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	<title>Wüppels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:15:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bötsy: /* Weblinks */ + 1 (Commons)</title>
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		<updated>2022-11-11T06:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + 1 (Commons)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wüppels.JPG|miniatur|350px|Wüppels]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wüppels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Warft|Warfendorf]] in der ehemaligen [[Crildumer Bucht]]. Bis 1933 war die damals „zweitkleinste Kirchen- und politische Gemeinde des [[Jeverland]]es“ selbständig.&amp;lt;ref&amp;gt;Edmund Harms: &amp;#039;&amp;#039;Wüppels vor 60 Jahren&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Historien-Kalender auf das Jahr 1949&amp;#039;&amp;#039;, Verlag C. L. Mettcker &amp;amp; Söhne, Jever 1948, S. 29 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend gehörte Wüppels zunächst zur Gemeinde [[Minsen]] und danach zu [[Hooksiel]]. Seit 1972 ist die Ortschaft Teil der durch die im Zuge der [[Kommunalreform]] gebildeten Großgemeinde [[Wangerland]], die zum [[Landkreis Friesland]] in [[Niedersachsen]] gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Eine namentliche Erwähnung des Warftendorfes als &amp;#039;&amp;#039;Wyppense&amp;#039;&amp;#039; lässt sich erstmals für 1350 nachweisen. Als &amp;#039;&amp;#039;Woppelencze&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wyppelszen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wyppelencze&amp;#039;&amp;#039; findet es sich im [[Stader Kopiar]] um 1420. Nach 1460 liest man in einer Urkunde &amp;#039;&amp;#039;tho Weplensen&amp;#039;&amp;#039; und 1587 &amp;#039;&amp;#039;Wippens&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Wippels&amp;#039;&amp;#039;. Um 1800 taucht der bis heute gebräuchliche Name &amp;#039;&amp;#039;Wüppels&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wüppels um 1790 Aquarell von Dunker.jpeg|mini|Kirch- und Dorfwarft Wüppels um 1790 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aquarell von E. Ch. Dunker (1735–1817)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt 2&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[Hooksiel]], abseits der Straße &amp;#039;&amp;#039;Wüppelser Altendeich&amp;#039;&amp;#039; ([[Landesstraße 810|L 810]]), die von Hooksiel nach [[Horumersiel]] führt. Mittelpunkt des Ortes bildet das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Wüppelser Kirchdorf&amp;#039;&amp;#039;, das auf einer nord-südlich verlaufenden Langwarft inmitten der ehemaligen [[Crildumer Bucht]] liegt. Sie ist etwa 300&amp;amp;nbsp;Meter lang und 90&amp;amp;nbsp;Meter breit&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichtswerkstatt Wangerland: &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Wüppels. Die Geschichte eines Kirchspiels in der Marsch&amp;#039;&amp;#039;, Wangerland 1998, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; und besteht aus einzelnen Kernwurten, die im Laufe der langen Geschichte zusammengewachsen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Strahl, Albrecht Eckhardt, Jürgen Tautz: Ortsartikel &amp;#039;&amp;#039;Wüppels&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Ortslexikon. Archäologie, Geographie und Geschichte des Oldenburgischen Landes&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Albrecht Eckhardt). Oldenburg 2011. ISBN 978-3-89995-757-0. S. 1155 (Sp I)–1157 (Sp II); hier: S. 1155 (Sp II)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wüppelser Kirche steht auf einer eigenen Warft. Diese lehnt sich an die Langwarft an, überragt sie aber um einige Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Kirchdorf herum liegen verstreute Siedlungsplätze, die zum Teil ebenfalls auf Warften errichtet worden sind. Ursprünglich lag Wüppels in der Crildumer Bucht, die weit ins Wangerland hineinreichte, im Laufe der Jahrhunderte aber durch Eindeichungsmaßnahmen völlig verschwunden ist. Lediglich der Wasserlauf [[Crildumer Tief]] sowie der Ort [[Crildumersiel]] erinnern heute noch an sie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nihk.de/index.php?id=119 | wayback=20131029203852 | text=Erwin Strahl: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Landschaftsentwicklung und Besiedlungsgeschichte der Marsch im Wangerland&amp;#039;&amp;#039;}}; eingesehen am 11. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Ausgrabungen, die das in Wilhelmshaven ansässige &amp;#039;&amp;#039;Institut für historische Küstenforschung&amp;#039;&amp;#039; 1993/94 im Rahmen des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wangerland-Projekts&amp;#039;&amp;#039; durchführte, belegen, dass die Geschichte des Dorfes Wüppels bis in das 11. Jahrhundert nach Christus zurückreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben dieses Abschnitts orientieren sich, wenn nicht anders angegeben, an Erwin Strahl, Albrecht Eckhardt, Jürgen Tautz: Ortsartikel &amp;#039;&amp;#039;Wüppels&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Ortslexikon. Archäologie, Geographie und Geschichte des Oldenburgischen Landes&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Albrecht Eckhardt). Oldenburg 2011. ISBN 978-3-89995-757-0. S. 1155 (Sp I)–1157 (Sp II)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gefunden wurde unter anderem ein dreischiffiges [[Wohnstallhaus]]es, das in seinem Grundriss völlig freigelegt werden konnte. [[Dendrochronologie|Dendrochronologische]] Untersuchungen verweisen auf die Zeit um 1120.&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres zum Wüppelser Wohnstallhaus bietet {{Webarchiv | url=http://www.ruralia.cz/sites/default/files/doc/pdf/29-32.pdf | wayback=20170922145439 | text=Erwin Strahl: &amp;#039;&amp;#039;Das dreischiffige Wohn-Stall-Haus an der deutschen Nordseeküste – ein neuer Fund aus Wüppels, Gde. Wangerland, Lkrs. Friesland (Deutschland)&amp;#039;&amp;#039;}}, auf den Internetseiten &amp;#039;&amp;#039;Ruralia.cz&amp;#039;&amp;#039;, eingesehen am 26. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätromanische Kirche wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts errichtet. Ein [[Kirchenpatronat|Kirchenpatron]] der Wüppelser Kirche wurde zum ersten Mal 1350 erwähnt. Ab 1420 ist die Zugehörigkeit des [[Kirchspiel]]s zum [[Sendgericht]] [[Hohenkirchen (Wangerland)|Hohenkirchen]] belegt. Schon rund 100&amp;amp;nbsp;Jahre vor dieser Zeit wurde Wüppels zum Häuptlingssitz. Vermutet wird, dass dieser sich ungefähr einen Kilometer nordöstlich vom Ortskern entfernt auf einer heute unbewohnten Warft befand und ein Nachfolgebau der 1149 in kriegerischen Auseinandersetzungen zerstörten [[Oldeborg (Wüppels)|Oldeborg]] war. Bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts soll dort die Häuptlingsfamilie der &amp;#039;&amp;#039;Folkmaringe&amp;#039;&amp;#039; ihr Anwesen errichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wüppelser Kirche (Südseite).JPG|miniatur|links|Wüppelser Kirche (Südseite)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Fischhausen (Wangerland) 06.JPG|miniatur|Burg Fischhausen]]&lt;br /&gt;
Das alte Dorf Wüppels zeigt zum Teil noch die Häuser, aus denen in alter Zeit die Dörfer bestanden. Um den Dorfplatz herum stehen die evangelisch-lutherische Kirche, Schule, Dorfkrug, Armenhaus, Küsterhaus und Pastorei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche hat ein einschiffiges, flach gedecktes Langhaus und wurde im ausgehenden 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erbaut. Die Holzbalkendecke wie auch der nebenstehende Glockenturm stammen aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die [[Kanzel]] mit [[Mose]] als Kanzelträger, das [[Altar]]bild und der kunstvolle [[Taufstein]] (aus Holz!) weisen auf große bäuerliche Handwerkskunst. Die [[Grabplatte]]n der [[Häuptling]]e von der Burg Fischhausen verdienen besondere Beachtung. Im Jahr 1909 wurde die Kirchengemeinde Wüppels mit der Kirchengemeinde St.&amp;amp;nbsp;Joost zu einer Kirchengemeinde verbunden. Sie bildet zusammen mit [[Pakens]]-Hooksiel ein Gemeinschaftspfarramt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel| Evangelisch-lutherische Kirche Wüppels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet des Dorfes Wüppels liegt auch die im privaten Besitz befindliche Burg Fischhausen. Kern der Anlage ist ein Steinhaus, das 1578 zu einem zweistöckigen Wohnschloss mit Zwiebelturm umgebaut wurde. Die Burg kann nur von außen besichtigt werden.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Fischhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bohlen, Peter von 001.jpg|miniatur|Peter von Bohlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter von Bohlen]] (* [[9. März]] [[1796]] in Wüppels; † [[6. Februar]] [[1840]] in [[Halle (Saale)]]) war [[Orientalist]] und einer der Pioniere des [[Sanskrit]]studiums in Deutschland.&lt;br /&gt;
* [[Johann Ulrich Folkers]] (* 12. März 1887 in Krummhörn bei Wüppels; † 16. Januar 1960 in [[Jever]]) war ein [[Geschichtsdidaktiker]], Volkskundler und [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] [[Rassentheorie|Rassentheoretiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wüppels.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Almuth Salomon]] (Bearb.): Erläuterungsheft zu &amp;#039;&amp;#039;Historisch-landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen. Blatt Wangerland/Hooksiel-West.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Ehrhard Kühlhorn und Gerhard Streich; Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen; 2, Teil 10), Hildesheim 1986, ISBN 3-7848-3630-5; S. 134&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wüppels.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Bremen Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0; S. 1420 f.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Ahlrichs]]: &amp;#039;&amp;#039;Wüppels. Friesische Idylle im Wangerland.&amp;#039;&amp;#039; Isensee, Oldenburg 1994, ISBN 3-89442-201-7; 56 S. m. Abb.&lt;br /&gt;
* Geschichtswerkstatt Wangerland: &amp;#039;&amp;#039;1000&amp;amp;nbsp;Jahre Wüppels. Die Geschichte eines Kirchspiels in der Marsch&amp;#039;&amp;#039;, Wangerland 1998&lt;br /&gt;
* [[Axel Bürgener]], Klaus Siewert: &amp;#039;&amp;#039;[[Saalkirche]]n im Wangerland&amp;#039;&amp;#039;, Verlag „Auf der Warft“, [[Münster]] – [[Hamburg]] – [[Wiarden]] 2015, ISBN 978-3-939211-97-6, S. 142 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ev-kirche-hooksiel.de/unsere-kirchen/ev-luth-kirche-zu-wueppels.html Ev.-luth. Kirche zu Wüppels]&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsatlas.de/~gc18/wuep.htm Bildergalerie mit plattdeutschen Erläuterungen]&lt;br /&gt;
* [http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wueppels.htm Gefallenendenkmal Wangerland-Wüppels]&lt;br /&gt;
* [http://www.wüppels.de/ Wüppels Info-Seite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.63747|EW=7.979507|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wuppels}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Friesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Friesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wangerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurtensiedlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bötsy</name></author>
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