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	<title>Wülmersen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T11:55:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BClmersen&amp;diff=537956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Trendelburg; + Kategorie:Geographie (Trendelburg)</title>
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		<updated>2025-11-25T16:49:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Trendelburg&quot; title=&quot;Kategorie:Trendelburg&quot;&gt;Kategorie:Trendelburg&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Trendelburg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Trendelburg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Trendelburg)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wasserschloss Wülmersen.JPG|mini|Gut Wülmersen &amp;#039;&amp;#039;(Wasserschloss)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserschloss Wuelmersen 2.jpg|mini|Innenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserschloss Wuelmersen 3.jpg|mini|Südseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuelmersen Brauerei.jpg|mini|Ehemaliges Brauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diemelkraftwerk Wuelmersen.jpg|mini|Diemelkraftwerk Wülmersen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wülmersen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]] ist ein [[Weiler]] der Kleinstadt [[Trendelburg]]. Im Ort befindet sich das einstige &amp;#039;&amp;#039;Gut Wülmersen&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserburg|Wasserschloss]] Wülmersen&amp;#039;&amp;#039; genannt), das früher ein landwirtschaftlich genutzter [[Gutshof]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Wülmersen liegt am Nordwestrand des [[Reinhardswald]]es am Westfuß des Eichenbergs, dem westlichen Hangsporn des [[Steinkopf (Nordwestteil des Gutsbezirks Reinhardswald)|Steinkopfs]] ({{Höhe|271.1}}). Es befindet sich 3,9&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich der Trendelburger Kernstadt und 2,3&amp;amp;nbsp;km nordöstlich des Trendelburger  Stadtteils [[Deisel]]. Rund 3,1&amp;amp;nbsp;km (jeweils [[Luftlinie]]) nordöstlich liegt mit [[Helmarshausen]] ein Stadtteil von [[Bad Karlshafen]]. Der Weiler breitet sich auf etwa {{Höhe|110|DE-NHN|link=true}}.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Direkt südlich vorbei an Wülmersen verläuft von Südosten kommend die [[Holzape]], die etwas südwestlich des Weilers in die von Südwesten heranfließende [[Diemel]] mündet. Jenseits der Holzape steigt die Landschaft zur [[Assaburg]] ({{Höhe|163.5}}) an. Nordwestlich von Wülmersen steht nahe der [[Bundesstraße 83|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;83]] das „Diemelkraftwerk Wülmersen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Wülmersen wurde 1108 als &amp;#039;&amp;#039;Wilmeressen&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt, als der Eigentümer, der Bischof von [[Paderborn]], es dem [[Kloster Helmarshausen]] schenkte, das es über 200 Jahre als Tafelgut betrieb. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erschien der [[Ortsname]] in mehrfach wechselnder Form: &amp;#039;&amp;#039;Wylmerssen&amp;#039;&amp;#039; (1330); &amp;#039;&amp;#039;Wilmarsen&amp;#039;&amp;#039; (1386); &amp;#039;&amp;#039;Wulmersen&amp;#039;&amp;#039; (1442).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisHE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1316 heiratete der Ritter Johann von Stockhausen die Erbin von Wülmersen Gertrud von Markessen. Die [[Stockhausen (westfälisches Adelsgeschlecht)|Ritter von Stockhausen]] erlangten 1330 das Lehen und behielten es bis 1848 (Umwandlung landgräflicher Lehen in Privateigentum). Die Familie bewirtschaftete es bis 1844 selbst, ab da wurde es als Rittergut verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südostseite des Hofguts Wülmersen war vom Beginn des 18.&amp;amp;nbsp;bis zum Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts von einem Wassergraben umfangen; daher hat sich der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Wasserschloss Wülmersen&amp;#039;&amp;#039; bis heute erhalten. Zwischen 1951 und 1956 wurde das Gut an die Siedlungsgesellschaft „Hessische Heimat“ verkauft, die die Flächen aufteilte und im Rahmen der „Beispielsmaßnahme Trendelburg“ sechs neue Hofstellen für heimatvertriebene Familien baute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EcoPfadFlyer&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Mittelalter|mittelalterliche]] Gebäudeensemble wurde ungenutzt aufgegeben und für herrenlos erklärt; 30 Jahre Leerstand sorgten für einen rasanten Verfall der mittelalterlichen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein &amp;#039;&amp;#039;Aus- und Fortbildungsverbund (AuF) im Landkreis Kassel e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; erwarb 1987 die fast nur noch aus Schutthaufen bestehende Anlage. Das Ziel des Vereins, arbeitslosen jungen Menschen eine berufliche Qualifizierung im Rahmen der [[Denkmalpflege]] zu ermöglichen, konnte hier umgesetzt werden. Nach der Einrichtung von [[Werkstatt|Lehrwerkstätten]] begannen die Jugendlichen unter Anleitung erfahrener [[Handwerk]]er mit der Sicherung der [[Ruine]] und dem Wiederaufbau einzelner Gebäude und Gebäudeteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 war die [[Rekonstruktion]] des Wasserschlosses soweit gediehen, dass die ehemaligen Wirtschaftsgebäude mit dem einstigen Obstgarten als Zeltwiese als Gruppenunterkunft für Selbstversorger zur Verfügung standen. Der Verein erhielt 1989 den Hessischen und 2000 den [[Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz|Deutschen Preis für Denkmalschutz]]. 2005 übernahm der Landkreis Kassel mit seinem Eigenbetrieb „Jugend- und Freizeiteinrichtungen“ das Wasserschloss Wülmersen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
1997 wurde in einem ehemaligen Stallgebäude das Landmuseum eingerichtet, in dem von Mai bis Oktober jährlich wechselnde Ausstellungen aus den Themenbereichen Landleben und -arbeit gezeigt werden. In den angrenzenden Scheunen ist das Museumsmagazin als Schaudepot eingerichtet und kann mit einer Führung besichtigt werden. Ein Kiosk bietet Erfrischung für Museumsbesucher, Wanderer, Rad- oder Kanufahrer. Museumspädagogische Veranstaltungen können gebucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei [[Wassermühle]]n standen in Wülmersen und eine weitere im auslaufenden Holzapetal, in der sich heute ein Fischzuchtbetrieb befindet. Eine weitere Mühle im Diemelbogen an der Zufahrt zum Hofgut wurde zwischen 1921 und 1924 als Wasserkraftwerk erbaut und 1987 als Technikmuseum mit Einblicken in die Entstehung und Entwicklung der [[Elektrizität]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;versorgung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Knapp 550&amp;amp;nbsp;m nordwestlich vorbei an Wülmersen verläuft in ihrem Abschnitt von [[Deisel]] in Richtung Nordosten nach [[Helmarshausen]] die [[Bundesstraße 83|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;83]]&amp;amp;nbsp;– dort mit der [[Deutsche Märchenstraße|Deutschen Märchenstraße]] &amp;#039;&amp;#039;(Dornröschen-Route)&amp;#039;&amp;#039;. Von dieser Straße führt die [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;74 als die Diemel überquerende und im Weiler endende Stichstraße in Richtung Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Ortschaft verlief früher östlich des Gutshofs auch auf einer Brücke über die Holzape die [[Carlsbahn]]. Die Trasse ist bei Wülmersen ein gemeinsamer Abschnitt von [[Diemelradweg]] und [[Märchenlandweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johan Christian Martin, &amp;#039;&amp;#039;Topographische Nachrichten von Niederhessen,&amp;#039;&amp;#039; Band I. 1788/89&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;342–344.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Wülmersen}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63302508003|titel=Wülmersen, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wasserschloss-wuelmersen.de &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; des Wasserschlosses Wülmersen] (mit Museum)&lt;br /&gt;
* [https://guidemate.com/guide/Audiowalk-Wuelmersen-630c90de87e12b5d80352240 Audiowalk rund um das Wasserschloss Wülmersen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EcoPfadFlyer&amp;quot;&amp;gt;[https://eco-pfade.de/fileadmin/PDF/Tafel-Diemel-Station-4.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Weiler Wülmersen –&amp;amp;nbsp;Beispielsmaßnahme für eine neue Heimat&amp;#039;&amp;#039;], auf eco-pfade.de (PDF; 645,3&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LagisHE&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63302508003|titel=Wülmersen, Landkreis Kassel| datum=2016-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/36/27.4/N |EW=9/25/52/E |type=city |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4419185-6|VIAF=236099540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wulmersen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Trendelburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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