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	<title>WAS-2101 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-24T22:50:08Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke       = [[Schiguli (Automobil)|Schiguli]]&lt;br /&gt;
| Modell      = WAS-2101&lt;br /&gt;
| Bild        = VAZ 2101 BW 2016-09-03 13-51-58.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt  = WAS-2101 aus den frühen 1970er-Jahren&lt;br /&gt;
| Bezeichnung = Жигули&amp;lt;br /&amp;gt;BA3-2101&amp;lt;br /&amp;gt;Lada 1200S&amp;lt;br /&amp;gt;Lada 1300&amp;lt;br /&amp;gt;Lada 2101&lt;br /&gt;
| von         = 19.04.1970&lt;br /&gt;
| bis         = 1988&lt;br /&gt;
| Klasse      = [[Untere Mittelklasse]]&lt;br /&gt;
| Versionen   = [[Limousine]]&lt;br /&gt;
| Motoren     = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br /&amp;gt;1,2–1,3 Liter&amp;lt;br /&amp;gt;(44–48 kW)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standard&amp;quot; group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Länge       = 4073&lt;br /&gt;
| Breite      = 1611&lt;br /&gt;
| Höhe        = 1382&lt;br /&gt;
| Radstand    = 2424&lt;br /&gt;
| Gewicht     = 970&lt;br /&gt;
| Vorgänger   = keines&lt;br /&gt;
| Nachfolger  =[[WAS-2105]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BA3-2101&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deutsche Transkription &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WAS-2101&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, international gebräuchliche Transkription &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VAZ-2101&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Limousine aus der von [[AwtoWAS]] hergestellten [[Schiguli (Automobil)|Schiguli-Reihe]] (russisch: &amp;#039;&amp;#039;Жигули&amp;#039;&amp;#039;). Das Fahrzeug ist ein Lizenznachbau des [[Fiat 124]], mit einigen wesentlichen technischen Änderungen. Die Produktion wurde am 19. April 1970 aufgenommen und 1988 eingestellt. Es entstanden rund 4,7 Millionen Exemplare. Für den Export wurde teilweise der Markenname &amp;#039;&amp;#039;Lada&amp;#039;&amp;#039; verwendet, ab 1976 auch in der DDR. In der Sowjetunion hingegen blieb es bei der Bezeichnung als Schiguli mit Schriftzug in kyrillischen Buchstaben am Heck. Im russischen Volksmund wurden zumindest die Limousinen der Modellreihe WAS-2101 &amp;#039;&amp;#039;Kopeika&amp;#039;&amp;#039; (zu Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Pfennig/Groschen&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Der Export wurde 1984 eingestellt. Bereits ab 1980 löste der [[WAS-2105]] nach und nach den WAS-2101 ab. Auf Basis des WAS-2101 entstand auch eine Kombiversion, die eine eigene Typenbezeichnung hat: [[WAS-2102]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot;&amp;gt;Tass: &amp;#039;&amp;#039;[https://tass.ru/ekonomika/2793057 45 лет с момента старта: знаменитые автомобили АвтоВАЗа]&amp;#039;&amp;#039;. 24. März 2016, abgerufen am 25. Februar 2020 (in russischer Sprache).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baumuster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1971 Lada 2101 Zhiguli (28654237754).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Жигули&amp;#039;&amp;#039;-Schriftzug am Heck eines WAS-2101]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lada VAZ-2101.jpg|mini|Heckansicht des WAS-21013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Baumuster des WAS-2101, in russischer Sprache als &amp;#039;&amp;#039;Модификации&amp;#039;&amp;#039; („Modifikationen“) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WAS-2101 ===&lt;br /&gt;
Dies war die erste, ab 1970 produzierte Variante, ausgestattet mit einem 1,2-Liter-Motor mit 60&amp;amp;nbsp;DIN-PS (44&amp;amp;nbsp;kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von 140&amp;amp;nbsp;km/h bei einer Beschleunigung 0–100&amp;amp;nbsp;km/h in etwa 22 Sekunden. Der Exportname dieses Modells war unter anderem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lada 1200&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wie lange dieses erste WAS-Modell produziert wurde, lässt sich aufgrund sehr unterschiedlicher Literaturangaben nicht feststellen. Allerdings fehlt der WAS-2101 in einer Produktionsaufstellung von 1986 bereits,&amp;lt;ref&amp;gt;Sa rulem. Heft März 1987&amp;lt;/ref&amp;gt; sodass davon ausgegangen werden kann, dass die Serienfertigung vor 1986 endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WAS-21011 ===&lt;br /&gt;
Der WAS-21011&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Viertes Modell aus Togliatti: Shiguli WAS 21011.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 5/1975, S. 154–155.&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine ab 1974 gebaute modifizierte Variante mit einem 1,3-Liter-Motor. Während der Motor des WAS-2103 durch Hubverlängerung entstand, hatte der 21011 einen aufgebohrten Motor. Die Scheinwerfer wurden verbessert. Äußerlich unterschied sich der 21011 in mehreren kleinen Details von der Basisausführung: Die Hörner auf den Stoßfängern entfielen und ein Gummistreifen wurde über die gesamte Breite der Stoßfänger angebracht. Erst auf den zweiten Blick fallen ein geändertes Kühlergrill und zusätzliche Lufteinlässe unterhalb dessen auf. An der C-Säule gab es nun Entlüftungsschlitze. Die Rückleuchten erfuhren ebenso eine Überarbeitung und erhielten mittig zwischen den Kammern einen passiven Reflektor in die im Querschnitt vorher dreieckig und nun glattflächigen Gläser integriert, während beim WAS-2101 weiterhin jeweils ein kleiner rechteckiger Reflektor unter den Rücklichtern angebracht war. Dieser wurde beim 21011 durch ein Rückfahrlicht ersetzt. Die Scheibenwasserpumpe bediente man im WAS-21011 gegenüber dem WAS-2101 mit dem Fuß, anstatt per Gummi-Taste auf dem Armaturenbrett. Das Armaturenbrett hatte bei diesem Modell eine Holz-Kunststoff-Verkleidung, und statt schwarz war es nun hellgrau oder weiß-schwarz. Die Sitze entsprachen denen des 2103, hier jedoch mit Kunstlederbezug. Die Beleuchtung der Instrumententafel wurde verbessert. Eine Verbesserung, die auch beim 2101 serienwirksam wurde, waren selbstnachstellende Trommelbremsen an der Hinterachse. All diese Maßnahmen wurden speziell für den Export geschaffen, um das Modell wettbewerbsfähiger anbieten zu können, was anfänglich auch der Fall war. 1979 gab es für die Exportmodelle optische Überarbeitungen, so geänderte Außenspiegel, andere Lüftungsgitter und ein überarbeitetes Armaturenbrett. Der Exportname dieses Modells war meist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lada 1300&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim WAS-21011 gibt es in der Literatur widersprüchliche Angaben zum Bauzeit-Ende, genannt werden unter anderem die Jahre 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oswald&amp;quot;&amp;gt; Werner Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeuge der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart, 2. Auflage 2000, ISBN 3-613-01913-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1983.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dünnebier&amp;quot;&amp;gt;Michael Dünnebier, Eberhard Kittler: &amp;#039;&amp;#039;Personenkraftwagen sozialistischer Länder&amp;#039;&amp;#039;. [[Transpress Verlag]], Berlin, 1. Auflage 1990, ISBN 3-344-00382-8, S.&amp;amp;nbsp;128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[KFT]] schreibt im Messebericht von der [[Leipziger Messe|Leipziger Herbstmesse 1981]], dass Mitarbeiter von Avtoexport  mitgeteilt hätten, dass der WAS-21011 noch „einige Zeit“ weitergebaut würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Premiere auf der Leipziger Herbstmesse: WAS 2105 – der neue Lada 1300.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 12/1981, S. 374–375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WAS-21013 ===&lt;br /&gt;
1977 kam der WAS-21013 hinzu, wobei die Modifikationen des WAS-21011 mit dem 1,2-l-Motor kombiniert wurden. Die Exportbezeichnung lautete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lada 1200S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Modell machte auch Mitte der 1980er Jahre noch einen erheblichen Teil der gesamten WAS-Produktion aus, beispielsweise wurden 1986 noch 132.405 Stück des WAS-21013 produziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dünnebier&amp;quot;/&amp;gt; Die Bauzeit endete – in diesem Fall ist die Literatur weitgehend übereinstimmend – im Jahr 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WAS-2101-Modelle für die sowjetische Miliz ===&lt;br /&gt;
* WAS-21016 (1976–1981) Spezielle Variante für die sowjetische Miliz mit einem 1,5-Liter-Motor des [[WAS-2103]].&lt;br /&gt;
* WAS-21018 (1978) Ein WAS-21011 mit [[Wankelmotor]] für die sowjetische Miliz und den [[KGB]] mit 80&amp;amp;nbsp;PS (59&amp;amp;nbsp;kW).&lt;br /&gt;
* WAS-21019 „Arkan“ (1983) Ebenfalls ein WAS-21011 mit Wankelmotor für die sowjetische Miliz und KGB mit nun 120&amp;amp;nbsp;PS (88&amp;amp;nbsp;kW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WAS-2101 ist eine viertürige Stufenhecklimousine mit längs eingebautem Frontmotor und Hinterradantrieb. Die Ganzstahlkarosserie ist selbsttragend. Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorn und Starrachse hinten ist so konstruiert, dass auch ein Befahren schlecht asphaltierter Straßen möglich ist. Ferner wurde bei der Konstruktion des WAS-2101 Wert auf die Anfang der 1970er-Jahre vermehrt in den Fokus geratene passive Fahrzeugsicherheit gelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=W. A. Werschigora, L. I. Wichko, J. M. Solotarjew, J. M. Paschin, K. B. Pjatkow | Titel=Awtomobili „Schiguli“ | Auflage= | Verlag=Verlag Maschinenbau | Ort=Moskau | Jahr=1977 | ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zum Fiat 124 ===&lt;br /&gt;
Technisch basiert der WAS-2101 direkt auf dem ursprünglichen Fiat 124, unterscheidet sich von diesem aber in über 800 Punkten. Die Änderungen wurden einerseits vorgenommen, um neue technische Erkenntnisse in die Konstruktion einfließen zu lassen: Anstelle des Fiat-Motors mit [[OHV-Ventilsteuerung|seitlicher Nockenwelle]] wurde ein von [[NAMI]] entwickelter Ottomotor mit [[OHC-Ventilsteuerung|obenliegender Nockenwelle]], [[Schlepphebel]]n und Drehstromlichtmaschine eingebaut. Die [[Kurbelwelle]] war 5-fach gelagert (wie Fiat 124). Ein wesentlicher Unterschied zum Fiat-Motor war die [[Kurzhuber|kurzhubige]] Auslegung des 1,2-l-Motors (Bohrung 76 mm, Hub 66 mm). Anstelle des [[Vergaser#Richtung_des_Ansaugluftstromes|Horizontalvergasers]] (Fiat) wurde ein Fallstromvergaser im WAS verwendet. Wie bereits im Fiat ab 1968 eingeführt, besaß auch der WAS-2101 die verbesserte Anlenkung der Hinterachse: Zusätzliche Längslenker nehmen die Bremsmomente auf. Auch besaß der WAS-2101 eine lastabhängige Bremskraftbegrenzung für die Hinterräder und Zweikreisbremsanlage (im Fiat ab Ende 1970). Ferner flossen auch Reklamations-Meldungen vom Fiat 124 in die Entwicklung des WAS-2101 ein. So wurden die Druckplatte der Kupplung verstärkt und Seilzüge durch Hydraulik (Kupplung) bzw. Gestänge (Gas) ersetzt und neue, versenkte Türgriffe verwendet.&amp;lt;ref name=KFTMai71&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Shiguli und der XXIV. Parteitag der KPdSU.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 5/1971, S. 133–135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Änderungen hatten das Ziel, den Wagen an die Bedingungen der schlechten sowjetischen Straßen und teilweise extremen klimatischen Verhältnisse anzupassen. Dazu wurde die Karosserie um 3&amp;amp;nbsp;cm auf 17&amp;amp;nbsp;cm [[Bodenfreiheit]] höhergelegt&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot; /&amp;gt;, die Federung weicher abgestimmt und die Achsen erhielten zusätzliche Stabilisatoren. Die Vollkommenheit italienischer Karosserieformgebung in Gestalt präzise geformter Radausschnitte ging dabei freilich verloren. Karosserie und Anbauteile wurden teilweise verstärkt, darunter Radschalen, Felgen, Dachpartie und Kofferboden. Auch diverse Gelenke und Lenkungsteile wurden verstärkt. Eine kräftige Heizungsanlage besaß bereits der Fiat, schlechteren Wetterverhältnissen wurde im WAS-2101 mit einem zweistufigen Scheibenwischer, einem zweistufigen Gebläse, zusätzlichen Lüftungs-Öffnungen und einem anderen Wärmetauscher für die Heizung begegnet. Die Scheibenbremsen an der Hinterachse wurden aus Gründen besseren Schutzes vor Verschmutzung durch [[Trommelbremse]]n ersetzt. Der Motor war so beschaffen, dass er mittels Andrehkurbel bei Startproblemen angekurbelt werden konnte.&amp;lt;ref name=KFTMai71/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrwerk ===&lt;br /&gt;
Die Vorderräder sind einzeln an [[Doppelquerlenker|ungleich langen Dreiecksquerlenkern]] mit Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfern aufgehängt. Es gibt weiters einen Quer[[stabilisator (Automobil)|stabilisator]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;50&amp;quot; /&amp;gt; Die schraubengefederte Hinterachse ist [[Starrachse|starr]], sie wird mit vier [[Längslenker]]n und in seitlicher Richtung von einem [[Panhardstab]] geführt. Auch hier sind hydraulische Teleskopstoßdämpfer eingebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;52&amp;quot; /&amp;gt; Die Schraubenfedern hatten keine progressive Kennung, sodass bei voller Beladung ein recht tiefes Einsinken schon im Ruhezustand auftreten konnte.&amp;lt;ref name=KFTJan79&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KFT Langstreckenerfahrungen mit den Lada-Modellen WAS 2101, 2102 und 21011.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 1/1979, S. 24–27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der WAS-2101 hat [[Autofelge|Stahlscheibenräder]] der Größe 4½ × 13&amp;amp;nbsp;[[Zoll (Einheit)|in]] mit Reifen der Größe 6¼–13&amp;amp;nbsp;in.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;56&amp;quot; /&amp;gt; Die Bremsanlage ist eine hydraulische [[Zweikreisbremsanlage]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;58&amp;quot; /&amp;gt; mit 252,7-mm-Scheiben vorne&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;60&amp;quot; /&amp;gt; und 250-mm-Trommeln hinten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;62&amp;quot; /&amp;gt; Die Handbremse wirkt mechanisch auf die Hinterräder. Die Lenkung ist eine [[Gemmer-Lenkung|Schnecken-Rollen-Lenkung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;48&amp;quot; /&amp;gt; mit stark positivem [[Lenkrollradius]], weshalb sie beim Rangieren recht schwergängig ist, dafür aber sehr solide gebaut ist.&amp;lt;ref name=KFTJan79/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrwerkseinstellungen wurden werksseitig teilweise nachlässig ausgeführt. Optische Achsvermessungen ergaben an einem Testfahrzeug der [[KFT]] einen deutlich zu negativen [[Radsturz|Sturz]] und eine wesentlich zu große [[Vorspur]]. Die Folge waren erhöhte Lenkkräfte und ein vorzeitiger Reifenverschleiß. Das Problem war kein Einzelfall und führte in der DDR seinerzeit zu Auseinandersetzungen zwischen Instandhaltern, Binnenhandel und Hersteller bei Garantieansprüchen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zur Vorderradgeometrie der WAS-PKW.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 9/1976, S. 290–291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein wassergekühlter Vierzylinderreihenmotor mit 1198&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Hubraum eingebaut. Der Motor arbeitet nach dem [[Ottomotor|Ottoverfahren]], hat einen [[Registervergaser]] mit mechanisch gesteuerter zweiter Stufe&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Arbeitsweise des Vergasers des PKW WAS 2101 &amp;quot;Shiguli&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 12/1972, S. 368–370.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine obenliegende Nockenwelle. Gemessen nach GOST-Standard leistet er 62&amp;amp;nbsp;PS (46&amp;amp;nbsp;kW).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standard&amp;quot; group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption des Motors wurde auf Wartungsfreundlichkeit geachtet. Er hat einen Motorblock aus [[Stahlsorte#Niedriglegierte Stähle|niedriglegiertem Gusseisen]]. Die Kolben haben eine flache Form. Die geschmiedete Kurbelwelle ist fünffach in Aluminium-Stahl-Lagern gelagert. Der [[Gegenstromzylinderkopf]] ist aus Aluminiumguss mit einer Zylinderkopfhaube aus Stahl. Zwischen Motorblock und Zylinderkopf ist eine Zylinderkopfdichtung aus [[asbest]]haltigem Material eingebaut. Die Brennräume sind vollständig im Zylinderkopf und haben eine keilartige Form. Je Brennraum hat der Zylinderkopf ein Einlassventil und ein Auslassventil. Sie werden über Schlepphebel von der mit einer Duplexrollenkette angetriebenen fünffach gelagerten Nockenwelle betätigt. Die Zündanlage arbeitet mit einem konventionellen Zündverteiler und Unterbrecherkontakt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;18&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markant für die Lada-Motoren allgemein war das ausgeprägte Geräusch des Ventiltriebs. Es empfahl sich ein regelmäßiges Spannen der [[Steuerkette]] nicht erst nach den herstellerseitig angegebenen 10&amp;amp;nbsp;000&amp;amp;nbsp;km, sondern bereits nach 5000&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Selbst geholfen: Instandsetzungshinweise für die Lada-Modelle.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 7/1978, S. 223–227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kuriosum des WAS-2101 und anderer Shiguli-Modelle war die Konstruktion des Gasgestänges, die in Verbindung mit der ungünstigen Gaspedalstellung ein gefühlvolles Anfahren schwierig machte. Das Problem wurde seinerzeit in der Fachpresse wiederholt diskutiert und Umbauanleitungen veröffentlicht, um ein gefühlvolles Anfahren zu ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verändertes Gasgestänge für Shiguli/Lada.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 1/1979, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antriebsstrang ===&lt;br /&gt;
Vom Motor wird das Drehmoment über eine [[Einscheibentrockenkupplung]] auf die Getriebeeingangswelle übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;36&amp;quot; /&amp;gt; Das Getriebe ist ein vollsynchronisiertes Vierganggetriebe mit Schrägverzahnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;40&amp;quot; /&amp;gt; Von der Getriebeausgangswelle wird das Drehmoment über eine zweiteilige Gelenkwelle auf das Hinterachsdifferenzialgetriebe und von dort auf die Hinterräder übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;44&amp;quot; /&amp;gt; Das Übersetzungsverhältnis beträgt 43:10.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;46&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karosserie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WAS-2101 hat eine selbsttragende Ganzstahlkarosserie, die im Frontbereich und Heckbereich einberechnete Knautschzonen hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;13&amp;quot; /&amp;gt; Sie besteht aus acht Hauptkomponenten: Dem Bodenblech, dem Dach, dem Heckträger, dem Frontträger, und jeweils zwei Seitenteilen und vorderen Kotflügeln, die alle miteinander verschweißt sind. Hinzu kommen vier Türen, die vorne angeschlagene Motorhaube und die Kofferraumklappe. Je nach Belastung der Bauteile wurden Punktschweißverbindungen (Kotflügel) oder mit Lichtbogenschweißgeräten erzeugte Schweißnähte (Dach) gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;10&amp;quot; /&amp;gt; Dabei ist die Karosserie so ausgelegt, dass sie sich bei Fahrten auf schlechten Straßen ausreichend gut verwinden kann, aber gleichzeitig bei einem Unfall im Bereich der Fahrgastzelle genügend Steifigkeit bietet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;12&amp;quot; /&amp;gt; Die Windschutzscheibe ist aus mehrschichtigem Sicherheitsglas hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenraum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist so gestaltet, dass der Fahrer verhältnismäßig bequem sitzt und eine gute Rundumsicht hat. Alle Armaturen und Bedienelemente sind gut erreichbar im Sichtfeld des Fahrers angeordnet. Ein blendfreier Innenspiegel gehört ebenso wie Sicherheitsgurte zur Serienausstattung. Das Belüftungs- und Heizungssystem ist sehr leistungsfähig und sorgt auch bei niedrigen Temperaturen dafür, dass die Windschutzscheibe und die Heckscheibe nicht beschlagen. Die Lenksäule ist eine Sicherheitslenksäule, die bei einem Unfall nicht in die Fahrgastzelle eindringen soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Daten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Kenngrößen&lt;br /&gt;
! WAS-2101&lt;br /&gt;
! WAS-21011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Masse, trocken&lt;br /&gt;
| 890 kg&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Masse, fahrbereit&lt;br /&gt;
| 955 kg&lt;br /&gt;
| 1010 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Maximal zulässige Gesamtmasse&lt;br /&gt;
| 1355 kg&lt;br /&gt;
| 1400 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Länge&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|4073 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Breite&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1611 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Höhe&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|1440 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Radstand&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2424 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Spurweite (vorn)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|1349 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Spurweite (hinten)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|1305 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Minimale Bodenfreiheit (voll beladen)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|170 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Wenderadius&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|5,6 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Rampenwinkel (vorn)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|36°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Rampenwinkel (hinten)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|17°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Reifen&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|114-330&amp;amp;nbsp;mm (4½-13&amp;amp;nbsp;in)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Motorbaumuster&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| WAS-2101&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| WAS-21011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Motorbauart&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Wassergekühlter Reihenvierzylinderottomotor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Gemischaufbereitung&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1 Fallstrom-Registervergaser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Hubraum&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 1198 cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 1294 cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Bohrung × Hub&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 76 mm × 66 mm&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 79 mm × 66 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Verdichtung &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 8,8; seit Ende 1975/Anfang 1976: 8,5&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 8,8; seit Ende 1975/Anfang 1976: 8,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Nennleistung (GOST)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 46 kW (62 PS) bei 5600 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 51 kW (69 PS) bei 5600 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Nennleistung (DIN 70020)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 44 kW (60 PS) bei 5600 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 48 kW (65 PS) bei 5600 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Nennleistung (SAE)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 48 kW (65 PS) bei 5600 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Max. Drehmoment (GOST)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 87 N·m (8,9 kp·m) bei 3400 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;| 93 N·m (9,5 kp·m) bei 3400 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Kraftstoffsorte&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Motorenbenzin&amp;lt;br /&amp;gt;AI-93 nach GOST 2084-67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| 140 km/h&lt;br /&gt;
| 145 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Beschleunigung (0–100 km/h)&lt;br /&gt;
| 22 s&lt;br /&gt;
| 18 s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Bremsweg aus 80 km/h&lt;br /&gt;
| 38 m&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Steigfähigkeit (erster Gang)&lt;br /&gt;
| 34 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Kraftstoffbehältervolumen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|39 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werschigora&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;2f.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oswald&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellpflege ==&lt;br /&gt;
An frühen Exemplaren des WAS-2101 traten noch einige [[Kinderkrankheit (Technik)|Kinderkrankheiten]] auf, darunter vorzeitige Zündkerzenausfälle, erhebliche Abweichungen der Vorderrad- und Hinterachsgeometrie und vorzeitiger Kugelgelenkverschleiß an der Vorderradaufhängung. Entsprechende Verbesserungsmaßnahmen wurden ergriffen, unter anderem gab es neue Lenkhebel ab Ende 1971.&amp;lt;ref name=KFT72/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich und im Innenraum gab es am WAS-2101 im Laufe seiner Bauzeit keine relevanten Änderungen. Auch die Technik blieb im Wesentlichen unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sonst vielgelobte Lada-Motor hatte einen erheblichen Nachteil, den relativ großen Kraftstoffverbrauch, der auch bei technisch einwandfreiem Fahrzeug schon beim 1200er Motor bei etwa 9,4&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km lag. Die Einführung eines Einheits-Zylinderkopfes für alle Lada-Typen 1975/76, in dessen Folge die Verdichtung beim Lada 1200 und 1300 von 8,8 auf 8,5 zurückging, hatte zusammen mit Änderungen am Vergaser (Vergasertyp mit der Endung auf das Kürzel &amp;#039;&amp;#039;-02&amp;#039;&amp;#039;) einen noch größeren Kraftstoffverbrauch zufolge. Die Leistungsparameter veränderten sich durch die zurückgenommene Verdichtung durch etwa zeitgleiche Korrekturen am Vergaser kaum.&amp;lt;ref name=KFTJuli78&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KFT-Langstreckenerfahrungen mit den Lada-Modellen WAS 2101, 2102 und 21011.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 7/1978, S. 213–216.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977/78 wurde ein Vergaser mit dem Kürzel „&amp;#039;&amp;#039;-03&amp;#039;&amp;#039;“ eingeführt, der den Kraftstoffverbrauch wieder nahezu auf das ursprüngliche Niveau absenken konnte. Ein günstig liegender Verbrauch stellte sich jedoch erst mit dem ab März 1980 verwendeten Vergaser Typ „2105—“ und der zeitgleichen Einführung einer Unterdruck-Zündverstellung&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;SELBST GEHOLFEN Instandsetzungshinweise für die Lada-Modelle mit weiterentwickeltem Vergaser und Zündverteiler.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 11/1980, S. 349–352. Mit Korrektur in 2/1981, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;  ein. Hier wurden im [[ECE-Regelungen|ECE]]-Stadtfahrzyklus 10,2&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km erreicht, und ein Durchschnittsverbrauch im Streckenmix von 8,4&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km wurde realistisch.&amp;lt;ref name=KFTNov80&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KFT beurteilt Lada 1200 (WAS 2101) mit neuem Vergaser.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 11/1980, S. 346–348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modifikationen an Zündung und Vergaser 1980 (sie betrafen auch die anderen Lada-Modelle) wirkten sich außerdem positiv auf die Laufruhe im Leerlauf und die Fahrleistungen aus. Für die Beschleunigung von 0 auf 100&amp;amp;nbsp;km/h wurden mit dem WAS-2101 nur noch 16 statt bisher 20 Sekunden benötigt. Auch die Höchstgeschwindigkeit verbesserte sich etwas von 138 auf 141&amp;amp;nbsp;km/h.&amp;lt;ref name=KFTNov80/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testberichte ==&lt;br /&gt;
Im Fahrbericht der [[KFT]] wurde der WAS-2101 fast durchweg gelobt. Besonders hervorgehoben wurde die gute [[Elastizität (Kraftfahrzeugtechnik)|Elastizität]] bei gleichzeitiger Drehfreudigkeit des Motors, der selbst bei Zumischung von Kraftstoff mit 88 Oktan frei von Klingelerscheinungen lief. Wesentliche Kritik galt der etwas unpräzisen Lenkung und dem vergleichsweise großen Wendekreis von 11,5/12 m (links/rechts).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KFT fuhr Shiguli WAS 2101.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 9/1971, S. 264–266.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritik gab es auch an der unvorteilhaften Übersetzung des dritten Gangs. Das Fernlicht wurde als nicht ganz genügend bezeichnet. Von der KFT, dem [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA Dresden]] und der sowjetischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Sa ruljom&amp;#039;&amp;#039; wurden unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten zwischen 135 und 141&amp;amp;nbsp;km/h gemessen, und der Durchschnittsverbrauch betrug 8,0 bis 10,2&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref name=KFT72&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KFT berichtet über Messergebnisse und Erfahrungen mit dem WAS 2101 Shiguli.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 12/1972, S. 372–375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Test des WAS-21011 im Jahr 1975 wurden zwar die deutlich verbesserten Fahrleistungen gelobt, allerdings erwies sich die neue Innenraumentlüftung als weniger wirksam als erwartet. Zudem hatte sich der Kraftstoffverbrauch durch geänderte Vergaserabstimmung und etwas zurückgenommene Verdichtung beträchtlich auf 11,4&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km erhöht. Außerdem wurde er seinerzeit mit Diagonalreifen harter Gummimischung ausgeliefert, die bei Nässe nur wenig Halt boten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KFT beurteilt Shiguli WAS 21011.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 1/1976, S. 20–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Ziehen der in der DDR erhältlichen [[Wohnwagen]] war die Zugkraft des WAS-2101 ausreichend und das Fahrzeug insgesamt geeignet. Allerdings wirkte sich die im Vergleich zum Kombimodell [[WAS-2102]] weichere Federkennung etwas ungünstig auf die Tendenz zum [[Querachse|Nicken]] aus. Frühe Fahrzeuge neigten zum Überbremsen der Räder an der Vorderachse, dieser vor allem für den Gespannbetrieb nachteilige Effekt wurde im Zuge der Modellpflege durch einen größeren Hinterradbremszylinder mit 20,64&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser beseitigt. Die gemessenen Höchstgeschwindigkeiten lagen bei 138&amp;amp;nbsp;km/h solo, 94&amp;amp;nbsp;km/h mit dem [[QEK Junior]], 84&amp;amp;nbsp;km/h mit dem [[Intercamp]] und 79&amp;amp;nbsp;km/h mit dem [[Bastei (Wohnwagen)|Bastei]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KFT-Anhängererfahrungen: QEK Junior, Intercamp HS und Bastei am Lada 1200 (WAS 2101).&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 4/1978, S. 117–119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Langstreckenbeurteilung über 30&amp;amp;nbsp;000&amp;amp;nbsp;km am Beispiel des WAS-2101 ergab, dass die Ladas so zuverlässig waren wie kein anderer seinerzeit in der DDR erhältliche Pkw. Außerhalb der üblichen Wartung waren lediglich 8 Reparaturen erforderlich geworden, wobei auch Detail-Mängel wie verschlissene Scheibenwischer-Gummis mit eingerechnet waren. Bemängelt wurden die Hebelverhältnisse des Gasgestänges, die einer guten Dosierbarkeit im Wege standen. Gelobt wurde, dass der WAS-2101 und 21011 eine nur geringe [[Klopfen (Verbrennungsmotor)|Klingelneigung]] aufweisen, infolge der 1976 herabgesetzten Verdichtung wurden sie nochmals unempfindlicher. Kritik galt vor allem der schlechten Ersatzteillage, weil selbst bei den wenigen Teilen, die gewechselt werden mussten, adäquater Ersatz oft kaum oder gar nicht erhältlich war.&amp;lt;ref name=KFTJuli78/&amp;gt;&amp;lt;ref name=KFTJan79/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neupreise in Deutschland ==&lt;br /&gt;
In der DDR kostete der WAS-2101 mit 19.922 Mark etwas mehr als ein [[Wartburg 353]], der WAS-21011 wurde für 21.000 Mark verkauft.&amp;lt;ref name=Oswald/&amp;gt;  In Westdeutschland kostete der WAS-2101 im Jahr 1977 7700&amp;amp;nbsp;DM, was seinerzeit preiswerter als das Grundmodell des [[VW Golf I]] war. Der WAS-21011 wurde für 8345&amp;amp;nbsp;DM angeboten.&amp;lt;ref name=Oswald/&amp;gt; Während die Ladas in der DDR sehr begehrt waren, zu den besten regulär erhältlichen Pkw zählten und deshalb im Volksmund als &amp;quot;Mercedes des Ostens&amp;quot; bezeichnet wurden, spielten sie in Westdeutschland am Markt lediglich eine wenig beachtete Randerscheinung und hatten den Ruf als Arme-Leute-Auto. Allerdings wurden sie in Westdeutschland auch erst ab 1975 angeboten, nachdem der Verkauf des Fiat 124 beendet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|VAZ-2101|WAS-2101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.alvolante.it/news/zhiguli_va_in_pensione-501596 Bericht zur Produktionseinstellung (italienisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standard&amp;quot; group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Angabe nach DIN-Norm. In der UdSSR war der GOST-Standard üblich, während in Deutschland nach DIN 70020 und in den USA nach SAE-Standard gemessen wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;Genaue Angaben finden sich in den [[#Technische Daten|technischen Daten]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Lada-Modelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AwtoWAS|2101]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeug der Mittelklasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kombi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
	</entry>
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