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	<title>Wackernagels Gesetz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:28:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wackernagels_Gesetz&amp;diff=254683&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meier89 am 17. Oktober 2024 um 09:06 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-17T09:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Voit_199_Jakob_Wackernagel.jpg | mini | rechts | alternativtext=Gesichtsaufnahme des Namensgebers ab oberen Brustkorb in schwarzweiß. | Namensgeber Jacob Wackernagel (1853–1938), Schweizer Indogermanist und Sprachwissenschaftler]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wackernagels Gesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wackernagel-Gesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wackernagelsches Gesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Verallgemeinerung über die Stellung von [[Enklitika]] und anderen kleinen schwachbetonten postpositiven Wörtern im [[Satz (Grammatik)|Satz]]. Meist bekannt als Gesetz über die „Zweitstellung“ von Enklitika in [[Indogermanische Sprachen|indogermanischen Sprachen]], hat dieses Gesetz verschiedene Formulierungen je nach Forscher und Sprache, für die die Geltung dieses Gesetzes festgestellt wird. In einer allgemeinen Form erfordert das Gesetz, dass Enklitika und ggf. andere kleine schwachbetonte postpositive Wörter innerhalb (am Ende) des ersten phonologischen Wortes des Satzes stehen. Der allgemeine indogermanische Charakter dieses Gesetzes wurde vom [[Schweiz]]er [[Sprachwissenschaft]]ler [[Jacob Wackernagel]] bewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Wackernagel |Titel=Über ein Gesetz der indogermanischen Wortstellung. |Sammelwerk=Indogermanische Forschungen |Band=1 |Nummer= |Datum=1892 |ISSN=0019-7262 |Seiten=333–436}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geltung des Gesetzes lässt sich in vielen indogermanischen Sprachzweigen beobachten. Wackernagel stützte sich auf das Material des Altgriechischen, Lateinischen, Altindischen, Altiranischen, Germanischen und Keltischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Forschung versteht unter dem wackernagelschen Gesetz die Summe von Wortstellungsparametern, die in jeweiliger Sprache die Stellung von Enklitika und ggf. anderen ähnlichen [[prosodisch]] schwachen postpositiven Wörtern im Satz beschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marina Veksina |Titel=Untersuchungen zum Wackernagelschen Gesetz im archaischen Griechisch |Ort=Berlin |Datum=2015 |Kommentar=Freie Universität Berlin | URN= nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000098451-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erscheinung lässt sich in einigen modernen indogermanischen Sprachen noch immer beobachten, z.&amp;amp;nbsp;B. in zahlreichen slawischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jacob Wackernagel: &amp;#039;&amp;#039;Über ein Gesetz der indogermanischen Wortstellung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Indogermanische Forschungen&amp;#039;&amp;#039; 1, 1892, S. 333–436 ([https://archive.org/details/indogermanischef01berluoft/page/332/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Patrizia Noel Aziz Hanna: &amp;#039;&amp;#039;Wackernagels Gesetz im Deutschen. Zur Interaktion von Syntax, Phonologie und Informationsstruktur&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-041848-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Linguistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syntax]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meier89</name></author>
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