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	<title>Wöllstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-29T12:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wöllstein COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/48/52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/57/39/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wöllstein in AZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Alzey-Worms&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Wöllstein&lt;br /&gt;
|Höhe              = 150&lt;br /&gt;
|PLZ               = 55597&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06703&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07331072&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WOS&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bahnhofstraße 10&amp;lt;br /&amp;gt;55597 Wöllstein&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-woellstein.de/ www.gemeinde-woellstein.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Johannes Brüchert&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Woellstein.JPG|mini|297px|Blick von [[Siefersheim]] nach Wöllstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkurse 1563.jpg|mini|400px|Europäische Postkurse 1563 nach da l’Herba mit ausdrücklicher Nennung Wöllsteins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wöllstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Rheinhessen]] ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] der [[Verbandsgemeinde Wöllstein]] im [[Landkreis Alzey-Worms]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Wöllstein ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de//neu/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;key=0733105072&amp;amp;id=3537&amp;amp;l=3&amp;amp;nv=t Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Wöllstein liegt im Westteil von Rheinhessen im [[Rheinhessisches Hügelland|Rheinhessischen Hügelland]] zwischen den Städten [[Bad Kreuznach]] im Nordwesten und [[Alzey]] im Südosten sowie zwischen den Dörfern [[Frei-Laubersheim]] im Südwesten und [[Gau-Bickelheim]] im Nordosten; die drei Ortschaften sind über die durch Wöllstein führende [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;420]] miteinander verbunden. Durchflossen wird die in der [[Rheinhessische Schweiz|Rheinhessischen Schweiz]] gelegene Ortschaft vom [[Nahe (Rhein)|Nahe]]-Zufluss [[Appelbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon in [[Frühgeschichte|frühgeschichtlicher]] und [[Römisches Reich|römischer]] Zeit war Wöllstein besiedelt, wie viele [[Archäologie|archäologische]] Funde belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wöllstein wird zum ersten Mal erwähnt in der Abschrift einer Tauschurkunde vom 18. Juli 855 im [[Lorscher Codex]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Welthistein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Wöllstein war danach für viele Jahrhunderte im Besitz der [[Reichsabtei St. Maximin]] in [[Trier]]. Ab dem 14. Jahrhundert gehörte Wöllstein zum Herrschaftsbereich der [[Wildgrafen]] und der [[Raugrafen]]. Nach dem [[Wöllsteiner Weistum]] von 1486 hatte in der Gemeinde ein Gericht mit [[Hochgerichtsbarkeit|hoher Gerichtsbarkeit]] seinen Sitz. Später kam Wöllstein an die [[Grafen von Sponheim]] und an die [[Kurpfalz]]. Ende des 17. Jahrhunderts erlangte auch [[Kurmainz]] einen Anteil an Wöllstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieges]] wurde Wöllstein [[Franzosenzeit|französisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Friedrich Lehne]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Lied der freien Wöllsteiner. Nach der Melodie des Marsches der Marseiller zu singen.&amp;#039;&amp;#039; Crass, Mainz 1793.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein eigenes Lied nach der Melodie der [[Marseillaise]]. Das &amp;#039;Lied der freyen Wöllsteiner&amp;#039;, das den revolutionären Geist der Bürger jener Zeit lobt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SBB Developers |url=https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN672340127&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001&amp;amp;DMDID= |titel=Lehne, Friedrich: Das Lied der freyen Wöllsteiner : Nach der Melodie des Marsches der Marseiller ... , 1793 |abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=geschichteinliedern |url=https://www.youtube.com/watch?v=oMTeEKgDumM |titel=Nur Freiheit oder Tod - Das Lied der freien Wöllsteiner (Friedrich Lehne 1793) |datum=2016-01-13 |abruf=2018-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] kam Wöllstein an das [[Großherzogtum Hessen]]. Seit 1852 zählte die Gemeinde zum [[Landkreis Alzey|Kreisamt Alzey]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam Wöllstein 1946 zum damals neu gebildeten Land [[Geschichte von Rheinland-Pfalz|Rheinland-Pfalz]], seit 1972 gehört sie der Verbandsgemeinde Wöllstein an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-woellstein.de/ortsportraet/historie Darstellung der Ortsgeschichte auf der Internetpräsenz der Ortsgemeinde Wöllstein, aufgerufen am 10. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Poststation am Niederländischen Postkurs ===&lt;br /&gt;
In Wöllstein bestand seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts eine [[Poststation]] am [[Niederländischer Postkurs|Niederländischen Postkurs]] von [[Brüssel]] über [[Oberhausen-Rheinhausen|Rheinhausen]] und [[Augsburg]] nach [[Innsbruck]], [[Trient]] und [[Reichsitalien|Italien]]. Erstmals wurde die [[Liste der Poststationen des Niederländischen Postkurses|Poststation Wöllstein]] im 1563 erschienenen Post[[reisebuch]] des [[Giovanni da l’Herba]] als „&amp;#039;&amp;#039;Bilstain ò Vilstain, villa&amp;#039;&amp;#039;“ (= Dorf) erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst-Otto Simon: &amp;#039;&amp;#039;Der Postkurs von Rheinhausen bis Brüssel im Laufe der Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für deutsche Postgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1/1990, Tafel S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1578 führte ein Abzweiger des Niederländischen Postkurses von Wöllstein nach [[Köln]]. Während der [[Habsburger Post (1557–1597)#Bildung einer Reformkommission|Zahlungsunfähigkeit der Post]] im späten 16. Jahrhundert und des daraus resultierenden [[Streik]]s der [[Posthalter]] spielten sowohl der Posthalter Valentin Dill (Till) als auch seine Witwe, die „&amp;#039;&amp;#039;Postfrau zu Welstein Margarethen&amp;#039;&amp;#039;“ als Streikführer eine entscheidende Rolle, indem sie die [[Felleisen#Felleisen der Postreiter|Postfelleisen]] ab Wöllstein nicht weiterbeförderten.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Dallmeier: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte des europäischen Postwesens 1501–1806.&amp;#039;&amp;#039; Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden-Regesten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Michael Lassleben, Kallmünz 1977, Regest 56, S. 17 sowie Regest 71, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Konsolidierung und der Gründung der [[Kaiserliche Reichspost|Kaiserlichen Reichspost]] im Jahre 1597 blieb die Poststation Wöllstein bestehen, verlor aber ab dem späten 17. Jahrhundert wegen Routenverlagerungen und der Einbeziehung der Städte zunehmend an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In Wöllstein existierte seit dem 18. Jahrhundert eine [[jüdische Gemeinde]]. Anfang 1933 lebten etwa 45 Juden in Wöllstein. Diese lebten überwiegend in sehr einfachen wirtschaftlichen Verhältnissen. Als die [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945#Nationalsozialismus|antisemitische Verfolgung]] des [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] einsetzte, die in der Regel mit der Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz begann, versuchten viele Juden, ins Ausland zu flüchten. Das gelang allerdings nur wenigen. Außerdem behinderten oder verhinderten die Nationalsozialisten und die von ihnen beeinflussten Behörden in vielen Fällen die Emigration durch Errichtung bürokratischer Hindernisse oder auch durch die Androhung der ganz oder teilweisen Enteignung im Falle der Emigration. Bei den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen]] am 9. und 10. November 1938 wurde unter anderem die [[Synagoge]] demoliert, die aus einem Betsaal im Haus der Familie May bestand. Auch Häuser von Juden wurden zerstört. Täter waren überwiegend ortsfremde Personen wie bei fast allen Gewaltakten im Rahmen der Novemberpogrome. Aber es waren wohl auch Schüler der damaligen [[Bürgerschule]] in Wöllstein bei den Ausschreitungen beteiligt. Bei den Zerstörungen kam es auch zu Gewalt gegen Personen. Vermutlich ortsfremde SS-Leute – nach Ansicht des Historikers Dieter Hoffmann „Männer aus dem Ort“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoffmann&amp;quot;&amp;gt;Dieter Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Vernichtung der Rheinhessischen Juden am Beispiel der Landbevölkerung&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans-Georg Meyer, Hans Berkessel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;„Eine nationalsozialistische Revolution ist eine gründliche Angelegenheit“.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schmidt, Mainz 2000, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; – schnitten dem 74-jährigen langjährigen Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde und [[Schächten|Schächter]] Adolf May mit seinem Schächtmesser die Kehle durch. In der Presse wurde der Mord als Selbstmord dargestellt. In der Zeit nach den Novemberpogromen wurden 31 jüdische Bürger Wöllsteins, die teilweise in andere deutsche Städte geflüchtet waren, deportiert und ermordet. Nach dem Krieg versuchte die Justiz in Rheinland-Pfalz, die Mörder von Adolf May zu finden. Auf Grund „anhaltenden Schweigens vor Ort“&amp;lt;ref name=&amp;quot;judaica&amp;quot;&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/woellstein_synagoge.htm Darstellung auf der Onlineplattform Alemania Judaica]&amp;lt;/ref&amp;gt; konnten sie nicht ermittelt werden. Der Mord blieb unaufgeklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoffmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;judaica&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 24. September 2016 wurde das Fernsehexperiment [[Das ProSieben Auswärtsspiel]] live im Ort gespielt, bei der Sendung musste der Kandidat (ähnlich wie bei [[Schlag den Raab]]) mehrere Aufgaben erfüllen. Das Spiel dauerte über vier Stunden und wurde live im Fernsehen gezeigt. Der Kandidat Markus gewann 100.000 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Wöllstein besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 ||  9 || 7 || 2 || 2 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3310507200 |titel=Wöllstein, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Wöllstein |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 ||  8 || 7 || 3 || 2 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3310507200.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Wöllstein |abruf=2019-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 ||  8 || 9 || 2 || 1 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3310507200.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 ||  9 || 8 || 1 || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 10 || 8 || 1 || 1 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 ||  9 || 9 || 1 || 1 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Durch einen silbernen Faden gespalten von Rot und Blau; [[Heraldisch rechts|rechts]] ein sechsspeichiges silbernes Rad, links ein rotbewehrter, -gezungter und -gekrönter goldener Löwe im mit silbernen Kreuzen besäten Feld.&lt;br /&gt;
|Quelle      = [https://www.gemeinde-woellstein.de/ortsportraet/historie Wappenbeschreibung auf der Website der Ortsgemeinde Wöllstein], abgerufen am 10. Dezember 2012&lt;br /&gt;
|Begründung  = Das Wappen der Ortsgemeinde Wöllstein zeigt das [[Mainzer Rad]] und den [[Pfälzer Löwe|Kurpfälzer Löwen]] und bezieht sich damit auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zu diesen Territorien bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schultheißen und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |anzahl= |abstand= |gesamtbreite=80% |liste=&lt;br /&gt;
;Falkensteiner Bezirk:&lt;br /&gt;
* 1625–16??: N. Seibel&lt;br /&gt;
* 16??–1662: Conrad Gutenberger&lt;br /&gt;
* 1663–1682: Peter Dreber&lt;br /&gt;
* 1682–1690: Nicel Heuß&lt;br /&gt;
;Kurmainzer Bezirk:&lt;br /&gt;
* 1689–1709: Andreas Gutenberger&lt;br /&gt;
* 1709–1722: Johannes Ritter&lt;br /&gt;
* 1722–1760: Johann Jacob Schmitt&lt;br /&gt;
* 1760–1762: Carl Anton Wagner&lt;br /&gt;
* 1762–1795: Johann Georg Wagner&lt;br /&gt;
;Nassauischer Bezirk:&lt;br /&gt;
* 1650–1665: N. Maurer&lt;br /&gt;
* 1666–1691: Caspar Adam&lt;br /&gt;
* 1692–1729: Christian Kern&lt;br /&gt;
* 1729–1768: Balthar Wörth&lt;br /&gt;
* 1768–1772: Johannes Germani&lt;br /&gt;
* 1772–1797: Gerhard Wolf&lt;br /&gt;
;Gesamt-Wöllstein:&lt;br /&gt;
* 1797–1800: Nicel Klein&lt;br /&gt;
* 1800–1811: Johann Steinmetz&lt;br /&gt;
* 1811–1813: Franz Seiß&lt;br /&gt;
* 1813–1814: Johann Steinmetz&lt;br /&gt;
* 1814–1849: Jacob Jungk&lt;br /&gt;
* 1849–1852: Georg Glod&lt;br /&gt;
* 1853–1854: Philipp Jungk&lt;br /&gt;
* 1854–1860: Philipp Moller I.&lt;br /&gt;
* 1860–1877: Philipp Jungk&lt;br /&gt;
* 1877–1885: Johann Mattes&lt;br /&gt;
* 1886–1904: Johann Hofmann IV.&lt;br /&gt;
* 1904–1931: Julius Moller&lt;br /&gt;
* 1931–1945: Julius Neubrech (NSDAP)&lt;br /&gt;
* 1945–1969: Jacob Werle (CDU)&lt;br /&gt;
* 1969–1979: Johann Rathgeber (SPD)&lt;br /&gt;
* 1979–1989: Heinrich Frohnhöfer (CDU)&lt;br /&gt;
* 1989–1994: Hans Jürgen Piegacki (SPD)&lt;br /&gt;
* 1994–1999: Heinrich Frohnhöfer (CDU)&lt;br /&gt;
* 1999–2009: Hans Jürgen Piegacki (SPD)&lt;br /&gt;
* 2009–2019: Lucia Müller (CDU)&lt;br /&gt;
* seit 2019: Johannes Brüchert (SPD)}}&lt;br /&gt;
Bei der [[Stichwahl]] am 16. Juni 2019 konnte sich Johannes Brüchert mit einem Stimmenanteil von 56,60 % gegen die bisherige Amtsinhaberin Lucia Müller durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3310000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Wöllstein, Verbandsgemeinde, siebte Ergebniszeile |abruf=2019-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 konnte er sich mit 68,9 % erneut gegen einen Mitbewerber durchsetzen und wurde somit für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3310507200 |titel=Wöllstein, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Wöllstein |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Wöllstein pflegt [[Gemeindepartnerschaft]]en mit [[Barsac (Gironde)|Barsac]] in [[Frankreich]] und [[Great Barford]] in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserturm Wöllstein-03.jpg|mini|hochkant|Juliusturm Wöllstein]]&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Amtsgericht; erbaut um 1902, heute Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
* Evangelische Pfarrkirche; im Kern spätgotischer Bau von 1515&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche St. Remigius; 1906/1907 im neuromanischen Stil erbaut&lt;br /&gt;
* Rathaus Wöllstein; spätklassizistisch, erbaut um 1860&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Wöllstein|Juliusturm]] am Höllberg, 1906 im historisierenden Stil erbauter rund 20 m hoher [[Wasserturm|Wasser-]] und [[Aussichtsturm]]; seit 1977 nur noch als Aussichtsturm genutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Wöllstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reine Listen mit Vereinsnamen o. ä. sind unerwünscht!&lt;br /&gt;
Im Ortsartikel soll die Relevanz der aufgeführten Vereine dargestellt werden. Mindestens folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:&lt;br /&gt;
Was ist das Vereinsziel, welche Aktivitäten werden angeboten? Seit wann existiert der Verein? Wie viele Mitglieder hat er? Warum ist der Verein für den Ort bedeutend/relevant? (WP:FVS)&lt;br /&gt;
=== Sport und Freizeit ===&lt;br /&gt;
* TuS Wöllstein e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* TC Wöllstein e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Freizeit- und Erlebnisbad&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wöllstein 3.jpg|mini|Blick vom Haus „Zum Römer“ (1598) auf den Ort]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wöllstein 6.jpg|mini|hochkant|Historisches Haus]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Am 11. Oktober 1888 erhielt Wöllstein Eisenbahnanschluss an die von Sprendlingen aus gebaute [[Bahnstrecke Sprendlingen–Fürfeld|Bahnstrecke]], die als Privatbahn von der [[Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft|Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft]] erbaut worden war. Am 5. Oktober 1898 folgte die Verlängerung der Strecke von Wöllstein nach [[Fürfeld]]. Der Personenverkehr wurde bereits 1953 eingestellt, der Güterverkehr 1973, danach wurde die Strecke abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Wöllsteiner Ortsgemeinde führt zwischen [[Frei-Laubersheim]] und [[Gau-Bickelheim]] die [[Bundesstraße 420]]; an ihr liegen östlich die [[Justizvollzugsanstalt Rohrbach|JVA Rohrbach]] und ein Industrie- und Gewerbegebiet. Beim nahen Gau-Bickelheim zweigt die [[Bundesstraße 50]] ab, die dort Anschluss an die [[Bundesautobahn 61]] (Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Gau-Bickelheim&amp;#039;&amp;#039;) hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV ===&lt;br /&gt;
Des Weiteren besteht Anschluss an die Busverbindungen der [[Omnibusverkehr Rhein-Nahe|ORN]] und der [[Verkehrsgesellschaft Bad Kreuznach]].&lt;br /&gt;
Mehrmals täglich verkehren Linienbusse von Wöllstein über Siefersheim-Wonsheim-Wendelsheim nach [[Alzey]], in der Gegenrichtung vereinzelt Busse nach Wörrstadt. Die Verbindung nach [[Bad Kreuznach]] ist im Vergleich zur Verbindung nach Alzey um einiges besser. Hier verkehren werktags stündlich Busse über [[Volxheim]] und [[Hackenheim]] nach Bad Kreuznach.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte Relevanz darstellen! Vgl. WP:FVS.&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Wöllstein sind die JUWÖ Poroton-Werke, Meralux (Türen und Fenster), der Großküchenversorger Chefs Culinar (vormals Jomo) und ein [[Lidl]] Zentrallager ansässig.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Seit 2002 befindet sich in Wöllstein die [[Justizvollzugsanstalt Rohrbach]]. Außerdem existiert eine Realschule plus sowie eine Grundschule. Zudem verfügt die Gemeinde über zwei Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Helene Fischer]] (* 1984), Schlagersängerin, aufgewachsen in Wöllstein&lt;br /&gt;
* [[Stefan Jungk]] (* 1968), Unternehmer und Präsident des Bundesverbandes der deutschen Ziegelindustrie&lt;br /&gt;
* [[Tobi Krell]] (* 1986), Moderator, Reporter, Autor, aufgewachsen in Wöllstein&lt;br /&gt;
* [[Georg Heinrich von Langsdorff]] (1774–1852), Naturforscher, Weltumsegler, Generalkonsul, geboren in Wöllstein&lt;br /&gt;
* [[Hans Eberhard Lorenz]] (* 1951), Vorsitzender Richter a. D. am [[Landgericht Mainz]] und Vorsitzender des [[DFB-Sportgericht]]s&lt;br /&gt;
* Gerhard Münch, Pfarrer von Wöllstein und Jakobiner, gefallen im [[Aufstand der Vendée]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alain Ruiz]]: &amp;#039;&amp;#039;Interférences franco-allemandes et révolution française&amp;#039;&amp;#039;, Presses universitaires de Bordeaux, [[Universität Michel de Montaigne Bordeaux III]], 1994, ISBN 2-86781-152-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Otto Pitthan]] (1896–1967), Maler, geboren in Wöllstein&lt;br /&gt;
* [[Adolph Pitthan]] (1847–1922), hessischer Landtagsabgeordneter und Beigeordneter in Wöllstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Antweiler: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Pfarrei St. Remigius Wöllstein.&amp;#039;&amp;#039; Wöllstein 1991, {{DNB|957805985}}.&lt;br /&gt;
* Hans Becher: &amp;#039;&amp;#039;Georg Heinrich Freiherr von Langsdorff in Brasilien. Forschungen eines deutschen Gelehrten im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1987, ISBN 3-496-00849-0.&lt;br /&gt;
* Ernst Konrad Jungk: [http://www.juwoe.de/de/ueber-uns/autobiographie.php Erde, Wasser, Luft und Feuer.] Autobiographie und Firmenchronik der Zieglerfamilie Jungk. Wöllstein 1995, ISBN 3-929773-01-5.&lt;br /&gt;
* Ernst Konrad Jungk: [http://www.juwoe.de/de/ueber-uns/autobiographie.php Hurra, es gibt uns noch.] Autobiografisches und was den Mittelstand bewegt. Wöllstein, 2013, ISBN 978-3-8482-6643-2.&lt;br /&gt;
* Thomas Losleben: &amp;#039;&amp;#039;Das Gräberfeld am Ölberg bei Wöllstein.&amp;#039;&amp;#039; In: Christopher F. E. Pare (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bevor die Römer kamen. Kelten im Alzeyer Land.&amp;#039;&amp;#039; Alzey 2003, ISBN 3-87854-182-1, S. 101–106.&lt;br /&gt;
* Bernd Antweiler: &amp;#039;&amp;#039;Reichspogromnacht November 1938 in Wöllstein: wir gedenken der jüdischen Mitbürger und der Opfer des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Ortsgemeinde Wöllstein, 2013. Begleitheft zur gleichnamigen Ausstellung in Wöllstein 2013.&lt;br /&gt;
* Lutz Ruppersberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Post in Wöllstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch für den Landkreis Alzey-Worms.&amp;#039;&amp;#039; 27 (1992), S. 128–136.&lt;br /&gt;
* Anja Korndörfer, Gerhard Remmet: &amp;#039;&amp;#039;Findbuch zum Personenstandsregister der Gemeinde Wöllstein/Rhh, Tabellarische Auswertung ab 1798.&amp;#039;&amp;#039; Band I: ISBN 978-94-036-9433-7, Band II: ISBN 978-94-036-9432-0, Band III: ISBN 978-94-036-9434-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-woellstein.de/ Ortsgemeinde Wöllstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannia-judaica.de/woellstein_synagoge.htm &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Jüdischen Gemeinde Wöllsteins und der Synagoge.&amp;#039;&amp;#039;] [[Alemannia Judaica]]&lt;br /&gt;
* [https://www.juedische-friedhoefe.info/friedhoefe-nach-regionen/rheinland-pfalz/rheinhessen/woellstein.html Homepage über Jüdische Friedhöfe in Deutschland und auch über Wollstein] mit einem Bild des 1995 unter Denkmalschutz gestellten Wohnhauses und Betsaals der ermordeten Familie May&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-woellstein.de/ortsportraet/historie Ortsporträt, Geschichte von Wöllstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/woellstein.html Geschichte von Wöllstein bei regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33105072}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Alzey-Worms}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4124480-1|LCCN=n92065560|VIAF=153748998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wollstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Alzey-Worms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Rheinhessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 855]]&lt;/div&gt;</summary>
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