, Ausgabe 10. August 1913&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
Zum Kirchspiel Waddewarden gehören landwirtschaftliche Höfe, wie der Hof Canarienhausen (der auffällige Name leitet sich vom Namen Knorring = Konring ab), wo der Agrar- und Wirtschaftswissenschaftler [[Johann Heinrich von Thünen]] 1783 geboren wurde. Auf seinem Gut Tellow in Mecklenburg erarbeitete er volkswirtschaftliche Theorien, die weltweit bekannt wurden (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Thünensche Ringe]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein jüngerer Bruder Friedrich von Thünen (1785–1865) übernahm den Hof Canarienhausen und veröffentlichte Schriften über neue Anbaumethoden, beteiligte sich am Entwurf der Deichordnung von 1846, betätigte sich nach 1830 in der Petitionsbewegung und war von 1848 bis 1851 Mitglied des Vorparlaments und des Landtags im Großherzogtum Oldenburg, ab 1849 Mitglied der Generalsynode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Waddewarden stammte auch der Wissenschaftler [[Johann Ludwig Tiarks]] (1789–1837), der zeitweise in der englisch-amerikanischen Grenzkommission nach dem Frieden zu Gent 1814 und als Berater des holländischen Königs bei Grenzstreitigkeiten zwischen England und Amerika tätig war. Im Jahre 1832 wurde er als &amp;#039;&amp;#039;[[Fellow]]&amp;#039;&amp;#039; in die [[Royal Society]] aufgenommen. Weitere Mitglieder der Familie Tjarks wurden im 19. Jahrhundert in England als bedeutende Bankiers (Teilhaber des Bankhauses [[Schroders]]) naturalisiert und [[gentry]]fiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Regionalliteratur hat Magister Braunsdorf, Prediger in Waddewarden, mit einem Werk, das im Wesentlichen auf 1797 datiert wird, bereichert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://digital.lb-oldenburg.de/urn/urn:nbn:de:gbv:45:1-4368 | titel=Magister Braunsdorfs, Predigers zu Waddewarden, Gesammelte Nachrichten zur geographischen Beschreibung der Herrschaft Jever | zugriff=2014-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Dorfgemeinschaft Waddewarden e. V.&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Waddewarden&lt;br /&gt;
* Handel-, Handwerk- und Gewerbeverein Waddewarden e. V.&lt;br /&gt;
* Klootschießer- und Boßelverein &amp;#039;Hier mot he her&amp;#039; Waddewarden e. V.&lt;br /&gt;
* Landvolkverein Waddewarden-Westrum-Haddien&lt;br /&gt;
* Männergesangverein Eintracht Waddewarden e. V.&lt;br /&gt;
* Speelkoppel Waddewarden (Plattdeutsches Theater)&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportverein  &amp;#039;TuS Waddewarden&amp;#039; e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Geschichtswerkstatt Wangerland e.&amp;amp;nbsp;V. | Titel=Chronik Die ehemalige Landgemeinde Waddewarden mit Haddien | Jahr=2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=7391 |Name=Waddewarden |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-06-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wangerland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4675706-5|VIAF=247843146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Friesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Wangerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Friesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1350]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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