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	<title>Wüstenbrand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T21:09:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BCstenbrand&amp;diff=1790177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heiner Martin: /* Sehenswürdigkeiten */ +WL</title>
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		<updated>2026-04-30T03:23:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; +WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hohenstein-Ernstthal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/48/29.3/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/45/23.4/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 386 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2400&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;https://hohenstein-ernstthal.de/de/wissenswertes/ortsteil-wuestenbrand/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1999-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 09337&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03723&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wüstenbrand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Hohenstein-Ernstthal]] im [[Landkreis Zwickau]] in [[Sachsen]]. Er wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1999 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidelbergturm Wüstenbrand.jpg|mini|Heidelbergturm Wüstenbrand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Wüstenbrand befindet sich östlich von Hohenstein-Ernstthal am „Rabensteiner Höhenzug“, der den Nordrand des [[Erzgebirgsbecken]]s vom Südrand des [[Mittelsächsisches Hügelland|Mittelsächsischen Lößlehm-Hügellandes]] trennt. Nordwestlich von Wüstenbrand befindet sich das Landschaftsschutzgebiet „Pfaffenberg–Oberwald“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landkreis-zwickau.de/pfaffenberg-oberwald Das Landschaftsschutzgebiet „Pfaffenberg–Oberwald“] auf der Website des Landkreises Zwickau&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Langenberg (Callenberg)|Langenberger]] Höhe&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|484|DE-NHN|link=true}}), nordöstlich des Orts liegt der [[Rabensteiner Wald]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Totenstein]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|483|DE-NHN|link=false}}). Höchste Erhebung des Orts ist der &amp;#039;&amp;#039;Heidelberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|450|DE-NHN|link=false}}) mit seinem Aussichtsturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= &lt;br /&gt;
 | NORD= [[Chemnitz-Grüna|Grüna]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Ernstthal (Hohenstein-Ernstthal)|Ernstthal]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Chemnitz-Grüna|Grüna]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | SUED= [[Oberlungwitz]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Wüstenbrand (2).jpg|mini|links|Rathaus Wüstenbrand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemaliges Postamt Wüstenbrand.jpg|mini|Ehemaliges Postamt Wüstenbrand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Album der Sächsischen Industrie Band 2 0171.jpg|mini|Chemische Bleicherei von J. D. Diener in Wüstenbrand (1856)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Wüstenbrand geht laut Schumann’schem Lexikon (1826) bis ins Jahr 1148 zurück. In diesem Jahr hatten einige Siedler, gemeinsam mit [[Waldenburg (Adelsgeschlecht)|Hugo von Wartha]], die Idee, die Rodung durch einen Brand zu beschleunigen, der sich talwärts ausbreitete. Die Siedler nannten ihre Siedlung „Zum Brande“. Die erzielten Ernten waren sehr unterschiedlich: Östlich gab es gute Ernten, deshalb [[Chemnitz-Reichenbrand|Reichenbrand]]; am Wiesenbach die sogenannte „Grüne Aue“ ([[Chemnitz-Grüna|Grüna]]) mit mittleren Erträgen; im westlichen Teil auf steinigem Bergboden karge Ernten. Vermutlich stammt der Ortsname von der alten Siedlung „zum Brande“, die wegen der dort „wüste“ gelegenen Güter den Namen „Wüstenbrand“ erhielt. Die erste urkundliche Erwähnung des Orts erfolgte 1346. Im Jahr 1460 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Wustenbranth&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist Wüstenbrand älter als [[Hohenstein (Hohenstein-Ernstthal)|Hohenstein]] und [[Ernstthal (Hohenstein-Ernstthal)|Ernstthal]]. Der Ort gehörte im Gegensatz zu den beiden Städten auch nicht zu den [[Schönburgische Herrschaften|Schönburgischen Herrschaften]], sondern bis 1375 zur [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren]] [[Herrschaft Rabenstein (Sachsen)|Herrschaft Rabenstein]]. Danach verkauften ihn die [[Waldenburg (Adelsgeschlecht)|Edlen von Waldenburg]] an das [[Benediktinerkloster Chemnitz]]. Mit der [[Reformation]] endete diese Abhängigkeit im Jahre 1540 und Wüstenbrand kam als [[Amtsdorf]] zum neu gebildeten [[Haus Wettin|wettinischen]] [[Amt Chemnitz]]. Im Jahr 1583 erhielt der Ort das Salz- und Braurecht sowie das Back- und Schlachtrecht. Das Handwerk entwickelte sich in der Region um 1750. Zum wichtigen Erwerbszweig neben der Leineweberei und Bleicherei entwickelte sich um 1728 die Strumpfwirkerei. Wüstenbrand gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] Amt Chemnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;64&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1856 kam der Ort zum [[Gerichtsamt Limbach]] und 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Chemnitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/chemnitz.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Chemnitz im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20250124041400/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/chemnitz.htm | archiv-datum=2025-01-24| abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1830 war aus Wüstenbrand ein ansehnliches, wohlhabendes und wohlgebautes Fabrik- und Kirchdorf geworden. Mit der Eröffnung des Abschnitts [[Chemnitz Hauptbahnhof|Chemnitz]]–[[Zwickau (Sachs) Hauptbahnhof|Zwickau]] der [[Bahnstrecke Dresden–Werdau]] wurde im Jahr 1858 der [[Bahnhof Wüstenbrand]] für den Verkehr freigegeben. Gleichzeitig wurde die [[Bahnstrecke Neuoelsnitz–Wüstenbrand|Kohlenbahn nach Lugau]] eröffnet, die später bis [[Bahnhof Neuoelsnitz|Neuoelsnitz]] verlängert wurde und bis 2003 in Betrieb war. Zwischen 1897 und 1951 gab es zusätzlich die [[Bahnstrecke Limbach–Wüstenbrand]], deren Reststück zwischen der Abzweigstelle Schützenhaus und Wüstenbrand, später der [[Bahnstrecke Chemnitz–Obergrüna]], bis zu deren Stilllegung im Jahr 2004, zugeordnet war. Im Wüstenbrander Bahnhof eröffnete im Jahr 1867 eine Postexpedition, die 1878 zu einer Postagentur erhoben wurde. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1891 besaß Wüstenbrand ein selbstständiges Postamt in der Bahnhofstraße. Um die Wende zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert existierten Planungen, aufgrund des stark eisenhaltigen Wassers der örtlichen Quellen einen reinen Villenort mit Kurcharakter zu bauen. Dazu sollte auf jede weitere Industrieansiedlung verzichtet werden. Letztendlich wurde aus den Bestrebungen jedoch keine Realität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreformen in der DDR|zweite Kreisreform in der DDR]] kam Wüstenbrand im Jahr 1952 zum [[Kreis Hohenstein-Ernstthal]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Hohenstein-Ernstthal]] fortgeführt wurde und 1994 im [[Landkreis Chemnitzer Land]] bzw. 2008 im Landkreis Zwickau aufging. Infolge der [[Gemeindegebietsreform]] wurde der bis dahin selbstständige Ort am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1999 nach Hohenstein-Ernstthal eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1999.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Wüstenbrand |val=WUSANDJO60JT |abruf=2025-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Heidelbergturm&amp;#039;&amp;#039; ist ein 20&amp;amp;nbsp;m hoher [[Aussichtsturm]], der 1991 auf der höchsten Erhebung des Ortes, dem {{Höhe|450.1|DE-NHN|link=true}}&amp;lt;ref&amp;gt;Geoportal Sachsenatlas&amp;lt;/ref&amp;gt; hohen Heidelberg errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/MARIENBERG/Gute-Sicht-auch-von-niedrigen-Hoehen-aus-artikel9350693.php Gute Sicht auch von niedrigen Höhen aus] in freiepresse.de vom 9.&amp;amp;nbsp;November 2015, abgerufen am 10.&amp;amp;nbsp;November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits in früherer Zeit existierte auf dem Berg ein Turm, der 1923 jedoch abgerissen werden musste. Auf dem Berg findet jährlich das &amp;#039;&amp;#039;Heidelbergfest&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
* [[Kirche Wüstenbrand|Dorfkirche Wüstenbrand]], erbaut in den Jahren 1850/51&lt;br /&gt;
* Mausoleum, erbaut 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Empfangsgebäude2 Wüstenbrand.JPG|mini|Bahnhof Wüstenbrand, Empfangsgebäude]]&lt;br /&gt;
1858 erhielt Wüstenbrand mit dem [[Bahnhof Wüstenbrand]] einen Anschluss ans Eisenbahnnetz. Heute wird nur noch die [[Bahnstrecke Dresden–Werdau]] bedient. Weiterhin lag er früher an den Bahnstrecken [[Bahnstrecke Neuoelsnitz–Wüstenbrand|Neuoelsnitz–Wüstenbrand]] (1858–2003), [[Bahnstrecke Limbach–Wüstenbrand|Limbach–Wüstenbrand]] (1897–1951) und indirekt an der [[Bahnstrecke Chemnitz–Obergrüna|Industriebahn Chemnitz–Obergrüna]] (1903–2004). Der Bahnhof wird aktuell stündlich (in der [[HVZ]] halbstündlich) mit der [[Regionalbahn]]-Linie RB 30 Zwickau–Chemnitz–Dresden bedient. Außerdem bedienen mehrere Buslinien des [[Regionalverkehr Westsachsen|Regionalverkehrs Westsachsen]] Wüstenbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den [[Landesstraße|Staatsstraßen]] 242 und 245 führen zwei regional bedeutende Straßen durch den Ortsteil. Zudem besitzt Wüstenbrand an der [[Bundesautobahn 4]] eine eigene [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden des Ortsteils gibt es eine [[Freiwillige Feuerwehr]]. Im Süden des Ortsteils liegt ein [[Gewerbegebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Reumuth]] (1886–1964), Hochschullehrer, Orthographiereformer&lt;br /&gt;
* [[Johannes Schober (Radsportler)|Johannes Schober]] (1935–2016), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Herbert Hein]] (* 1954), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|7|60|69|Wüstenbrand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://hohenstein-ernstthal.de/de/wissenswertes/ortsteil-wuestenbrand/ Wüstenbrand] auf der offiziellen Website von [[Hohenstein-Ernstthal]]&lt;br /&gt;
* [https://organindex.de/index.php?title=Hohenstein-Ernstthal/W%C3%BCstenbrand,_Dorfkirche Beschreibung der Orgel in der Dorfkirche von Wüstenbrand in Organindex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Hohenstein-Ernstthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wustenbrand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenstein-Ernstthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Zwickau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heiner Martin</name></author>
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