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	<title>Wachsender Felsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:55:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wachsender_Felsen&amp;diff=19547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Formatierung Beleg</title>
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		<updated>2023-10-12T04:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Usterling-Johannisfelsen-01.jpg|mini|Usterling Johannisfelsen im Sommer 2012]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachsende Felsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannisfelsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]], ist ein [[Naturdenkmal]] in [[Usterling]], einem Ortsteil von [[Landau an der Isar]] im [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Landkreis Dingolfing-Landau]]. Er ist unter diesen raren [[Karst]]gebilden eines der großen, die zur Gruppe der &amp;#039;&amp;#039;[[Steinerne Rinne|Steinernen Rinnen]]&amp;#039;&amp;#039; zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Steinerne Rinne]]n sind Gebilde, die unter bestimmten Bedingungen an kleinen, stark [[Kalziumkarbonat|kalkhaltigen]] [[Quelle]]n aus [[Kalktuff]]ablagerungen (Quellkalke) entstehen. Diese Rinne ist in über 5.000 Jahren zu fast 40 Meter Länge und 5 Meter Höhe angewachsen, bei einer Breite von 70 bis 120 Zentimetern, und damit die größte Steinerne Rinne in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Gertrud Keim, Stefan Glaser, Ulrich Lagally: &amp;#039;&amp;#039;Geotope in Niederbayern&amp;#039;&amp;#039;, In: Bayerisches Geologisches Landesamt (Hrsg.): Erdwissenschaftliche Beiträge zum Naturschutz, Band 4, München 2004, ISBN 978-3-940009-65-4,  S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Quellaustritt ist an eine Schichtgrenze zwischen wasserführenden [[Kies]]en zu wasserstauenden [[Mergel]]n in der [[Obere Süßwassermolasse|Oberen Süßwassermolasse]] gebunden. Über ein genaues Alter der Steinernen Rinne liegen lediglich Schätzungen vor. Man geht davon aus, dass die Bildung mit mehreren tausend Jahren geologisch relativ jung ist. Die zentrale Rinne wird von tuffbildenden [[Moose]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. Starknervenmoose, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Cratoneuron commutatum]] und [[Lebermoose]]) aufgebaut, während das Bachbett mit [[Blaualgen|Blau]]- und [[Grünalgen]]filmen ausgekleidet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LFU&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/19/index.htm |titel=Wachsender Felsen von Usterling - LfU Bayern |sprache=de |abruf=2023-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Quellbach fließt auch heute noch über den langen, etwa handbreiten Felsrücken, bis er über eine Felsnase in ein natürliches Becken fällt. Dem Quellwasser wurden Heilkräfte für Behandlung von Augenkrankheiten nachgesagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LFU&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Darstellung des wachsenden Felsens von Usterling aus der Zeit um 1500 findet sich auf dem [[Gotik|spätgotischen]] Flügelaltar eines unbekannten Künstlers aus dem Umfeld [[Hans Leinberger]]s in der Dorfkirche St. Johannes von Usterling.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Pustet: Archiv für Liturgiewissenschaft, Band 5, Teil 1, Maria Laach 1957, S. 203&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im unteren Bild des linken Altarflügels wird die [[Taufe Jesu]] durch [[Johannes der Täufer|Johannes]] an den &amp;#039;&amp;#039;wachsenden Felsen&amp;#039;&amp;#039; verlegt – ein kulturhistorisches Kuriosum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirche.mamming.de/kirchen/kirche-usterling/ |titel=Kirche Usterling |sprache=de-DE |abruf=2023-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Darstellung zeigt das Naturdenkmal naturgetreu so, wie es um 1500 ausgesehen haben dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch die [[Liste der Steinernen Rinnen in Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Die Rinne ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als [[Geotop]] 279R004&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=279R004 |titel=Wachsender Felsen E von Usterling (&amp;quot;Johannisfelsen&amp;quot;) |abruf=2023-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgewiesen und im Jahr 2002 mit dem offiziellen Gütesiegel „[[Liste der schönsten Geotope in Bayern|Bayerns schönste Geotope]]“ ausgezeichnet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LFU&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2006 erfolgte die Aufnahme in die Liste der 77 ausgezeichneten [[Nationaler Geotop|Nationalen Geotope]] Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Lagally: &amp;#039;&amp;#039;Farbenpracht der Natur - Die Mineralien im Silberberg bei Bodenmais im Bayerischen Wald&amp;#039;&amp;#039;. In: Ernst-Rüdiger Look, Ludger Feldmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Faszination Geologie. Die bedeutende Geotope Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2006, ISBN 3-510-65219-3, S.&amp;amp;nbsp;162f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St. Johannes-Kapelle ==&lt;br /&gt;
Über dem Felsen thront die St. Johannes-[[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], die zur [[Pfarrei]] St. Martin in [[Niederhöcking|Höcking]] gehört. Am Fuß des Felsens steht der ebenfalls Johannes dem Täufer geweihte Kapellen[[bildstock]] mit einer hölzernen Johannes-Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2006-04-16wachsender-felsen-usterling-frontal2.JPG|Ansicht von vorne&lt;br /&gt;
Datei:Felsen-altar.jpg|Taufe Jesu durch Johannes den Täufer. Detail des Altars in der Filialkirche von Usterling. Mit der ältesten bekannten Darstellung des Felsens, um 1500.&lt;br /&gt;
Datei:2006-04-16wachsender-felsen-usterling-totale2.JPG|Ansicht von unten&lt;br /&gt;
Datei:Usterling-Johannisfelsen-02.jpg|Usterling Johannisfelsen im Sommer 2012&lt;br /&gt;
Datei:Usterling - wachsender Felsen 7.jpg|Ansicht aus der Vogelperspektive&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Geotope im Landkreis Dingolfing-Landau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wolfgang Bauer (Autor)|Wolfgang Bauer]], [[Sergius Golowin]], [[Clemens Zerling]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Heilige Quellen, Heilende Brunnen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Neue Erde&lt;br /&gt;
   |Ort=Saarbrücken&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89060-275-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=6–8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wwa-la.bayern.de/wasser_erleben/zu_fuss_per_rad/usterling/index.htm Wachsender Felsen von Usterling, Wasserwirtschaftsamt Landshut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=DMS |NS=48.6621521 |EW=12.6488685 |type=landmark |region= DE-BY|dim=100 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Dingolfing-Landau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalwesen (Landau an der Isar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Dingolfing-Landau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinerne Rinne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Isar|2Wachsender Felsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landau an der Isar)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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