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	<title>WIG 64 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=WIG_64&amp;diff=2685812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-25T16:49:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Zweite Reichsbrücke Anno 1964 S016.jpg|mini|Blick vom Donauturm auf den heute durch die [[Donau City]] ersetzten Teil der WIG 64: mit der [[Donauparkhalle (Wien)|Donauparkhalle]] und vier weiteren Ausstellungshallen, 1964]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Internationale Gartenschau 1964&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WIG 64&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[Botanik|botanische]] Ausstellung auf dem Gebiet des heutigen [[Donaupark]]s und der [[Donau City]] im 22.&amp;amp;nbsp;[[Wien]]er Gemeindebezirk [[Donaustadt]]. Sie wurde am 16. April 1964 von [[Bundespräsident (Österreich)|Bundespräsident]] [[Adolf Schärf]] eröffnet und bis 11. Oktober 1964 gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Autor=Herbert Löwy |Titel=Die WIG eröffnet … |Datum=1964-08-17 |Seite=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1960 fasste die Stadtverwaltung unter Bürgermeister [[Franz Jonas]] (siehe [[Landesregierung und Stadtsenat Jonas III]], eine [[SPÖ]]-[[ÖVP]]-Koalition) den Beschluss zu dieser Gartenschau auf dem Areal zwischen [[Hubertusdamm]] der [[Donau]], Wagramer Straße und [[Alte Donau (Wien)|Alter Donau]] nördlich der [[Reichsbrücke]], der prominentesten Wiener Donaubrücke. Damit wurde die Absicht verbunden, die auf einem Teil des Areals befindliche [[Mülldeponie|Mistablagerungsstätte]] und die Reste einer ausgedehnten wilden Siedlung, des so genannten [[Donau City#Überschwemmungsgebiet und Bretteldorf|Bretteldorfes]], zu beseitigen. Zur Vorgeschichte des Areals siehe [[Donau City#Geschichte|hier]].&lt;br /&gt;
[[Datei:WIG 64 Donauturm mit Sessellift 018.jpg|mini|Donauturm um Sessellift (1965)]]&lt;br /&gt;
Die Gesamtplanung der WIG 64 wurde Stadtgartendirektor [[Alfred Auer (Gartentechniker)|Alfred Auer]] (28. Juni 1922–18. März 2002), dem Leiter der [[Magistrat der Stadt Wien#Magistratsabteilungen|Magistratsabteilung]] 42, Stadtgartenamt, übertragen. Veranstaltet wurde die Schau in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Erwerbsgärtner Österreichs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;De–Gy.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1993, ISBN 3-218-00544-2, S. 469.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem etwa 100 Hektar großen Gebiet wurden ein 30.000 m² großer See (er wurde Irissee getauft und besteht, allerdings stark verschilft, bis heute) und ein Fahrweg- und Fußwegenetz von 25&amp;amp;nbsp;km geschaffen. Einige Millionen Pflanzen wurden gesetzt, die empfindlicheren in fünf nicht mehr bestehenden Ausstellungshallen (vier kleineren und der großen [[Donauparkhalle (Wien)|Donauparkhalle]]) nahe dem südöstlichen Eingang von der Wagramer Straße gegenüber der Schüttaustraße (heute Gelände der Donau City). Als Wahrzeichen und „Symbol für das moderne Wien“ wurde, beginnend 1962, im nördlichen Teil des Areals, nahe der Bezirksgrenze zum [[Floridsdorf|21. Bezirk]], der [[Donauturm]], das höchste Bauwerk Österreichs, errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur WIG 64 gab die [[Österreichische Post]] eine Serie von sechs Sondermarken heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Briefmarken/1964/Gartenschau_0 Abbildung einer WIG-64-Briefmarke]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. Juni 1964 wurde ein WIG-Ballonpostflug auf einem Sonderstempel des Postamts Wien 101 festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ebay.es/itm/Osterreich-6-Sonder-Ballonpostflug-WIG-64-31509-/361275543964 Ebay-Angebot eines Briefkuverts mit dem Sonderstempel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung war sehr erfolgreich. Sie erzielte 2,1 Millionen Besucher und fand internationales Medienecho. Nach dem Ende der Ausstellung war das Gelände vom 12. Oktober 1964 an ohne Eintrittsgebühr frei zugänglich. Der Erfolg veranlasste die Stadtverwaltung, zehn Jahre später in einem anderen Stadtteil neuerlich eine internationale Gartenschau zu veranstalten, die [[WIG 74]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings mussten die meisten der für die WIG 64 errichteten Bauten im Laufe der Zeit geschlossen und abgetragen werden. Dies galt für die Ausstellungshallen, die Seebühne, das 41 m hohe Turmgewächshaus, das Kino und die Bücherei mit „Lesehügeln“. In den 1990er Jahren wurde auch die [[Donauparkhalle (Wien)|Donauparkhalle]], in der im Lauf der Zeit große Sportveranstaltungen stattgefunden haben, abgetragen. Die Fläche des Parks reduzierte sich im Gefolge der urbanistischen Entwicklung am Ostufer der Donau um etwa ein Drittel auf etwa 600.000 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, auch der 2,2&amp;amp;nbsp;km lange Doppelsessellift mit seinem dreieckigen Parcours musste letztlich mangels ausreichenden Zuspruchs abgebaut werden. Erhalten geblieben sind u.&amp;amp;nbsp;a. das Seerestaurant (seit 2012 [[Korea Kulturhaus Wien]]) und die von den Betreibern der [[Liliputbahn]] im [[Wiener Prater|Prater]] errichtete [[Donauparkbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums der Gartenschau gab es im Sommer 2014 im [[Wien Museum]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wienmuseum.at/fileadmin/user_upload/Presse/WIG_64/Presseinformation_WIG_64.pdf &amp;#039;&amp;#039;WIG 64 – Die grüne Nachkriegsmoderne&amp;#039;&amp;#039;, Presseinformation des Wien Museums vom März 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;WIG 64 – Die grüne Nachkriegsmoderne&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrike Krippner, Lilli Lička: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Internationale Gartenschauen 1964 und 1974 – Aufbruch in die Postmoderne?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Die Gartenkunst]]&amp;amp;nbsp;19 (2/2007), S.&amp;amp;nbsp;381–398.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kurier.at/chronik/wien/wig-64-mit-dem-sessellift-in-die-zukunft/60.104.512 Bericht im Kurier zum 50-Jahre-Jubiläum]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.bie-paris.org/site/en/1964-vienna&lt;br /&gt;
   |titel=WIG Expo 1964 Vienna&lt;br /&gt;
   |hrsg=Bureau International des Expositions&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-02-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weltausstellungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=v|GND=16058802-9|VIAF=156671557}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donaustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenschau in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenbau (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung 1964]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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