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	<title>Wabar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:46:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wabar&amp;diff=1743246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ringwoodit: /* Datierung */ 260 ungleich 290, wie in der Quelle angegeben</title>
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		<updated>2023-01-13T19:22:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Datierung: &lt;/span&gt; 260 ungleich 290, wie in der Quelle angegeben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|maplevel=adm2nd|NS=21.50255|EW=50.47408|dim=|type=landmark|elevation=|region=SA-04|article=/|map=right|name=}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wabar-Krater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|وابر|d=Wābar}}) sind durch einen [[Impakt|Meteoriteneinschlag]] entstandene, an der Erdoberfläche sichtbare&lt;br /&gt;
[[Einschlagkrater|Impaktkrater]] in [[Saudi-Arabien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;passc-052018&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=http://www.passc.net/EarthImpactDatabase/New%20website_05-2018/Wabar.html |titel=Wabar |werk=Earth Impact Database |datum= |abruf=2021-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entdeckung ==&lt;br /&gt;
Die ausgedehnte Wüste im Süden Saudi-Arabiens, auch bekannt als [[Rub al-Chali]] bzw. [[Leeres Viertel]], ist einer der verlassensten Plätze der Erde. Im Jahre 1932 suchte der britische Forscher [[Harry St. John Philby|Harry St. John „Abdullah“ Philby]], Vater des Spions [[Kim Philby]], nach der Stadt [[Iram (Verschollene Stadt)|Iram]], von welcher in der [[Sure 89]] des [[Koran]]s steht, sie sei von Gott zerstört worden, da sich die Bewohner dem Propheten [[Hūd]] widersetzt hätten. Nachdem er die Gegend einen Monat lang durchstreift hatte, fand er im Februar 1932 einen Flecken Boden, etwa einen halben [[Quadratkilometer]] groß, der von Brocken weißen [[Sandstein]]s, von schwarzem Glas und Stücken eines [[Eisenmeteorit]]en bedeckt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Meteoric iron and silica-glass from the meteorite craters of Henbury (Central Australia) and Wabar (Arabia) |werk=THE MINERALOGICAL MAGAZINE, No. 142. |datum=1933-09 |url=http://www.minersoc.org/pages/Archive-MM/Volume_23/23-142-387.pdf |format=PDF; 19,1 MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140512224605/http://www.minersoc.org/pages/Archive-MM/Volume_23/23-142-387.pdf |archiv-datum=2014-05-12 |abruf=2021-02-09 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort befanden sich zwei große Vertiefungen, die teilweise mit Sand gefüllt waren. Eine Analyse des Eisenbrockens ergab, dass das Stück zu 90 % aus [[Eisen]] bestand, der Anteil an [[Nickel]] betrug 5 %, der Rest enthielt verschiedene Elemente, darunter [[Kupfer]] und [[Kobalt]] und 0,0006 % (6&amp;amp;nbsp;ppm) – eine ungewöhnlich hohe Konzentration – von [[Iridium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Örtlichkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wabar craters.jpg|miniatur|Die beiden kleineren der Wabar-Krater (links der 11-m-Krater, rechts ein Teil des 64-m-Kraters)]]&lt;br /&gt;
Der Wabar-Bereich bedeckt eine Fläche von etwa 500 mal 1.000 Metern, neueste Karten zeigen drei auffällige, annähernd runde Krater; zwei davon wurden schon von Philby beobachtet, einer mit einem Durchmesser von 116, der andere von 64 Metern, der dritte Krater hat einen Durchmesser von elf Metern und wurde in den 1990ern während der zweiten Zahid-Expedition entdeckt. Alle Einschlagkrater haben einen Untergrund von [[Impaktit]], der sich durch den Aufprall aus dem vorhandenen Sand gebildet hatte. Heute sind alle drei Krater fast völlig mit Sand gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Oberfläche befand sich zum Teil der oben beschriebene Impaktit ähnlich einem Sandstein, außerdem war sie bedeckt von schwarzer Glasschlacke und Glaskügelchen. Der Impaktit hatte die Form von [[Coesit]], einer [[Hochdruckmodifikation]] von [[Quarz]]. Da der Einschlag nicht bis zum [[Grundgebirge]] durchgedrungen war, sondern vom Sand gebremst wurde, ist das Wabar-Gebiet sehr wertvoll für die Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Vorkommen von eisernen Bruchstücken deutete auf einen Meteoriteneinschlag, insbesondere da es in der Gegend keine Eisenlagerstätten gibt. Das Eisen hatte die Form von faustgroßen zerbrochenen Kugeln und glatten von Sand verwitterten Bruchstücken an der Oberfläche. Das größte Stück, das ebenfalls den Namen [[Wabar (Meteorit)|Wabar]] (synonym auch &amp;#039;&amp;#039;al-Hadida&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nedzed&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nejd&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nejed&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wadee Banee Khaled&amp;#039;&amp;#039;) trägt, wurde 1863 gefunden und hatte eine Masse von 2,55 Tonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.lpi.usra.edu/meteor/metbull.php?code=24194 | titel= Wabar | hrsg= [[Meteoritical Bulletin]] Database | abruf= 2022-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist bekannt als der „Kamelbuckel“ und wurde an der [[König-Saud-Universität]] in [[Riad]] ausgestellt; heute befindet es sich im neuen [[Nationalmuseum von Saudi-Arabien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aussehen des Einschlagbereichs legt nahe, dass der Himmelskörper in einem flachen Winkel eingeschlagen ist, sich aber mit der typischen Geschwindigkeit von 40.000 bis 60.000&amp;amp;nbsp;km/h bewegt hat. Seine Gesamtmasse betrug mehr als 3.500 Tonnen. Durch den flachen Einschlagwinkel war der in der Atmosphäre zurückgelegte Weg länger als bei einem steileren Winkel. Offenbar zerbrach der Meteorit vor dem Einschlag in vier Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung ==&lt;br /&gt;
Eine [[Fission Track Dating|Fission-Track-Analyse]] von Glasfragmenten ergab, dass der Einschlag vor tausenden von Jahren stattgefunden haben musste, allerdings legt die Tatsache, dass die Krater seit ihrer Entdeckung durch Philby beträchtlich mit Sand verfüllt wurden, nahe, dass sie viel jünger sind. Eine [[Thermolumineszenzdatierung]] durch Prescott &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; (2004)&amp;lt;ref&amp;gt;Prescott, J.R., Robertson, G.B., Shoemaker, C., Shoemaker, E.M. and Wynn, J. (2004) „Luminescence dating of the Wabar meteorite craters, Saudi Arabia“, &amp;#039;&amp;#039;Journal of Geophysical Research&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;109&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (E01008), {{DOI|10.1029/2003JE002136}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lässt darauf schließen, dass das Einschlaggebiet nicht älter ist als 290 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Einschlagkrater der Erde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* M. Gottwald, T. Kenkmann, W. U. Reimold, &amp;#039;&amp;#039;Terrestrial Impact Structures&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 2, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München 2020, S. 356–358, ISBN 978-3-89937-261-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://volcanoes.usgs.gov/jwynn/3wabar.html US Geological Survey report]&lt;br /&gt;
* [http://www.meteoritestudies.com/protected_WABAR.HTM Description of a piece from the meteor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einschlagkrater in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saudi-Arabien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz asch-Scharqiyya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie (Saudi-Arabien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ringwoodit</name></author>
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