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	<title>Wüsting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:14:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BCsting&amp;diff=163334&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: die evangelische Kirche St. Dionysius in Holle</title>
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		<updated>2026-04-19T18:41:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die evangelische Kirche St. Dionysius in Holle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Hude (Oldenburg)&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Wuesting.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 53/07/9.03&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 08/20/7.16&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 5 &amp;lt;!-- Quelle: gpskoordinaten.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 51.07&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1956&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ohne Beleg| Einwohner             = 2340&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 1972-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 27798&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 04484&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                  = Bahnhof Wüsting.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Bahnhof Wüsting mit [[NordWestBahn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wüsting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Gemeinde]], die heute den Westteil der [[Einheitsgemeinde]] [[Hude (Oldenburg)]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Oldenburg]] bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Ortsmitte von Wüsting liegt im Bereich des Bahnhofs rund acht Kilometer östlich von [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] – gemessen in Luftlinie von der Stadtmitte aus. [[Hude (Oldenburg)|Hude]] als Hauptort der Gemeinde ist neben der nähergelegenen Stadt Oldenburg auch [[Grundzentrum]] für Wüsting, die nächstgelegenen [[Mittelzentrum|Mittelzentren]] sind [[Delmenhorst]] im Osten, [[Brake (Unterweser)|Brake]] und [[Rastede]] im Norden und Nordwesten sowie [[Wildeshausen]] im Süden. Wichtigste [[Oberzentrum|Oberzentren]] für Wüsting sind die Großstädte Oldenburg und [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
# Grummersort&lt;br /&gt;
# Hemmelsberg&lt;br /&gt;
# Holle&lt;br /&gt;
# Holler-Neuenwege&lt;br /&gt;
# Oberhausen&lt;br /&gt;
# Tweelbäke (Ostteil)&lt;br /&gt;
# Wraggenort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung Wüstings ist die frühere Gemeinde Holle, die 1277 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Jahre 1404 ist in historischen Urkunden vom &amp;#039;&amp;#039;Wosteland&amp;#039;&amp;#039; die Rede, das aus Holle und Oberhausen bestand. 1577 wurde die [[Vogt]]ei Wüstenland mit den [[Kirchspiel]]en Holle und Neuenhuntorf an die [[Grafschaft]] Oldenburg abgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 wurde die [[Bahnstrecke Bremen–Oldenburg]] eröffnet, an der Wüsting einen Bahnhof erhielt. Dieser wurde 1978 für den Personenverkehr geschlossen und im Dezember 2006 wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen gab es in der Gemeinde seit 1617 (Neubau 1909) in Holle, seit 1681 in Oberhausen und seit 1654 in Wüsting. Von 1954 bis 1969 besuchten die Holler und Oberhausener Kinder die Schule Wöschenland. Seit 1969 hat die Schule in Wüsting als [[Mittelpunktschule]] ihre heutige Größe mit der Sporthalle. 1980 kamen Außensportanlagen hinzu, die 1992 erweitert wurden. 1980 wurde auch der [[Kindergarten]] in Wüsting eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Schulwesen im Wüstenland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerbrief&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Bürgerverein Wüsting, Ausgabe 73 (2008), S. 14–22, Ausgabe 75 (2009), S. 20–24, Ausgabe 76 (2009), S. 8–12, Ausgabe 77 (2010), S. 17–24 und Ausgabe 78 (2010), S. 11–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erstes [[Feuerwehr]]haus wurde 1933 errichtet. Nach einer zwischenzeitlichen Erweiterung des alten [[Feuerwehrhaus]]es im Jahre 1963 wurde 1992 ein Neubau eingeweiht. 1948 entstand das [[Rathaus]] der Gemeinde Wüsting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
1933 erfolgt ein erster Zusammenschluss mit der Gemeinde Hude (ohne Kirchkimmen), der 1948 wieder aufgelöst wurde. Die wieder selbständige Gemeinde hieß zunächst Holle, ab 1949 Wüsting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Gebietsreform in Niedersachsen]] wurde die zuvor selbständige Gemeinde Wüsting am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1972 erneut in die Gemeinde Hude (Oldenburg) eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr          || 1910   || 1950 || 1956 || 1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Einwohner]] || 1448 ¹ || 2760 || 2343 || 2340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quelle || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1956&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1956&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
¹ &amp;lt;small&amp;gt;unter dem Gemeindenamen Holle&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #AAAAAA;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:auto height:140 barincrement:28&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:50 bottom:20 top:10 right:10&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = yyyy&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:2800&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
ScaleMajor = increment:280 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = increment:140 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:orange width:18&lt;br /&gt;
  bar:1910 from:start till:1448&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:start till:2760&lt;br /&gt;
  bar:1956 from:start till:2343&lt;br /&gt;
  bar:1972 from:start till:2340&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Auf kommunaler Ebene wird Wüsting vom [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] aus Hude (Oldenburg) vertreten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Hude (Oldenburg)#Politik|titel1=Hude (Oldenburg) – Politik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Entwurf des ehemaligen [[Kommunalwappen]]s der Gemeinde Wüsting stammt von dem [[Niedersächsisches Landesarchiv|Niedersächsischen Staatsarchiv]] in Oldenburg. Das Wappen wurde am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1949 vom [[Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport|Niedersächsischen Minister des Innern]] genehmigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt; Die abgebildete Wappenzeichnung stammt von dem [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Manfred Furchert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Furchert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In [[Silber#Heraldik|Silber]] über [[Blau#Heraldik|blauem]] [[Schildfuß]], der mit zwei silbernen [[Fluss (Heraldik)|Wellen]] durchzogen ist, eine [[Rot#Heraldik|rote]] [[Mühle (Heraldik)|Bockwindmühle]] mit [[Schwarz#Heraldik|schwarzen]] Flügeln und [[Gold#Heraldik|goldenen]] Windruten.&lt;br /&gt;
|Quelle = {{Literatur |Autor=Manfred Furchert |Titel=Oldenburgisches Wappenbuch |TitelErg=Die Wappen der Landkreise, Städte und Gemeinden des Oldenburger Landes |Band=1 |Verlag=Isensee Verlag |Ort=Oldenburg |Datum=2003 |ISBN=3-89995-050-X |Seiten=93}}&lt;br /&gt;
|ref = &amp;quot;Wappen&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Begründung = Die [[stilisiert]]e rote [[Bockwindmühle]] symbolisiert die damaligen Schöpfmühlen, die das Landschaftsbild des Gemeindegebietes prägten. Holländische Siedler stellten diese markanten Mühlen auf und legten Entwässerungsgräben um ihre Felder an, da in den nassen Jahren das Binnenwasser der damaligen Vogtei Wüstenlande nicht abfloss. Diesen Umstand sollen die beiden silbernen Wellen auf blauem Grund andeuten.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
Die älteste Wüstinger Kirche ist die um 1200 entstandene, heute evangelische Kirche St. Dionysius in Holle.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Zoller: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Untersuchungen in Kirchen, Holle, Gemeinde Wüsting, Landkreis Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Marschenrat zur Förderung der Forschung im Küstengebiet der Nordsee: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten des Marschenrates zur Förderung der Forschung im Küstengebiet der Nordsee&amp;#039;&amp;#039;, Band 15. Marschenrat zur Förderung der Forschung im Küstengebiet der Nordsee, Wilhelmshaven 1978, S. 16–17.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 wurden die evangelische Heilig-Geist-Kapelle in Wüsting errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Heilig-Geist-Kapelle zu Wüsting. Junge Kirche: aus den Anfängen der 50-jährigen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Menschen, Bilder &amp;amp; Geschichten. Jahrbuch für den Landkreis Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2008, S. 18–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die katholische Gemeinde wuchs durch den Zuzug von [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|heimatvertriebenen]] Katholiken. Sie bauten im Jahre 1962 die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] am Klosterkiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Hude (Oldenburg)]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
=== Höfe und Bauernhäuser ===&lt;br /&gt;
Bemerkenswert und denkmalgeschützt sind: [[Hofanlage Neuenweger Reihe 11]], [[Wohn- und Wirtschaftsgebäude Bahnweg 3]] und [[Wohn- und Wirtschaftsgebäude Hauptstraße 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planetenweg ===&lt;br /&gt;
In Wüsting ist der Start (Sonne) eines [[Planetenweg|Planetenlehrpfades]], der in Hude (Pluto) endet. Der Lehrpfad ist im Maßstab 1:1 Mrd. angelegt und soll die Größenverhältnisse unseres [[Sonnensystem]]s veranschaulichen und erlebbar machen. Die Weglänge beträgt etwa 6&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Planetarium&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturraum ===&lt;br /&gt;
Der Verlauf der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg markiert in etwa den Verlauf der Grenze zwischen der [[Wesermarsch]] im Norden und der [[Wildeshauser Geest]] im Süden. Wüsting weist daher eine große Vielfalt an [[Kulturlandschaft]]en auf. Sind es im Norden die [[Marschhufendorf|Marschhufensiedlungen]] wie Holle und Oberhausen mit ihren [[Grünland]]flächen und Wassergräben, die die Landschaft prägen, so findet man im Süden ausgedehnte, kultivierte [[Moor]]flächen wie in Tweelbäke oder auch typische [[Geest]]siedlungen wie zum Beispiel Hemmelsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Jährliche [[landwirtschaft]]liche Fach- und Verbrauchermesse [[Land Tage Nord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Autobahn und Landstraßen ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 28]] verläuft im Süden des früheren Gemeindegebietes und ist über nachgeordnete Straßen – insbesondere über die Kreisstraße&amp;amp;nbsp;348 – zu erreichen. Nach Norden besteht über die Landesstraße&amp;amp;nbsp;866 eine Verkehrsanbindung nach [[Berne]] und in die [[Wesermarsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Die Eisenbahn erreichte Wüsting mit der Eröffnung der [[Bahnstrecke Oldenburg–Bremen]] am 15. Juli 1867.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ziegeler&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;strotmann&amp;quot; /&amp;gt; Diese 44,4 Kilometer lange [[Hauptbahn|Eisenbahnhauptstrecke]] wurde als gemeinsames Projekt des [[Großherzogtum Oldenburg|Großherzogtums Oldenburg]] und [[Königreich Preußen|Königreichs Preußen]] realisiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;westerhoff&amp;quot; /&amp;gt; und stellte eine wichtige Verbindung im norddeutschen Schienennetz dar. Der erste Spatenstich für die Verbindung Oldenburg–Bremen erfolgte bereits am 7. Juni 1865 im Drielaker Moor, womit die Bauarbeiten etwa zwei Jahre vor der Streckeneröffnung begannen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ziegeler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wüsting erhielt bei der Streckeneröffnung einen eigenen [[Bahnhof]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;ziegeler&amp;quot; /&amp;gt; der bei [[Streckenkilometrierung|Streckenkilometer]] 8,20 der Hauptbahn Oldenburg–Bremen lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;westerhoff&amp;quot; /&amp;gt; Das bereits auf Bahnhofshöhe gestandene Haus wurde zum [[Empfangsgebäude|Bahnhofsgebäude]] umgebaut und im Laufe der Jahre mehrfach erweitert. Die Gleise wurden in der für die damalige Zeit üblichen [[Spurweite (Schienenverkehr)|Spurweite]] von 1,436 Metern (entsprechend der englischen Kutschenbreite) angelegt. Zunächst war die Bahnstrecke Oldenburg–Bremen eingleisig, erst ab 1904 erfolgte der zweigleisige Ausbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ziegeler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Bahnhofsgebäude in Wüsting war ein typisches Empfangsgebäude der [[Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen|Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen]] aus der Erbauungszeit um 1867. Es verfügte über einen [[Wartehalle|Warte-]] und [[Fahrkartenschalter|Schalterraum]], wobei an der Wand noch Spuren des früheren Durchbruchs für den [[Fahrkarte]]nverkauf erkennbar waren. Im Obergeschoss des Gebäudes befanden sich ursprünglich Wohnungen für das Dienstpersonal. 1881 kamen Güterräume zum ursprünglichen Gebäude hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ziegeler&amp;quot; /&amp;gt; Die technische Ausstattung des Bahnhofs wurde sukzessive modernisiert. 1890 erhielt der Bahnhof eine [[Weiche (Schienenverkehr)|Zentralweichenstellung]], die 1943 durch eine [[Elektromechanisches Stellwerk|elektromechanische Stellwerksanlage]], die noch heute in Betrieb ist. 1909 wurde das Empfangsgebäude nochmals erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ziegeler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Wüsting war über Jahrzehnte eine wichtige Station im [[Regionalverkehr]]. Jedoch wurde er am 21. Mai 1977 kurz vor 23 Uhr für den [[Personenverkehr]] geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ziegeler&amp;quot; /&amp;gt; Fast drei Jahrzehnte lang fuhren die Züge ohne Halt durch Wüsting hindurch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derke&amp;quot; /&amp;gt; Nach langjährigen Bemühungen des örtlichen [[Heimatverein|Bürgervereins]] und der [[Kommunalpolitik]] wurde der Bahnhof im Dezember 2006 wiedereröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nwz&amp;quot; /&amp;gt; Die Kosten für den Bau der neuen Bahnsteiganlagen beliefen sich auf rund 1,4 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm „Niedersachsen ist am Zug!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinemann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Wiedereröffnung wird Wüsting von der [[Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen]] bedient, konkret von der Linie RS 3 der [[NordWestBahn]]. Diese Linie verbindet Bahnhof Wüsting mit [[Bremen Hauptbahnhof]], [[Oldenburg (Oldenburg) Hauptbahnhof]] und seit 2024 auch wieder durchgehend mit [[Bahnhof Wilhelmshaven]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nwb&amp;quot; /&amp;gt; Der heutige Bahnhof verfügt über zwei Gleise&amp;lt;ref name=&amp;quot;jagdhuhn&amp;quot; /&amp;gt; und gehört zur Preisklasse 6.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbn&amp;quot; /&amp;gt; Die Fahrtzeit von Wüsting nach Oldenburg beträgt etwa 8, nach Bremen etwa 32 Minuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wusting&amp;quot; /&amp;gt; Der Bahnhof wird stündlich bedient und ist ein wichtiger [[Verkehrsknotenpunkt]] für die [[Hude (Oldenburg)|Gemeinde Hude]] geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rs3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
! Betreiber&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen|3|EVU=1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter des Ortes === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier geboren sind. Alle Personen sind nach dem Geburtsjahr geordnet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein. Alle Personen sind nach dem Geburtsjahr geordnet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herbert Glaeser (Politiker)|Herbert Glaeser]] (1899–1958), Politiker (BHE) und Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages, starb in Wüsting&lt;br /&gt;
* [[Horst Bösing]] (* 1954), Komponist und Musikproduzent, lebte von 1983 bis 1984 in Wüsting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Wüsting&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Hofmeister (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Oldenburg (Oldb.): Geschichte, Kultur, Landschaft, Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Stalling, Oldenburg 1968, S. 264–265.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinrich Munderloh&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Wüstenland&lt;br /&gt;
   |Verlag=Heinz Holzberg Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Oldenburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87358-140-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jan Bunger&lt;br /&gt;
   |Titel=Wüstinger Geschichten&lt;br /&gt;
   |Verlag=Isensee Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Oldenburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89598-858-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Behrens, Peter Bokelmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Wasser, Wasserwirtschaft, Wasser- und Bodenverbände&lt;br /&gt;
   |Verlag=Isensee Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Oldenburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89995-038-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbn&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.dbinfrago.com/resource/blob/13076748/60d778aa27ad13c85108c840417dc841/Stationspreisliste-2025-data.pdf|titel=Stationspreisliste 2025 (gültig ab 01.01.2025)|hrsg=DB InfraGO AG|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;derke&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nwzonline.de/wirtschaft/anstossen-auf-zehn-jahre-zughalt_a_31,1,4267412171.html|autor=Klaus Derke|titel=Anstoßen auf zehn Jahre Zughalt|hrsg=NWZonline|datum=2016-12-09|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Furchert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[commons:Category:Coats of arms by Manfred Furchert|&amp;#039;&amp;#039;Wappenzeichnungen von Manfred Furchert.&amp;#039;&amp;#039;]] In: &amp;#039;&amp;#039;Wikimedia Commons.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;April 2020.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Ulrich Schubert&lt;br /&gt;
 |url=https://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?oldenburg/oldenburg.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Amt Oldenburg&lt;br /&gt;
 |titelerg=Angaben vom 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1910&lt;br /&gt;
 |werk=gemeindeverzeichnis.de&lt;br /&gt;
 |offline=2026-02-19&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220526182941if_/https://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?oldenburg/oldenburg.htm&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;heinemann&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lnvg.de/fileadmin/news/2006-12-10.pdf|autor=Kerstin Heinemann, Hans-Jürgen Frohns|titel=Bahnhof Wüsting feierlich eröffnet: Neue Station am Standort des früheren Bahnhofs|hrsg=Deutsche Bahn AG|datum=2006|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jagdhuhn&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.zvbn.de/media/data/Qualitaetskontrolle-an-den-Nds-Bahnstationen-im-VBN.pdf|autor=Sven Jagdhuhn, Ingo Buch|titel=Qualitätskontrolle an den niedersächsischen Bahnstationen im VBN: Ergebnisbericht Frühjahr 2021|hrsg=zvbn Zweckverband Verkehrsverbund Bremen / Niedersachsen|datum=2021-07|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;nwb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nordwestbahn.de/de/regio-s-bahn/neuigkeiten/ab-20-12-direktverbindungen-von-bremen-nach-wilhelmshaven|titel=Ab 20.12.: Direktverbindungen von Bremen nach Wilhelmshaven|hrsg=NordWestBahn|datum=2024-12-12|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;nwz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nwzonline.de/wirtschaft/wuesting-verkehr-wuesting-kommt-ab-dezember-wieder-zum-zuge_a_5,1,1784530794.html|titel=Wüsting kommt ab Dezember wieder zum Zuge|hrsg=NWZonline|datum=2006-11-10|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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 |url=https://planetarium.hs-bremen.de/bremen/planetenwege/hude.html&lt;br /&gt;
 |titel=Planeten-Lehr-Pfad Hude&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;rs3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lnvg.de/fileadmin/media/spnv-konzept/RS3.pdf|titel=RS3 Wilhelmshaven – Oldenburg (Oldb) – Bremen Hbf|hrsg=Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG)|datum=2024-03-11|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;strotmann&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://wkgeschichte.weser-kurier.de/bahn-frei-nach-oldenburg/|autor=Peter Strotmann|titel=Bahn frei nach Oldenburg|hrsg=Bremer Tageszeitungen|datum=2017-07-15|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;wusting&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bahnhof.de/downloads/schedule/Regeltafel_7884.pdf|titel=Abfahrt Departure Wüsting: Gültig ab 15.12.2024|hrsg=DB InfraGO AG|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ziegeler&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nwzonline.de/wirtschaft/bahnhof-erster-zughalt-liegt-ueber-144-jahre-zurueck_a_1,0,542184601.html|autor=Jantje Ziegeler|titel=Erster Zughalt liegt über 144 Jahre zurück|hrsg=NWZonline|datum=2012-01-21|abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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