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	<title>Vulkanische Bombe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:24:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vulkanische_Bombe&amp;diff=53092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RonMeier: Formatierung</title>
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		<updated>2026-03-28T12:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Crmo volcanic bomb 20070516123632.jpg|mini|Vulkanische Bombe vom &amp;#039;&amp;#039;Brotkrusten&amp;#039;&amp;#039;-Typ im [[Craters of the Moon National Monument]], Idaho, USA]]{{Vulkanische Ablagerungen}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vulkanische Bombe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher: Auswürfling) ist ein bei einem [[Vulkanausbruch]] [[Wurfparabel|ballistisch]] [[Ejektion|herausgeschleuderter]] [[Pyroklast]] mit einem Durchmesser von [[Korngröße|mehr als 64&amp;amp;nbsp;mm]]. Er besitzt gerundete Formen; die äußere Form und die Oberfläche weisen Anzeichen dafür auf, dass er während der Entstehung und des Transports geschmolzen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der älteren Literatur gilt jeder auf einer ballistischen Bahn herausgeschleuderte Pyroklast als &amp;#039;&amp;#039;Bombe&amp;#039;&amp;#039;; dagegen werden in der neueren Literatur eckige Pyroklasten dieser Größenklasse als [[Vulkanischer Block|vulkanische Blöcke]] bezeichnet. Pyroklastische Gesteine, die zu mehr als 75 % aus vulkanischen Bomben bestehen, werden [[Vulkanisches Agglomerat|vulkanische Agglomerate]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristika ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vulkanbomben.jpg|mini|Unterschiedliche Formen vulkanischer Bomben ausgestellt in [[Strohn]] (Vulkaneifel). Rechts oben: Eckig-gerundete [[Wurfschlacke]]n, d.&amp;amp;nbsp;h. [[pyroklastische Brekzie]]n.]]&lt;br /&gt;
Vulkanische Bomben haben per Definition mehr als 64&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser, können jedoch auch mehrere Meter erreichen. Ihre Form ist meist ei- oder spindelförmig, da sie sich während des Fluges und der Erkaltung in der Luft um ihre eigene Achse drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei besonders gasreicher und zähflüssiger ([[kieselsäure]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;reicher, „[[Saures Gestein|saurer]]“) [[Lava]] entstehen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brotkrustenbomben.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die durch die hohe Fördergeschwindigkeit abrupt in die Druck- und Temperaturverhältnisse der Erdoberfläche transportierte glutflüssige Lava [[Ausgasen|gast]] während des ballistischen Fluges heftig aus. Dadurch vergrößern sich zum einen bereits im Material vorhandene Blasen, zum anderen entstehen weitere neue. Die durch das Aufblähen verursachten [[Mechanische Spannung|Spannungen]] lassen an der Oberfläche, die durch die rasche Abkühlung bereits im Flug erstarrt, Risse entstehen, die den Lavabrocken das Erscheinungsbild eines [[Brotlaib]]es geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ihres verhältnismäßig hohen Gewichts fallen die Bomben in der näheren Umgebung des [[Vulkan]]s zu Boden und richten daher im Vergleich zu anderen vulkanischen Begleiterscheinungen verhältnismäßig wenig Schaden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftreten ==&lt;br /&gt;
Vulkanische Bomben treten bei nahezu allen Vulkanausbrüchen auf. Beispiel sind etwa die Vulkangebiete [[Island]]s oder [[Italien]]s. Zum Beispiel können Exemplare vulkanischer Bomben auf der italienischen Vulkaninsel [[Vulcano]] am Gipfel der &amp;#039;&amp;#039;Fossa&amp;#039;&amp;#039; gefunden werden. Es handelt sich dabei um Auswürflinge der Eruptionsphase von&amp;amp;nbsp;1888 bis&amp;amp;nbsp;1890. Sie entstanden allerdings durch die Aufheizung [[viskos]] gewordener Bruchstücke älterer [[Vulkanite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind vulkanische Bomben zum Beispiel häufig in der Umgebung des [[Laacher See]]s sowie anderer Ausbruchszentren der [[Vulkaneifel]] anzutreffen. Ein besonders großes Exemplar ist in [[Strohn]] ausgestellt&amp;lt;ref&amp;gt;H. Wolfgang Wagner, Friederike Kremb-Wagner, Martin Koziol, Jörg F. W. Negendank: &amp;#039;&amp;#039;Trier und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung geologischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; Band 60). 3. Auflage, Gebr. Bornträger Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-443-15094-5, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt; (s.&amp;amp;nbsp;Foto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Vulkanische Bomben sind wahrscheinlich die Grundlage der vor etwa 2500 bis 3000&amp;amp;nbsp;Jahren nahe den [[Mexiko|mexikanischen]] Vulkanbergen der [[Sierra de los Tuxtlas]] entstandenen [[San Lorenzo Tenochtitlan #Kolossalköpfe|Olmekenköpfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Puu Oo - boulder Royal Gardens 1983.jpg|Frische Lavabombe am [[Kīlauea]]-Vulkan auf der [[Hawaii (Insel)|Insel Hawaii]], [[Hawaii]], 1983&lt;br /&gt;
Bomba Gigantesca - Lanzarote.jpg|Lavabombe in der Caldera Colorada, [[Lanzarote]], Kanarische Inseln, [[Spanien]]&lt;br /&gt;
Vulkanbombe strohn 20080722.jpg|Vulkanische Bombe in [[Strohn]] mit einem Durchmesser von etwa 5&amp;amp;nbsp;Metern und einem Gewicht von über 120&amp;amp;nbsp;Tonnen&lt;br /&gt;
2011-07-09 gasometer 02.JPG|Vulkanische Bombe, 350.000&amp;amp;nbsp;Jahre alt, Vulkaneifel&lt;br /&gt;
Vulkanbombeneinschlag.png|Einschläge vulkanischer Bomben mit gut sichtbarer Verformung der Erdschichten nahe [[Boos (Eifel)|Boos]]/Vulkaneifel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Volcanic bombs|Vulkanische Bombe|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roger Walter Le Maitre (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Igneous rocks. IUGS classification and glossary; recommendations of the International Union of Geological Sciences, Subcommission on the Systematics of Igneous Rocks.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Cambridge University Press, New York 2002, ISBN 0-521-66215-X.&lt;br /&gt;
* [[Hans Pichler (Mineraloge)|Hans Pichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Italienische Vulkangebiete.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lipari, Vulcano, Stromboli, Tyrrhenisches Meer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung geologischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 69). Gebr. Bornträger, Stuttgart 1981, ISBN 3-443-15028-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyroklastisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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