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	<title>Wachenzell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:35:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wachenzell&amp;diff=545173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IWL04: linkkorrektur</title>
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		<updated>2023-02-15T13:43:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Pollenfeld&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/57/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/13/42/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 527 &amp;lt;!-- Quelle: BayernAtlas --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 312&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pollenfeld.de/seite/533453/aktuelles.html |titel=Daten der Gemeinde |hrsg=Gemeinde Pollenfeld |abruf=2023-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 85131&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08423&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Wachenzell.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachenzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Pollenfeld]] im [[Landkreis Eichstätt]] und hat 312 Einwohner (Stand: 1. Januar 2015). Bekannt ist das Dorf unter anderem für seinen einzigartigen [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]], auch [[Wachenzeller Dolomit]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Wachenzell befindet sich inmitten des [[Naturpark Altmühltal]] auf dem fränkischen [[Jura (Gebirge)|Jura]], auch genannt [[Fränkische Alb]]. Das Dorf liegt im nördlichsten [[Oberbayern]], ca. 10&amp;amp;nbsp;km von der Grenze zum [[Regierungsbezirk]] [[Mittelfranken]] entfernt. Der ehemalige römische Grenzwall [[Limes (Grenzwall)|Limes]] verläuft ca. 2&amp;amp;nbsp;km nördlich von Wachenzell. Durch das Dorf führt die [[Deutsche Limes-Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wachenzell road.jpg|mini|Straße in Wachenzell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich von Wachenzell erhebt sich in einem [[Trockental]] das sogenannte Felsenlabyrinth, eine 24 Meter breite und 10 Meter hohe Felsenwand aus tafelbankigem Schwammkalk des [[Malm Delta]]. Dahinter liegt eine größere [[Doline]]. In unmittelbarer Nähe führt ein [[Karst]]schacht, der bei Niederschlägen als Wasserschluckloch dient, senkrecht nach unten (Bayerisches Geotop Nr. 176R011 „Ponordoline Wachenzell“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frostbeständige [[Wachenzeller Dolomit]] ist ein weniggeschichtetes Gestein von rauem, zuckerkörnigen Gefüge, das bei Lichteinfall am rohen Stück ein Glitzern bewirkt (Unterscheidungsmerkmal gegenüber Jurakalk). Am polierten Stück macht sich eine schwache Wolkung bemerkbar. Gelegentlich hat er einzelne kleine Poren, aber kaum Adern. Die Blockgröße kann viele Kubikmeter umfassen. Verwendet wurde er unter anderem in folgenden Bauwerken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Museumszentrum Berlin-Dahlem]]&lt;br /&gt;
* Krempa-Haus in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* Gymnasium [[Burglengenfeld]]&lt;br /&gt;
* Kirche Sankt Stephan in [[Mainz]]&lt;br /&gt;
* Berliner Feuerversicherung in [[München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jurahaus Wachenzell.jpg|mini|[[Jurahaus]] in Wachenzell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Dorfes wurden vom Gymnasialprofessor [[Sebastian Englert]] 1896 [[Hügelgrab|Hügelgräber]] der [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Hallstattzeit]] gefunden und ergraben. Aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]] stammen in der Flur Wachenzells die Fundamente zweier [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Limestürme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Bischof]] [[Gundekar II.]] (1057–1075) wurde in Wachenzell eine Kirche geweiht. 1129 bis 1387 ist ein Ortsadel, also [[Edelfrei]]e, nachgewiesen; so ist in einer Urkunde 1137 von „Purchart de Wachencelle“ als Zeuge die Rede. 1179 bestätigte [[Papst]] [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] dem Eichstätter [[Domkapitel]] seinen Wachenzeller Besitz (Kirche und [[Meierhof]]). In der Auseinandersetzung um die [[Schloss Hirschberg (Bayern)|Hirschberger]] Erbschaft 1305 erhielt das [[Hochstift]] den Ort; 1306 bestätigte König Albrecht dem Bischof und dem Domkapitel das Dorfgerichtsrecht. [[Přemysliden|Přemysl]], Herzog von Böhmen und kaiserlicher Hofrichter in [[Prag]], sprach 1377 Heinrich von [[Absberg (Adelsgeschlecht)|Absberg]], der auf der [[Burg Rumburg]] saß, den Besitz von Wachenzell und anderen Dörfern samt Rechten zu. Auf Einlassung Eichstätts erklärte [[König]] [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] zwei Jahre später die Ansprüche des Absbergers als unbegründet, so dass das Domkapitel wieder Besitz und Rechte innehatte. 1413 kaufte der Eichstätter Bischof [[Friedrich IV. von Oettingen|Friedrich IV.]] von Johann von [[Heideck (Adelsgeschlecht)|Heideck]] auf [[Altdorf (Titting)|Brunneck]] dessen Besitz in Wachenzell, darunter das „Schloß“, von dem keine Spuren mehr vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1724 wurde in einer [[Urkunde]] erstmals die Schule in Wachenzell erwähnt. Der [[Schulmeister]] war zugleich Schmied und Mesner. 1903 errichtete man ein Schulgebäude. Ein Umbau der Schule erfolgte 1928. 1969 wurde der [[Schulsprengel]] aufgelöst und der [[Volksschule]] Pollenfeld zugeteilt. In der ehemaligen Schule in [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeindebesitz]] können die örtlichen Vereinen und Gruppierungen Veranstaltungen abhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] wurde Wachenzell 1806 dem [[Königreich Bayern|königlich bayerischen]] [[Landgericht Eichstätt]] einverleibt. Seit 1820 war Wachenzell eine eigenständige Gemeinde mit einem [[Gemeindevorsteher]]. 1850 entstand in Wachenzell eine Waschhütte für das hier im Gebiet des „Eisengrübls“ gefundene Eisenerz für das [[Obereichstätt]]er Hüttenwerk. Der Wachenzeller [[Dolomit (Mineral)|Dolomitsteinbruch]], seit 1937 der Kelheimer Natursteinwerk GmbH gehörend, beschäftigte 1939 noch über 100 Arbeitskräfte, hauptsächlich italienische [[Steinmetz]]en; 1984 betrug die Zahl der Beschäftigten nur noch sechs. Am 1. Januar 1972 kam im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] Wachenzell zur neuen Einheitsgemeinde Pollenfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt existierten in dem Dorf mit seinen 268 Einwohnern zehn landwirtschaftliche Vollerwerbs- und 25 Nebenerwerbsbetriebe. 1984 betrug die Einwohnerzahl 288.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1986/87 wurde die [[Flurbereinigung]] (Schlussfestsetzung: 1998) durchgeführt; zu diesem Zeitpunkt hatte das Dorf elf Vollerwerbs-, einen Zuerwerbs- und 14 Nebenerwerbs[[landwirt]]e. Weiter befanden sich im Ort drei Handwerksbetriebe, zwei Gastwirtschaften, eine [[Genossenschaftsbank|Raiffeisenbank]] mit Lagerhaus und ein Einkaufsladen. Bei der Flurbereinigung wurde der denkmalgeschützte, mit einem [[Kalkplattendach]] gedeckte Pfarrhof von 1724 erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Wachenzell.jpg|mini|Pfarrkirche in Wachenzell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer ist ein [[barock]]er Neubau von 1764/65 durch [[Giovanni Domenico Barbieri]], der während des Baus starb; die [[Konsekration]] erfolgte 1765. Das Turm-Untergeschoss mit dem [[Chor (Architektur)|Chor]] ist in der Substanz [[Romanik|romanisch]] (12./13. Jahrhundert), das Obergeschoss wird aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts stammen. An der nördlichen Außenwand sind Grabsteine früherer Pfarrer eingelassen, darunter einer aus der Werkstatt von [[Loy Hering]]. 1921 wurde das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] nach Westen verlängert, 1965 der Turm erneuert. Das [[Kirchweih]]fest wird gegen Ende Oktober gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern stehen drei [[barock]]e Altäre von 1650. Das Hochaltarbild „Taufe Christi“ stammt von [[Johann Christoph Wink]] (1770). Die [[Stuck]]kanzel ist von 1765; deren Evangelienbilder wurden Anfang des 20. Jahrhunderts gemalt. Unter der [[Empore]] hängt ein Ölbild von 1710 (1766 renoviert), die drei Jungfrauen „[[Kunigunde|Kunigundis]], [[Adelheid|Adelhait]] und [[Gunthild|Gündhildis]]“ zeigend. Der [[Kreuzweg]] wurde 1768 gestiftet, gemalt hat ihn [[Willibald Wunderer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 starb der Wachenzeller Pfarrer [[Joseph Seitz (Pfarrer)|Joseph Seitz]], der maßgeblich an der Gründung des [[Deutscher Caritasverband|Caritasverbandes]] Eichstätt beteiligt war. Er ist auf dem Wachenzeller Friedhof bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrei]] Wachenzell umfasste 2003 in Wachenzell 298 Katholiken und in [[Sornhüll]] mit der Kirche St. Margareta 151 Katholiken. In Wachenzell befanden sich 19, in Sornhüll 6 Nichtkatholiken. Die dem [[Dekanat]] Eichstätt im [[Bistum Eichstätt]] angehörende Pfarrei wird vom Pfarrer von Pollenfeld seelsorgerlich betreut. Die Protestanten Wachenzells gehören zur [[Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Eichstätt|Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Eichstätts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rupert Stadler]] (* 1963), ehemaliger Vorstandsvorsitzender der [[Audi AG]], wuchs in Wachenzell auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Mittelfranken. II. Bezirksamt Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, München 1928 (Nachdruck 1982), S. 337–340&lt;br /&gt;
* O. Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Wachenzell&amp;#039;&amp;#039;. In: Der Heimgarten 24 (1953), Nr. 51&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt&amp;#039;&amp;#039; 61 (1965/66), S. 39f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Eichstätt 1973, S. 285, 2. erweiterte Auflage 1984, S. 294&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Wachenzell-Pollenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Fahnenweihe mit 100jährigem Gründungsfest,&amp;#039;&amp;#039; Wachenzell 1977, 59 S.&lt;br /&gt;
* Karl Zecherle und Toni Murböck: &amp;#039;&amp;#039;Sehenswerte Natur im Kreis Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, Eichstätt 1982, S. 80&lt;br /&gt;
* F. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dolomitstein. Wachenzell-Dolomitstein.&amp;#039;&amp;#039; In: Internationale Natursteinkartei, 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schematismus der Diözese Eichstätt 2003&amp;#039;&amp;#039;, S. 89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.glockenklaenge.de/orte/ei/wachenzell.html Glockengeläute der Pfarrkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.pollenfeld.de/ Homepage der Gemeinde Pollenfeld mit Chronik von Wachenzell]&lt;br /&gt;
* [http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017123750 Wachenzeller Dolomit]&lt;br /&gt;
* [http://www.uok.bayern.de/static/GEOTOPE/GEOTOPE_177.html Zum Geotop]&lt;br /&gt;
* [http://www.caritas-eichstaett.de/46756.html Gedenkstein für Pfarrer Seitz]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank |objekt=Wachenzell |val=5585 |abruf=2021-02-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Pollenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pollenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IWL04</name></author>
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