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	<title>Wüstegarten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:54:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BCstegarten&amp;diff=120758&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Haina (Kloster); + Kategorie:Geographie (Haina (Kloster)); - Kategorie:Jesberg; + Kategorie:Geographie (Jesberg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BCstegarten&amp;diff=120758&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-21T16:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Haina_(Kloster)&quot; title=&quot;Kategorie:Haina (Kloster)&quot;&gt;Kategorie:Haina (Kloster)&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Haina_(Kloster))&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Haina (Kloster)) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Haina (Kloster))&lt;/a&gt;; - &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Jesberg&quot; title=&quot;Kategorie:Jesberg&quot;&gt;Kategorie:Jesberg&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Jesberg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Jesberg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Jesberg)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD= Wüstegarten von Jesberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Wüstegarten mit Kellerwaldturm, im Vordergrund der Turm der [[Burg Jesberg]]&lt;br /&gt;
|HÖHE= 675.3&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten|REF-NAME=BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= bei [[Jesberg]]; [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]] und [[Schwalm-Eder-Kreis]], [[Hessen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= Hoher [[Kellerwald]], [[Westhessisches Berg- und Senkenland|Westhessisches Bergland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/0/57.1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/5/2.2/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 36&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 315&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= [[Bollerberg]] bzw. [[Heidekopf (Hallenberg)|Heidkopf]] ([[Rothaargebirge]])&lt;br /&gt;
|SCHARTE= 5 km O [[Battenberg (Eder)|Battenberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DomProm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3506205/gkh/5653672/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=259&amp;amp;y=393}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= – höchster Berg des [[Kellerwald]]s, im [[Naturpark Kellerwald-Edersee]] und im [[Schwalm-Eder-Kreis]];&amp;lt;br /&amp;gt;– [[#Ringwall der Heidelburg|Ringwall der Heidelburg]]&amp;lt;br /&amp;gt;– Aussichtsturm [[Kellerwaldturm]]&lt;br /&gt;
|BILD1= Kellerwald vom Burgholz.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= Blick von Südsüdwesten vom Berg [[Burgholz (Berg)|Burgholz]] ({{Höhe|379.1}}) zum [[Kellerwald]] mit [[Hohes Lohr|Hohem Lohr]] ({{Höhe|656.7}}, links), [[Jeust]] ({{Höhe|585.0}}, Mitte) und Wüstegarten ({{Höhe|675.3}}, rechts); vorne die [[Oberhessische Schwelle|Gilserberger Höhen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wüstegarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Hoher Keller&amp;#039;&amp;#039;,  ist mit {{Höhe|675.3|DE-NHN|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot; /&amp;gt; der höchste Berg des [[Westhessisches Berg- und Senkenland|Westhessischen Berg- und Senkenlands]], des [[Kellerwald]]s, des [[Naturpark Kellerwald-Edersee|Naturparks Kellerwald-Edersee]] und des [[Schwalm-Eder-Kreis]]es in [[Nordhessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Bergkuppe, die vom [[#Ringwall der Heidelburg|Ringwall der Heidelburg]] umgeben ist, steht der Aussichtsturm [[Kellerwaldturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Wüstegarten liegt im Süden des Kellerwalds an der Grenze der Gemeinden [[Jesberg]] im Schwalm-Eder-Kreis und [[Haina (Kloster)|Haina]] im [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]]. Er ist Teil des Naturparks Kellerwald-Edersee. Der nächstgelegene Ort, [[Haddenberg]], ein Ortsteil von Haina, befindet sich an der Westseite. Nordöstlich des Bergs gelegene Teile des Hohen Kellers gehören zur Gemeinde [[Bad Zwesten]] und zur Stadt [[Bad Wildungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wüstegarten wird von den linken [[Schwalm (Eder)|Schwalm]]-Zuflüssen [[Urff]] im Norden und [[Gilsa (Schwalm)|Gilsa]] im Süden und Osten und vom linken Gilsa-Zufluss [[Norde]] im Südwesten begrenzt. Jenseits bzw. südlich der Gilsa schließt sich die [[Oberhessische Schwelle]] mit dem [[Hemberg (Höhenzug)|Höhenzug Hemberg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Wüstegarten bildet zusammen mit den sich nordöstlich anschließenden Nebengipfeln [[Hunsrück (Kellerwald)|Hunsrück]] ({{Höhe|635.9}}) und [[Sauklippe]] ({{Höhe|584.4}}) den [[Bergkamm]] &amp;#039;&amp;#039;Keller&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hoher Keller&amp;#039;&amp;#039; genannt). Dieser gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Westhessisches Berg- und Senkenland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;34), in der Haupteinheit [[Kellerwald]] (344) und in der Untereinheit [[Hoher Kellerwald]] (344.0) zum Naturraum [[Jeust und Keller]] (344.00).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-111&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Teile des Bergkamms bestehen aus [[Quarzit]] mit Klippen und Blockfeldern. Zu den Gesteinsformationen am und auf dem Berg gehören die &amp;#039;&amp;#039;Mausefalle&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Wanderklippe&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Hunsrück&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Birkenstein&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Exhelmer Steine&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExhSt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Der Wüstegarten ist Teil des seit 1971 bestehenden und 233,00&amp;amp;nbsp;km² großen [[Landschaftsschutzgebiet]]s Kellerwald (LSG-Nr.&amp;amp;nbsp;329111). Der Berg befindet sich im [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Hoher Keller&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4920-304).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Geschichte}}Ringwall der Heidelburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringwall beim Wuestegarten.JPG|mini|hochkant|links|Ringwall der &amp;#039;&amp;#039;Heidelburg&amp;#039;&amp;#039; auf dem Wüstegarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wüstegarten Digitales Geländemodell.jpg|mini|hochkant=1.35|Digitales Reliefbild des &amp;#039;&amp;#039;Wüstegarten&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Auf der Kuppe des Wüstegartens sind die Überreste eines [[Ringwall]]s zu erkennen. Der Steinwall ist im Zusammenhang der Auseinandersetzungen der [[Konradiner]] gegen die [[Liudolfinger|liudolfingischen]] Sachsenherzöge, zunächst als spät[[Karolinger|karolingische]] Grafen, dann als Inhaber des Königsamtes unter [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|Konrad&amp;amp;nbsp;I.]], zu sehen. Er stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert [[n.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWeidemann&amp;quot; /&amp;gt; Eine auf dem Wüstegarten angebrachte Texttafel datiert dagegen sein Alter in die [[Eisenzeit]] und gibt eine Nutzung als befestigter Verteidigungsort und Kultplatz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Oval (Geometrie)|Oval]] misst 200&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;× 140&amp;amp;nbsp;m. Der heute noch erhaltene Wall ist stellenweise bis zu 7&amp;amp;nbsp;m breit. 1963 wurde er archäologisch untersucht. Man stellte fest, dass die Steine eine Außen- und Innenfront bilden. Hölzerne Ein- bzw. Aufbauten konnten nicht nachgewiesen werden. Hinweise auf eine Besiedlung des Platzes wurden ebenfalls nicht gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Eingangsbereich des [[Jesberg]]er Rathauses ausgestellter Quarzitblock mit halbkugelförmiger Vertiefung, der auf dem Gipfelplateau gefunden wurde, wird volkstümlich als Opferschale und damit als Beleg für eine [[Kelten|keltische]] Nutzung des Wüstegartens als [[Kultstätte]] oder Opferplatz gedeutet. Es gibt allerdings keinerlei Anhaltspunkte für einen nicht-natürlichen Ursprung der Schale oder eine Nutzung des Steins. Auch fehlen Funde, die auf die Anwesenheit einer keltischen Bevölkerung schließen lassen, in Niederhessen vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1475 wird der Wüstegarten erstmals als &amp;#039;&amp;#039;der wuste garten&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Im 16.&amp;amp;nbsp;und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wird die &amp;#039;&amp;#039;Heidelburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot; /&amp;gt; genannte Wallanlage mit den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Heulburgk, Hulnburgk, Hedelberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heidelburg&amp;#039;&amp;#039; in Schriften und Urkunden erwähnt.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kellerwaldturm ==&lt;br /&gt;
=== Turmbeschreibung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kellerwaldturm.jpg|mini|hochkant|Kellerwaldturm]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel des Wüstegarten steht seit Herbst 2003 der 28&amp;amp;nbsp;m hohe &amp;#039;&amp;#039;Kellerwaldturm&amp;#039;&amp;#039; mit vollständig überdachter Aussichtsplattform in 25&amp;amp;nbsp;m Höhe, der am 9. Mai 2004 offiziell eingeweiht wurde. Er ersetzt einen 18&amp;amp;nbsp;m hohen [[Aussichtsturm]] von 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kellerwaldturm wurde aus widerstandsfähigem [[Lärchenholz|Lärchen-Kernholz]] errichtet und hat 123 Treppenstufen. Die Konstruktion in diagonal ausgeführter Doppelzangen-Bauweise soll dem Turm eine hohe Festigkeit gegen [[Windlast]] verleihen, da er flexibel nachgeben kann. Für Besucher auf der Plattform ist ggf. ein leichtes Schwanken spürbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-jesberg.de/freizeit-tourismus/freizeit-kultur/sehenswuerdigkeiten/kellerwaldturm/ |titel=Kellerwaldturm |sprache=de |abruf=2024-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Norden blickt man über den Kellerwald zu den Ederhöhen, die im [[Traddelkopf]] bis {{Höhe|626.4}} hoch aufragen. Nach Nordosten blickt man zum [[Habichtswälder Bergland|Habichtswald]], mit dem [[Fernsehturm]] auf dem [[Essigberg]] und dem [[Herkules (Kassel)|Herkules]] auf dem Karlsberg. Außerdem sind der [[Kaufunger Wald]] und der [[Hoher Meißner|Hohe Meißner]] zu erkennen, gelegentlich ist im Fernglas sogar der 137,7&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Brocken]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] zu sehen. Ebenfalls in Richtung Nordosten sind im Vordergrund die Einmündung der [[Gilsa (Schwalm)|Gilsa]] in die [[Schwalm (Eder)|Schwalm]] und dahinter der auf dem Berg [[Altenburg (Neuental)|Altenburg]] ({{Höhe|432.7}}) stehende Aussichtsturm zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ostsüdöstlicher Richtung erhebt sich der [[Knüllgebirge|Knüll]], im Südosten die [[Rhön]] und im Süden der [[Vogelsberg]], zu dem man über den im Vordergrund befindlichen Höhenzug [[Hemberg (Höhenzug)|Hemberg]] schaut. Im Südsüdwesten ist bei klarer Sicht der 98&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Großer Feldberg|Große Feldberg]] im [[Taunus]] sehen. Im Südwesten liegt der [[Westerwald]]. Nach Westen schaut man am Fernsehturm auf dem [[Hohes Lohr|Hohen Lohr]] vorbei zum [[Rothaargebirge]], zum Hoch-[[Sauerland]] und zum [[Upland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fuß des Aussichtsturms stehen Bänke und Tische. Das Erdgeschoss des Turms dient als [[Schutzhütte]], in der sich weitere Bänke und Informationstafeln über die [[Pflanzenwelt|Flora]], [[Fauna]], [[Geologie]] und [[Geschichte]] des Kellerwalds befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sanierungsbedarf ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 zeigten sich Risse an den [[Brettschichtholz|Schichtholzbalken]]. Im April 2009 wurde daraufhin das Betreten des Turms aus Sicherheitsgründen zunächst verboten. Nachdem im Mai 2010 ein neues Gutachten zu dem Ergebnis kam, dass die Standsicherheit des Turms gewährleistet ist, darf er wieder von bis zu 15 Personen gleichzeitig bestiegen werden. Ein [[Gerichtsverfahren|Rechtsstreit]] darüber, wer für die Schäden bzw. Baumängel verantwortlich ist, ist noch anhängig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA11052010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativer Turm ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 wurden Pläne des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]] (DWD) bekannt, auf dem Wüstegarten in der Nähe des Gipfels ein neues [[Wetterradar]] mit einer Aussichtsplattform zu errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA18032014&amp;quot; /&amp;gt; Die Planung findet in Kooperation des DWD mit dem Wiesbadener Windkraftprojektierer [[ABO Wind]] statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA26082015&amp;quot; /&amp;gt; Ein neues Radar würde das rund 38&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;GoMpMess&amp;quot; /&amp;gt; nordwestlich des Berges und 2,5&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Flechtdorf]] (Ortsteil von [[Diemelsee]]) befindliche Radar überflüssig machen. Dieses blockiert zahlreiche Windparkplanungen. Im März 2016 vermeldete ABO Wind, eine Baugenehmigung für das neue Radar erhalten zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AboWind23032016&amp;quot; /&amp;gt; Geplant ist demnach das bundesweit erste Wetterradar mit einer Aussichtsplattform, die sich auf 39&amp;amp;nbsp;m Höhe befinden soll und den sanierungsbedürftigen Turm ersetzen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA17122013&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA18032014&amp;quot; /&amp;gt; Anfang September 2024 begannen die Bauarbeiten, und der Rohbau wurde im März 2025 fertiggestellt. Die Inbetriebnahme der Radarstation ist für 2025 geplant, im Anschluss erfolgt der Abriss und Rückbau des bisherigen Turms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wüstegarten.jpg|Ansicht von Westen mit dem Dorf [[Haddenberg]]&lt;br /&gt;
Exhelmerstein beim Wuestegarten 2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Exhelmerstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExhSt&amp;quot; /&amp;gt; (Felsformation am Westhang des Wüstegarten)&lt;br /&gt;
Exhelmerstein Gipfelkreuz.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Exhelmerstein&amp;#039;&amp;#039; mit Gipfelkreuz und -buch&lt;br /&gt;
Mausefalle beim Wüstegarten.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Mausefalle&amp;#039;&amp;#039; (Felsformation am Westhang des Wüstegarten)&lt;br /&gt;
Wüstegarten Aussichtsturm.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Kellerwaldturm&amp;#039;&amp;#039; aus der Ferne&lt;br /&gt;
Aussicht Kellerwaldturm.jpg|Aussicht vom Kellerwaldturm nach Westen&lt;br /&gt;
Kellerwaldturm Hinweisschild.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Hinweisschild&amp;#039;&amp;#039; am Aufstieg des Kellerwaldturms&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit- und Sportmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Zu den Freizeit- und Sportmöglichkeiten am Wüstegarten gehören: [[Mountainbiking]], [[Nordic Walking]], [[Reiten]], [[Skilanglauf]] und [[Wandern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Wüstegarten und vorbei am Kellerwaldturm verlaufen Abschnitte von [[Kellerwaldsteig]] (156&amp;amp;nbsp;km langer Wanderweg im Naturpark Kellerwald-Edersee) und [[Studentenpfad]] (252&amp;amp;nbsp;km langer Wanderweg, der von [[Göttingen]] über [[Kassel]] nach [[Gießen]] führt). Der [[Lulluspfad]] (184&amp;amp;nbsp;km langer Fernwanderweg, der den [[Edersee]] mit dem [[Rennsteig]] verbindet) überquert den Hohen Keller in seinem nordöstlichen Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderwege beginnen zum Beispiel in oder bei [[Densberg]], [[Jesberg]], [[Bergfreiheit (Bad Wildungen)|Bergfreiheit]] und [[Haddenberg]]. Der kürzeste Aufstieg zum Wüstegarten und Kellerwaldturm fängt am Parkplatz nahe Haddenberg an. Von dort sind zum Turm etwa 3&amp;amp;nbsp;km durch ausgedehnten [[Buchen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wald, aber auch vorbei an [[Nadelbaum|Nadelbäumen]] zurückzulegen. Dabei sind etwa 225&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied zu bewältigen. Man folgt dem Wanderweg „B4“ oder dem Kellerwaldsteig. Beim Aufstieg (ca. 45&amp;amp;nbsp;Min.) kommt man an einer Holzarbeiterhütte, den Felsformationen &amp;#039;&amp;#039;Exhelmer Steine&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExhSt&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Mausefalle&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Ringwall auf dem Bergkamm vorbei. Im unteren und mittleren Bereich des Bergs läuft man auf einem breiten Weg, im oberen auf einem [[Trampelpfad|Pfad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Kellerwaldturms wurde 2020 am südlichen Hang der &amp;#039;&amp;#039;Moorpfad&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|NS=51.014069 |EW= 9.085014|type=event|region=DE-HE|text= ICON0 |name=Einstieg}} angelegt, der auf fast einem Kilometer Länge als [[Lehrpfad]] über die umliegende Pflanzengesellschaft informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/jesberg-ort84163/neuer-erlebnisweg-kellerwald-moorpfad-jesberg-90044739.html Neuer Erlebnisweg im Kellerwald: Moorpfad in Jesberg eröffnet] HNA vom 16.&amp;amp;nbsp;September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuestegarten von Jesberg.jpg|mini|Blick auf den Wüstegarten von Jesberg aus Richtung Südosten]]&lt;br /&gt;
Auf den Wüstegarten führen Forstwege von allen Seiten. Am schnellsten ist der Gipfel vom Parkplatz &amp;#039;&amp;#039;Wüstegarten&amp;#039;&amp;#039; an der L&amp;amp;nbsp;3296 südlich von [[Haddenberg]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DomProm&amp;quot;&amp;gt;[https://www.thehighrisepages.de/bergtouren/tour_878.htm Dominanzen und Prominenzen], auf highrisepages.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-111&amp;quot;&amp;gt;Martin Bürgener: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten]] auf Blatt&amp;amp;nbsp;111 Arolsen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bad Godesberg 1963. Auf Geographie.Giersbeck.de ([http://geographie.giersbeck.de/karten/111.pdf PDF]; 4,3&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 12.&amp;amp;nbsp;November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExhSt&amp;quot;&amp;gt;Felsformationsnamen – &amp;#039;&amp;#039;Exhelmer Steine&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Exhelmerstein&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br /&amp;gt;– &amp;#039;&amp;#039;Exhelmer Steine&amp;#039;&amp;#039; (laut Beschilderung vor Ort)&amp;lt;br /&amp;gt;– &amp;#039;&amp;#039;Exhelmerstein&amp;#039;&amp;#039; (laut Topo-Karten des referenziertem &amp;#039;&amp;#039;Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz&amp;#039;&amp;#039; und Topographische Freizeitkarte &amp;#039;&amp;#039;Waldecker Land – National- und Naturpark Kellerwald/Edersee, Naturpark Diemelsee&amp;#039;&amp;#039;, [[Maßstab (Kartografie)|M]]&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;1:50.000, herausgegeben vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein und Hessischen Landesvermessungsamt (TF&amp;amp;nbsp;50-WL), 2004, ISBN 3894463201)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWeidemann&amp;quot;&amp;gt;K. Weidemann: &amp;#039;&amp;#039;Niederhessen im frühen und hohen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu früh- und vorgeschichtlichen Denkmälern&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz in Verbindung mit dem Nordwestdeutschen und dem West- und Süddeutschen Verband für Altertumsforschung, in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Vor- und Frühgeschichte im Landesamt für Denkmalpflege Hessen und der Abteilung Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Kunstsammlungen Kassel –&amp;amp;nbsp;Bd.&amp;amp;nbsp;50, 1982, S.&amp;amp;nbsp;203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA11052010&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/fritzlar/kellerwaldturm-wieder-geoeffnet-758039.html &amp;#039;&amp;#039;Kellwerwaldturm hat wieder geöffnet&amp;#039;&amp;#039;], [[Hessische/Niedersächsische Allgemeine|HNA]] vom 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA26082015&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hna.de/lokales/frankenberg/wetterradar-zieht-windraeder-koennten-kommen-5392743.html &amp;#039;&amp;#039;Wetterradar zieht um, Windräder könnten kommen&amp;#039;&amp;#039;], [[Hessische/Niedersächsische Allgemeine|HNA]] vom 26.&amp;amp;nbsp;August 2015, abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;März 2016, auf hna.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;AboWind23032016&amp;quot;&amp;gt;[http://www.abo-wind.com/de/aktuelles/pressemitteilungen/2016/2016-03-22-Wetterradar-Kellerwald.html &amp;#039;&amp;#039;Schwalm-Eder-Kreis genehmigt Bau eines Wetterradarturms im Kellerwald&amp;#039;&amp;#039;], vom 23.&amp;amp;nbsp;März 2016, abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;März 2016, auf abo-wind.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA17122013&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/naturschutz-prueft-turmbau-deutschen-wetterdienstes-wuestegarten-3276632.html &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz prüft Turmbau des Wetterdienstes am Wüstegarten&amp;#039;&amp;#039;], [[Hessische/Niedersächsische Allgemeine|HNA]] vom 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNA18032014&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/kellerwaldturm-wetterstation-wuestegarten-noch-nicht-sicher-3423137.html &amp;#039;&amp;#039;Kellerwaldturm: Bau der Wetterstation am Wüstegarten ist noch nicht sicher&amp;#039;&amp;#039;], [[Hessische/Niedersächsische Allgemeine|HNA]] vom 18.&amp;amp;nbsp;März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberhessen, Kurhessen und Waldeck.&amp;#039;&amp;#039; Karl Thiemig Verlag, München 1981, ISBN 3-521-00286-1, S.&amp;amp;nbsp;160. (Grieben-Reiseführer, Band 230)&lt;br /&gt;
* Eduard Brauns: &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Reiseführer durch Nordhessen und Waldeck.&amp;#039;&amp;#039; Bernecker Verlag, Melsungen 1971, {{DNB|456180117}}, S.&amp;amp;nbsp;180.&lt;br /&gt;
* Karl E. Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Johannes Stauda Verlag, Kassel 1980, ISBN 3-7982-0400-4, S.&amp;amp;nbsp;88–89.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=28600 360-Grad-Panorama vom Kellerwaldturm] (Beschriftung von Sichtzielen zuschaltbar), auf panorama-photo.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Berg im Kellerwald]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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