<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=W%C3%BCrges</id>
	<title>Würges - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=W%C3%BCrges"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BCrges&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T19:57:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BCrges&amp;diff=739379&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Namensentstehung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BCrges&amp;diff=739379&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-01T12:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namensentstehung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Stadtteil von Bad Camberg. Der Artikel über den deutschen Bandleader findet sich unter [[Paul Würges]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Würges&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Bad Camberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Bad Camberg Würges.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Würges&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50.283333&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8.279167&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 213 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 200&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 413&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 13.80&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2666  &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-camberg.de/stadt-leben/stadtportrait-und-stadtteile/stadtteile/wuerges/ |titel=Würges |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 65520&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06434&lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Würges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet mit über 2600 Einwohnern und einer [[Gemarkung]] von 1380 ha (davon 628 ha Wald) den südlichsten [[Ortsteil|Stadtteil]] der Stadt [[Bad Camberg]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]]. Würges ist das südlichste [[Dorf]] im [[Regierungsbezirk Gießen]] und nach der [[Kernstadt]] und [[Erbach (Bad Camberg)|Erbach]] der drittgrößte Stadtteil von Bad Camberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Würges liegt im südlichen Ausläufer des [[Goldener Grund|Goldenen Grunds]] des [[Hintertaunus]], nördlich des [[Taunushauptkamm]]s, 18 Kilometer südöstlich von [[Limburg an der Lahn]]. Die nächsten Großstädte sind [[Wiesbaden]] (31 Straßenkilometer südlich), [[Frankfurt am Main]] (48 Straßenkilometer südöstlich, 59 Kilometer über die Autobahn), [[Koblenz]] (72 Kilometer westlich) und [[Siegen]] (90 Kilometer nördlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung erstreckt sich als ost-westliches Band von rund acht Kilometern Länge und zwei Kilometern Breite vom [[Dombach (Emsbach)|Dombachtal]] über das [[Emsbach (Lahn, Limburg)|Emsbachtal]] bis zur Autobahn. Durch die Würgeser Gemarkung verlaufen die [[Bundesautobahn 3]], die [[Bundesstraße 8]] sowie die Bundesbahnlinie Frankfurt–Limburg und die [[Intercity-Express|ICE]]-Trasse [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main|Frankfurt–Köln]]. Der Ostteil der Gemarkung ist von Mischwald bedeckt, im Westen herrscht Landwirtschaftsfläche vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ortsmittelpunkt bildet der Kirchplatz auf einer Höhe von 202 Metern. Die höchste Erhebung in der Würgeser Gemarkung liegt bei 413 Metern im Walddistrikt „Todtenkopf“ im Osten der Gemarkung, in der Nähe von [[Steinfischbach]]. Insgesamt steigt das Gelände nach Osten deutlich, nach Westen über das Emsbachtal nur leicht auf bis zu 250 Meter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Geologisch wird die östliche Hälfte der Gemarkung von schieferhaltiger [[Grauwacke]] mit kleinen [[Porphyr|porphyrartigen]] Einschlüssen am Todtenkopf und [[Gang (Geologie)|Quarzgängen]] bestimmt. Nördlich und südöstlich an den Ort schließen sich Quarzkies-Lager an. Ein kleines Areal nordöstlich des Orts und die gesamte westliche Gemarkungshälfte werden von [[Löss]]schichten bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namensentstehung ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich ab von „Widergisa“ (768), „Widergis“ (1156) und „Wydergis“ (1300). Der Ursprung des Namens ist unklar; wenn nicht schon aus der [[Alamannen|alemannischen]] Besiedlung übernommen, dürfte der Name aus der Zeit der [[Fränkische Landnahme|fränkischen Besitznahme]] dieses Gebietes um das Jahr 520 herrühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Ort Würges blickt zusammen mit [[Erbach (Bad Camberg)|Erbach]] auf die älteste urkundlich nachweisbare Geschichte unter den Bad Camberger Stadtteilen zurück. Diese Erwähnung erfolgte im Jahr 768. Damals wurden die Hofstätte Widergisa (Würges) und die Mark von Arilbach (Erbach) an das [[Kloster Lorsch]] verschenkt. Schenkungen aus der „Widigiser Mark“ sind aber bereits früher verzeichnet, so dass vermutlich auch die Ansiedlung älter ist. Funde aus der [[Bandkeramik]]zeit von etwa 5000 vor Christus westlich des Ortskerns stammen von einer Siedlung, die keine Vorgängerin des heutigen Ortes ist, sondern wieder aufgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Anordnungen der Verhütung eines Brandes im Zusammenhang mit häuslichen Feuerstätten in Textform im [[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]] vom 9. Mai 1721 führten auch in Würges zu erheblichen Verbesserungen der Bauweise der Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Brandschutz im Heimatgebiet vor 300 Jahren |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2022 |Hrsg=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=2021 |ISBN=3-927006-59-9 |Seiten=223–228}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1962 wurde eine neue Grundschule gebaut, 1974 das Gemeindezentrum und 1985 das Pfarrzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1974 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Würges im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] kraft [[Landesgesetz]] in die Stadt Camberg als Stadtteil [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises. (GVBl. II 330-25) |nr=5 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=1 |seiten=101 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;9 |kbytes=809}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil wurde ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bad-camberg.de/rathaus-politik/service/satzungen/allgemeine-verwaltung/ |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;174&amp;amp;nbsp;4B}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wüstung Alsdorf ===&lt;br /&gt;
Rund einen Kilometer östlich des heutigen Ortsrands von Würges, rechts des Schwabachs, befands sich das Dorf Alsdorf. Es wurde im Jahr 811 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Aylsdorf&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Es pfarrte spätestens vom 13. Jahrhundert an nach [[Esch (Waldems)|Esch]] und fiel wohl Anfang des 16. Jahrhunderts [[Wüstung|wüst]]. Die Bevölkerung siedelte nach Würges über. Die örtliche Kirche war wohl noch länger in Nutzung, wurde aber im Jahr 1574 [[Profanierung|profaniert]]. Das Dorf verfügte auch über eine Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Würges angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Amt Camberg]] ([[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]], Unteres Erzstift und [[Nassau-Diez|Fürstentum Diez]]  jeweils zur Hälfte)&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Weilburg]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Camberg&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Camberg&lt;br /&gt;
* ab 1816: Herzogtum Nassau, [[Amt Idstein]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Idstein]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Idstein]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Idstein&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt;  [[Verwaltungsgliederung Preußens|Provinz]] [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Untertaunuskreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Idstein]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1886: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Stadt Bad Camberg&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Juli 1974 als Stadtteil nach Bad Camberg eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Stadt Bad Camberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Würges|width=450|float=none|maxEinwohner=2700&lt;br /&gt;
|949|1046|1089|1145|1121|1138|1078|1086|1010|969|958|926|1025|1122|1450|1501|1561|1696|2048&lt;br /&gt;
|vor1834=(1650,37)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2096)(1987,2147)(1993,-1)(1998,2453)(2005,2545)(2011,2535)(2015,2619)(2019,2666)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; ab 1970: Stadt Camberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Würges 2535 Einwohner. Darunter waren 132 (5,2 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 474 Einwohner unter 18 Jahren, 1059 zwischen 18 und 49, 570 zwischen 50 und 64 und 435 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 1083 Haushalten. Davon waren 306 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 303 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 357 Paare mit Kindern, sowie 93 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 24 [[Wohngemeinschaft]]en. In 198 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 774 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}27 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 2,67 %), 963 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 97,33 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 135 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 7,96 %), 1554&amp;amp;nbsp;katholische (= 91,63 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Würges besteht ein [[Ortsbezirk]]e (Gebiet der ehemaligen Gemeinde Würges) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]], nach Maßgabe der §§ 81 und 82 [[Hessische Gemeindeordnung|HGO]] und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 54,78 %. Es wurden gewählt: sechs Mitgliedern der [[CDU]], ein Mitglied der [[SPD]] und zwei Mitgliedern der [[Bündnis 90/Die Grünen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06533003/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Würges.html |titel=Ortsbeiratswahl Würges |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Georg Minde (CDU) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://badcamberg.gremien.info/committee.php?id=OB_WUERG |titel=Ortsbeirat Würges |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit nach der [[Kommunalwahl in Hessen 2021]] besteht der [[Ortsbeirat]] von Würges aus sechs Mitgliedern der [[CDU]], einem Mitglied der [[SPD]] und zwei Mitgliedern der [[Bündnis 90/Die Grünen]]. [[Ortsvorsteher]] ist Georg Minde (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://badcamberg.more-rubin1.de/gremien_pers.php?submenu=3&amp;amp;Kuerzel=OB_WUERG&amp;amp;entrygremien=0&amp;amp;sortgremien=Bezeichnung |titel=Ortsbeirat des Ortsbezirkes Würges| hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf=2021-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuerges Emsbach.jpg|mini|Emsbach am Würgeser Kirchplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Für die vollständige Liste der Kulturdenkmäler in Würges siehe: [[Liste der Kulturdenkmäler in Bad Camberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Katholische Kirche ====&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile   = Pfarrkirche St. Ferrutius&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Wuerges Ferrutius2.jpg&lt;br /&gt;
 | Breite1     = 170&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Portalseite&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Wuerges Ferrutius1.jpg&lt;br /&gt;
 | Breite2     = 170&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Seitenansicht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unter Denkmalschutz stehende katholische Pfarrkirche [[Ferrutius|St. Ferrutius]] in Würges wurde in den Jahren 1836–38 nach Entwurf von Joh. Lossen in Wiesbaden erbaut. Es handelt sich um eine [[Hallenkirche]] mit eingezogenem Fassadenturm und fünfseitigem Chor. Die Kirche wurde aus kleinteiligem Bruchstein unter Verwendung von Klinkern und Werkstein erbaut. Der Stil der Kirche orientiert sich an der italienischen Romanik und ist im Kreis eine Besonderheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=50602|titel=Kath. Pfarrkirche St. Ferrutius}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dörfliche Überlieferung behauptet, die Würgeser Kirche in den Dietrichswiesen stehe auf einem Pfahlrost. Das Gelände sei so sumpfig gewesen, dass es nur so möglich gewesen sei, die Kirche dort zu erbauen. Dies entspricht aber nicht den Tatsachen. Beim Bau der Fundamente stieß man auf eine harte Kiesschicht, in die sich gespitzte Eisen nicht eintreiben ließen. Die Kosten des Kirchbaus betrugen 30.000 Gulden und mussten durch einen Holzeinschlag der Gemeinde abgedeckt werden. Bedeutendstes Ausstattungsstück der Kirche ist die „Walsdorfer Madonna“, eine [[Marienfigur]] aus dem Umkreis [[Hans Backoffen]]s (um 1525), die aus dem ehemaligen [[Benediktinerinnen]]kloster [[Walsdorf (Idstein)|Walsdorf]] stammt und im 16. Jahrhundert geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
Im Kirchturm hängen vier Glocken, die von der renommierten [[Glockengießerei Otto]] aus Bremen-Hemelingen in den Jahren 1921 und 1950 gegossen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Reinhold: Otto Glocken - Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto, Selbstverlag, Essen 2019, 588 Seiten, ISBN 978-3-00-063109-2, hier insbes. D. 521, 546.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Reinhold: Kirchenglocken – christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen. Nijmegen 2019, 556 Seiten, Diss. Radboud Universiteit Nijmegen, nbn:nl:ui:22-2066/204770, hier insbes. S. 484, 504.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schulgebäude ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 1829 wurde die heute denkmalgeschützte Schule errichtet. Der zweigeschossige, siebenachsige Putzfachwerkbau wurde außerhalb des älteren Ortskerns erbaut und ist eine typische größere Landschule nach dem [[Herzogtum Nassau|nassauischen]] Schuledikt vom 24. März 1817. Das Dach erhält durch die Aufschieblinge an Traufen und Stützwalmen eine bewegte Form.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=50601|titel=Ehem. Schule}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemalige Post ====&lt;br /&gt;
Zwei Gebäude der [[Kaiserliche Reichspost|Thurn- und Taxisschen Post]] stammen aus den Jahren 1790 und 1825. Das ältere Gebäude war am 10. Januar 1801 das Ziel eines Überfalls durch den Räuberhauptmann [[Johannes Bückler|Schinderhannes]]. Die erste Poststation entstand 1602. Über die Jahrhunderte prägte die Funktion als Posthalt die Wirtschaftsentwicklung des Orts. Das älteste erhaltene Fachwerkhaus in Würges stammt aus dem Jahr 1568.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Seit der Saison 2017/18 spielt der erfolgreiche [[Fußballverein]] und langjährige Hessenligist [[RSV Würges]] in der Gruppenliga Wiesbaden. Neben dem RSV besteht in Würges ein weiterer Fußballverein, der FSV Würges, welcher in der Kreisliga C Limburg-Weilburg spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der älteste bestehende Verein in Würges ist der [[Gesangverein]] „Eintracht 1852“, der heute neben einem gemischten einen Kinder- und einen Seniorenchor sowie die Theatergruppe „Junge Bühne Würges“ umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[Turnverein]] Würges – mit 820 Mitgliedern (2017) größter Würgeser Verein – wurde 1904 gegründet. Er besteht aus den sportlichen Abteilungen – Turnen allgemein, Gerätturnen, Leichtathletik, Gymnastik, Tischtennis, Freizeitkicker, Volkstanz, Wandern und Volleyball – und dem Musikzug – Blasorchester, Jugendblasorchester und Schülerblasorchester. Als Sportstätten dienen die vereinseigene Turnhalle und der Turnplatz sowie das Gemeindezentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der RSV Würges besteht seit 1920 und verfügt mit dem Stadion „Goldener Grund“ über einen eigenen Sportplatz. Ein weiterer Sportplatz wird vom Fußballclub „FSV Würges 1975“ genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weitere Vereine des Orts sind der Angelverein AV (gegründet 1974), die Jagdhornbläsergruppe Goldener Grund (1979), die [[VdK]]-Ortsgruppe, die Kyffhäuser Kameradschaft (1883), die zugleich die Funktion eines Schützenvereins erfüllt, der Brieftaubenverein Fortuna (1953) und die Kerbeinteressengemeinschaft (KIG) Würges 1998 e.&amp;amp;nbsp;V. Die [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Würges e.&amp;amp;nbsp;V. (1905, seit dem 2. Januar 1970 mit Jugendfeuerwehr und seit 28. Mai 2010 mit Kinderfeuerwehr) fördert das Feuerwehrwesen im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Würges (gegründet 1905, seit dem 2. Januar 1970 mit [[Jugendfeuerwehr]] und seit 28. Mai 2010 mit [[Jugendfeuerwehr#Kinderfeuerwehr|Kinderfeuerwehr]]) sorgt für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Ordeneck]] (* um 1600; † 1659), Opfer der Camberger [[Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Baptista Diehl]] (1807–1871), Generalvikar im Bistum Limburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|title:(Würges) AND Camberg}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116322233 |GND=4279685-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bad-camberg.de/stadt-leben/stadtportrait-und-stadtteile/stadtteile/schwickershausen/ |titel=Würges |werk=www.bad-camberg.de |hrsg=Stadt Bad Camberg |abruf-verborgen=1 |abruf=2024-12-13}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS| titel=Würges, Landkreis Limburg-Weilburg| DB=OL| ID=8567| ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS| titel=Würges, Landkreis Limburg-Weilburg| DB=OL| ID=8567| ref=nein| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |seiten=18 und 58 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-11 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20010302005141fw_/http://www.bad-camberg.de/deu/default.htm 1998]; [https://web.archive.org/web/20060505224254/http://www.bad-camberg.de/de/bc/00001.8880-00001.9230/-/index.1.html 2005];&lt;br /&gt;
2016:{{Internetquelle |url=https://www.bad-camberg.de/kur-erholung-bad-camberg/bad-camberg-im-portraet/statistische-daten.html?L=0 |titel=Statistische Daten |abruf=2021-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190526144207/http://www.bad-camberg.de/kur-erholung-bad-camberg/bad-camberg-im-portraet/statistische-daten.html?L=0 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Camberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4279685-4|VIAF=249089900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurges}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Camberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Taunus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 768]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
	</entry>
</feed>