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	<title>Wachs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:28:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wachs&amp;diff=28661&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Historisches */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wachs&amp;diff=28661&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-29T08:32:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historisches&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Montana 10 bg 061905.jpg|mini|Kerze aus synthetischem Wachs]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|cera}}) ist ein [[Gemisch]] verschiedener [[Kohlenwasserstoffe]], die bei über etwa 40&amp;amp;nbsp;°C schmelzen und dann eine Flüssigkeit niedriger [[Viskosität]] bilden. Wachse sind nahezu [[Löslichkeit|unlöslich]] in [[Wasser]], aber löslich in organischen, [[Polarität (Chemie)#Unpolare Stoffe|unpolaren]] [[Lösungsmittel|Medien]]. Wachse können in ihrer chemischen Zusammensetzung und Herkunft sehr unterschiedlich sein, sie werden daher heute durch ihre mechanisch-physikalischen Eigenschaften definiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ullmanns&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|author=Uwe Wolfmeier, Hans Schmidt, Franz-Leo Heinrichs, Georg Michalczyk, Wolfgang Payer, Wolfram Dietsche, Klaus Boehlke, Gerd Hohner, Josef Wildgruber |title=Waxes |journal=Ullmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry|date=2000-06-15 |doi=10.1002/14356007.a28_103|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff stammt aus dem [[Althochdeutsch]]en: &amp;#039;&amp;#039;wahs&amp;#039;&amp;#039; (‚[[Bienenwachs]]‘, ‚Wachs‘), wie „Wabe“ und „weben“ zu [[Indogermanische Sprachen|indogermanisch]] „ueg“ (&amp;#039;weben&amp;#039;, &amp;#039;Gewebe&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der zahlreichen [[Stoffgruppe]]n, die wachsartiges Verhalten zeigen (welche in der Praxis zudem als Stoffgemische auftreten), konnte keine exakte Definition für Wachse gefunden werden. Weit verbreitet ist die Definition der [[Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft|Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft]]: Ein Stoff wird demnach als Wachs bezeichnet, wenn er:&lt;br /&gt;
* bei 20&amp;amp;nbsp;°C gut formbar, fest bis brüchig-hart ist, eine grobe bis feinkristalline Struktur aufweist, farblich durchscheinend bis [[Opazität|opak]], aber nicht glasartig ist,&lt;br /&gt;
* über 40&amp;amp;nbsp;°C ohne Zersetzung schmilzt,&lt;br /&gt;
* wenig oberhalb des Schmelzpunktes leicht flüssig (wenig [[Viskosität|viskos]]) ist,&lt;br /&gt;
* eine stark temperaturabhängige Konsistenz und Löslichkeit aufweist &lt;br /&gt;
* sowie unter leichtem Druck polierbar ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ullmanns&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist mehr als eine der oben aufgeführten Eigenschaften nicht erfüllt, ist der Stoff demnach kein Wachs.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Einheitsmethoden zur Untersuchung von Fetten, Fettprodukten, Tensiden und verwandten Stoffen, M-I 1 (75): Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft, Wiss.-Verl.-Ges.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
=== Natürliche Wachse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdampfschale mit geschmolzenem Carnaubawachs.jpg|mini|[[Carnaubawachs]], teilweise geschmolzen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PALMITINSÄUREMYRICYLESTER Structural Formulae V.1.svg|mini|klasse=skin-invert-image|Palmitinsäuremelissinester, ein Inhaltsstoff von Bienenwachs&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptmann&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1985, ISBN 3-342-00280-8, S.&amp;amp;nbsp;654.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Natürliche Wachse sind Stoffgemische und zählen zu den [[Lipide]]n. Sie werden unterteilt in &amp;#039;&amp;#039;fossile&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;rezente (nicht-fossile)&amp;#039;&amp;#039; Wachse.&lt;br /&gt;
Hauptkomponenten dieser natürlichen Stoffgemische sind [[Ester]] von [[Fettsäuren]] (auch [[Wachssäuren]] genannt) mit langkettigen, [[Aliphatische Kohlenwasserstoffe|aliphatischen]], [[Primär (Chemie)|primären]] [[Alkohole]]n, den so genannten [[Fettalkohole]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RÖMPP2&amp;quot;&amp;gt;[[Otto-Albrecht Neumüller]] (Hrsg.): [[Römpp Lexikon Chemie|&amp;#039;&amp;#039;Römpps Chemie-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039;]] Band 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; 8. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1988, ISBN 3-440-04516-1, S.&amp;amp;nbsp;4562–4563.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Ester natürlicher Wachse unterscheiden sich in ihrem Aufbau von den [[Fette|Fetten und fetten Ölen]], die [[Triglyceride]] mit Fettsäuren sind. Außerdem enthalten natürliche Wachse noch freie, langkettige, [[Aliphaten|aliphatische]] [[Carbonsäuren]], [[Ketone]], Alkohole und Kohlenwasserstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prototyp einer Wachssäure ist die [[Montansäure]] (Octacosansäure) C&amp;lt;sub&amp;gt;28&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;56&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Eine präzise Abgrenzung zwischen Wachssäuren und Fettsäuren gibt es nicht, da beim Aufbau einiger Naturwachse auch typische Fettsäuren, wie [[Palmitinsäure|Palmitin-]] und [[Stearinsäure]], beteiligt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC Chemie&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus ABC Chemie.&amp;#039;&amp;#039; VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1965, S.&amp;amp;nbsp;1506–1507.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Aufbau resultiert eine chemische Definition von Wachsen, bei der die oben genannten mechanisch-physikalischen Eigenschaften nicht unbedingt erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürliche Wachse gewinnt man meist durch Extraktion und nachfolgende Reinigung und Bleichung. Für spezielle Anwendungen werden natürliche Wachse auch raffiniert oder chemisch verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tierische Wachse ====&lt;br /&gt;
Tierische Wachse sind beispielsweise [[Wollwachs]], [[Chinawachs]], [[Bienenwachs]] und [[Bürzeldrüse]]nfett, aber auch [[Talg]] und andere &amp;#039;&amp;#039;Insektenwachse&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Auch [[Walrat]] und [[Schellack]] enthalten Anteile an Wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mykobakterien]] sind die einzigen bekannten [[Bakterien]], die eine äußere Hülle aus speziellen Wachsen, den [[Phthiocerole]]n, bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pflanzliche Wachse ====&lt;br /&gt;
Wachsschichten auf Blättern und Früchten haben die Aufgabe, Pflanzen vor Wasserverlusten zu schützen. Zu den pflanzlichen Wachsen gehören [[Zuckerrohrwachs]], das [[Carnaubawachs]] der [[Carnaubapalme|Carnauba]]-Wachspalme, [[Candelillawachs]], das aus verschiedenen [[Euphorbiaceae]] gewonnen wird, und entgegen dem Namen ist [[Japanwachs]] (Beerenwachs) ein [[Pflanzenfett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Jojoba]]öl besteht nicht aus Triglyceriden und ist damit kein &amp;#039;&amp;#039;[[Fette|fettes Öl]]&amp;#039;&amp;#039;, sondern chemisch betrachtet ein &amp;#039;&amp;#039;flüssiges Wachs&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere pflanzliche Wachse sind [[Korkwachs]], [[Guarumawachs]] (&amp;#039;&amp;#039;Calathea lutea&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Ouricuriwachs&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Syagrus coronata]]&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Kuba-Palmenwachs&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Copernicia hospita]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Espartowachs]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Lygeum spartum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Stipa tenacissima]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Baumwollwachs]], [[Reiskleiewachs]], [[Flachswachs]], [[Torfwachs]] und [[Rosenwachs]], [[Jasminwachs]] oder das &amp;#039;&amp;#039;Peetha-Wachs&amp;#039;&amp;#039; vom [[Wachskürbis]], sowie &amp;#039;&amp;#039;Myrtewachs&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Myrica cerifera]]&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Wachsfeigenwachs&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Ficus variegata]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mineralische/Fossile Wachse ====&lt;br /&gt;
Erdölwachs (Mineralölwachs), geologische &amp;#039;&amp;#039;Erdwachse&amp;#039;&amp;#039; ([[Ozokerit]] und das daraus hergestellte [[Ceresin]]), rezente Sedimente des rohen Erdöls das wachsreiche (Stuffwachs, Aderwachs) und wachsarmes (Lepwachs), die fossilen Pflanzenwachse [[Torfwachs]] und [[Montanwachs]] (Braunkohlen-Derivat), sie bestehen im Wesentlichen aus [[Kohlenwasserstoffe]]n. Petroleumdestillate (Erdöl-Derivat), das Erdöl enthält (Paraffingatsch) neben makrokristallinen, normalen [[Paraffin]]en auch mikrokristallines Wachs. Auch Tankboden- und Röhrenwachs können aufgearbeitet werden. Dazu zählen Weich-, Normal-, Hart[[paraffin]]e (Tafelparaffine) (makrokristallin), sowie &amp;#039;&amp;#039;mikrokristallines Wachs&amp;#039;&amp;#039; (Petroleumwachs), [[Vaseline]] (Petrolatum)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://materialarchiv.ch/detail/1506/Mikrowachs#/detail/1506/mikrowachs &amp;#039;&amp;#039;Mikrowachs&amp;#039;&amp;#039;] auf materialarchiv.ch, abgerufen am 9. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das z.&amp;amp;nbsp;B. für [[Kerze]]n und [[Schuhcreme]] verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paraffine können auch aus [[Schieferöl]] (Messelparaffin), Braunkohlenschwelung (BK-Schwelteer) oder TTH-Paraffin (Tieftemperatur-Hydrierungsparaffin der Braunkohlenschwelung) erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilsynthetische Wachse ===&lt;br /&gt;
Teilsynthetische Wachse gewinnt man aus Naturwachsen, häufig dient Montanwachs als Grundlage, aber auch andere natürliche Wachse. Hier wird die Zusammensetzung des Wachses durch physikalische oder chemische Umwandlungen beeinflusst; Oxidation (Bleichung), [[Hydrierung]], [[Veresterung]], [[Verseifung]], [[Säureamide|Amidierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esterwachse sind Umsetzungsprodukte langkettiger Wachssäuren mit einwertigen [[Fettalkohole|Fett-]] oder [[Wachsalkohole]]n (teilverseifte Esterwachse, vollverseifte Esterwachse und [[emulgator]]haltige Esterwachse) (Wachsemulgatoren sind Gemische aus langkettigen Fettalkohol[[Ethoxylierung|ethoxilaten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amide von Fett- und Wachssäuren, Wachsalkohole der Ester durch aliphatische oder aromatische Amine ersetzt. &amp;#039;&amp;#039;Natürliche&amp;#039;&amp;#039; (Mono-, Bis, Poly-) [[Amidwachs]]e (Pseudoesterwachse) auf Basis von [[Fettsäuren]] ([[Distearylethylendiamid]] (EBS) oder (EDS) Ethylendistearmide); [[Stearinsäureamid]], [[Behensäureamid]], [[Erucasäureamid]], [[Ölsäureamid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere sind [[Carboxygruppe|Carboxy-]], [[Hydroxygruppe|Hydroxy-]] oder [[Carbonylgruppe]]n tragende Wachse; man spricht dann von Säurewachsen (hoher Anteile freier [[Carbonsäure]]n), Alkoholwachsen (Lanette-Wachse) ([[Hydroxylzahl|OH-Zahl]] bildende Komponente vorherrschend), Ketonwachse ([[Carbonylzahl]] bildende Komponenten vorherrschend), Etherwachse (überwiegend [[Ethergruppe]]nhaltige Verbindung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Acylierung|Acylierte]] Amide von Fett- und Wachssäuren (Montanoyl-aminocarbonsaure). [[Alkylierung|Alkylierte]] [[Imide]] von [[Dicarbonsäuren]], partialsynthetische Wachse aus alkylierten Phthalimiden (n-Octa-decylphthalimid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere sind [[Phthalimid]]&amp;amp;shy;wachse, [[Chlorkohlenwasserstoffe|Chlorkohlenwasserstoff]]&amp;amp;shy;wachse, [[Phenolate|Phenoxy]]-Derivate, [[Terphenyle|Terphenyl]]&amp;amp;shy;wachse (nicht substituierte Kohlenwasserstoffe; phenylsubstituierte [[Diphenyl]]e), wachsartige Derivate der [[Bernsteinsäure]], wachsartige Phenoxy-Derivate; Alkyl-Phenoxy- und Diphenoxy-Verbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus verschiedenen Pflanzenölen z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sojaöl]], [[Rapsöl]], [[Rizinusöl]] kann durch Hydrierung→[[Fetthärtung]] [[Sojawachs]], &amp;#039;&amp;#039;Rapswachs&amp;#039;&amp;#039;, [[Rizinuswachs]] hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synthetische Wachse ===&lt;br /&gt;
Synthetische Wachse, Kohlen(wasser)stoffwachse (Hydrocarbonwachse) sind durch Verfahren wie (Hoch-, Mittel-, Niederdruck-) [[Polymerisation]], [[Kondensationsreaktion|Kondensation]] oder [[Additionsreaktion|Addition]] aus Syntheseprodukten erhaltenen Wachse, sie werden hauptsächlich aus [[Erdöl]], aber auch aus [[Braunkohle]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Polyethylen]]e, [[Copolymer]]e), [[Polyolefin]]-Wachse: [[Polyethylenwachs]] ([[Polarität (Chemie)|polar]] und unpolar), oxidierte HD-PE Wachse; polare PE-Wachse, die durch &amp;#039;&amp;#039;Suspensionsoxidation&amp;#039;&amp;#039; aus HD-PE Kunststoff hergestellt werden. EVA-Wachse aus dem Kunststoff [[Ethylen-Vinylacetat-Copolymer]] und [[Polypropylen]]wachs. Weitere sind [[Polyester]]&amp;amp;shy;wachse und [[Polyethylenglycol]]&amp;amp;shy;wachse (PEG, Carbowachs) sowie [[PTFE]]-Wachse und [[Fluor]]-Wachse→ [[Skiwachs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fischer-Tropsch-Synthese|Fischer-Tropsch]]-Wachse aus synthetischen Paraffinen (FT-Paraffine) (Hartwachs, Mediumwachse)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://materialarchiv.ch/detail/1525/Fischer-Tropsch-Hartwachs#/detail/1525/fischer-tropsch-hartwachs &amp;#039;&amp;#039;Fischer-Tropsch-Hartwachs&amp;#039;&amp;#039;] auf materialarchiv.ch, abgerufen am 9. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus [[Erdgas]], Biomasse und [[Kohle]], sie werden für verschiedenste Anwendungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere sind &amp;#039;&amp;#039;flüssige Wachse&amp;#039;&amp;#039;; synthetische [[Fettsäureester]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[Myristinsäureisopropylester]], [[Isopropyloleat]], [[Oleyloleat]] u.&amp;amp;nbsp;a.,&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Fresenius, Helmut Günzler, u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Analytiker-Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Springer, 1984, ISBN 978-3-642-69343-4, S.&amp;amp;nbsp;389, {{Google Buch |BuchID=_nCnBgAAQBAJ |Seite=389}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;rekonstruierte Wachse&amp;#039;&amp;#039;, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Cetylpalmitat]], &amp;#039;&amp;#039;Lanette-Wachse&amp;#039;&amp;#039;, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Cetylstearylalkohol]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Steinegger, [[Rudolf Hänsel]]: &amp;#039;&amp;#039;Pharmakognosie.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Springer, 1992, ISBN 978-3-662-09268-2, S.&amp;amp;nbsp;63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikronisierte Wachse ===&lt;br /&gt;
Eine spezielle Form sind [[Mikronisierung|mikronisierte]] Wachse, bei welchen die Partikelgröße bis zu einer [[Korngröße|Kornobergrenze]] von etwa 30&amp;amp;nbsp;μm stark verkleinert wird. Dies kann entweder durch Zermahlen ([[Strahlmühle]], [[Kaltmahlung]]), mit dem [[Schmelze-Dispersionsverfahren]], durch [[Zerstäuben]] ([[Sprühkühlung]], [[PGSS-Verfahren]]) oder durch [[Suspensionspolymerisation|Perlpolymerisation]] geschehen. Bei dem Zerstäubungs- oder Schmelz-Dispersionsprozess erhält man zum überwiegenden Teil kugelförmige, regelmäßige Partikel mit kleiner Oberfläche, während man bei den Mahlprozessen gebrochene, unregelmäßige Partikel mit großer Oberfläche bekommt. Bei der Perlpolymerisation erhält man perlenförmige Partikel. Mikronisierte Wachse werden anstelle von Wachspulvern und Wachs[[Dispersion (Chemie)|dispersionen]] in [[Druckfarbe]]n und Beschichtungen eingesetzt, z.&amp;amp;nbsp;B. zur Erzielung von [[Scheuerfestigkeit]], Kratzfestigkeit, wasserabstoßender Effekte, Mattierung, Schleifbarkeit und zur Verbesserung der Gleitfähigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline |Name=Mikronisierte Wachse |Abruf=2017-03-30|ID=RD-13-02340}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Pörschke: &amp;#039;&amp;#039;Herstellung pulverförmiger Biowachse und mögliche Anwendungen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Ruhr-Universität Bochum, 2014, {{URN|nbn:de:hbz:294-40781}}, (PDF; 4,82&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;8–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beeswax.jpg|mini|Zu einem Block gegossenes [[Bienenwachs]] und darauf Wachs aus einem [[Sonnenwachsschmelzer]]]]&lt;br /&gt;
Neben den schon genannten Verwendungen für [[Kerze]]n, [[Polieren|Polituren]] und [[Imprägnierung]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wachspapier]] für [[Verpackung]]en) werden Wachse in der Gießerei und wegen der guten Formbarkeit für [[Wachsfigurenkabinett|Wachsfiguren]] gebraucht. In der bildenden Kunst stellen Künstler Modelle ([[Bozzetto|Bozzetti]]) für [[Skulptur]]en aus Wachs her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jojobaöl und Japanwachs werden in der [[Kosmetik]] eingesetzt. Besondere Wachse werden zur [[Haarentfernung]] eingesetzt (siehe [[Kaltwachsstreifen]] bzw. [[Warmwachs]]). Auch in medizinischen Produkten wie zahnärztlichen Wachspräparaten sowie als Rohstoff für die Seifenherstellung werden sie verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bau werden Wachse zur Fußboden- und Holzbeschichtung eingesetzt. Polierte Wachse verleihen Oberflächen ein glänzendes Aussehen ([[Bohnerwachs]]), erleichtern aber auch die Gleitfähigkeit ([[Skiwachs]]). Bienenwachs und einige andere natürliche Wachse sind als [[Lebensmittelzusatzstoff]] (meist als [[Trennmittel]]) zugelassen.&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Renaissance]], im [[Barock]] und im [[Klassizismus]] wurden wertvolle Möbel mit Wachs eingerieben und poliert. Ein spezielles Möbelwachs, heute meistens als „Antik-Wachs“ bezeichnet, wird für die historisch korrekte Restaurierung von Möbel-[[Antiquität]]en bis zum [[Biedermeier]] benutzt, später wurde Schellack verwendet. Es wird in das Holz eingerieben und dann auspoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein [[Wachsfigurenkabinett]] ist – wie der Name schon vermuten lässt – Wachs ein unabdingbarer Werkstoff; diese naturgetreuen Darstellungen der Gesichter sind bis heute noch von keinem [[Kunststoff]] erreicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rubens, Peter Paul - The Fall of Icarus.jpg|mini|[[Peter Paul Rubens]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sturz des Ikarus.&amp;#039;&amp;#039; 1636]]&lt;br /&gt;
Nach der Sage verwendete [[Daidalos]], der Vater des [[Ikaros]], Wachs, um sich und seinem Sohn Federn an den Armen zu befestigen und wie ein Vogel fliegen zu können. Ikarus kam der Sonne zu nahe, die das Wachs schmelzen ließ; er stürzte ab und ertrank im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ägyptische [[Mumie]]n sind mit Wachsfarben eingefärbt; diese Technik nennt sich [[Enkaustik]]. Heutzutage werden gefärbte Wachse als [[Wachsmalstift]]e verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wachstafel]]n dienten in [[Antikes Griechenland|Griechenland]] und [[Römisches Reich|Rom]] sowie im [[Mittelalter]] als Schreibgrundlage für Notizen, da das Geschriebene wieder gelöscht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der antiken und mittelalterlichen Heilkunde fand Bienenwachs, insbesondere das „unberührte“ helle Jungfrauenwachs (Übersetzung von mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;cera virginea&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 406 (&amp;#039;&amp;#039;junckfrawenwachs&amp;#039;&amp;#039;: „das helle Wachs frischgebauter Waben, die weder mit Honig noch mit den Eiern der Königin in Berührung kamen und daher gleichsam noch jungfräulich sind“; synonym &amp;#039;&amp;#039;cera alba&amp;#039;&amp;#039; ‚weißes Wachs‘).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Jungfernwachs&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Brückner]]: &amp;#039;&amp;#039;Cera - Cera Virgo - Cera Virginea. Ein Beitrag zu „Wörter und Sachen“ und zur Theorie der „Stoffheiligkeit“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 59, 1963, S.&amp;amp;nbsp;233–253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Harmening: &amp;#039;&amp;#039;Keros parthenos - Jungfernwachs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 64, 1968, S.&amp;amp;nbsp;30 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; (von den unbebrüteten, noch nicht mit Honig oder färbenden Pollen in Berührung gekommenen&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Gleinser: &amp;#039;&amp;#039;Anna von Diesbachs Berner ‚Arzneibüchlein‘ in der Erlacher Fassung Daniel von Werdts (1658), Teil II: Glossar.&amp;#039;&amp;#039; (Medizinische Dissertation Würzburg), Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1989 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 46), S. 289 (&amp;#039;&amp;#039;ungebrauchtes&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wabe]]n), früher auch &amp;#039;&amp;#039;Mägdewachs&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fwb-online.de/lemma/jungfrauenwachs.s.2n Frühneuhochdeutsches Wörterbuch].&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der Zubereitung verschiedener Arzneimittel Verwendung. Im Mittelalter unterschied man &amp;#039;&amp;#039;cera nova&amp;#039;&amp;#039; („neues Wachs“), &amp;#039;&amp;#039;cera alba&amp;#039;&amp;#039; („weißes Wachs“), &amp;#039;&amp;#039;cera citrina&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;cera flava&amp;#039;&amp;#039; („gelbes Wachs“) und &amp;#039;&amp;#039;cera rufa&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;cera rubea&amp;#039;&amp;#039; (im Gegensatz zum hellen Wachs stark noch Honig duftendes „rotes Wachs“).&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes.&amp;#039;&amp;#039; 1961, S. 480 (&amp;#039;&amp;#039;wachs&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der griechische Arzt Dioskurides beschreibt in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Pedanios Dioskurides#De materia medica|De Materia medica]]&amp;#039;&amp;#039; Wachs als erwärmend, erweichend (Abszesse einschmelzend) und (durch Förderung der Wundgranulation) mäßig ausfüllend.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Kreienkamp: &amp;#039;&amp;#039;Das St. Georgener Rezeptar. Ein alemannisches Arzneibuch des 14. Jahrhunderts aus dem Karlsruher Kodex St. Georgen 73&amp;#039;&amp;#039;, Teil II: Kommentar (A) und textkritischer Vergleich, Medizinische Dissertation Würzburg 1992, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Wachs in Heiligenlegenden und Wallfahrtschroniken erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wachs&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Erhart |Titel=Bienen |Hrsg=Stiftarchiv Sankt Gallen |Sammelwerk=Lebenswelten des frühen Mittelalters in 36 Kapiteln. |Verlag=Kunstverlag Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2019 |ISBN=978-3-95976-182-6 |Seiten=165}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem an Wallfahrtsorten entstanden Wachsarbeiten, auch [[Klosterarbeit]] genannt, aus Wachs, etwa die bekannten [[Fatschenkind]]el.&lt;br /&gt;
In Urkunden des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]] wird Wachs bis zum 9. Jahrhundert vor allem als unersetzliches Material zur Beleuchtung der Kirche erwähnt. So begab sich um 700 [[Magulfus]], Priester und Hirte am Grab des heiligen [[Gallus (Heiliger)|Gallus]], mit der Bitte um eine Wachsspende zu [[Gotfrid|Herzog Gotfrid]] nach [[Bad Cannstatt|Cannstatt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wachs1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Erhart |Titel=Bienen (Urkunde ChSG1) |Hrsg=Stiftarchiv Sankt Gallen |Sammelwerk=Lebenswelten des frühen Mittelalters in 36 Kapiteln. |Verlag=Kunstverlag Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2019 |ISBN=978-3-95976-182-6 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin übertrug der Herzog den Ort [[Ruine Engelburg|Biberburg]] an die Galluskirche. Offensichtlich hatte sich der Ruf des Heiligen schon wenige Jahrzehnte nach dessen Tod 640 im südalemannischen Gebiet verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wachs1&amp;quot; /&amp;gt; In späteren Urkunden aus Sankt Gallen wird Wachs aber auch vereinzelt als Form der Zinsleistung erwähnt, häufig aus Gebieten am Neckar. So konnten Wolfhart und Otgaer 781/782 in [[Oberndorf am Neckar|Oberndorf]] ihren [[Lehnswesen|Früchtezins]] auch in Wachs, Frischlingen oder Kleidern stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wachs3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Erhart |Titel=Bienen (Urkunde ChSG94, 95) |Hrsg=Stiftarchiv Sankt Gallen |Sammelwerk=Lebenswelten des frühen Mittelalters in 36 Kapiteln. |Verlag=Kunstverlag Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2019 |ISBN=978-3-95976-182-6 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Mittelalter]] war der zuständige [[Handwerk]]er ein hochangesehener Beruf: der [[Lebkuchenbäcker|Lebzelter]]. Er produzierte feine teure [[Kerze]]n ([[Lichtmess]]), [[Honig]] und [[Lebkuchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siegelwachs]] wurde bis zum 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum [[Siegel]]n von [[Urkunde|Dokumenten]] verwendet. Es wurde dann durch den als &amp;#039;&amp;#039;spanisches Wachs&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten [[Siegellack]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis in die 1920er-Jahre benutzte man bei [[Phonograph]]en-Walzen Wachs erst als Tonträger für einen Vorläufer des [[Diktiergerät]]s und später weiterhin als Ursprungsmaterial für die Original-Aufnahme, die dann nach dem [[Vergolden]] in verschiedenen Prozessen vervielfältigt werden konnte. Für die von 1895 bis 1955 hergestellten [[Schellack]]platten und auch für [[Single (Musik)|Singles]] und [[Langspielplatte|LPs]] diente ebenfalls immer eine Wachsplatte zunächst für die Ur-Aufnahme, nach dem Zweiten Weltkrieg immerhin noch zum Überspielen der [[Tonband]]-Aufnahme. Nach dem [[Versilbern]] wurde die Wachsplatte als [[Formenbau#Matrize|Matrize]] zum Herstellen von Matrizen-Kopien gebraucht, mit denen dann die Schallplatten massenhaft gepresst werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Wachsliefernde Pflanzen unter [[Nutzpflanze]]n, [[Wachszieher]], [[Stearin]]&lt;br /&gt;
* [[Wachsmalerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Büll]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch vom Wachs. Geschichte – Kultur – Technik.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. München 1977, ISBN 978-3-7667-0386-6.&lt;br /&gt;
* NIIR Board of Consultants &amp;amp; Engineers: &amp;#039;&amp;#039;The Complete Technology Book on Wax and Polishes.&amp;#039;&amp;#039; Asia Pacific Business Press, 2011, ISBN 978-81-7833-012-9 (Reprint).&lt;br /&gt;
* H. Bennett: &amp;#039;&amp;#039;Commercial Waxes.&amp;#039;&amp;#039; Second Edition, Chemical Publishing, 2011, ISBN 978-0-8206-0156-4.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Halden, [[Adolf Grün]]: &amp;#039;&amp;#039;Analyse der Fette und Wachse.&amp;#039;&amp;#039; 1. Band. Berlin 1925, ISBN 978-3-642-91637-3.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Halden, Adolf Grün: &amp;#039;&amp;#039;Analyse der Fette und Wachse.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band. Berlin 1929, ISBN 978-3-642-89318-6.&lt;br /&gt;
* [[Emil Abderhalden]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biochemisches Handlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3. Band. Springer, Berlin 1911, ISBN 978-3-642-51194-3.&lt;br /&gt;
* [[Carl Zerbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Mineralöle und verwandte Produkte.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2. Teil, Springer, 1969, ISBN 978-3-642-87510-6.&lt;br /&gt;
* F. Gieser: &amp;#039;&amp;#039;Klassifikation der Wachse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fette, Seifen, Anstrichmittel.&amp;#039;&amp;#039; Band 60, 1958, S.&amp;amp;nbsp;590–592. [[doi:10.1002/lipi.19580600716]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wax|Wachs|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://materialarchiv.ch/gruppe/802/Pflanzenwachse#/suche/ &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenwachse&amp;#039;&amp;#039;] auf materialarchiv.ch.&lt;br /&gt;
* [https://chemie.varistor.ch/18_naturwachse.html &amp;#039;&amp;#039;Naturwachse; Kennzahlen&amp;#039;&amp;#039;] auf chemie.varistor.ch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4137154-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wachs| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kerze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lichtquelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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