<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wachenbuchen</id>
	<title>Wachenbuchen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wachenbuchen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wachenbuchen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T08:20:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wachenbuchen&amp;diff=126393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Hessen entfernt: laut Diskussion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wachenbuchen&amp;diff=126393&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-22T16:54:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Hessen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Hessen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Hessen&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wachenbuchen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Maintal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Wachenbuchen (Maintal) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = ehemaliges Gemeindewappen von Wachenbuchen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/10/06.12/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/51/32.26/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 123 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.51&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3494 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/8f74b2a02acb46276bfde4edaf30666b99276/Einwohnerzahlen_Stand_30.06.2024.pdf|titel=Einwohnerzahlen |werk=maintal.de |hrsg=Stadt Maintal |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240831205053/https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/8f74b2a02acb46276bfde4edaf30666b99276/Einwohnerzahlen_Stand_30.06.2024.pdf |archiv-datum=2024-08-31 |zugriff=2024-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63477&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06181&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachenbuchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der kleinste Stadtteil von [[Maintal]] im [[Hessen|hessischen]] [[Main-Kinzig-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Wachenbuchen liegt im östlichen [[Rhein-Main-Gebiet]], ca. 17 Kilometer östlich von [[Frankfurt am Main]] und 6 Kilometer nordwestlich der Innenstadt von [[Hanau]] auf einer Höhe von 128 m über [[Normalnull|NN]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarstädte ===&lt;br /&gt;
Wachenbuchen grenzt im Norden an die Gemeinde [[Schöneck (Hessen)|Schöneck]], im Nordosten an den Hanauer Stadtteil [[Mittelbuchen]]. Im Südosten, nach Durchquerung des Forstes, grenzt Wachenbuchen an [[Hohe Tanne (Hanau)|Hanau-Hohe Tanne]] und [[Wilhelmsbad|&amp;amp;#8209;Wilhelmsbad]], im Südwesten an den Maintaler Stadtteil [[Hochstadt (Maintal)|Hochstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maintal Wachenbuchen evangelische Kirche 20101028.jpg|miniatur|hochkant|[[Evangelische Kirche (Wachenbuchen)|Evangelische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Durch die fruchtbaren Böden am südöstlichen Rand der [[Wetterau]] war die Wachenbuchener [[Gemarkung]] seit der [[Jungsteinzeit]] besiedelt. Es fanden sich auch einige [[bronzezeit]]liche Grabfunde. Aus der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] stammt ein [[Hügelgrab]] mit Brandbestattung am &amp;#039;&amp;#039;Simmetsweg&amp;#039;&amp;#039; sowie ein [[Viergötterstein]] (Teil einer [[Jupitergigantensäule]]), der 1903 bei Bauarbeiten in der Kirche gefunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Jüngling, S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er befindet sich heute im &amp;#039;&amp;#039;Heimatmuseum Mittelbuchen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;csir&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung der Gemarkung &amp;#039;&amp;#039;Bucha&amp;#039;&amp;#039; stammt aus einer Schenkung an das [[Kloster Lorsch]] im Jahr 798 und ist im [[Lorscher Codex]] überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0062 | titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3013, 1. Juni 798 – Reg. 2622 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=56 | zugriff=2016-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Urkunde ist nicht zu entnehmen, welcher der Buchen-Orte gemeint ist (Wachenbuchen, [[Mittelbuchen]] oder einer der schon im Mittelalter zu [[Wüstung]]en gewordenen Orte [[Lützelbuchen]] oder [[Oberbuchen]]). Im Jahre 1998 feierten Maintal-Wachenbuchen und Hanau-Mittelbuchen deshalb das 1200-jährige Jubiläum gemeinsam. Die Orte bildeten das Kerngebiet des späteren [[Amt Büchertal|Amtes Büchertal]] in der [[Herrschaft Hanau]], ab 1429: [[Grafschaft Hanau]], nach der Landesteilung von 1458: [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. Namengebend war das Adelsgeschlecht der Herren von Buchen, Vorgänger der [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren und Grafen von Hanau]], zu deren Besitz es seit spätestens 1145 gehörte. In der Gemarkung ist als [[Bodendenkmal]] die [[Burg Wachenbuchen|Burg der Herren von Buchen]] südöstlich des heutigen Ortsrandes erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste explizite Erwähnung von Wachenbuchen selbst fällt in das Jahr 1243. [[Reinhard I. von Hanau]] schenkte dem [[Kloster Eberbach]] Besitz in Wachenbuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;E.H. Sauer (Siehe Literatur, S. 75.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1252 werden ein Pfarrer und eine Kirche erwähnt. Das [[Patrozinium]] liegt bei [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], das [[Kirchenpatronat]] steht den Herren und späteren Grafen von [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Isenburg]] zu. Kirchliche Mittelbehörde war vor der Reformation das [[Archidiakonat]] des [[Propst]]es von [[St. Maria ad Gradus (Mainz)|St. Maria ad Gradus]] in Mainz, [[Landkapitel Roßdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 kam es im Zuge des Einbaus einer Heizung zu einer [[Archäologie|archäologischen]] Teiluntersuchung des im Kern mittelalterlichen Gebäudes der [[Evangelisch]]en Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;Jüngling, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; und des sie umgebenden Friedhofs.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Scherer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bestattungen des Friedhofs der evangelischen Kirche von Maintal-Wachenbuchen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanauer Geschichtsverein 1844|Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V.]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Archäologie und Geschichte im Hanauer Raum&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Schriften zur Archäologie und Geschichte 6. Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V., Hanau 2020, S. 59–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Wachenbuchen unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Waggenbuche (1243)&lt;br /&gt;
* Wachenbuchen (1266)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde Mitte des 16. Jahrhunderts nach und nach die [[Reformation]] eingeführt. Dies geschah zunächst im [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] Sinn. In einer „zweiten Reformation“, wurde die [[Konfession]] der Grafschaft Hanau-Münzenberg erneut gewechselt: Graf [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II.]] verfolgte ab 1597 eine entschieden [[Calvinismus|reformierte]] Kirchenpolitik. Er machte vom &amp;#039;&amp;#039;[[Cuius regio, eius religio|Jus reformandi]]&amp;#039;&amp;#039;, seinem Recht als Landesherr Gebrauch, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft Hanau-Münzenberg weitgehend als verbindlich durch. Die Pfarrei gehörte nachreformatorisch zur „Klasse“ ([[Dekanat]]) Büchertal und betreute über lange Strecken im 17. Jahrhundert die Pfarrei Kilianstätten mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Aschkewitz: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrergeschichte des Sprengels Hanau („Hanauer Union“) bis 1986&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 33. Marburg 1984, S. 342.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736 erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Amt Büchertal und Wachenbuchen. 1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum [[Kurfürstentum Hessen]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] Zeit stand das Amt Büchertal ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum [[Fürstentum Hanau]], und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, ging das Amt Büchertal im neu gebildeten [[Kreis Hanau]] auf. Mit der [[Annexion]] Kurhessens durch das [[Königreich Preußen]] nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Krieg von 1866]] wurde auch Wachenbuchen preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 entstand im äußersten Süden von Wachenbuchen die [[Gartenstadt|Gartenstadt-Siedlung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hohe Tanne (Hanau)|Hohe Tanne]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge Wachenbuchen 01.jpg|mini|[[Synagoge Wachenbuchen|Ehemalige Synagoge]]]]&lt;br /&gt;
Wachenbuchen hatte bis 1933 einen größeren Anteil [[Juden|jüdischer]] Mitbürger (1933 waren 83 Einwohner Mitglieder der jüdischen Gemeinde = 5,7 % von 1.465 Einwohnern), die in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] verfolgt und ermordet wurden (→[[Holocaust]]). Mindestens 46 der jüdischen Einwohner Wachenbuchens wurden in [[Konzentrationslager]]n ermordet. Die um 1880 erbaute [[Synagoge Wachenbuchen|Wachenbuchener Synagoge]] wurde im [[Novemberpogrom]] 1938 im Inneren zerstört, das Gebäude steht noch an der Ecke Hainstraße / Alt Wachenbuchen und dient heute als Wohnhaus. Ganz zerstört wurde die benachbarte jüdische Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1974 wurde die Gemeinde Wachenbuchen mit den Gemeinden [[Bischofsheim (Maintal)|Bischofsheim]], [[Hochstadt (Maintal)|Hochstadt]] und der Stadt [[Dörnigheim]] im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] per Gesetz zur neuen Stadt Maintal zusammengefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=1 |seiten=149 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;2 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 367}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siedlung Hohe Tanne wurde in die Stadt Hanau umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1544: || 19 Mann (Schatzungsregister)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1587: || 57 Schützen und 22 Spießer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1632: || 69 [[Hausgesess]]e (61 Familien&amp;lt;ref name=&amp;quot;HG&amp;quot;&amp;gt;In den Jahren 1632, 1707 und 1754 wurde in der Grafschaft Hanau die Zahl der Einwohner ermittelt. Diese Zahlen sind hier wiedergegeben nach Erhard Bus: &amp;#039;&amp;#039;Die Folgen des großen Krieges – der Westen der Grafschaft Hanau-Münzenberg nach dem Westfälischen Frieden&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanauer Geschichtsverein 1844]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg in Hanau und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Geschichtsblätter 45 (2011), {{OCLC|1073465042}}, S. 277–320 (289 ff).&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1634: || 97 [[Bede]]zahler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1646: || 24 Bedezahler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1683: || 56 Bedezahler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1707: || 63 Familien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1753/54: || 95 Haushaltungen (98 Familien&amp;lt;ref name=&amp;quot;HG&amp;quot; /&amp;gt;) und 3 Juden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1812: || 98 Feuerstellen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Wachenbuchen|width=450|float=none|maxEinwohner=3262&lt;br /&gt;
|614|670|697|758|739|775|758|771|843|972|1112|1227|1426|1630|2135|2185|2311|2307|2433&lt;br /&gt;
|vor1834=(1753,372)(1812,407)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2557)(2009,3262)(2018,3423)(2022,3450)(2024,3494)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Stadt Maintal: Statistische Daten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: ||  {{0}}723 evangelische (= 85,77 %), 12 katholische (= 1,42 %), 108 jüdische (= 12,81 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1871 evangelisch (= 81,10 %), 328 katholisch (= 14,22 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächennutzung ==&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1885 (Hektar): 957, davon 519 Acker (= 54,23 %), 108 Wiesen (= 11,29 %), 298 Holzungen (= 31,14 %)&lt;br /&gt;
* 1961 (Hektar): 951, davon 262 Wald (= 27,55 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Wachenbuchen.svg|mini|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Wachenbuchen (Maintal) COA.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;„In Blau eine silberne Buche.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Wachenbuchen, Landkreis Hanau, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 1116 |nr=39 |jahr=1964 |datum=1964-09-08 |seite=6 |seiten=1214 |kbytes=2965}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Gemeinde Wachenbuchen im damaligen [[Landkreis Hanau]] am 8. September 1964 durch das [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessische Innenministerium]] genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[redendes Wappen|redende Wappen]] zeigt eine [[Buchen|Buche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde der Gemeinde am 12. September 1966 durch das Hessische Innenministerium genehmigt und wird wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Zwischen schmalen blauen Seitenstreifen eine breite silberne Mittelbahn. Darin in der oberen Hälfte das Wappen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung einer Flagge der Gemeinde Wachenbuchen, Landkreis Hanau, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 810 |nr=35 |jahr=1966 |datum=1966-09-12 |seite=4 |seiten=1132 |kbytes=2265}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Wachenbuchen besaß keine aufwendige Stadtmauer wie etwa die beiden Nachbarorte Hochstadt und Mittelbuchen. Eine kleine Dorfmauer existierte, deren Reste noch am alten Friedhof sichtbar sind. In Nachbarschaft zur Kirche ist heute sehenswert das alte Rathaus von 1555 sowie zahlreiche weitere Fachwerkbauten im alten Ortskern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markant ist der durch eine Fernmeldeanlage weithin sichtbare [[Sendeturm Hühnerberg (Main-Kinzig-Kreis)|Sendeturm]] (gelegentlich auch als &amp;#039;&amp;#039;Wachenbuchenturm&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) auf dem [[Hühnerberg (Wachenbuchen)|Hühnerberg]], der höchsten Erhebung von Maintal.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Rathaus Maintal-Wachenbuchen.JPG|„Altes Rathaus“, erbaut 1555.&lt;br /&gt;
Datei:MZHU Bildarchiv XXV 0045a.jpg|Das 1555 erbaute Rathaus zu Wachenbuchen im Kreis Hanau: Zeichnung der Absolventen der Kgl. Baugewerkschule Frankfurt/M. Jean Fix und Philipp Engelhardt, aufgenommen 1910&amp;lt;ref&amp;gt;Medienzentrum Hanau: Repro 9x12 Glasplatte Negativ: Elisabeth Schmincke/MZHU-Bildarchiv Sig. MZHU XXV 0045&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Burg Wachenbuchen1.jpg|[[Burg Wachenbuchen]], Rest einer Turmhügelburg&lt;br /&gt;
Datei:Viergoetterstein Wachenbuchen.jpg|Viergötterstein aus der evangelischen Kirche, ausgestellt im Heimatmuseum Hanau-Mittelbuchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;csir&amp;quot;&amp;gt;Siehe Marion Mattern: &amp;#039;&amp;#039;Römische Steindenkmäler vom Taunus- und Wetteraulimes mit Hinterland zwischen Heftrich und Großkrotzenburg. [[Corpus Signorum Imperii Romani|CSIR]] Deutschland&amp;#039;&amp;#039; II,12, Mainz 2001, S.&amp;amp;nbsp;149f., Nr.&amp;amp;nbsp;329.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sendeturm Huehnerberg MKK 01.jpg|[[Sendeturm Hühnerberg (Main-Kinzig-Kreis)|Sendeturm Hühnerberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsstruktur ===&lt;br /&gt;
Neben der [[Landwirtschaft]], die wegen der großen Gemarkungsfläche noch heute ein wichtiger Erwerbszweig ist, gab es im Gefolge Schmuckwarenindustrie im benachbarten Hanau bis ins 20. Jahrhundert auch [[Diamantschleifer]]. Dazu kam Kleingewerbe des Handwerks und Handels, Berufe, die vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum beträchtlichen Teil von ortsansässigen Juden ausgeübt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Wachenbuchen hat von den Maintaler Stadtteilen die schwächste Infrastruktur. Durch 3 Buslinien ist es mit den anderen Stadtteilen und den Bahnhöfen [[Bahnhof Maintal Ost|Maintal Ost]], [[Hanau Hauptbahnhof]] und in [[Frankfurt am Main]] verbunden. Über Landstraßen werden [[Niederdorfelden]], Schöneck, Mittelbuchen, Hochstadt und Hanau erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Grundschule für Wachenbuchen ist die Büchertalschule. Sie liegt zwischen Wachen- und Mittelbuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Heckert: &amp;#039;&amp;#039;Liebenswertes Wachenbuchen&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1997.&lt;br /&gt;
* [[Peter Jüngling]]: &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse einer archäologischen Notbergung in der evangelischen Kirche von Maintal-Wachenbuchen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanauer Geschichtsverein 1844|Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V.]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Archäologie und Geschichte im Hanauer Raum&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Schriften zur Archäologie und Geschichte 6. Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V., Hanau 2020, S. 47–58.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 14, 1926 S.&amp;amp;nbsp;73 f.&lt;br /&gt;
* Eugen Heinz Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Büchertalgeschichten. Festbuch zur 1200-Jahr-Feier der Stadtteile Hanau-Mittelbuchen und Maintal-Wachenbuchen&amp;#039;&amp;#039;. Hanau-Mittelbuchen 1997.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116321059 |GND=4359008-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.maintal.de/seite/130191/stadtportrait.html |titel=Leben in Maintal |werk=Internetauftritt |hrsg=Stadt Maintal |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435019040 | titel=Wachenbuchen, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wachenbuchen-online.de Wachenbuchen-Online] Infoseite für Wachenbuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435019040 | titel=Wachenbuchen, Main-Kinzig-Kreis | datum=2015-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Maintal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4359008-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Maintal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
	</entry>
</feed>