<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=W%C3%B6rnitz</id>
	<title>Wörnitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=W%C3%B6rnitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%B6rnitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T13:04:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%B6rnitz&amp;diff=123115&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22245-04: Foto entfernt, welches mit &quot;Wörnitz bei Wassertrüdingen&quot; beschrieben war, aber nicht die Wörnitz gezeigt hat.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%B6rnitz&amp;diff=123115&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-23T08:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto entfernt, welches mit &amp;quot;Wörnitz bei Wassertrüdingen&amp;quot; beschrieben war, aber nicht die Wörnitz gezeigt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt einen Fluss in Bayern. Zu der gleichnamigen Gemeinde siehe [[Wörnitz (Gemeinde)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Fränkisches Keuper-Lias-Land]]&lt;br /&gt;
* [[Frankenhöhe]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelfränkisches Becken]]&lt;br /&gt;
* [[Vorland der Südlichen Frankenalb]]&lt;br /&gt;
[[Schwäbisches Keuper-Lias-Land]]&lt;br /&gt;
* [[Nördlinger Ries]]&lt;br /&gt;
[[Fränkische Alb]]&lt;br /&gt;
* [[Südliche Frankenalb]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Ansbach]]&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/118&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 1685.47&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GV11-L+EZG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 131.76&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GV11-L+EZG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1= &amp;#039;&amp;#039;Gerolfingen&amp;#039;&amp;#039;/69.2/586/0.100/19.07.1964/0.776/5.10/86.0/168/21.12.1993&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1963–2006&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= {{GeoQuelle|DE-BY|GKJB-D06|116}}&lt;br /&gt;
| PEGEL2= &amp;#039;&amp;#039;Harburg&amp;#039;&amp;#039;/19.3/1569/0.502/01.08.1964/2.02/11.4/148/444/21.12.1993&lt;br /&gt;
| PEGEL2-REIHE= 1940–2006&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL2= {{GeoQuelle|DE-BY|GKJB-D06|115}}&lt;br /&gt;
| PEGEL3= //1686.3////12.2///&lt;br /&gt;
| PEGEL3-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL3= an der Mündung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Qges&amp;quot;&amp;gt;Pegelwert &amp;#039;&amp;#039;Harburg&amp;#039;&amp;#039; vermehrt um den Gebietsabfluss des Resteinzugsgebietes (6,4&amp;amp;nbsp;l/s·km² auf 116,8&amp;amp;nbsp;km²), ermittelt für das Zwischeneinzugsgebiet der Pegel &amp;#039;&amp;#039;Dillingen&amp;#039;&amp;#039; (Donau), &amp;#039;&amp;#039;Wittislingen&amp;#039;&amp;#039; (Egau), &amp;#039;&amp;#039;Pfaffenhofen&amp;#039;&amp;#039; (Zusam), &amp;#039;&amp;#039;Druisheim&amp;#039;&amp;#039; (Schmutter), &amp;#039;&amp;#039;Harburg&amp;#039;&amp;#039; (Wörnitz) und &amp;#039;&amp;#039;Donauwörth&amp;#039;&amp;#039; (Donau)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= in [[Schillingsfürst]], [[Frankenhöhe]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 492&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;BA-Abgefragt-Höhe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 49/16/57.18/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10/15/25.56/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-BY&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in [[Donauwörth]] von links und insgesamt Nordnordwesten in die [[Donau]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 396&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;BA-Abgefragt-Höhe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 48/42/56.70/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10/47/01.03/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-BY&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID= Q833846&lt;br /&gt;
| BILD= Donauwoerth Woernitz-1.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Wörnitz bei [[Donauwörth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wörnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 132&amp;amp;nbsp;km langer linker und nördlicher [[Nebenfluss]] der [[Donau]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name ist im 11. Jahrhundert als „Werinza“ überliefert, im 12. Jahrhundert schrieb man „Warinza“. Für diesen Namen gibt es zwei Erklärungsansätze. Der [[Namenforscher]] [[Joseph Schnetz]] führte 1950 den Namen auf die [[Indogermanische Wortwurzeln|indogermanische Wurzel]] &amp;#039;&amp;#039;ver&amp;#039;&amp;#039; mit der Grundbedeutung &amp;#039;&amp;#039;(sich) wenden, (sich) drehen&amp;#039;&amp;#039; zurück, woran die [[Partizip]]ialendung &amp;#039;&amp;#039;-entia&amp;#039;&amp;#039; trat. Demnach bedeutet Wörnitz &amp;#039;&amp;#039;die sich Krümmende, Windende&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Schnetz: &amp;#039;&amp;#039;Flussnamen des bayerischen Schwabens in ihrer Bedeutung für die Namenkunde, Geschichte und Landschaftsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 1950, S. 89–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Namenforscher [[Wolf-Armin von Reitzenstein]] zufolge liegt die indogermanische Wurzel &amp;#039;&amp;#039;*u̯er&amp;#039;&amp;#039;, was Wasser bedeutet, zugrunde, von der durch ein &amp;#039;&amp;#039;-nt&amp;#039;&amp;#039;-Suffix abgeleitet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfO&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seite=247}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Armin von Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. München 1991, S. 419; &amp;#039;&amp;#039;Lexikon schwäbischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; München 2013, S. 427.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Albrecht Greule]] hingegen sieht einen Zusammenhang mit den indogermanischen Wörtern &amp;#039;&amp;#039;*h&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;u̯er-&amp;#039;&amp;#039; „feucht sein“ oder &amp;#039;&amp;#039;*h&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;u̯erh&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-&amp;#039;&amp;#039; „benetzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|599|Wörnitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss gab mehreren Orten ihre Namen: [[Wörnitz (Gemeinde)|Wörnitz]], [[Wörnitzhofen]], [[Wörnitzostheim]] und [[Wörnitzstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Quelle ===&lt;br /&gt;
Die Wörnitz entspringt einem gefassten Brunnen in [[Schillingsfürst]] auf der [[Frankenhöhe]] und fließt von dort recht beständig in südliche bis östliche Richtungen.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Harburg Wörnitz Panorama.jpg|780|Blick von der Burg bei [[Harburg (Schwaben)|Harburg]] auf die Wörnitz (Panorama)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Zunächst fließt sie nach Süden durch die Gemeinde [[Wörnitz (Gemeinde)|Wörnitz]] durch ein von bewaldeten Hügeln begleitetes Wiesental und nimmt auf dieser Strecke von rechts die [[Ampfrach]] und die [[Zwergwörnitz]] auf. Bei Flusskilometer 115,62 am [[Feuchtwangen]]er Dorf [[Reichenbach (Feuchtwangen)|Reichenbach]] misst ein [[Pegel]] den Durchfluss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pegel-alarm.de/pegel-details/11802509-reichenbach-woernitz/ pegel-alarm.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab der mittelalterlichen Stadt [[Dinkelsbühl]] beginnt ein südostwärts gerichteter Abschnitt bis zum Rand des [[Nördlinger Ries]]es, in dem viele der Nebenbäche zuweilen in dichter Folge Weiher speisen. Inzwischen eher östlich verlaufend, erreicht sie zunächst [[Wilburgstetten]], wo ihr&amp;amp;nbsp;– wiederum aus dem Westen&amp;amp;nbsp;– die [[Rotach (Wörnitz)|Rotach]] zufließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort verläuft sie ostnordöstlich bis nach [[Wittelshofen]] am Westfuß des [[Hesselberg]]s, wo der größte Nebenfluss am oberen Lauf, die [[Sulzach]], von links in sie mündet. Diese entspringt nahe dem Ursprung der Wörnitz und fließt wenig östlich von ihr fast parallel, weshalb die Wörnitz bis zur Mündung der Sulzach keine größeren Zuflüsse von links hat. Von dort zieht die Wörnitz weiter nach Ostsüdosten und erreicht nahe am anderen Ende des kleinen Hesselberg-Massivs [[Wassertrüdingen]], wo sie sich kurz vor der Aufnahme des [[Lentersheimer Mühlbach]]s aus dem Norden abrupt nach Süden kehrt. Auf Südkurs tritt sie im Norden der kleinen Residenzstadt [[Oettingen in Bayern|Oettingen]] in die flache Landschaft des Nördlinger Rieses ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Südostrand des Rieses erreicht, fließt ihr von rechts die [[Eger (Wörnitz)|Eger]] zu, die den größeren Teil der Flachlandschaft im Westen entwässert, noch jenseits der Landesgrenze in Baden-Württemberg entspringt und durch [[Nördlingen]] fließt. Anschließend bricht die Wörnitz in einem engen, gewundenen, südöstlich verlaufenden Tal durch den [[Jura (Geologie)|Jura]] an der Grenze der östlichen [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] und der südwestlichen [[Frankenalb]], wo die sogenannte Burgstadt [[Harburg (Schwaben)|Harburg]] am Ufer liegt. Bald danach mündet sie nach über 130&amp;amp;nbsp;km in [[Donauwörth]] links in die [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Woernitz catchment.png|mini|links|Einzugsgebiet der Wörnitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wörnitzquelle 140807.jpg|mini|Die Wörnitzquelle in Schillingsfürst]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dinkelsbühl, Stadtmühle.JPG|mini|Wörnitz – Stadtmühle von Dinkelsbühl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oettingen in Bayern - Stadtansicht von Osten, Wörnitz.JPG|mini|Wörnitz bei Oettingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wörnitz 002, Nähe Lehmingen.jpg|mini|Wörnitz, Nähe Lehmingen, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Die Wörnitz entwässert ein Gebiet von über 1680&amp;amp;nbsp;km² nach Südsüdosten zur Donau. Es umfasst einen großen Teil der westlichen [[Frankenhöhe]], an deren Ostrand zum [[Mittelfränkisches Becken|Mittelfränkischen Becken]] sie zunächst verläuft, ehe sie noch vor Dinkelsbühl durch das Mittelfränkische Becken fließt, nach Wilburgstetten dann durch das [[Vorland der Südlichen Frankenalb]], das sie zuletzt auf Südlauf verlässt. Sie wechselt dort ins [[Nördlinger Ries]] und ihr Tal ist anschließend durch den Jura der westlichste Teil der [[Südliche Frankenalb|Südlichen Frankenalb]] an der Grenze zur [[Riesalb]] im Westen, die zur [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] zählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-162&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-163&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-172&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten und Norden des Wörnitz-Einzugsgebietes bei Schillingsfürst konkurriert auf einem kleinen Stück jenseits der Wasserscheide die [[Tauber]] in Richtung des [[Main]]s, auf dem größten Teil der Nordostgrenze die [[Altmühl]], die ungefähr parallel zur Donau fließt. Westlich des Wörnitz-Einzugsgebietes fließt die [[Jagst]] zum [[Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wörnitz ist ein Teil des alten, südöstlich orientierten Zuflusssystems zur Donau, was sich in einer sehr gleichmäßigen Gefällekurve des Flusses und einem geringen mittleren Sohlgefälle von etwa 0,7&amp;amp;nbsp;‰ ausdrückt. Die ebenfalls danubische Altmühl im Nordosten hat ein Gefälle von rund 0,5&amp;amp;nbsp;‰, während die [[rhein]]isch orientierten Nachbarflüsse [[Jagst]] im Westen und [[Tauber]] im Nordwesten den doppelten Wert der Wörnitz erreichen oder überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wörnitz ist nach der Brenz der zweite größere zur Donau nach Südosten entwässernde Fluss, wenn man aus Richtung des mittleren [[Neckar]]s bei [[Heilbronn]] das [[Südwestdeutsches Stufenland|Südwestdeutsche Stufenland]] in östlicher Richtung durchquert. Vor längerer geologischer Zeit entwässerten auch die auf diesem Weg zuvor erreichten, heute in den Neckar mündenden Flüsse [[Kocher (Fluss)|Kocher]] und [[Jagst]] in diese Richtung zur Donau. Einen deutlichen Hinweis auf den Gewinn des [[Rhein]]-Systems sieht man beim Schillingsfürster Ursprung. Rechts und nordwestlich des obersten Laufs fällt dort die Frankenhöhe jenseits einer kleinen Geländewelle im Städtchen auf den ersten beiden Kilometern über die „Katzenklinge“ des [[Davidsbach]]s zur durch die heftig angreifende rheinische Erosion freigelegten [[Hohenloher Ebene]] um über 80 Höhenmeter steil ab, während die Wörnitz auf ihrem Verlauf von 130 Kilometern nicht einmal 100 Höhenmeter Gefälle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besiedlung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tal liegen meist nur kleine Dörfer und Gehöfte, die einzigen größeren Städte vor dem Mündungsort [[Donauwörth]] an der Donau mit unter 20.000 Einwohnern sind [[Dinkelsbühl]] mit unter 12.000 sowie [[Wassertrüdingen]], [[Oettingen in Bayern|Oettingen]] und [[Harburg (Schwaben)|Harburg]] mit zwischen 5.000 und 6.000 Einwohnern. Selbst von diesen lebt ein größerer Teil außerhalb der Zentren in vielen kleinen Weilern und Einzelgehöften, denn die Gemeinden und Städte umfassen in dieser dünn besiedelten Landschaft weite Flächen land- und forstwirtschaftlicher Flur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zuflüsse ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Zuflüsse der Wörnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle der Zuflüsse mit 10 km oder mehr an Länge. Zum Vergleich auch die Daten der Wörnitz selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Liste der Zuflüsse der Wörnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |section=Zuflüsse |text=der großen Zuflüsse |einzig=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abfluss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilburgstetten Kapelle retusche.png|mini|Wörnitz und Wörnitzbrücke bei [[Wilburgstetten]] (ca.&amp;amp;nbsp;1951)]]&lt;br /&gt;
Der mittlere Abfluss beträgt am Pegel Harburg (Fluss-Kilometer: 19,3) 11,3&amp;amp;nbsp;m³/s, der mittlere Hochwasserabfluss 147&amp;amp;nbsp;m³/s. Am 21. Dezember 1993 wurde mit 444&amp;amp;nbsp;m³/s der bisher höchste gemessene Abflusswert registriert. Derartige Wasserstände führen zu weiten Ausuferungen, die eine Sperrung der [[Bundesstraße 25|B 25]] nötig machen können. An der Mündung in die Donau hat die Wörnitz einen mittleren Abfluss von gut 12&amp;amp;nbsp;m³/s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Qges&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fluss- und Talnatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Harburg Schwaben BW 1.JPG|mini|Bei Harburg im [[Durchbruchstal]] durch den Jura]]&lt;br /&gt;
Das oben genannte geringe Gefälle des alten Flusses erklärt auch den Charakter des Wasserlaufes und seines Tales. Die Wörnitz fließt auf großen Strecken mit zahlreichen [[Mäander]]n durch eine flache und feuchte Wiesenmulde, oft begleitet von [[Altwasser (Fluss)|Altwassern]] und schnurgerade gezogenen Entwässerungsgräben, die die Auenflächen für die Landwirtschaft nutzbar machen sollten. Die Oberfläche des Flusses ist dabei oft spiegelglatt und lässt auf den ersten Blick keinerlei Bewegung erkennen. Zulaufende Bäche sind oft zu Teichen aufgestaut, manche lösen sich in eine Kette von solchen Wasserflächen auf. Vielerorts stehen alte Mühlengebäude am Ufer oder an Seitenkanälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den die Flussmulde begleitenden niedrigen Höhen zu den Nachbartälern wächst oft Wald; nur auf der Strecke durch das flache Ries bleibt die rechte Seite durchgehend offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ganz zuletzt im [[Durchbruchstal]] durch den Jura bei Harburg treten erstmals hohe und steile Talflanken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Tourismus ===&lt;br /&gt;
Weil ihr Lauf kaum verändert wurde (im Gegensatz zur benachbarten Altmühl), besitzt die Wörnitz noch einen mäandrierenden Lauf mit einer Vielzahl von Schleifen und Bögen. Sie wird deshalb auch „Schlangenfluss“ genannt. Wegen ihres reinen Wassers und ihrer gemächlichen Fließgeschwindigkeit gibt es an der Wörnitz mehrere [[Flussschwimmbad|Flussschwimmbäder]] und Badestellen, unter anderem in [[Dinkelsbühl]] (Wörnitzstrandbad), [[Wassertrüdingen]] (Wörnitzbad) und [[Oettingen in Bayern|Oettingen]] (Wörnitzfreibad). Weil viele Mühlen am Fluss stehen und deren Wehre anders als etwa bei der [[Altmühl]] nur schlecht zu [[Portage (Kanu)|umtragen]] sind, ist die Wörnitz nur schwer mit Kanus zu befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 107 km lange Wörnitzradweg beginnt an der Quelle bei Schillingsfürst und endet an der Mündung in Donauwörth. Vielerorts verläuft er dicht am Ufer entlang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.woernitzradweg.de/route/ |titel=Wörnitzradweg - Route |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2021-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Zuflüsse der Wörnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Wernitz |Band=6 |Sp=172|SpBis=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wörnitz (river)|Wörnitz|suffix=Bilder vom Flusslauf}}&lt;br /&gt;
* [http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/default?lon=4377507.5&amp;amp;lat=5431923.0&amp;amp;zoom=5&amp;amp;base=951 Verlauf der Wörnitz auf dem BayernAtlas]&lt;br /&gt;
* [http://www.hnd.bayern.de/ Bayerisches Landesamt für Umwelt, Hochwassernachrichtendienst]&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE-BW|GeoView|ref=nein}}, insbesondere mit den Teilkarten/Layern&lt;br /&gt;
** „LUBW-FG10“: Fließgewässer 1:10.000&lt;br /&gt;
** „LUBW-GEZG“: Gewässereinzugsgebiete&lt;br /&gt;
* [http://www.openstreetmap.org/?relation=410323 Wörnitz bei openstreetmap.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA-Abgefragt-Höhe&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Höhe abgefragt auf dem Hintergrundlayer &amp;#039;&amp;#039;Amtliche Karte&amp;#039;&amp;#039; (Rechtsklick) auf: {{GeoQuelle|DE-BY|BV|ref=nein}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GV11-L+EZG&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Länge und Einzugsgebiet nach: {{GeoQuelle|DE-BY|GV11|61|SUFFIX=(Seitenzahl kann sich ändern)|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-162&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE|BfL-162|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Blatt Rothenburg ob der Tauber --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-163&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE|BfL-163|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Blatt Nürnberg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-172&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE|BfL-172|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Blatt Nördlingen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4066722-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wornitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Ansbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer der Fränkischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Donauwörth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankenhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelfränkisches Becken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkische Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörnitz| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-22245-04</name></author>
	</entry>
</feed>