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	<title>Wackenhof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wackenhof&amp;diff=2599972&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aschroet: WP ist keine Galerie</title>
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		<updated>2024-05-08T14:05:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP ist keine Galerie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wackenhof&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Salzungen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/53/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/15/35/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 255&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Kupfersuhl]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36433&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036925&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bad Salzungen Ortsteile.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Wackenhof im Bad Salzunger Stadtgebiet&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = 2024-05-01 171042 Wackenhof entrauscht 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Wackenhof&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wackenhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus drei Gehöften und der &amp;#039;&amp;#039;Waldsiedlung&amp;#039;&amp;#039; bestehender [[Weiler]]. Er ist Teil des Ortsteils [[Kupfersuhl]] der Kreisstadt [[Bad Salzungen]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Wackenhof befindet sich etwa eineinhalb Kilometer nördlich der Ortslage von [[Kupfersuhl]] und etwa zehn Kilometer ([[Luftlinie]]) von der Kreisstadt [[Bad Salzungen]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Wackenhof gehört zu einer Gruppe von Höfen und Kleinsiedlungen ([[Baueshof]], [[Clausberg (Gerstungen)|Clausberg]], [[Lutzberg]], [[Kriegersberg]], [[Hütschhof]], [[Frommeshof]], [[Rangenhof]], [[Mölmeshof]], [[Lindigshof (Gerstungen)|Lindigshof]], [[Josthof]] und andere), die im Herrschaftsbereich der [[Frankenstein (thüringisches Adelsgeschlecht)|&amp;#039;&amp;#039;Frankensteiner Grafen&amp;#039;&amp;#039;]] und ihres Hausklosters [[Kloster Frauensee|Frauensee]] seit dem Hochmittelalter im Buntsandstein-Hügelland bei Marksuhl gegründet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Winter&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Erich Winter &amp;#039;&amp;#039;Die dörflichen Siedlungen des Eisenacher Landes zwischen Werra, Hainich und Thüringerwald. Jena 1932.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Wackenhof wurde 1268 als Wackenhusen in einer Urkunde des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] erwähnt. Dem [[Lazarus-Orden]] wurden die Siedlungen Wackenhusen und Flachsland zu Lehen gegeben, der [[Ritterorden]] errichtete entsprechend seiner Bestimmung in Wackenhausen ein [[Leprakolonie|Leprosorium – als Aussätzigenhospital]]. Dieses war zugleich dem [[Gotha]]er Hospital unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto&amp;quot;&amp;gt;Otto Hartmann &amp;#039;&amp;#039;In alten Schriften geblättert.&amp;#039;&amp;#039; In: Altensteiner Blätter Jahrbuch 1995. S. 98f&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wackenhof war zudem als &amp;#039;&amp;#039;Komturhof&amp;#039;&amp;#039; ein wichtiges Verwaltungszentrum des Ordens in Thüringen. Mit dem Rückgang der Seuche im 15. Jahrhundert wurde der Lazariter-Orden auf päpstlichen Befehl dem [[Johanniterorden]] einverleibt. 1489 wurde der Ritter Heinrich Schmuckschuh als letzter Lazariter-Komtur mit dem Wackenhof belehnt, er sollte die bereits im Verfall begriffene Hofstelle wieder aufrichten, Altar und Kapelle erneuern.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Wackenhof wurde bereits im 18. Jahrhundert zum geheimnisumwitterten Ort und tunlichst gemieden. Informationen über Aussehen und Größe des Hospitals liegen nicht vor, eine erforderliche archäologische Untersuchung ist bisher noch nicht durchgeführt worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert gehörte der Wackenhof zum Salzunger Salinenbetrieb, man nutzte die Wälder als Brennholz zur Salzgewinnung. Am Blauen Berg und im Flachsgrund wurde Kupfererz gefördert. Der Wackenhof war Teil der Kupferbergwerke um Kupfersuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Wünscher &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Kupferschieferbergbaues und seines Hüttenwesens im Fürstentum Eisenach.&amp;#039;&amp;#039; Eisenach 1932.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1879 wurden, basierend auf der [[Volkszählung]] von 1875, erstmals statistische Angaben publiziert. Der Wackenhof bestand damals aus drei Wohnhäusern  mit 18 Einwohnern auf einer Gesamtfläche von 69,6&amp;amp;nbsp;ha – davon Höfe und Gärten 1,8&amp;amp;nbsp;ha, Wiesen 1,8&amp;amp;nbsp;ha, Äcker 38,4&amp;amp;nbsp;ha, Wälder (kein eigener Bestand),  Teiche, Bäche und Flüsse 0,6&amp;amp;nbsp;ha, Wege, Triften und Obstplantagen 15,8&amp;amp;nbsp;ha. Wackenhof war wie auch Kupfersuhl nach Möhra eingepfarrt und eingeschult.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kronfeld&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;C. Kronfeld, Landeskunde des Großherzogthumes Sachsen-Weimar-Eisenach.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Teil. Weimar 1879. S. 52 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 erwarb der Weimarer Musikprofessor [[Reinhard Wolschina]] das bereits einsturzgefährdete und völlig desolate Gehöft Wackenhof 4. Nach erfolgreicher Sanierung erhielten die Besitzer im September 2009 den Denkmalpreis des Wartburgkreises verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAK&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wartburgkreis.de/wak/cmswak-neu.nsf/news_web/EE65F6313F7EE9A7C12576270045BD84?OpenDocument |titel=Denkmalpreise verliehen |hrsg=Landratsamt Wartburgkreis |datum=2009-09-04 |abruf=2012-09-17 |offline=1 |archiv-bot=2019-05-22 07:46:12 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee einer &amp;#039;&amp;#039;Kulturstiftung Wackenhof&amp;#039;&amp;#039; kam dem Künstlerpaar bei der Sanierungsarbeit. Mit einem befreundeten Musiker aus Erfurt wurden bereits 2010 und wieder 2012 Versuche unternommen, das Gehöft kulturell zu nutzen, man beteiligte sich mit Konzerten an der Aktion &amp;#039;&amp;#039;Der lange Tag der Natur&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STZ20120608&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=(wer) |url=http://www.insuedthueringen.de/lokal/bad_salzungen/fwstzslzlokal/Floetentoene-aus-der-Schuppentuer;art83434,2022434 |titel=Flötentöne aus der Schuppentür |hrsg=Südthüringer Zeitung (Redaktion Bad Salzungen) |datum=2012-06-08 |abruf=2012-09-18 |zitat=Eine Querflöte unter freiem Himmel zu spielen, kann schwierig sein: Bei kräftigem Wind reißt der Luftstrom zwischen den Lippen des Musikers und dem Mundloch der Flöte ab, dann bleibt das Instrument stumm. Damit hatte es Joy Dutt, Soloflötist am Philharmonischen Orchester Erfurt, am Samstagnachmittag beim Langen Tag der Natur auf dem Wackenhof bei Kupfersuhl zu tun. Aber der indische Künstler wusste Rat, postierte sich in die offene Tür einer Remise – und schon konnte das nunmehr dritte Konzert in dieser Veranstaltungsreihe erklingen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Wackenhof liegt an der Landesstraße L&amp;amp;nbsp;2115, die 500&amp;amp;nbsp;m südlich der Höfe an die Kreisstraße K&amp;amp;nbsp;9 anbindet. Dicht nördlich führt der [[Sallmannshäuser Rennsteig]] an der Ortslage vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
1965 erhielt ein Jugendlicher vom Wackenhof eine öffentliche Rüge erteilt: angesteckt von der Wintersportbegeisterung für die DDR-Skispringer – sein Idol war [[Dieter Neuendorf]] aus der Nachbarstadt [[Ruhla]], erbaute er sich an einer Waldschneise eine eigene Sprungschanze zum Training. Die Gemeindeverwaltung, LPG und der Forst fanden dafür kein Verständnis und zeigten den Nachwuchsathleten an. Er erhielt eine öffentliche Rüge und musste die Schanze auf eigene Kosten demontieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EAZc&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Eine Sprungschanze am Wackenhof ? |Sammelwerk=Eisenacher Aktuelle Zeitung |Datum=1965-05-29 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erich Winter |Titel=Die dörflichen Siedlungen des Eisenacher Landes zwischen Werra, Hainich und Thüringerwald |Ort=Jena |Datum=1932 |Seiten=78}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Salzungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1051992508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Salzungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1268]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aschroet</name></author>
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