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	<title>Wacho - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T18:50:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wacho&amp;diff=307608&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Taz: bad map</title>
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		<updated>2026-03-30T10:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bad map&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wacho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waccho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † um [[540]]) war König der [[Langobarden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Laut [[Jörg Jarnut]] (RGA, Bd. 33, S. 6) und Wilhelm Enßlin (RE, Bd. VII A,2, Sp. 2039) war Wacho König der Langobarden.&amp;lt;/ref&amp;gt; von etwa 510 bis zu seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Wacho war der Sohn des Zuchilo (auch Unigis oder [[Unichis]]), eines Bruders des ersten Langobardenkönigs [[Tato (Langobarde)|Tato]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Esders (Historiker)|Stefan Esders]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Langobarden. Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039;, C. H. Beck, München 2023, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Geschlecht der [[Lethinger]]; der Name seiner Mutter ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Über Wachos Kindheit und Jugend ist gleichfalls nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturz des Onkels Tato, Beginn der Herrschaft Wachos (510), Flucht des Königssohns zu Gepiden ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende der Herrschaftszeit König [[Tato (Langobarde)|Tatos]] gelang es den Langobarden um 508 die [[Heruler]] zu besiegen. Doch stürzte Wacho um 510 seinen Onkel und ermordete ihn („ab hac luce privavit“, wie [[Paulus Diaconus]] in seiner [[Historia Langobardorum]], liber I, 21, formuliert). Hildechis, Tatos Sohn, leistete zwar Widerstand, doch musste er schließlich zu den benachbarten [[Gepiden]] fliehen. Dies sei, so Paulus Diaconus, die Ursache für das gespannte Verhältnis zwischen Langobarden und Gepiden gewesen. Auch behauptet er nachdrücklich, die Langobarden hätten zu dieser Zeit die [[Sueben]] unterworfen, wobei er sich als [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quelle]] auf die Einleitung des [[Edictum Rothari]] beruft, eine Gesetzessammlung, die unter dem namensgebenden König [[Rothari]] (636–652) im Jahr 641 zusammengestellt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reich in Pannonien (ab 510?), Neutralität im Gotenkrieg (ab 535) ===&lt;br /&gt;
Als Wachos bedeutendste historische Leistung wird die Eroberung eines Teils von [[Pannonien]] eingestuft. So konnte er ein mächtiges Reich begründen. Die früher in der Forschung vertretene Meinung, dass Wacho erst bald nach dem Tod [[Theoderich der Große|Theoderichs des Großen]] († 526) die Provinzen &amp;#039;&amp;#039;[[Pannonia (Provinz)|Pannonia prima]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pannonia Valeria&amp;#039;&amp;#039; von den [[Sueben]] erobert habe, wurde zunehmend durch die Ansicht abgelöst, dass Wacho bereits kurz nach seiner Thronbesteigung um 510 Truppen über die [[Donau]] geschickt habe und Gebiete in Nordpannonien bis zur [[Drau]] einnehmen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Jarnut, RGA, Bd. 33, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl bereits als 535 der [[Gotenkrieg (535–554)|Gotenkrieg]] durch den Angriff der oströmischen Truppen ausbrach, ging Wacho eine Allianz mit Kaiser [[Justinian I.|Justinian]] ein, der im langjährigen Krieg gegen die [[Ostgotenreich|Ostgoten]] die Hilfe der Langobarden annahm. Als Anfang 539 eine Gesandtschaft des Ostgotenkönigs [[Witigis]] den Langobarden Wacho zum gemeinsamen Kampf gegen Justinian aufforderte, wurde ihr Begehren abschlägig beschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Prokopios von Caesarea|Prokop]], &amp;#039;&amp;#039;De bello Gothico&amp;#039;&amp;#039; II 22, 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wacho mit der Eroberung Pannoniens, eines über Jahrhunderte zum Römerreich gehörenden Gebiets, auch über deren Ressourcen und militärische Infrastruktur verfügte, konnte er diese „als eine Art römischer Offizier für sich und seinen Kriegerverband nutzen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Esders: &amp;#039;&amp;#039;Die Langobarden. Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039;, C. H. Beck, München 2023, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik ===&lt;br /&gt;
Wachos Herrschaft war durch eine ausgeprägte Heiratspolitik bestimmt, mit der er Bündnispartner zu gewinnen suchte. Die Verlobung, die der Frankenkönig [[Theuderich I.]] um 531 zwischen seinem Sohn [[Theudebert I.]] und Wachos Tochter [[Wisigard]] arrangierte, diente dazu, die Neutralität des Langobarden im Kampf um das [[Thüringer|Reich der Thüringer]] zu garantieren, den die Franken nach dem Tod Theoderichs des Großen (526) aufnahmen. Die Heirat fand erst um 537/538 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor von Tours]], &amp;#039;&amp;#039;Historiae&amp;#039;&amp;#039; III, 20;  III, 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlobung zwischen Theudeberts Sohn [[Theudebald]] und einer zweiten Tochter Wachos, [[Walderada]] (oder Vuldetrada), diente um 540 ebenfalls dem Zweck&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor von Tours, &amp;#039;&amp;#039;Historiae&amp;#039;&amp;#039; IV, 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das Bündnis zwischen Franken und Langobarden zu sichern: Die Verträge schlugen so hohe Wellen, dass man sogar in [[Konstantinopel]] auf die Politik Theudeberts aufmerksam wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wacho selbst versuchte zum einen legitime Erben zu zeugen, zum anderen durch entsprechende Ehen Bündnisse zu festigen. So war er in erster Ehe ab etwa 508 mit [[Raicunda|Ranicunda]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Jörg Jarnut]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer und Langobarden im 6. und beginnenden 7. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Castritius]], [[Dieter Geuenich]], [[Matthias Werner (Historiker)|Matthias Werner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frühzeit der Thüringer. Archäologie, Sprache, Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Ergänzungsband 63, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2009, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Tochter des Thüringerkönigs [[Bisinus]], verheiratet. Diese Ehe blieb jedoch kinderlos. In zweiter Ehe, bereits als König, heiratete Wacho um 512 Austrigusa, eine Tochter des Gepidenkönigs [[Turisind]]. Dieser Verbindung entstammten die Töchter [[Wisigard]] und [[Walderada]], die beide mit fränkischen Königen verheiratet wurden. Aus seiner dritten Ehe mit [[Silinga]], wohl einer Tochter des [[Heruler]]königs [[Rudolf (Heruler)|Rudolf]] (auch Rodulf), hatte Wacho einen Sohn namens [[Walthari]] und damit den gewünschten Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konventioneller Weise wird dabei angenommen, er habe die entsprechenden Frauen nacheinander geheiratet. Dies geht jedoch aus den Quellen keineswegs hervor, denn sie zählen die Namen und die jeweilige Herkunft nur auf. Zwar wurde angenommen, Ranicunda sei verstoßen worden, Austrigusa sei gestorben ([[Herwig Wolfram]]), doch könnte er genauso gut polygam gelebt haben, um sich gleichzeitig gegen Heruler, Thüringer und Gepiden abzusichern, wie [[Martina Hartmann]] bemerkte, zumal er Heide war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martina Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Königin im frühen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Kohlhammer, Stuttgart 2009, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Erbfolge: Mord an Tatos Sohn Risiulf im Exil ===&lt;br /&gt;
Hatte bis dahin [[Tato (Langobarde)|Tatos]] Sohn [[Risiulf]] als Nachfolger gegolten, so wurde dieser nun verbannt, da Wacho seinen eigenen Sohn zum Thronfolger zu machen beabsichtigte. Nicht lange nachdem Risiulf bei den [[Warnen]] Zuflucht gesucht hatte, wurde er auf Verlangen des Langobardenherrschers ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Streit um die Nachfolge ==&lt;br /&gt;
Als Wacho dann um 540 an einer Krankheit starb, übernahm [[Audoin]] aus dem Geschlecht der [[Gausus|Gausen]] die Regentschaft für den minderjährigen Walthari. Risiulfs Sohn [[Hildegis]] suchte nun erfolglos, den langobardischen Thron gegen Walthari und Audoin zu erstreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Prokop, &amp;#039;&amp;#039;De bello Gothico&amp;#039;&amp;#039; III 35, 13ff.; dazu Jörg Jarnut, RGA, Bd. 33, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Walthari wurde nach etwa sieben Jahren, noch minderjährig, ermordet, so dass von da an Audoin die Herrschaft allein ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Paulus Diaconus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Historia Langobardorum]]&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. [[Ludwig Konrad Bethmann|Ludwig Bethmann]] und [[Georg Waitz]], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Germaniae Historica]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Scriptores rerum Langobardicarum et Italicarum saec. VI–IX&amp;#039;&amp;#039;, Hahn, Hannover 1878.&lt;br /&gt;
* Wolfgang F. Schwarz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paulus Diaconus: Historia Langobardorum – Geschichte der Langobarden&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009 (lateinisch–deutsch), S. 132–135.&lt;br /&gt;
* anonym, [[Origo Gentis Langobardorum]].&lt;br /&gt;
* [[Gregor von Tours]], Historiae.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|VII A,2|2039||Wacho|[[Wilhelm Enßlin]]}}&lt;br /&gt;
* {{RGA|33|6|7|Wacho|[[Jörg Jarnut]]}}&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Menghin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Langobarden&amp;#039;&amp;#039;, Theiss, Stuttgart 1985, S. 32–34.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.britannica.com/biography/Waccho Waccho, king of the Lombards]&amp;#039;&amp;#039;, [[Encyclopædia Britannica|Britannica]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Historia Langobardorum|Historia Langobardorum|lang=la}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Origo Gentis Langobardorum|Origo Gentis Langobardorum|lang=la}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stammliste der Könige der Langobarden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=König der [[Langobarden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=510–540&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Tato (Langobarde)|Tato]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Walthari]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137799926|VIAF=85981968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wacho}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Langobarden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (6. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Lethinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Langobardenreich (Pannonien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Spätantike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Langobarde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wacho&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Waccho&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herrscher der [[Langobarden]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Taz</name></author>
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