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	<title>Vulvodynie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vulvodynie&amp;diff=90144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Florian Blaschke: /* Subtypen */</title>
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		<updated>2026-04-05T21:58:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Subtypen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Vulvodynia|Zur Band siehe [[Vulvodynia (Band)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = F45.34&lt;br /&gt;
|GM-Version= ja&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Somatoforme autonome Funktionsstörung des Urogenitalsystems&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Paul L. Janssen, [[Peter Joraschky]], [[Wolfgang Tress]] |Titel=Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherapie: Orientiert an den Weiterbildungsrichtlinien der Bundesärztekammer |Verlag=Deutscher Ärzte-Verlag |Ort=Köln |Datum=2009 |ISBN=978-3-7691-0551-3 |Seiten=269 |Online=https://books.google.de/books?id=hM5XoX94GkgC&amp;amp;pg=PA269&amp;amp;lpg=PA269&amp;amp;dq=vulvodynie+icd-10&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=5KMyQUsE7-&amp;amp;sig=3BC7w8RYwQINAZhtLcaBbdiEk8k&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CD8Q6AEwBGoVChMIjM-K56TYxwIVid4sCh2s0gsm#v=onepage&amp;amp;q=vulvodynie%20icd-10&amp;amp;f=false |Abruf=2015-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = GA34.02&lt;br /&gt;
| Data-01 = Vulvodynie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vulvodynie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;auch lateinisch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vulvodynia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vestibulitis-vulvae-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lilli.ch/vestibulitis_vulvae_syndrom &amp;#039;&amp;#039;Mein Körper / Probleme und Erkrankungen des weiblichen Geschlechts: Vulvodynie (Vestibulitis Vulvae Syndrom).&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;lilli.ch&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 28. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– ist die Bezeichnung für Missempfindungen und [[Schmerz]]zustände im Bereich der [[Vulva|äußeren, primären Geschlechtsorgane einer Frau]], für die oft keine erkennbaren Ursachen gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subtypen ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Subtypen der Vulvodynie sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die lokale provozierte Vestibulodynie (LPV), charakterisiert durch lokal ausgelöste Schmerzen des [[Scheidenvorhof|Vaginalvorhofs]] (Vestibulitis), {{enS|provoced vestibulodynia}} (PVD) oder &amp;#039;&amp;#039;vulvar vestibulitis syndrome&amp;#039;&amp;#039; (VVS), sowie&lt;br /&gt;
* die generalisierte Vulvodynie (GVD), gekennzeichnet durch Schmerzen ohne speziellen Auslöser. Manche Frauen haben allgemein bestehende Schmerzen und zudem werden durch lokale Einwirkungen noch Schmerzen ausgelöst. Die LPV ist die häufigste Form.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Goldfinger, Caroline F. Pukall: &amp;#039;&amp;#039;Sexual Pain Disorders.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cancer and Sexual Health.&amp;#039;&amp;#039; New York u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, S. 165–166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Carrière: &amp;#039;&amp;#039;Beckenboden – Physiotherapie und Training.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2012, S. 325–326.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Erscheinungen ==&lt;br /&gt;
Die Beschwerden reichen vom Gefühl des Wundseins über Brennen bis hin zu brennenden oder stechenden Schmerzen am [[Introitus vaginae|Vaginaleingang]] als Reaktion auf Berührung oder Druck am Vaginalvorhof. Die Berührungs- und Druckempfindlichkeit kann so hoch sein, dass es der betroffenen Frau beispielsweise nicht möglich ist, enge [[Jeans]] zu tragen oder [[Fahrrad]] zu fahren.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Paus u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Checkliste Dermatologie: Venerologie, Allergologie, Phlebologie, Andrologie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-152626-7, S. 559 ([https://books.google.de/books?id=rjCCrmCEP9EC&amp;amp;pg=PA559&amp;amp;dq=Vulvodynie&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Vulvodynie&amp;amp;f=false eingeschränkte Buchvorschau bei Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cancer and Sexual Health. New York u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, S. 166&amp;quot;&amp;gt;C. Goldfinger, Caroline F. Pukall: &amp;#039;&amp;#039;Sexual Pain Disorders.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cancer and Sexual Health.&amp;#039;&amp;#039; New York u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beckenboden/325-327&amp;quot;&amp;gt;Beate Carrière (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beckenboden – Physiotherapie und Training.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2012, S. 325–327.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen mit Vestibulitis haben ein an einer Rötung erkennbares [[Erythem]] bei erhöhter oberflächlicher Durchblutung in den hinteren Bereichen der Schleimhaut des [[Scheidenvorhof|Vaginalvorhof]]s (&amp;#039;&amp;#039;Vestibulums&amp;#039;&amp;#039;). Dabei können [[Atrophie|atrophische]] Veränderungen des [[Epithel|Oberflächenepithels]] vorliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;N. Bohm-Starke, M. Hilliges, B. Blomgren, C. Falconer, E. Rylander: &amp;#039;&amp;#039;Increased blood flow and erythema in the posterior vestibular mucose in vulvar vestibulitis (1)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Obstetrics and gynecology&amp;#039;&amp;#039;, Dezember 2001, Band 98, Nr. 6, S. 1067–1074; PMID 11755555, [[doi:10.1016/s0029-7844(01)01578-22]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manche Frauen mit generalisierter Vulvodynie haben auch chronische Missempfindungen und Brennen in der gesamten [[Vulva]], also auch an den [[Kleine Schamlippen|kleinen Labien]], den Innenseiten der [[große Schamlippen|großen Labien]] und am Rand des Vaginaleingangs zum [[Perineum]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beginn der Schmerzhaftigkeit liegt bei manchen Frauen beim ersten Versuch, Intimverkehr zu haben, bei anderen nach einem längeren Zeitraum schmerzlosen Intimverkehrs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cancer and Sexual Health. New York u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, S. 166&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prävalenz ==&lt;br /&gt;
Eine Studie in den [[Vereinigte Staaten|USA]] an fast 5000 Frauen unterschiedlicher [[Ethnie]]n im Alter von 18 bis 64 Jahren ergab eine [[Prävalenz]] von 15,6 Prozent mit chronischen Schmerzen in der Vulva. 12,4 Prozent berichteten von regelmäßig auftretender provozierter Vulvodynie durch Berührungen in der Vulva oder beim Eindringen des [[Penis des Menschen|Penis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cancer and Sexual Health. New York u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, S. 166&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Häufig ist es schwierig, eine Ursache zu finden. Reizzustände der Haut beispielsweise durch [[Seife]]n, ungeeignete Pflegemittel oder Intimpflegemittel kommen als mögliche Ursache in Frage. Die generalisierte Vulvodynie beginnt in der Regel nach einem akuten Ereignis, wobei als Auslöser häufig lokale Behandlungen wie das Eincremen der Vulva oder Laseroperationen genannt werden. Die [[Anamnese]] ergibt häufig, dass die Patientinnen wiederholt gegen [[vaginale Pilzinfektion]]en behandelt wurden, wobei keine Studie belegt, dass die LPV mit einem infektiösen Wirkstoff in Zusammenhang steht. Typischerweise haben die Frauen viele Behandlungen mit [[Antimykotikum|Antimykotika]], [[Antibiotika]], [[Kortikosteroide]]n, [[Steroidhormon]]en, [[Lokalanästhetikum|Lokalanästhetika]] und vielen weiteren Salben und Cremes hinter sich, die die Symptome lindern sollen, von denen manche aber den Zustand zu verschlimmern scheinen. Die chronische aseptische Vestibulitis wird wahrscheinlich durch eine Irritation der Haut verursacht infolge von Geschlechtsverkehr ohne genügend sexuelle Reaktion, d.&amp;amp;nbsp;h. bei unzureichender [[Lubrikation|Gleitfähigkeit]] oder infolge von Druck bei [[Vaginismus|vaginistischer]] Reaktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beckenboden/325-327&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen in der Nahrung ([[Nahrungsmittelunverträglichkeit]]) kann dazu führen, dass einige Minuten bis hin zu einer halben Stunde nach Genuss beispielsweise [[oxalat]]- oder [[Glutamate|glutamathaltiger]] Lebensmittel die [[Mastzelle]]n [[Histamin]]e ausschütten, die Schmerzen verursachen. Eine zweiwöchige Diät mit nur wenigen reizarmen Lebensmitteln kann in solchen Fällen zur Aufklärung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursachenforschung für beide Subtypen führte zu der Schlussfolgerung, dass es wahrscheinlich multiple Entstehungswege und zahlreiche Faktoren für ein Fortbestehen der besonderen Schmerzempfindlichkeit gibt. Es gibt verschiedene Theorien, die jeweils durch Forschungsergebnisse gestützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genetische Faktoren:&lt;br /&gt;
* [[Allel]]e, die mit einer abnormalen Regulierung von Entzündungen in Zusammenhang stehen&lt;br /&gt;
* Allele, die sich auf die Antwort des [[Immunsystem]]s auf [[Mikroorganismen]] auswirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonelle Faktoren:&lt;br /&gt;
* höheres Risiko bei Anwenderinnen [[Antibabypille|oraler Verhütungsmittel]]&lt;br /&gt;
* Verringerung der [[Genexpression]] für die Östrogenrezeptoren&lt;br /&gt;
* orale Kontrazeptiva verändern Hormonaufnahme und Morphologie des Vestibulums&lt;br /&gt;
* höheres Risiko bei Personen mit früher [[Menarche]] und [[Menstruationsbeschwerden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vestibuläre Gewebefaktoren:&lt;br /&gt;
* erhöhte Werte bei [[Entzündungsmediator]]en&lt;br /&gt;
* erhöhte Dichte an [[Nervenfaser]]n&lt;br /&gt;
* erhöhte subepitheliale [[Heparanase]]aktivität&lt;br /&gt;
* mehr [[Schmerzrezeptor]]en&lt;br /&gt;
* erhöhte Durchblutung&lt;br /&gt;
* erhöhte Werte bei schmerzbezogenen Peptiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dysfunktion des Zentralnervensystems:&lt;br /&gt;
* erhöhte Empfindlichkeit gegenüber vestibulären Berührungen&lt;br /&gt;
* erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Berührungen in nicht vestibulären Bereichen&lt;br /&gt;
* allgemein mehr schmerzbedingte Beschwerden&lt;br /&gt;
* erhöhte neurale Reaktion auf Berührungen und Schmerzen&lt;br /&gt;
* Mehr [[graue Substanz]] in schmerzbezogenen Hirnregionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dysfunktion der [[Beckenbodenmuskulatur]]:&lt;br /&gt;
* erhöhter Tonus, Instabilität, geringe Kontraktionskraft und schlechte Erholung nach Kontraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Goldfinger, Caroline F. Pukall: &amp;#039;&amp;#039;Sexual Pain Disorders.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cancer and Sexual Health.&amp;#039;&amp;#039; New York u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, S. 166–167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychische Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Bei eingehender Befragung sagen viele Frauen, dass es zu Beginn der [[Symptom]]e eine Zeit gab, in der sie Intimverkehr hatten, &amp;#039;&amp;#039;ohne&amp;#039;&amp;#039; [[Sexuelle Erregung|sexuell erregt]] zu sein, weil sie das Verlangen danach nicht verspürten, zum Beispiel weil der Partner nicht auf ihre Wünsche einging, sie sich aber nicht sexuell unzulänglich fühlen wollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beckenboden/325-327&amp;quot; /&amp;gt; Vulvodynie gehört bei Frauen vor der [[Menopause]] zu den häufigsten Ursachen für [[Dyspareunie]]. Sie erzeugt bei vielen Betroffenen das Gefühl, keine Kontrolle über den eigenen Körper und ihr Leben zu haben. [[Libido|Sexuelles Verlangen]], [[Lubrikation]] und [[sexuelle Erregung]] werden vermindert. Betroffene Frauen haben weniger Intimverkehr und erleben selten oder nie einen [[Orgasmus]]. Viele reduzieren ihre sexuellen Aktivitäten oder stellen sie ganz ein. Sie leiden infolge der Schmerzen häufig unter [[Hypervigilanz]] und psychischem [[Distress|Stress]]. Daraus folgende Beziehungsschwierigkeiten setzen einen Teufelskreis in Gang. Dysfunktionen der [[Beckenboden]]muskulatur, zu denen auch [[Vaginismus|vaginistische Reaktionen]] zählen, die zunächst aus den Schmerzen resultieren, bewirken eine Zunahme des [[Leidensdruck]]s. Die Wechselwirkungen dieser Faktoren erklären das Fortbestehen der Schmerzen und können zu einer Verschlimmerung ohne äußere Ursachen führen.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Goldfinger, Caroline F. Pukall: &amp;#039;&amp;#039;Sexual Pain Disorders.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cancer and Sexual Health.&amp;#039;&amp;#039; New York u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, S. 167–168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemary Basson: [https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/gyn%C3%A4kologie-und-geburtshilfe/sexualst%C3%B6rungen-der-frau/provozierte-vestibulodynie-vulv%C3%A4re-vestibulitis-pvd &amp;#039;&amp;#039;Provozierte Vestibulodynie (vulväre Vestibulitis; PVD)&amp;#039;&amp;#039;.] &amp;#039;&amp;#039;MSD Manual Ausgabe für medizinische Fachkreise.&amp;#039;&amp;#039; University of British Columbia / Vancouver Hospital, September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diagnostik erfolgt auf dem Weg der [[Ausschlussdiagnose]], dazu gehören Untersuchungen auf mögliche Infekte wie [[vaginale Pilzinfektion]]en, [[bakterielle Vaginose]] und gegebenenfalls auch [[Condylomata acuminata|Feigwarzen]]. Bei unauffälligem Befund kann eine Gewebsprobe unter [[Kolposkop|kolposkopischer]] Sicht entnommen werden, um z.&amp;amp;nbsp;B. eine [[Autoimmunerkrankung]] des Gewebes auszuschließen. In seltenen Fällen kommt z.&amp;amp;nbsp;B. eine [[Neurodermitis]] der Vulva vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand der genauen Beschreibung des Schmerzes (dumpf, stechend, ausstrahlend oder nicht, örtlich genau begrenzt oder wandernd, gleichbleibend, pulsend, tageszeitabhängig, zyklusabhängig oder -unabhängig, (un-/)abhängig von körperlicher Belastung, ohne äußere Anzeichen oder mit Rötung/Schwellung/…, psychisch sofort stark belastend oder ignorierbar) kann unter Umständen eingegrenzt werden, um welche Art von Schmerzursache es sich handeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Behandlung hängt von den Ursachen der Vulvodynie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte ein Pilzinfekt vorliegen, wird dieser entsprechend mit [[Antimykotika]] behandelt, bei immer wiederkehrenden Infekten eventuell auch als Tablettenbehandlung, damit die häufig anzuwendenden Cremes nicht durch ihre Inhaltsstoffe zu einer Verschlechterung der Missempfindung der Haut führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten bakterielle Infekte die Ursache sein, werden diese gezielt nach Ermittlung des Bakteriums und einer Empfindlichkeitsprüfung durch ein Antibiotikum behandelt. Sollte eine Nervenirritation (z.&amp;amp;nbsp;B. am [[Nervus pudendus]]) die Ursache sein, ist diese entsprechend zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muskelverspannungen können durch [[Beckenbodentraining]] gelockert werden, in Einzelfällen durch die zusätzliche Gabe von [[Muskelrelaxans|Muskelrelaxantien]] (die Muskelspannung herabsetzende Medikamente).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird empfohlen, nach Möglichkeit einen multidisziplinären Ansatz zu wählen, bei dem eine Psychologin zur Befragung und Beratung und für die Untersuchung und Behandlung der Beckenbodenmuskeln eine [[Physiotherapie|Physiotherapeutin]] einbezogen werden. Sollte keine spezifische Ursache zu finden sein, kann eine Therapie mit einem [[Trizyklische Antidepressiva|trizyklischen Antidepressivum]] erfolgen. Auch eine Behandlung mit einem [[Antikonvulsivum]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pregabalin]]) ist möglich. Diese Medikamente bewirken eine Herabsetzung der Empfindsamkeit für den Schmerz-/Juckreiz. Die Behandlung braucht Zeit. Vollständige Heilung ist nicht immer zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Goldfinger, Caroline F. Pukall: &amp;#039;&amp;#039;Sexual Pain Disorders.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cancer and Sexual Health.&amp;#039;&amp;#039; New York u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, S. 168–171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dispareunie]]&lt;br /&gt;
* [[Vaginismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beate Carrière: &amp;#039;&amp;#039;Beckenboden – Physiotherapie und Training.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-130002-7 ([https://www.google.de/books/edition/Beckenboden/Zz--vhT1b8UC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Beate+Carri%C3%A8re+Beckenboden&amp;amp;printsec=frontcover eingeschränkte Buchvorschau bei Google Books]).&lt;br /&gt;
* C. Goldfinger, Caroline F. Pukall: &amp;#039;&amp;#039;Sexual Pain Disorders.&amp;#039;&amp;#039; In: John P. Mulhall (Hrsg.), Luca Incrocci, Irwin Goldstein, Raymond C. Rosen: &amp;#039;&amp;#039;Cancer and Sexual Health&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Current Clinical Urology.&amp;#039;&amp;#039;). Humana Press / Springer, New York / Dordrecht / Heidelberg / London 2011, ISBN 978-1-60761-915-4, S. 163–182 ([https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=GpIadil3YsQC&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PR3&amp;amp;dq=DOI+10.1007/978-1-60761-916-1&amp;amp;ots=TKeLtB8wYb&amp;amp;sig=Qwh4R0kt8PFlkPxzmcITXgcvT3Y#v=onepage&amp;amp;q=DOI%2010.1007%2F978-1-60761-916-1&amp;amp;f=false eingeschränkte Buchvorschau bei Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkrankung der Vulva]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Florian Blaschke</name></author>
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