<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wacker_Chemie</id>
	<title>Wacker Chemie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wacker_Chemie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wacker_Chemie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T09:50:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wacker_Chemie&amp;diff=475168&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DimiDimi: HC: Ergänze Kategorie:Unternehmen im SDAX (ehemalig)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wacker_Chemie&amp;diff=475168&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-24T00:27:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Unternehmen_im_SDAX_(ehemalig)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Unternehmen im SDAX (ehemalig) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Unternehmen im SDAX (ehemalig)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Wacker Chemie AG&lt;br /&gt;
| Logo             = Wacker Chemie.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = DE000WCH8881&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1914&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[München]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = * Christian Hartel, [[Vorstandsvorsitzender]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wacker.com/cms/de-de/about-wacker/wacker-at-a-glance/profile-and-organization/executive-board.html |titel=Der Vorstand |sprache=de |abruf=2021-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
                     * Tobias Ohler&lt;br /&gt;
                     * Christian Kirsten&lt;br /&gt;
                     * Angela Wörl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wacker.com/cms/de-de/global-contents/disclaimer.html |titel=Impressum |sprache=de |abruf=2023-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
                     * [[Peter-Alexander Wacker]], [[Aufsichtsratsvorsitzender]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wacker.com/cms/de-de/about-wacker/wacker-at-a-glance/profile-and-organization/supervisory-board.html |titel=Der Aufsichtsrat |sprache=de |abruf=2021-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 16.467 (2025)&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 5,5 Mrd. Euro (2025)&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berichte.wacker.com/2025/geschaeftsbericht/ |titel=WACKER Geschäftsbericht 2025 |hrsg=Wacker Chemie |abruf=2026-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Branche          = Chemie&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.wacker.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wacker Chemie AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vor 2006 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wacker-Chemie GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) mit Hauptsitz in [[München]] ist die Muttergesellschaft eines weltweit operierenden [[Deutschland|deutschen]] [[Chemie]]konzerns, der 1914 gegründet wurde und mehrheitlich von der Familie Wacker kontrolliert wird. Der Konzern betreibt 27 Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien und vertreibt seine Produkte in über 100 Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wacker Chemie hat vier Geschäftsbereiche,&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb&amp;quot;&amp;gt;[https://berichte.wacker.com/2018/geschaeftsbericht/ Wacker Geschäftsbereiche.] wacker.com.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von zwei Hauptrohstoffen [[Ethen]] und [[Silicium]] ausgehen. Der Geschäftsbereich &amp;#039;&amp;#039;Polysilicon&amp;#039;&amp;#039; erzeugt hochreines Polysilizium für den Solar- und Halbleitermarkt. &amp;#039;&amp;#039;Silicones&amp;#039;&amp;#039; bedient Märkte in den Bereichen Bauindustrie, Automobil, Farben und Lacke, Textilien und Papier. Ausgehend von Ethen erzeugt der Bereich &amp;#039;&amp;#039;Polymers&amp;#039;&amp;#039; die Zwischenstufen VAM ([[Vinylacetat]]) und VAE ([[Ethylenvinylacetat|Vinylacetat-Ethylen]]) und bedient vor allem die Bauindustrie mit Dispersionspulvern. &amp;#039;&amp;#039;Biosolutions&amp;#039;&amp;#039; konzentriert sich auf biotechnologisch hergestellte Produkte und wandelt außerdem Ethen in [[Ethenon|Keten]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre ===&lt;br /&gt;
Der Grundstein für das heutige Unternehmen wurde von [[Alexander Wacker]] am 25. März 1903 mit der Anmeldung des Forschungsunternehmens &amp;#039;&amp;#039;Consortium für elektrochemische Industrie GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Nürnberg]] gelegt. Zuvor war der gelernte Kaufmann Wacker als Generaldirektor und Gesellschafter der [[S. Schuckert &amp;amp; Co.]] im schnell wachsenden Sektor der Stromerzeugung beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld war im Unternehmen die Herstellung von [[Calciumcarbid]] zur Gewinnung von [[Ethin]] (Trivialname: Acetylen) verstärkt worden. Dieses sollte die Versorgung der abseits größerer Zentren liegenden Orte mit Licht verbessern und das [[Petroleum]] ablösen. Mit der Errichtung von [[Überlandleitung]]en wurde dieses Ziel jedoch obsolet, und den noch jungen Carbidfabriken drohte das Aus. Alexander Wacker übernahm zusammen mit [[Hugo von Maffei]] drei Carbidwerke und das auf dem Nürnberger Schuckert-Gelände gelegene Laboratorium, um möglichst schnell neue Verwertungsmöglichkeiten für das Ethin zu finden. Mit der Entwicklung eines Verfahrens, aus [[Chlor]] und Ethin wirtschaftlich [[Tetrachlorethan]] herzustellen, wurde die Rohstoffgrundlage für die Produktion der Lösungsmittel [[Trichlorethen]] und [[Tetrachlorethen]] geschaffen. Viele weitere chemische Grundlagenverfahren wurden entwickelt und teilweise von anderen Unternehmen zur Vermarktung übernommen. Bis 1913 wurde ein kontinuierliches Verfahren zur Synthese des [[Acetaldehyd]]s aus [[Acetylen]] und Wasser unter [[Quecksilber]]-Katalyse entwickelt (sog. [[Erstes Wacker-Verfahren]])&amp;lt;!--nicht zu verwechseln mit dem Pd-katalysierten Verfahren aus Ethylen und Sauerstoff, dem Wacker-Verfahren--&amp;gt; und später auch für die Gewinnung von [[Essigsäure]] in industriellem Maßstab daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Oktober 1914 gründete Alexander Wacker im Alter von 67 Jahren die &amp;#039;&amp;#039;Dr. Alexander Wacker Gesellschaft für elektrochemische Industrie&amp;#039;&amp;#039; in der [[Rechtsform]] einer [[Kommanditgesellschaft]], die die fehlenden Möglichkeiten für die industrielle Herstellung der Produkte bieten sollte. 1913 erworbene Rechte an der Nutzung der [[Wasserkraft]] der unteren [[Alz]] sollten die Versorgung mit elektrischer Energie sicherstellen, mit der ein Werk in [[Burghausen]] betrieben werden sollte. Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] unterbrach die Pläne jedoch bis 1915. Bei einem Gespräch mit Vertretern der Farbenfabriken [[Bayer AG|Bayer]] im August 1915 wurde klar, dass Wacker das dem Unternehmen Bayer für die Produktion des [[Synthesekautschuk|synthetischen Kautschuks]] [[Methylkautschuk]] fehlende [[Aceton]] mit der Burghauser Anlage würde liefern können. In Zusammenarbeit mit dem Marineministerium wurde am 15. August 1915 der Bau einer Acetonanlage in Burghausen beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1916 lief dann in Burghausen die Produktion an, am 2. Januar 1917 begann die Herstellung von Aceton. Im Dezember 1916 wurden die &amp;#039;&amp;#039;Elektrochemischen Werke Breslau&amp;#039;&amp;#039; in [[Siechnice|Tschechnitz]] gegründet, um die Carbid-Versorgung des Werks Burghausen zu sichern. 1918 zog das Laboratorium von Nürnberg nach München um und in Burghausen wurde die Trichlorethylen-Anlage in Betrieb genommen sowie die &amp;#039;&amp;#039;Alzwerke GmbH&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zwischenkriegsjahren konnte das Unternehmen seine Produktpalette ausweiten und zahlreiche technologische Fortschritte erzielen, benötigte jedoch auch Kapital zur Errichtung des unteren [[Alzkanal]]s und des Laufwasser-Kraftwerks der &amp;#039;&amp;#039;Alzwerke GmbH&amp;#039;&amp;#039; bei [[Burghausen]]. 1921 übernahm die [[Hoechst|Farbwerke vorm. Meister, Lucius &amp;amp; Brüning AG]] (Frankfurt-Höchst) die Hälfte der Unternehmensanteile, die 1926 in den Besitz der [[I.G. Farben]] übergingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.com/books?id=zWL9DqaXRA0C&amp;amp;pg=PA164&amp;amp;lpg=PA164 Kabinettsprotokoll der Bundesregierung vom 19. Juni 1952], eingeschränkte Vorschau bei &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Entflechtung der I.G. Farben 1952 kamen 49 % der Anteile zur wieder ausgegründeten &amp;#039;&amp;#039;Farbwerke Hoechst AG&amp;#039;&amp;#039; (seit 1974 &amp;#039;&amp;#039;Hoechst AG&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 kam es zum Bruch des Alzkanals auf einer Länge von knapp 200&amp;amp;nbsp;m. Im selben Jahr wurde das [[Salzbergwerk Stetten]] gepachtet, um den Bedarf an Steinsalz zu sichern; 1960 erfolgte der Kauf des Werks. 1926 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Ferrowerk Mückenberg&amp;#039;&amp;#039; in der [[Niederlausitz]] erworben, es folgte die Inbetriebnahme eines Acetylenwerks in Röthenbach an der Pegnitz (1929), die Inbetriebnahme einer Lehrwerkstatt in Burghausen (1930), die Übernahme der [[ESK Ceramics|Elektroschmelzwerk Kempten AG]] (1933) von der [[Forst Ebnath AG|Tüllfabrik Flöha AG]] sowie die Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;Chemowerks Mückenberg&amp;#039;&amp;#039; (1938). Ebenfalls 1938 begann Wacker auf der Basis der Pionierarbeit von [[Herbert Berg (Chemiker)|Herbert Berg]] die Herstellung von [[Polyvinylchlorid]] (PVC) in Burghausen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karen Königsberger |Titel=„Vernetztes System“? Die Geschichte des Deutschen Museums 1945–1980 dargestellt an den Abteilungen Chemie und Kernphysik |Reihe=Geschichtswissenschaften |BandReihe=22 |Verlag=Herbert Utz Verlag |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-8316-0898-0 |Kapitel=Kapitel 1.3.3 Herbert Berg (1969–1980) |Seiten=55 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie zahlreiche andere Unternehmen profitierte Wacker von der Kriegsproduktion des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], insbesondere bei der Herstellung von [[Synthesekautschuk|synthetischem Kautschuk]]. In den späten Kriegsjahren wurden Laboreinrichtungen in München durch alliierte Bombardierung zerstört. Zum Kriegsende wurden nahezu alle Produktionsanlagen geschlossen. In Burghausen wurden Produktionsanlagen durch die [[Besatzungsmacht|Besatzungsmächte]] abgebaut, die Werke in Mückenberg und Tschechnitz wurden enteignet und verstaatlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fundinguniverse.com/company-histories/wacker-chemie-gmbh-Company-History.html Wacker-Chemie GmbH Company History.] fundinguniverse.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 bis zum Börsengang 2006 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Wacker Forschungsarbeiten zu [[Silikone]]n. Im Jahr 1949 wurde ein erster Silanreaktor in Betrieb genommen und in den nächsten Jahren die Silikonproduktpalette deutlich erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chemiedidaktik.uni-wuppertal.de/disido_cy/en/info/structure/historical.htm A Historical Review of Silicones] www.chemiedidaktik.uni-wuppertal.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 wurde in Burghausen mit der Produktion von hochreinem polykristallinem Silicium begonnen. 1960 betrug die Produktionskapazität etwa 1 Tonne pro Jahr, 2004 betrug sie 5000 Tonnen und hatte damit einen Weltmarktanteil von knapp unter 20 Prozent. Das Polysilicium, heute von dem Geschäftsbereich &amp;#039;&amp;#039;Wacker Polysilicon&amp;#039;&amp;#039; hergestellt, dient der Herstellung von Elektronik[[wafer]]n und [[Solarzelle]]n. Seit 2000 gibt es eine spezielle Herstellung von Solarsilicium, das nicht ganz so rein sein muss wie das Silicium für elektronische Schaltkreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 gründete Wacker die Wacker Chemicals Corp., New York, die vier Jahre später einen 33-%-Anteil an der SWS Silicones Corp. in [[Adrian (Michigan)|Adrian]] erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde die Produktion von [[Pyrogene Kieselsäure|pyrogener Kieselsäure]] (HDK) aufgenommen. Bis 1971 war der Rechtsanwalt und Wirtschaftsberater Karl-Heinz Wacker (* 1918) Geschäftsführer der Wacker-Chemie GmbH; ihm folgte [[Peter Adolff]] (* 1933).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer_ist_wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 6 und 1293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1981 wurde die Produktion von Silikonen in Brasilien aufgenommen. 1985 erhöhte Wacker seine Beteiligung an der SWS-Silicones Corp. auf 50 % und gründete wenige Jahre später die Wacker Silicones Corp. in [[Adrian (Michigan)|Adrian]]. 1998 wurde das bis 1905 in Nünchritz errichtete Zweigwerk der [[Chemische Fabrik v. Heyden|ehemals Chemischen Fabrik v. Heyden]] von der [[Hüls AG]] erworben, das als Standort in den Folgejahren schrittweise mit weiteren Kapazitäten zu Produktion von Silikonen ausgebaut wird. Ende 2008 gab Wacker bekannt, hier eine weitere Anlage zur Produktion von Polysilizium zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 begann für Wacker der Einstieg in die biotechnologische Produktion mit der Inbetriebnahme einer [[Cyclodextrine|Cyclodextrinanlage]] in [[Eddyville (Iowa)|Eddyville]], Iowa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 gelang es der Wacker-Familie, ihren Anteil auf 51 % aufzustocken und die Mehrheit am Chemiekonzern zurückzuerlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/finanzen/boerse/wacker-chemie-silicon-wacker_aid_257277.html &amp;#039;&amp;#039;Wacker Chemie: Silicon Wacker&amp;#039;&amp;#039;.] In: Focus Money, Ausgabe 14, 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2005 kaufte die Familie Wacker die verbleibenden Anteile der Hoechst Beteiligungsverwaltungs GmbH bzw. mittlerweile Sanofi-Aventis Beteiligungsverwaltungs GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sanofi.at/l/at/medias/567F945A-DE1F-4C6D-A874-93DC48F71794.pdf |text=Sanofi-Aventis gibt ihren Anteil an Wacker Chemie ab. |format=PDF |wayback=20160112221422 }} Sanofi-Aventis.&amp;lt;/ref&amp;gt; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050808025 Pressemeldung vom 8. Mai 2005] pressetext.at.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2005 wurde die Wacker-Chemie [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt. Seither firmiert das Unternehmen als Wacker Chemie AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Börsengang bis dato ===&lt;br /&gt;
Am 10. April 2006 ging das Unternehmen an die Börse. Zur Finanzierung des Rückkaufes von Hoechst wurden rund 29 % der Stammaktien für rund 1,2 Milliarden Euro verkauft. Zwischen dem 19. Juni 2006 und dem 24. Juni 2019 und wieder seit dem 21. September 2020 ist das Unternehmen im deutschen MidCap-Index [[MDAX]] gelistet, zwischenzeitlich befand es sich im [[SDAX]]. Ebenfalls 2006 wurde die Gründung eines [[Joint Venture]]s mit [[Dow Corning]] bekanntgegeben, das zum Ziel hat, eine [[Siloxane]]produktion in China zu errichten. 2010 erfolgte die Eröffnung der entsprechenden Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 wurden die Anteile der &amp;#039;&amp;#039;Airproducts Inc.&amp;#039;&amp;#039; an zwei Gemeinschaftsunternehmen vollständig übernommen. Zur Hauptversammlung im Mai 2008 wechselte der langjährige Vorstandsvorsitzende Peter-Alexander Wacker, Urenkel des Gründers, in den Aufsichtsrat. 2008 erzielte das Unternehmen mit 15.922 Mitarbeitern (per 31. Dezember 2008) einen Erlös in Höhe von 4,298 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 2010 unterzeichnete die Wacker Chemie AG einen Vertrag zum Kauf der Siliziumproduktion am Standort [[Holla (Trøndelag)]] der norwegischen &amp;#039;&amp;#039;FESIL Group&amp;#039;&amp;#039; über rund 65 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wacker.com/cms/de/press_media/press-releases/archive_2010/pressinformation-2010-detail_22837.jsp?from_all_summary=true |titel=Wacker kauft Siliciummetall-Produktion in Norwegen |hrsg=Wacker Chemie AG |datum=2010-06-07 |abruf=2010-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 wurde der koreanische [[Silikon]]hersteller &amp;#039;&amp;#039;Lucky Silicones&amp;#039;&amp;#039; von [[Henkel (Konzern)|Henkel]] übernommen; der Anteil am Joint-Venture an Planar Solutions wurde gegen Jahresende an den Joint-Venture-Partner [[Fujifilm]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wacker.com/cms/media/de/documents/wacker_group/annual_report_10.pdf |titel=Geschäftsbericht |hrsg=Wacker Chemie AG |format=PDF; 4,3&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2011-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2011 trennte sich Wacker Chemie von seinem Geschäft mit Reifentrennmitteln. Die Rhein Chemie Rheinau GmbH –&amp;amp;nbsp;eine Tochter von [[Lanxess]]&amp;amp;nbsp;– erwarb Rechte und Kundenverträge dieses Geschäftes, mit dem Wacker bis dahin mehrere Millionen Umsatz erzielt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rheinchemie.com/rhein-chemie-uebernimmt-von-wacker-geschaeft-fuer-reifentrennmittel-ausbau-der-position-in-den-wachsenden-marktsegmenten-semipermanente-trennmittel-und-bladder-coatings-mehr?lang=de |titel=Rhein Chemie übernimmt von Wacker Geschäft für Reifentrennmittel |hrsg=Rhein Chemie |datum=2011-07-07 |abruf=2011-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2011 nahm Wacker Chemie im Werk in [[Nünchritz]] eine Produktionsanlage in Betrieb, die pro Jahr 15.000 Tonnen [[Polysilizium]] produzieren soll. Die Investitionen betrugen ca. 900 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mdr.de/nachrichten/nuenchritz100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html |text=&amp;#039;&amp;#039;500 neue Arbeitsplätze. Wacker investiert in Standort Nünchritz&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20120804145723}}. In: &amp;#039;&amp;#039;mdr.de&amp;#039;&amp;#039;, 10. Oktober 2011. Abgerufen am 10. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 2015 brachte die Wacker Chemie ihre Wafer-Tochter [[Siltronic]] an die Börse. Nach dem Börsengang verblieb eine Mehrheit von 57,8 % an Siltronic.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/ipo/siltronic-boersengang-wacker-chemie-muss-abstriche-machen/11894186.html Information vom Online-Portal des Handelsblatts]; abgerufen am 12. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 hielt Wacker noch eine Minderheitsbeteiligung von 30,8 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.siltronic.com/de/unternehmen/historie.html |titel=Siltronic: Historie |abruf=2019-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 war Siltronic kein Geschäftsbereich mehr von Wacker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 hat Wacker Chemie einen Verlust von 800 Millionen Euro erlitten und einen massiven Sparkurs einschließlich Stellenabbau angekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chemieindustrie-wacker-chemie-meldet-rekordverlust-von-800-millionen-euro/100195447.html |titel=Wacker Chemie meldet Rekordverlust von 800 Millionen Euro |hrsg=Handelsblatt |datum=2026-01-28 |abruf=2026-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzernüberblick ==&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Konzernstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Wacker Chemie AG ist in vier [[Geschäftsbereich]]e gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese tragen für ihren Bereich die unternehmerische Verantwortung. Zur Wacker Chemie gehören 22 [[Verbundenes Unternehmen|verbundene Unternehmen]], davon vier mit [[Unternehmenssitz|Sitz]] in [[Deutschland]]. Die [[Siltronic]] AG mit Sitz in [[München]] stellt das größte verbundene Unternehmen dar und ist gleichzeitig [[Muttergesellschaft]] des gleichnamigen Geschäftsbereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die vier Geschäftsbereiche und ihre Produkte ====&lt;br /&gt;
* Polysilicon: Wacker ist der weltweit drittgrößte Hersteller von [[Polysilizium]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gruber Ernst sagt |url=https://www.pv-magazine.de/2022/04/27/tongwei-und-gcl-weltweit-fuehrend-wacker-chemie-faellt-weiter-zurueck/ |titel=Tongwei und GCL weltweit führend – Wacker Chemie fällt weiter zurück |datum=2022-04-27 |sprache=de-DE |abruf=2023-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das sowohl in der [[Halbleiter]]industrie als auch in der [[Solartechnik]] Anwendung findet. Produktionsstandorte sind [[Burghausen]], [[Nünchritz]] (im Oktober 2011 in Betrieb genommen) und [[Cleveland (Tennessee)|Cleveland]] ([[Tennessee]], USA) (seit Ende 2015).&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produkte:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Polykristallines Reinstsilicium, [[Chlorsilane]], [[Pyrogene Kieselsäure]]&lt;br /&gt;
* Silicones: Wacker beliefert zahlreiche Industrien wie etwa die Bau-, Automobil-, Papier- oder Textilindustrie mit Silikonprodukten. Ausgehend von [[Silizium]] und [[Methanol]] werden an den Verbundstandorten [[Burghausen]] und [[Nünchritz]] [[Siloxane]] erzeugt. Vertriebsstandorte befinden sich an weiteren Standorten in Europa, Amerika und Asien. Nach [[Dow Corning]] und [[Momentive Performance Materials|Momentive]] ist der Bereich weltweit Nummer drei in diesem Markt.&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produkte:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Silane]], [[Silikone]], Silikonöle und -[[emulsion]]en, Silikon[[elastomer]]e, Silikon[[dichtstoff]]e, Silikon[[Harz (Material)|harze]] und [[Kieselsäuren]].&lt;br /&gt;
* Polymers: Wacker erzeugt aus der Rohstoffbasis [[Ethylen]] Dispersionspulver, VAE-Dispersionen, Lackharze, [[Polyvinylacetat]] und Polyvinylalkohollösungen. Einsatzgebiete sind vor allem die Bauindustrie, aber auch Farben- und Lacke, Klebstoffe und Textilien. Wacker ist Marktführer bei Dispersionspulvern und einer der führenden Anbieter von [[Ethylenvinylacetat|VAE]]-Dispersionen.&lt;br /&gt;
* Biosolutions: Wacker fokussiert sich zunehmend auf [[Biotechnologie|biotechnologisch]] hergestellte Produkte mit dem Ausgangsstoffen [[Stärke]] und [[Dextrose]]. Ausgehend von [[Ethen]] werden jedoch auch chemische Zwischenprodukte und Polyvinylacetat-Kaumasse hergestellt. Zielmärkte sind die Nahrungsmittelindustrie sowie [[Biopharmazeutikum|Biopharmazeutika]].&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produkte:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Cystin]], [[Cystein]], [[Cyclodextrine]], Cyclodextrine[[Derivat (Chemie)|derivate]], [[Polyvinylacetat]]-Festharze, Biopharmazeutika, [[Ketene|Keten]], [[Acetylaceton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktionärsstruktur ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 war das Grundkapital der Gesellschaft in 52.152.600 [[Inhaberaktie]]n aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wacker.com/cms/de/investor-relations/aktie/share-facts/share_facts.jsp |titel=Daten &amp;amp; Fakten zur Aktie |hrsg=Wacker Chemie AG |sprache=de |abruf=2018-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der überwiegende Anteil der Aktien befindet sich im Festbesitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wacker.com/cms/de/investor-relations/aktie/shareholders/aktionaersstruktur.jsp |titel=Aktionärsstruktur |hrsg=Wacker Chemie AG |sprache=de |abruf=2018-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird kontrolliert durch die Gründerfamilie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://portal.mvp.bafin.de/database/AnteileInfo/aktiengesellschaft.do?cmd=zeigeAktiengesellschaft&amp;amp;id=40004792 |titel=Bedeutende Stimmrechtsanteile nach § 33, § 38 und § 39 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) |hrsg=BaFin |abruf=2018-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Aktionär&lt;br /&gt;
! Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dr. Alexander Wacker Familiengesellschaft mbH&lt;br /&gt;
| 51,31 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blue Elephant Holding GmbH (Peter-Alexander Wacker, Clara Wacker)&lt;br /&gt;
| 10,86 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eigene Anteile&lt;br /&gt;
| 4,74 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Streubesitz]]&lt;br /&gt;
| 33,09 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
* Hauptverwaltung [[München]] ({{Coordinate|NS=48.10138|EW=11.64818|text=Lage|name=Wacker Chemie Hauptverwaltung|region=DE-BY|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* Consortium München (Zentrale Forschung) ({{Coordinate|NS=48.10315|EW=11.52934|text=Lage|name=Wacker Chemie Consortium|region=DE-BY|type=landmark}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berichte.wacker.com/2015/geschaeftsbericht/serviceseiten/standorte.html |titel=Standorte – Wacker Chemie AG Geschäftsbericht 2015 |werk=berichte.wacker.com |sprache=de |abruf=2016-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Wacker Chemie plant in Burghausen (view from the south).jpg|mini|Burghausen, Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Wacker Chemie plant in Nünchritz (view from the south).jpg|mini|Nünchritz, Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:24592-Nünchritz-1928-Chemische Fabrik von Heyden-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Werk in Nünchritz (1928)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wacker Chemie hat 27 Produktionsstandorte, davon 10 in Europa, 9 in Amerika und 8 in Asien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb 2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wacker.com/cms/media/de/asset/about_wacker/wacker_at_a_glance/annual_report/annual_report_24.pdf |titel=Wir sind Wacker |werk=Geschäftsbericht 2024 |hrsg=Wacker Chemie |datum=2025-03-12 |seiten=45f |format=PDF |abruf=2025-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Burghausen]] im [[Bayerisches Chemiedreieck|Bayerischen Chemiedreieck]] ({{Coordinate|NS=48.184144|EW=12.842245|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Burghausen|region=DE-BY|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Haigerloch]] (Wacker Chemie AG) ({{Coordinate|NS=48.35288|EW=8.80947|text=Lage|name=Wacker Chemie AG Haigerloche|region=DE-BW|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Halle (Saale)]] (Wacker Biotech GmbH) ({{Coordinate|NS=51.493203|EW=11.937208|text=Lage|name=Scil Proteins Production Halle|region=DE-ST|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Jena]] (Wacker Biotech GmbH) ({{Coordinate|NS=50.910055|EW=11.568806|text=Lage|name=Wacker Biotech Jena|region=DE-TH|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Köln]] (Wacker Biotech GmbH) ({{Coordinate|NS=51.02063|EW=6.95102|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Köln|region=DE-NW|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Nünchritz]] (Wacker Chemie AG) ({{Coordinate|NS=51.29228|EW=13.39989|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Nünchritz|region=DE-SN|type=landmark}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;restliches Europa:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Amsterdam]], Niederlande (Wacker Biotech B.V.) ({{Coordinate|NS=52.29661|EW=4.95346|text=Lage|name=Wacker Biotech Amsterdam|region=NL-NH|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Holla (Trøndelag)|Holla]], Norwegen ({{Coordinate|NS=63.31829|EW=9.14616|text=Lage|name=Wacker Chemie Siliziumwerk Holla|region=NO-50|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[León]], Spanien (Wacker León S.L.U). ({{Coordinate|NS=42.58182|EW=-5.58370|text=Lage|name=Wacker Chemie Leon|region=ES-CL|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Pilsen]], Tschechien ({{Coordinate|NS=49.727337|EW=13.314883|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Pilsen|region=CZ-32|type=landmark}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asien:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jincheon]], Südkorea&lt;br /&gt;
* [[Jining]], China&lt;br /&gt;
* [[Kalkutta]], Indien&lt;br /&gt;
* [[Nanjing]], China&lt;br /&gt;
* [[Panagarh]], Indien&lt;br /&gt;
* [[Tsukuba (Ibaraki)]], Japan ({{Coordinate|NS=36.21121|EW=140.04324|text=Lage|name=Wacker Asahikasei Silicone|region=JP-08|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Ulsan]], Südkorea&lt;br /&gt;
* [[Zhangjiagang]], China&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wacker Chemical US Headquarters Adrian Michigan.JPG|mini|Wacker Chemical Corporation, Adrian MI]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amerika:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Adrian (Michigan)]], USA ({{Coordinate|NS=41.94724|EW=-83.95694|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Adrian|region=US-MI|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Allentown (Pennsylvania)]], USA&lt;br /&gt;
* [[Calvert City]] (Kentucky), USA ({{Coordinate|NS=37.045805|EW=-88.348867|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Calvert City|region=US-KY|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Charleston (Tennessee)]], USA ({{Coordinate|NS=35.30113|EW=-84.79660|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Charleston|region=US-TN|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Chino (Kalifornien)]], USA ({{Coordinate|NS=34.000518|EW=-117.677109|text=Lage|name=Wacker Silmix California, Chino|region=US-CA|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Eddyville (Iowa)]], USA ({{Coordinate|NS=41.13132|EW=-92.64218|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Eddyville|region=US-IA|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[Jandira]], Brasilien ({{Coordinate|NS=-23.52192|EW=-46.92738|text=Lage|name=Wacker Chemie Werk Jandira|region=BR-SP|type=landmark}})&lt;br /&gt;
* [[North Canton]] (Ohio), USA&lt;br /&gt;
* [[Portland (Oregon)]], USA ({{Coordinate|NS=45.576697|EW=-122.754943|text=Lage|name=Siltronic Werk Portland|region=US-OR|type=landmark}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unfälle ===&lt;br /&gt;
==== Werk Charleston (Tennessee) ====&lt;br /&gt;
* Beim Bau des Werkes versagte am 10. Oktober 2012 eine Arbeitsplattform in ca. 40 Metern Höhe, wodurch zwei Bauarbeiter abstürzten und zu Tode kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chattanoogan.com/2012/10/11/236143/2-Wacker-Polysilicon-Employees-Killed.aspx |titel=2 Wacker Polysilicon Employees Killed In Fall At Charleston Facility |datum=2012-10-10 |abruf=2024-10-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 24. Juli 2020 erlitten bei Wartungsarbeiten vier Personen chemische Verbrennungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bernreuter.com/newsroom/polysilicon-news/article/wacker-s-chronic-problem-with-contractors-leads-to-one-fatality/ |titel=Wacker’s chronic problem with contractors leads to one fatality |datum=2020-11-16 |abruf=2024-10-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 13. November 2020 kam es bei Wartungsarbeiten zu einem Leck, bei dem [[Chlorwasserstoff]] freigesetzt wurde. Beim Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, stürzten drei Personen aus einer Höhe von 21 Metern ab, wobei eine Person ums Leben kam und zwei weitere schwer verletzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.csb.gov/wacker-polysilicon-chemical-release/ |titel=Wacker Polysilicon Chemical Release |datum=2023-06-15 |abruf=2024-10-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 2005 gründete Wacker-Chemie ein Joint Venture mit Dymatic Chemical im [[Volksrepublik China|chinesischen]] [[Shunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA gründete Wacker mit Air Products and Chemicals die Joint Ventures Wacker Polymer Systems und Air Products Polymers. 2008 wurden die Anteile von Air Products vollständig zurückerworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Japan wurde ein Joint-Venture mit Asahi Chemical Industry gegründet und die Halbleiteraktivitäten von Nippon Steel erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 2006 vereinbarte die Wacker Chemie mit dem südkoreanischen Konzern Samsung den Bau einer gemeinsamen Fabrik zur Herstellung von Siliziumscheiben (Wafern) für die Halbleiterindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Schott AG|Schott Solar]] wurde 2007 ein Joint Venture zur Herstellung von [[Wafer]]n aus polykristallinem Reinstsilicium gegründet (&amp;#039;&amp;#039;WACKER SCHOTT Solar GmbH&amp;#039;&amp;#039;). Zum 30. September 2009 zog sich die Wacker Chemie AG aus dem Joint Venture zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wacker.com/cms/de/press_media/press-releases/pressinformation-detail_21770.jsp Pressemeldung vom 30. September 2009 Pressemitteilung] Unternehmensinformation.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dow Corning]] Corporation und Wacker Chemie AG eröffnen nach vierjähriger Bauzeit Mitte 2010 ihren gemeinsamen Produktionsstandort für Silikone in [[Zhangjiagang]], [[China]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dowcorning.de/de_DE/content/news/ZJG_grand_opening.aspx |titel=Dow Corning und Wacker eröffnen den größten integrierten Siliconstandort in China |datum=2015-01-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150118105313/http://www.dowcorning.de/de_DE/content/news/ZJG_grand_opening.aspx |abruf=2024-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Standort heraus bedienen die beiden Unternehmen die stark wachsende Nachfrage nach Silikonen in China und Asien. Bei einem gemeinsamen Investitionsvolumen von 1,8 Mrd. USD sollen Nennkapazitäten für Siloxan und pyrogene Kieselsäuren von rund 210.000 Tonnen pro Jahr erreicht werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Konkurrenten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Produkte == (siehe Abschnitt „Geschäftsbereiche“) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kooperation mit Curevac zur Impfstoffproduktion gegen COVID-19-Erkrankung ===&lt;br /&gt;
Am 23. November 2020 unterzeichneten [[Curevac]] und Wacker einen Vertrag, der vorsah, dass der Impfstoff CVnCoV ab dem 2. Halbjahr 2021 am Biotech-Standort von Wacker in Amsterdam produziert werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wacker.com/cms/de-de/about-wacker/press-and-media/press/press-releases/archive-2020/detail-150656.html „CureVac und WACKER unterzeichnen Vertrag zur Produktion des COVID-19-Impfstoffkandidaten CVnCoV“] Pressemitteilung von Wacker.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde ein Zulassungsantrag für den Impfstoff von Curevac zurückgezogen, weil die Wirksamkeit deutlich hinter derjenigen von Konkurrenzprodukten lag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pharma-food.de/utilities-services/curevac-kundigt-die-produktionsvertrage-mit-wacker-und-celonic.html &amp;#039;&amp;#039;Curevac kündigt die Produktionsverträge mit Wacker und Celonic&amp;#039;&amp;#039;] pharma-food.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. März 2022 gaben das [[Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz]] und das [[Bundesministerium für Gesundheit (Deutschland)|Bundesministerium für Gesundheit]] in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt, dass mit fünf potenziellen Impfstoffproduzenten (darunter Wacker/[[International Chemical Investors Group|CordenPharma]]) langfristige Lieferverträge geschlossen werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/03/20220316-bundesregierung-will-vertrage-schliessen-fur-impfstoffversorgung-im-pandemiefall.html Bundesregierung will Verträge schließen für Impfstoffversorgung im Pandemiefall] Gemeinsame Pressemitteilung der BMWI und BMG.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Egon Falbesaner |Titel=Die Wacker-Chemie und ihr Gründer |TitelErg=Zum 75jährigen&amp;lt;!-- sic --&amp;gt; Firmenjubiläum |Sammelwerk=Oettinger Land |Band=9 |Datum=1989 |Seiten=173–190}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rüdiger Liedtke |Titel=Wem gehört die Republik? Die Konzerne und ihre Verflechtungen in der globalisierten Wirtschaft |TitelErg=2007 Namen Zahlen Fakten |Verlag=[[Eichborn Verlag]] |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2006 |ISBN=3-8218-5658-0 |Seiten=468–471}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Wacker Chemie AG |Titel=Menschen Märkte Moleküle – Die Erfolgsformel Wacker Chemie 1914–2014 |Verlag=[[Piper Verlag]] |Ort=München |Datum=2014 |Sprache=de |Online=https://www.wacker.com/cms/media/asset/about_wacker/wacker_at_a_glance/010010020_historie/2014_3/chronik_de.pdf |Abruf=2025-07-29 |Format=PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |titel=Wacker Chemie AG – Unternehmenswebsite |url=https://www.wacker.com/ |abruf=2025-07-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Dietmar Grypa]] |titel=Wacker-Chemie |werk=[[Historisches Lexikon Bayerns]] |url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44969 |abruf=2025-07-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste MDAX-Unternehmen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10155247-6|VIAF=132367282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemieunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:I.G. Farben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im MDAX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im SDAX (ehemalig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Basischemikalien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Polymeren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1914]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DimiDimi</name></author>
	</entry>
</feed>