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	<title>WINTEX - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T17:50:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Haaso1: /* Einzelnachweise */ Linkfix (Archiv)</title>
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		<updated>2025-11-30T18:54:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Linkfix (Archiv)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WINTEX&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;WINTer EXercise&amp;#039;&amp;#039;, Winterübung) war eine [[Manöver (Militär)|Stabrahmenübung]] der [[NATO]], die von 1968 bis 1989 alle zwei Jahre durchgeführt wurde und eine militärische Auseinandersetzung mit dem [[Warschauer Pakt]] zum Thema hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungsreihe entstand aus älteren FALLEX-Übungen, die eine Eskalation zum [[Atomkrieg]] in Europa durchspielten. Das erste Manöver dieser Art war [[Fallex 62]]. Die Zeitschrift [[Der Spiegel]] machte es 1962 bekannt und löste damit die [[Spiegel-Affäre]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WINTEX-Übungen folgten auf den Wandel der NATO-Strategie zur [[Flexible Response]]. Sie dienten dem besseren Zusammenwirken zwischen militärischer Verteidigung, [[Zivilschutz (Deutschland)|Zivilschutz]] und [[Katastrophenschutz]] im Fall eines [[Atomkrieg|Atomkriegs]] auf deutschem Boden und der Schulung des beteiligten Personals. Die Rechtsgrundlage dafür waren die [[Notstandsgesetze (Deutschland)|Notstandsgesetze]] von 1968. Die Manöver wurden auf westdeutscher Seite militärisch vom [[Amt für Studien und Übungen der Bundeswehr]], zivil von der [[Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung|Akademie für zivile Verteidigung]] (AKZV) vorbereitet. Arbeitsgruppen der NATO schrieben Drehbücher für die Übungen nach verschiedenen politischen Vorgaben der NATO-Staaten. Die westdeutschen Übungsstäbe sollten das Zusammenspiel der nationalen Verfahren mit denen der NATO üben, prüfen, auswerten und anhand der Ergebnisse weiterentwickeln. Geprüft wurde auch das Funktionieren der Notstandsverordnungen, um mögliche Gesetzeslücken festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abteilungsleiter der zuständigen Ministerien spielten die Rolle der [[Bundesminister (Deutschland)|Bundesminister]], des [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlers]] und [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] bei den Übungen. Etwa 1000 bis 1500 Bundesbedienstete waren allein im [[Regierungsbunker (Deutschland)|Regierungsbunker Ahrweiler]] (Eifel) beteiligt, weitere in Atomschutzbunkern der [[Landesregierung (Deutschland)|Landesregierungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Vorbereitungen zur Übung „Wintex 73“ wurden der [[Viktorshöhe (Bad Godesberg)|sowjetischen Botschaft]] in [[Bonn]] Geheimpapiere zur Übung im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] zugespielt. Die Botschaft gab diese Papiere an die deutschen Behörden zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel| ID=42698373| Titel=Affären: Riecht nach Dschungelkrieg| Jahr=1973| Nr=9| Seiten=30–32| Datum=1973-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größter Nachteil der Übungen galt die mangelnde Berücksichtigung tatsächlicher Wirkungen von Atomexplosionen. Die letzte Übung im Jahr 1989 wurde abgebrochen, nachdem [[Waldemar Schreckenberger]], der innerhalb des Manövers die Rolle des Bundeskanzlers („Bundeskanzler übungshalber“, kurz: „BK-Üb“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel| ID=13493749| Titel=Schlag zuviel| Jahr=1989| Nr=11| Seiten=15–16| Datum=1989-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; innehatte, übereinstimmend mit dem tatsächlichen Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] dem NATO-Oberkommando im Manöverszenario die Zustimmung zur Simulation von [[Kernwaffe|Nuklearwaffeneinsatzen]] nahe deutscher Großstädte versagte. Bereits bei vorausgehenden Übungen hatten SPD-Landesregierungen ihre Wintex-Teilnahme jeweils beendet, sobald es in der Übungslage zum Einsatz von Atomwaffen kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dietrich Läpke|Hrsg=Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe|Titel=Von FALLEX über WINTEX zu LÜKEX|Sammelwerk=Festschrift „50 Jahre Zivil- und Bevölkerungsschutz in Deutschland“|Datum=2008|Seiten=60–69|Online=https://web.archive.org/web/20200412113031/http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/50_Jahr_Feier/Festschrift_BBK-50_PDF.pdf?__blob=publicationFile|Format=PDF|KBytes=7000|Abruf=2017-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jörg Diester, Michaela Karle: &amp;#039;&amp;#039;Plan B. Bonn, Berlin und ihre Regierungsbunker: Ein Ost-West-Dialog zum Kalten Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsanstalt Handwerk, 2013, ISBN 978-3-86950-164-2.&lt;br /&gt;
* Axel F. Gablik: &amp;#039;&amp;#039;Eine Strategie kann nicht zeitlos sein. Flexible Response und WINTEX.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frank Nägler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bundeswehr 1955 bis 2005: Rückblenden, Einsichten, Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-57958-1, S. 313–328.&lt;br /&gt;
* Horst Jungmann: &amp;#039;&amp;#039;Wintex - Cimex: das Ende der Politik.&amp;#039;&amp;#039; Forschungsinstitut für Friedenspolitik e. V., 1989.&lt;br /&gt;
* Wiljem Meinberg: &amp;#039;&amp;#039;Wintex, Cimex: die geheimen Kriegsspiele der Nato. Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch.&amp;#039;&amp;#039; Kontaktstelle für Gewaltfreie Aktion, 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel| ID=13495083| Titel=Ein Bruchteil der Atomwaffen genügt| Jahr=1989| Nr=30| Seiten=20–23| Datum=1989-07-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NATO-Übung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärmanöver (Kalter Krieg)|!Wintex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haaso1</name></author>
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