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	<title>Wäller Platt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:12:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=W%C3%A4ller_Platt&amp;diff=2160128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-05-05T15:58:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moselfrankisch.png|miniatur|Verbreitungsgebiet des [[Moselfränkisch]]en]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wäller Platt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Dialekt]], der im größten Teil des [[Westerwald]]s im nordöstlichen [[Rheinland-Pfalz]] gesprochen wird. Er gehört zum südlichen Teil der [[Moselfränkische Dialekte|moselfränkischen]] Gruppe, die entlang der [[Mosel]], in der südlichen [[Eifel]], im Westerwald und entlang der oberen und mittleren [[Sieg (Fluss)|Sieg]] verbreitet ist. Es gehört damit zu den [[Mitteldeutsche Dialekte|mitteldeutschen Dialekten]], also jenen unter den [[Hochdeutsche Dialekte|hochdeutschen]], bei denen die [[Zweite Lautverschiebung|zweite oder hochdeutsche Lautverschiebung]] nur unvollständig durchgeführt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnlichkeiten, Abgrenzung, Varietäten ==&lt;br /&gt;
Das Wäller Platt hat Ähnlichkeiten mit dem nördlich angrenzenden [[Siegerländer Platt|Sejerlänner Platt]] und den sich östlich anschließenden [[Hessischer Dialekt|hessischen Dialekten]] in der [[Dillenburg]]er Gegend und dem [[Hinterländer Platt]] oder dem [[Wittgensteiner Platt]]. Das Platt aus dem [[Hoher Westerwald|Hohen Westerwald]], dem [[Vorderwesterwald]] und dem [[Unterwesterwald]] unterscheiden sich jeweils deutlich hinsichtlich einiger Merkmale und Wörter.&lt;br /&gt;
Wie im [[Dialektkontinuum]] üblich, findet man immer wieder wenigstens kleine sprachliche Unterschiede im Dialekt von einem Ort zu praktisch jedem seiner Nachbarorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung der Mundart ==&lt;br /&gt;
Wie in anderen Mundartgebieten auch, wurde in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg die Pflege und Weitergabe der Dialekte zugunsten eines dem [[Standarddeutsch]]en nahen [[Regiolekt]]s stark zurückgenommen oder vernachlässigt. „Die Oma schwätzt noch im breiten &amp;quot;Wäller Platt&amp;quot;, die Mutter &amp;quot;bemüht&amp;quot; sich und der Schüler &amp;quot;spricht&amp;quot;.“ schrieb ein Mitglied eines Wäller Mundartvereins&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Kessler: [https://klschmidt.de/gfh/gfh_1/gfh/mundart/waeller.htm Die Mundartlandschaft im Westerwald: Wäller Platt], Gesellschaft für Heimatkunde, 26. Juli 2001, abgerufen am 12. April 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussprache ==&lt;br /&gt;
Die Aussprache des Wäller Platt weist Besonderheiten auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;P, T, K, S: stimmlose (harte) Konsonanten des Deutschen werden im Wäller Platt stimmhaft (weich) gesprochen, so wie im angrenzenden Hessischen und ähnlich im [[Ostfränkische Dialekte|ostfränkischen]] und [[Nordbayern|nordbairischen]] Sprachraum.&lt;br /&gt;
;R: das Wäller Platt benutzt eine für deutsche Verhältnisse etwas eigenartige Artikulation des R, es wird nicht gerollt, aber mit einer Zungenposition ähnlich wie beim Ansatz zum Rollen weit hinten artikuliert, klingt also etwas dumpf und gutturaler als das amerikanische R.&lt;br /&gt;
;OA: ähnlich den [[Pfälzische Dialektgruppe|pfälzischen]] Dialekten kennt das Wäller Platt einen gewöhnlich mit der Buchstabenfolge OA geschriebenen [[Vokal]], der lang und leicht nasaliert mit einem Klang zwischen dem O von „rote“ und dem O aus „Rotte“ aber näher an letzterem artikuliert wird. Er kommt etwa vor in: &amp;#039;&amp;#039;’s roant&amp;#039;&amp;#039; = es regnet.&lt;br /&gt;
;ÄI, EJ: neben dem im Deutschen üblichen [[Diphthong]], für den die Schreibweisen EI, AI, EY und AY existieren, gibt es einen weiteren, der meist ÄI oder manchmal EJ geschrieben wird und lautlich dem AY aus dem englischen &amp;#039;&amp;#039;May&amp;#039;&amp;#039; entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wörter ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abbe&amp;#039;&amp;#039; = Opa&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;bescheppert&amp;#039;&amp;#039; = bescheuert&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gaaß&amp;#039;&amp;#039; = Ziege&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;wörd&amp;#039;&amp;#039; = wird&lt;br /&gt;
Für einige [[Süddeutschland|süddeutsche]] Formen ist das Wäller Platt ihr nördlichstes Vorkommen, etwa:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ea kimmt&amp;#039;&amp;#039; = er kommt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gusch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gosch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Goschn&amp;#039;&amp;#039; = Mund, Maul&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;zwa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;zwaa&amp;#039;&amp;#039; = zwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Heger: &amp;#039;&amp;#039;Wäller Platt. Geschichte, Grammatik und Wortschatz des Westerwälder Dialekts&amp;#039;&amp;#039;. Husum 2016.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hessen-Nassauisches Volkswörterbuch. Aus den für ein [[Hessen-Nassauisches Wörterbuch]] von [[Ferdinand Wrede|F. Wrede]] angelegten und verwalteten Sammlungen&amp;#039;&amp;#039;. Begonnen v. [[Luise Berthold]], fortgesetzt von [[Hans Friebertshäuser]] und [[Heinrich J. Dingeldein]]. Marburg 1927ff.&lt;br /&gt;
* August Höfer: Die nassauische Sprache. In: Karl Jacobi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nassauisches Heimatbuch. Bilder aus der Natur des Landes, dem geschichtlichen und kulturellen Leben seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 1913, S. 661–680.&lt;br /&gt;
* Ännchen Jung-Eisel / Walter Heep: &amp;#039;&amp;#039;Mundart im Wandel. Ein Beitrag zur Dialektkunde im mittleren Westerwald&amp;#039;&amp;#039;. Limburg an der Lahn 1985.&lt;br /&gt;
* Joseph Kehrein: &amp;#039;&amp;#039;Volkssprache und Wörterbuch von Nassau&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1891 ([https://books.google.com/books?id=hfc_AAAAIAAJ Google Books - US], [https://archive.org/details/volksspracheund02kehrgoog Internet Archive])&lt;br /&gt;
* Karl Christian Ludwig Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Westerwäldisches Idiotikon, oder Sammlung der auf dem Westerwalde gebräuchlichen Idiotismen, mit etymologischen Anmerkungen und der Vergleichung anderer alten und neuen Germanischen Dialekte&amp;#039;&amp;#039;. Hadamar und Herborn 1800. ([https://books.google.de/books?id=lfROAAAAcAAJ Google Books (a)], [https://books.google.de/books?id=OhFZAAAAcAAJ Google Books (b)], [https://books.google.de/books?id=QmFgAAAAcAAJ Google Books (c)])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Verzeichnis:Deutsch/Wäller Platt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Waller Platt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitteldeutscher Dialekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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