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	<title>Wachauer Marmor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:49:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wachauer_Marmor&amp;diff=1663981&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lysippos: /* Quellen */ + Commons</title>
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		<updated>2024-12-26T20:06:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; + Commons&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HöbarthmuseumHorn.Sessel.Ah.JPG|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Sessel beim Museum (1996)&amp;#039;&amp;#039; aus Edelstahl von Michael Öllinger, [[Höbarthmuseum]], auf Platten aus Wachauer Marmor]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachauer Marmor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spitzer Marmor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühldorfer Marmor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldviertler Marmor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein hauptsächlich nördlich von [[Spitz an der Donau]] vorkommender und vor allem um die Orte [[Kottes-Purk|Kottes]] und [[Albrechtsberg an der Großen Krems|Els]] abgebauter [[Marmor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Maritime Kalkablagerungen wurden ab dem [[Devon (Geologie)|Devon]] in der [[Variszische Orogenese|Variszischen Gebirgsbildung]] kristallin umgewandelt und bereits im [[Perm (Geologie)|Perm]], jedenfalls im [[Mesozoikum]] zur Rumpffläche abgetragen. Ausgehend von [[Ybbs an der Donau|Ybbs]], [[Melk]] und dem [[Dunkelsteinerwald]] zieht sich eine mitten im Gneisareal des [[Moldanubikum]]s liegende, [[Drosendorfer Einheit|Bunte Serie]] genannte Zone mit stellenweisem Auftreten von Marmoren in Form von Marmorlinsen und -lager bis ins nordöstliche Waldviertel, etwa über [[Horn (Niederösterreich)|Horn]] und [[Gföhl]] bis nach [[Raabs an der Thaya|Raabs]] und [[Drosendorf-Zissersdorf|Drosendorf]]. Während die großen Marmorvorkommen nördlich von Spitz an der Donau vielfältig genutzt wurden, erlangten nur wenige andere Marmorbrüche überregionale Bedeutung. Obwohl diese Marmore mit dem Wachauer Marmor geologisch gleichzusetzen sind, wurden sie zumeist unter anderen Namen bekannt, so etwa der [[Häuslinger Marmor]], der [[Hiesberger Marmor]] und der [[Thumeritzer Marmor]]. Die rosarote, silikatreiche Varietät &amp;#039;&amp;#039;Hinterhauser Marmor&amp;#039;&amp;#039; wird am linken Donauufer südwestlich von Spitz abgebaut und im Zuge der [[Donauregulierung]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung intensivierte sich im Tal des [[Spitzer Bach (Donau)|Spitzer Baches]], wo noch zahlreiche alte, verstürzte oder verwachsene Steinbrüche Zeugnis ablegen, verlagerte sich aber im 19. Jahrhundert langsam auf die Hochfläche nördlich von Spitz an der Donau, wo heute noch einige Brüche bewirtschaftet werden. Im übrigen Verbreitungsgebiet wurde der Wachauer Marmor überwiegend für den lokalen Bedarf abgebaut, wie die zahlreichen aufgelassenen Brüche belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Dieser Marmor ist hoch[[Metamorphes Gestein|metamorph]], polierfähig, teils mit [[Silikat]]en angereichert und durch Einlagerung von [[Graphit]] wellig oder wolkig durchfärbt. Wegen seiner „[[Hart- und Weichgestein|Härte]]“ und Widerstandsfähigkeit wird er irreführend auch als «Granitmarmor» bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Um Spitz wurde er in rund 20 Steinbrüchen abgebaut und als Dekor- und Gebrauchsstein genutzt. Zahlreiche Denkmäler, Grabsteine, Mauerquader, Fahrbahneinfassungen, Tür- und Fenstergewände, Stufen, Radabweiser und Pflastersteine belegen seine Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desgleichen wurde weiße, silikatarme Marmore von der bäuerlichen Bevölkerung zu Branntkalk verarbeitet. Die dazu benötigten Kalkmeiler und Kalkgruben sind heute noch mancherorts erkennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Härtere“ und silikatreiche oder dolomitische Abarten wurden im Straßenbau als Schotter und Splitt oder als Betonzusatz genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird er überwiegend als Dekor- und Grabstein für den lokalen Bedarf genutzt. In jüngster Zeit wurde er wiederentdeckt und beispielsweise beim Bau des [[Niederösterreichisches Landesmuseum|NÖ Landesmuseum]]s verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Annemarie Schmölzer: &amp;#039;&amp;#039;Der Wachauer oder Spitzer Marmor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt&amp;#039;&amp;#039;, 1937, Nr. 4, S. 115–126 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/VerhGeolBundesanstalt_1937_0115-0126.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Waldviertler Marmor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marmorsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Niederösterreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lysippos</name></author>
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