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	<title>Vulkankrater - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:53:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vulkankrater&amp;diff=308509&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ruebezahll am 29. Dezember 2025 um 12:53 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-29T12:53:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Volcano.jpeg|mini|400px|[[Mount St. Helens]] nach der [[Vulkanausbruch|Eruption]] im Jahr 1980]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vulkankrater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die schüsselförmige, oft schachtartige Vertiefung, aus der bei einem [[Vulkan]] das Magma austritt oder ausgetreten ist. Bei einem [[Schichtvulkan]] oder einem [[Zentralvulkan]] liegt der Krater oft am Gipfel des Vulkans. Gibt es mehrere Krater, so wird der größte und gipfelnächste als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptkrater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die anderen Krater als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nebenkrater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Vulkanausbruch werden nicht nur glutflüssige, sondern auch feste oder gasförmige Stoffe über den Vulkankrater freigesetzt ([[Vulkanismus]]), wenn der Druck durch die [[Gas]]e infolge der hohen [[Temperatur]] des zähflüssigen [[Magma]]s ansteigt, weil im Vulkankrater selbst sich die [[Lava]] abkühlt und allmählich zu einem Verschließen der [[Vulkan]]schlote führt. Die Gase können nicht anders als durch eine [[Vulkanausbruch|Eruption]] entweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Typischerweise ist ein Vulkankrater eine trichter- bis schüsselförmige Vertiefung an der Spitze eines kegelförmigen Vulkangebäudes, meist über dem zentralen [[Schlot (Geologie)|Vulkanschlot]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter W. Lipman: Calderas. In Haraldur Sigurðsson (editor): Encyclopedia of Volcanoes. Academic Press, San Diego etc. 2007, ISBN 978-0-12-643140-7. S. 643.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff ist aber nicht eindeutig definiert, insbesondere zum [[Maar]] und zur [[Caldera (Krater)|Caldera]] sind die Abgrenzungen fließend. Umgangssprachlich wird der Begriff Krater verwendet, um eine Vertiefung in einem Vulkan zu benennen, unabhängig von der Entstehung oder der Lage oberhalb oder unterhalb der Erdoberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmincke&amp;quot;&amp;gt;[[Hans-Ulrich Schmincke]]: Vulkane der Eifel. Aufbau, Entstehung und heutige Bedeutung. Springer Spektrum, Berlin und Heidelberg, 2. Auflage 2014. ISBN 978-3-8274-2984-1. Abschnitt Maar oder Krater oder Caldera?, S. 78 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Kratertypen ==&lt;br /&gt;
Ein Krater ist immer eine Einsenkung, eine Hohlform in der Erdoberfläche oder in einem Berg. Diese entstehen auf verschiedene Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Krater können einfach durch den Auswurf eruptiven Magmas, das aufgrund des Druckabfalls beim Aufstieg zur Erdoberfläche entgast, entstehen. Die sich bildenden Gasblasen zerreißen (fragmentieren) das Magma, das aufgrund des Gasdrucks (durch Volumenzunahme beim Ausgasen) explosiv mehr oder weniger hochgeschleudert wird und rings um den Schlot herabfällt.&amp;lt;!-- und so einen Wall aufbaut.--&amp;gt; Das zerrissene („pyroklastische“) und dann abgekühlte Material ([[Tephra]]) baut so einen Tuffwall (manchmal Umwallungskrater genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Hohl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsgeschichte der Erde. Mit einem ABC der Geologie&amp;#039;&amp;#039;, Hanau 1999, ISBN 3-7684-6526-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;) auf und bildet einen [[Schlacken- und Aschenkegel|&amp;#039;&amp;#039;Schlackenkegel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aschenkegel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tuffkegel&amp;#039;&amp;#039;]] genannten Vulkanbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmincke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lockwood&amp;quot;&amp;gt;John P. Lockwood and Richard W. Hazlett: Volcanoes: Global Perspectives. Wiley-Blackwell, Oxford/Hoboken 2010. ISBN 978-1-4051-6249-4. Chapter 10: “Negative” Volcanic Landforms – Craters and Calderas.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am konkreten Aufbau des Kraters sind allerdings Erosionsvorgänge bereits in einer früheren Phase der Eruption abgelagerter Tephraablagerungen (die durch die Eruptionssäule weggeblasen werden) und Abrutschungen der zunächst zu steilen, instabilen Innenwände beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmicke2&amp;quot;&amp;gt;Hans-Ulrich Schmincke: Vulkanismus. WBG Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 4. Auflage 2013. ISBN 978-3-86312-367-3. Kap.9 Vulkanbauten und Vulkanbausteine.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen „positiven“ Kratern, die sich durch hinzukommendes Material über der Oberfläche aufbauen, sind viele, darunter fast alle größeren, „negative“ Krater, die durch Einsturz oder Explosion, also die Entfernung zuvor vorhandenen oder abgelagerten Materials entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsturzkrater entstehen, wenn die Oberfläche über einem in der Tiefe entstehenden Hohlraum nachgibt und einstürzt. Der Unterschied zwischen einem „Krater“ und einer „Caldera“ ist unscharf definiert und fließend. Die größten Einsturzkrater werden [[Caldera (Krater)|Caldera]] genannt, sie haben Durchmesser im Kilometerbereich, minimal etwa ein bis zwei Kilometer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lockwood&amp;quot; /&amp;gt;, meist mehrere Kilometer. Sie entstehen typischerweise, wenn das Dach einer durch vorangehende Eruptionen entleerten, mehr oder weniger oberflächennahen [[Magmakammer]] einstürzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmicke2&amp;quot; /&amp;gt; Das fehlende Material kann durch den seitlichen Ausfluss flüssiger, basaltischer Lava oder durch den explosiven Auswurf von Tephra nach oben entleert worden sein. An der Gestalt einer Caldera sind immer auch nachfolgende Erosionsprozesse beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lockwood&amp;quot; /&amp;gt; Die Decke kann dabei mehr oder weniger zusammenhängend großflächig absacken, so dass am Grund der Caldera die alte Bodenoberfläche erhalten bleibt, nur tiefer liegend als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Einsturzkrater werden [[Pitkrater]] genannt. Diese kreisförmigen, extrem steilwandigen Kessel von bis zu etwa einem Kilometer Durchmesser und bis 300 Meter Tiefe entstehen meist, wenn flüssiges Magma an Flanken eines großen komplexen Vulkangebäudes austritt und dadurch unter dem Berg ein Hohlraum entsteht, der einstürzt. Pitkrater sind etwa typisch für den Vulkanismus [[Hawaii]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lockwood&amp;quot; /&amp;gt; Der Grund eines Pitkraters in einem aktiven Vulkan kann durch einen [[Lavasee]] ausgefüllt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Explosionskrater entstehen, wenn die Hohlform des Kraters durch Explosionsvorgänge ausgeräumt wurde. Neben explosiven vulkanischen Vorgängen sind an ihrer Entstehung oft Wasserdampfexplosionen beteiligt, wenn glutflüssiges Magma in Nähe der Erdoberfläche auf Grundwasserstockwerke trifft oder wenn das aufsteigende Magma von Inselvulkanen mit Meerwasser in Kontakt tritt. Ein durch eine solche Wasserdampfexplosion ausgeräumter Krater wird &amp;#039;&amp;#039;[[Maar]]&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Ulrich Schmincke: Vulkanismus. WBG Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 4. Auflage 2013. ISBN 978-3-86312-367-3. Kap.12 Feuer und Wasser.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Auswurf eines Maarvulkans besteht also neben Tephra (meist als Tuff), der oft einen Tuffring um das Maar herum aufbaut, aus großen Mengen explosiv zerrissenen Nebengesteins. Beim historischen Vulkanismus in Mitteleuropa begannen Vulkanausbrüche in den meisten Fällen mit der Bildung eines Maars. Wenn die Aktivität anhielt, konnte sich in dessen Innerem später ein Schlackenkegel (gelegentlich auch ein Lavasee) ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kraterreihe ==&lt;br /&gt;
Wenn es sich um einen Spaltenausbruch handelt, können sich über einer sich öffnenden [[Vulkanspalte]] regelrechte Reihen von Kratern aufbauen. Beispiele sind die [[Laki-Krater]] oder die [[Vatnaöldur]]-Krater in Island oder auch die Kraterreihe [[Chaîne des Puys|La Chaîne des Puys]] in der [[Auvergne]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hverfjall (2).jpg|Hverfjall&lt;br /&gt;
Datei:Laki Iceland East.JPG|Lakikraterreihe&lt;br /&gt;
Datei:Chainedespuys.png|Kraterreihe La Chaîne des Puys&lt;br /&gt;
Datei:Vulkankegel auf Lanzarote 7284.jpg|Vulkankegel Montaña de las Lapas auf [[Lanzarote]], umflossen von erstarrter, aschebedeckter Lava&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pseudokrater]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felix Frank: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der 1350 aktiven Vulkane der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ott Verlag, Thun 2003, ISBN 3-7225-6792-0.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Rittmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vulkane und ihre Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87793-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Volcanic craters|Vulkankrater}}&lt;br /&gt;
* [http://volcano.si.edu/galleries.cfm?p=4 Krater beim Global Volcanism Program] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.fotosearch.de/bilder-fotos/vulkan-krater.html Fotosammlung von Vulkankratern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endogene Morphodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkankrater| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ruebezahll</name></author>
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