<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=W%C3%BClfing-Museum</id>
	<title>Wülfing-Museum - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=W%C3%BClfing-Museum"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BClfing-Museum&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T05:57:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BClfing-Museum&amp;diff=218335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reenpier: /* Wissenswertes */ Grammatik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%BClfing-Museum&amp;diff=218335&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T13:19:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wissenswertes: &lt;/span&gt; Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radevormwald Dahlerau - Wülfingmuseum 02.jpg|mini|Die restaurierte Fassade des Museums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radevormwald Dahlerau - Wülfingmuseum 04.jpg|mini|Links das Museum und rechts wieder gewerblich genutzte Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radevormwald Dahlerau - Wülfingmuseum - Kraftwerk 05 ies.jpg|mini|Der Generator des Wasserkraftwerkes erzeugt auch heute noch Strom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wülfing-Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Textiltechnikmuseum auf dem Gelände der ehemaligen [[Textilindustrie|Tuchfabrik]] „Johann Wülfing &amp;amp; Sohn“ in [[Radevormwald]]-[[Dahlerau]] im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firma Johann Wülfing &amp;amp; Sohn als Namensgeber ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1674 in [[Lennep]] gegründet. Auf Grund der [[Napoléon Bonaparte|napoleonischen]] [[Kontinentalsperre]] zogen die damaligen Eigentümer um 1806 an die [[Wupper]] in den heutigen Ortsteil [[Dahlerau]], wegen der hier günstig zu errichtenden [[Wasserrad|Wasserräder]]. Im Zuge der [[Industrielle Revolution|Industriellen Revolution]] wuchs der Produktionsstandort kontinuierlich an, die Wasserkraftanlagen wurden nach und nach durch [[Dampfmaschine]]n und moderne [[Laufwasserkraftwerk]]e ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ensemble der ehemaligen Tuchfabrik befindet sich ein Gebäude aus dem Jahre 1838, das bis zur [[Insolvenz]] des Unternehmens das älteste in Betrieb befindliche [[Fabrik]]gebäude Deutschlands war. In unmittelbarer Nähe zur Fabrik baute das Unternehmen viele [[Werkswohnung]]en, so dass an dieser Stelle ein eigener kleiner Ort entstand, mit all den sozialen Einrichtungen, die dazu gehören, wie Läden, Post und Bahnhof, Kindergarten und Badeanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Einstellung des Betriebes 1996 produzierten &amp;#039;&amp;#039;Johann Wülfing &amp;amp; Sohn&amp;#039;&amp;#039; hochwertige [[Tuch|Wolltuche]] aus [[Kammgarn]]en, gemischt mit ebenso hochwertigen [[Synthese (Chemie)|synthetischen]] [[Faser]]n. Das Unternehmen verarbeitete seine Materialien vom [[Rohstoff]] bis hin zur fertigen [[Serienfertigung|Kleinserie]] eines [[Anzug|Herrenanzuges]] als Warenmuster für die [[Konfektion]]. Der Grund für diesen Erfolg lag in der langen [[Tradition|Unternehmenstradition]], beispielsweise unterhielt &amp;#039;&amp;#039;Johann Wülfing &amp;amp; Sohn&amp;#039;&amp;#039; ein großes [[Archiv]] für [[Prüfkörper|Stoffproben]], aus dem immer wieder neue [[Mode|modische]] [[Trend (Soziologie)|Trends]] für die kommende [[Saison]] geschöpft werden konnten. Zu diesem Zweck legte man eine [[Kollektion]] von etwa 1000 [[Muster]]n auf, die in der hauseigenen Musterweberei&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Musterweberei |Band=11 |Seite=592 |SeiteBis=594 |zenoID=20010483462}}&amp;lt;/ref&amp;gt; produziert wurden. Aus den Stoffproben fertigte man Herrenanzüge der unterschiedlichsten Größen. Die Kunden des Unternehmens begutachteten die produzierten [[Kleidung]]sstücke und wählten dann etwa 200 Muster aus, die dann in Großserie hergestellt wurden. Nicht mehr benötigte Anzüge wurden ab Werk an Endkunden verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Eigentümer des Unternehmens war der Radevormwalder Ehrenbürger [[Fritz Hardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Unternehmen als frühes Elektrizitätswerk ==&lt;br /&gt;
Wegen der erheblichen [[Brand]]gefahr in den Produktionsstätten wurde in den Wülfingschen Betrieben schon sehr früh die [[elektrische Beleuchtung]] eingeführt. Der dazu notwendige [[Elektrischer Strom|elektrische Strom]] wurde mit Hilfe der im Unternehmen vorhandenen [[Wasserturbine]]n und Dampfmaschinen sowie an die [[Transmission (Maschinenbau)|Transmissionen]] angeschlossenen [[Generator]]en erzeugt. Der Überschuss an [[Dreiphasenwechselstrom|Drehstrom]] von bis zu 140&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|kW]] bei 5.000 [[Volt]] wurde in das im Aufbau befindliche [[Stromnetz]] abgegeben, das in der Zeit bis 1911 ebenfalls dem Unternehmen gehörte. Der Generator von 1903 diente bis 1946 zur Deckung des Eigenbedarfes und wurde dann stillgelegt. Er befindet sich immer noch am Originalstandort und produziert bei Vorführungen von einem [[Elektromotor]] angetrieben den elektrischen Strom für einige [[Glühlampe]]n. Eine modernisierte [[Francis-Turbine]] von 1922 ist ebenfalls noch vorhanden, die innerhalb eines [[Laufwasserkraftwerk]]es etwa 250&amp;amp;nbsp;kW leistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Radevormwald Dahlerau - Wülfingmuseum - Dampfmaschine 03 ies.jpg|800|Die größte Dampfmaschine des Bergischen Landes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radevormwald Dahlerau - Wülfingmuseum 34 ies.jpg|mini|Einer von mehreren Webstühlen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radevormwald Dahlerau - Wülfingmuseum 32 ies.jpg|mini|Stoffmuster zeigen die frühere Produktpalette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem [[Fabrik]]gelände noch befindliche Dampfmaschine war eine liegende Verbund-Maschine mit zwei [[Zylinder (Technik)|Zylindern]]. Sie wurde 1891 gebaut und war bis 1961 im Einsatz. Die über 300 [[Pferdestärke|PS]] [[Leistung (Physik)|leistende]] Maschine versorgte die Fabrik über [[Transmission (Maschinenbau)|Transmissionen]] mit mechanischer Energie und die weitere Umgebung über den ebenfalls noch vorhandenen Generator mit elektrischem Strom. Weil sich ihre Eigentümer nach ihrer Stilllegung nicht von ihr trennen mochten, blieb sie an ihrem Standort. Das Museum zeigt die Dampfmaschine mit ihrer vollständigen Ausrüstung, [[Textilmaschine|Maschinen]] zur Textilherstellung sowie als Besonderheit ein [[Labor]] zur [[Qualitätssicherung]] in der [[Textilindustrie]]. Das benachbarte noch in Betrieb befindliche [[Laufwasserkraftwerk]] von 1922 kann ebenfalls besichtigt werden. Von den Maschinen sind im Museum zwei 80 Jahre alte [[Jacquardwebstuhl|Jacquard-Webstühle]] mit [[Lochkarte]]nsteuerung vorhanden, die wegen ihrer flexiblen Betriebsweise schon zuvor in der Musterweberei eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum wird von ehemaligen und heute pensionierten Mitarbeitern von &amp;#039;&amp;#039;Johann Wülfing &amp;amp; Sohn&amp;#039;&amp;#039; betrieben, die auf diese Art und Weise die alte Tradition fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswertes ==&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Betriebsgelände, dessen Historie als „Textilstadt“ unter diesem Begriff auf Informationstafeln an den wichtigsten Gebäuden erläutert wird, hat sich ein gemischter [[Gewerbe]]park angesiedelt, unter anderem auch eine kleine [[Spinnen (Garn)|Spinnerei]] für [[Textilien|Spezialtextilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlerau und das Museum sind Bestandteil einer Route des „Bergischen Rings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Benjamin Obermüller&lt;br /&gt;
   |Titel=Zwischen Sonderweg und Branchentrend. Die Kammgarnspinnerei Johann Wülfing &amp;amp; Sohn im Nationalsozialismus (1933 bis 1939)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Der Andere Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Tönning u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89959-470-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Benjamin Obermüller&lt;br /&gt;
   |Titel=Zwischen Sonderweg und Branchentrend. Die Kammgarnspinnerei Johann Wülfing &amp;amp; Sohn in den Jahren 1933 bis 1939&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Romerike Berge&lt;br /&gt;
   |Band=56&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |Seiten=17–26}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Benjamin Obermüller&lt;br /&gt;
   |Titel=Kammgarn geriet in tiefe Krise. Die Kammgarnspinnerei Johann Wülfing &amp;amp; Sohn 1933 bis 1939&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Geschichte und Heimat&lt;br /&gt;
   |Band=72&lt;br /&gt;
   |Nummer=5&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |Fundstelle=Blatt 1–2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wülfing-Museum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wuelfing-museum.de/ wuelfing-museum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/13/15/N |EW=7/18/57/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:WulfingMuseum}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Oberbergischen Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum (Textiltechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energietechnisches Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrotechnisches Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Radevormwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Webereiunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Gründungsdatum ungeklärt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Oberbergischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Oberbergischer Kreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reenpier</name></author>
	</entry>
</feed>