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	<title>Vorromanik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vorromanik&amp;diff=289497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-24T21:27:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorromanik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Präromanik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Protoromanik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst in der [[Kunstgeschichte]] die [[Zeitalter|Epochen]] des [[Frühmittelalter]]s im [[Europa|europäischen Raum]], etwa vom 5. bis ins 11. Jahrhundert. Er kennzeichnet die Zeit bzw. den Übergang von der [[Spätantike]] zur [[Romanik]]. Die Bezeichnung wird hauptsächlich für die Baukunst verwendet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Musée archéologique Église de Saint-Pierre.jpg|mini|hochkant=1.7|[[St-Pierre (Vienne)|Kirche Saint-Pierre]] in [[Vienne]], Ende des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als bischöfliche Grabkirche in der Form einer antiken Basilika erbaut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Traditionell wurden in der [[Kunstgeschichte]] Zeiträume als [[Stilepoche]]n betrachtet. Das Kunstschaffen des Altertums im griechischen Raum ([[Griechische Architektur]]) sowie im römischen Reich ([[Römische Architektur]]) wurde dabei schon früh (etwa seit der [[Renaissance]]) unter dem Begriff [[Antike]] subsumiert. Die Kunst des Hohen und Späten Mittelalters wurde im Lauf der letzten drei Jahrhunderte unter [[Romanik]] (ab etwa 950) und [[Gotik]] (in Frankreich ab 1150, in Deutschland meist erst nach 1220) eingeordnet. Die römische Antike lässt sich räumlich und zeitlich mit dem [[Römisches Reich|Römischen Reich]] in Einklang bringen, die Romanik mit den mittelalterlichen Reichen Europas. Waren die Kunst der Antike und der Romanik aufgrund einer ausreichenden Zahl an Objekten noch relativ gut anhand gemeinsamer Stilmerkmale und zeitlicher und regionaler Zusammenhänge zu fassen, blieb der Zeitraum dazwischen doch relativ schlecht dokumentiert. In ihn fallen die Leistungen christlicher Nachfolgereiche, insbesondere des stabilen [[Byzantinisches Reich|byzantinischen Reichs]], aber auch die der [[Langobarden]] ([[lombardischer Stil]]), [[Goten]] und [[Vandalen]]. In deren Anschluss bildet sich in Westeuropa das [[Frankenreich|Fränkische Reich]] heraus. Für dessen kulturelle Leistungen werden häufig analog zu den Herrschaftsdynastien die Stilbezeichnungen [[Merowinger|merowingisch]] und [[Karolinger|karolingisch]] und im Anschluss daran im deutschsprachigen Raum [[Liudolfinger|ottonisch]] verwendet. All diese Zeitabschnitte fasst man aufgrund der geringen Zahl der erhaltenen Bauten unter dem Überbegriff der „Vorromanik“ zusammen, auch wenn die einzelnen Baustile sich voneinander stark unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Poitiers-Baptistère Saint-Jean(côté sud).jpg|mini|[[Baptisterium Saint-Jean]] in Poitiers (im 5./6. Jahrhundert umgebautes römisches Zivilgebäude aus der Mitte des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts)]]&lt;br /&gt;
Man muss sich bewusst machen, dass in den Jahrzehnten und wenigen Jahrhunderten unmittelbar nach dem [[Untergang des Römischen Reiches]] die Anzahl der auf seinem Gebiet noch erhaltenen, intakten oder nur halb verfallenen [[Römische Architektur|römisch-antiken Bauwerke]] weitaus höher war als die Zahl der in dieser Epoche neu errichteten und architektonisch herausragenden Neubauten. Die [[frühmittelalter]]lichen Neuschöpfungen von Kirchen oder Profanbauten verschwanden gewissermaßen in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends noch in der Menge alter Tempel, Thermen, Arenen, Basiliken, Administrativbauten, Hafenanlagen, Lagerhäuser, Wehrbauten, Straßennetze, antiker Originale also. Neubauten in großem Stil entstanden in [[Ravenna]], einem zuvor unbedeutenden Provinzort, an den Kaiser [[Flavius Honorius|Honorius]] 402 seinen Hof verlegt hatte. [[Galla Placidia]] und später der Ostgotenkönig und neue Herrscher Italiens, [[Theoderich der Große]], ließen die Stadt prächtig ausbauen. Dortige Bauten wie [[San Vitale]] oder [[Sant’Apollinare in Classe]] beweisen, dass die handwerklichen Kenntnisse der [[Römische Bautechnik|römischen Bautechnik]] auch nach dem Untergang des Römischen Reiches noch vorhanden waren und selbst komplizierte Bauentwürfe nach jahrhundertealter Tradition [[Römische Architektur|römischer Architektur]] souverän ausgeführt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch die Profanarchitektur gewöhnlicher Wohnhäuser, die heute nur selten noch als Grundmauern erhalten sind, konnte sich an einer Vielzahl noch bewohnbarer römischer &amp;#039;&amp;#039;[[Villa rustica|villae rusticae]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[villa urbana|villae urbanae]]&amp;#039;&amp;#039; oder städtischer &amp;#039;&amp;#039;aedes&amp;#039;&amp;#039;, etwa der &amp;#039;&amp;#039;[[insula]]e&amp;#039;&amp;#039; orientieren. Je weiter man von den alten [[Limes (Grenzwall)|germanischen Grenzen]] in den Kern des vormaligen Römischen Reiches vordringt, desto besser erhalten waren auch die Fähigkeiten einheimischer Handwerker, die noch in den alten Bautechniken geschult waren&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1967, ISBN 3-421-02648-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie man in Ravenna sieht. In der [[Byzantinische Architektur|byzantinischen Architektur]] des [[Oströmisches Reich|Oströmischen Reiches]] wirkten bautechnische und stilistische Kenntnisse ohnehin kontinuierlich fort; im 7. Jahrhundert wurden sie von der neu entstehenden [[Islamische Architektur|Islamischen Architektur]] aufgegriffen. Im früheren [[Weströmisches Reich|Weströmischen Reich]] außerhalb Italiens hingegen gingen viele Kenntnisse und Fertigkeiten in den Wirren der [[Völkerwanderung]] rasch verloren. Technische Fertigkeiten wie &amp;#039;&amp;#039;[[opus caementicium]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Tegula und Imbrex]]&amp;#039;&amp;#039; wurden ausgelöscht, sobald die Kenntnisweitergabe vom Handwerker an den Lehrling auch nur für eine Generation unterbrochen wurde, weil etwa der Meister erschlagen oder vertrieben war oder einfach auftragslos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch wandernde Völkergruppen drang von der nordöstlichen Peripherie her der ganz anders geartete Baustil der germanischen [[Pfostenhaus|Pfostenhäuser]], der hölzernen [[Langhaus (Wohngebäude)#Bronzezeitliches Wohnstallhaus|Lang- und Wohnstallhäuser]] mit ihren [[Strohdach|Strohdächern]] vor, die oft auf, in oder zwischen den Überresten der antiken Bauten platziert wurden. Die Germanen wussten wohl, wie man Holzbauten mit offenen Feuerstellen beheizt, doch Steinbauten und [[Mosaik#Römisches Reich|Mosaikböden]] mit [[Hypokaustum|Hypokausten]] aufzuwärmen, die übrigens [[Sklaverei im Römischen Reich|Sklavenarbeit]] voraussetzten, war ihnen unbekannt. Römische Großbauten wurden umgebaut oder umgenutzt, als Burgen, Kirchen oder für andere Zwecke, sofern sie nicht als Steinbrüche dienten. Einzelne Techniken (wie &amp;#039;&amp;#039;[[opus spicatum]]&amp;#039;&amp;#039;) wurden dilettantisch nachgeahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;So etwa beim Bau der Pfalz in [[Doué-la-Fontaine]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verfall der Zentralmacht führte allerdings meist auch zum Verfall der Infrastruktur, etwa der [[Aquädukt]]e, [[Römerstraße]]n oder [[Römerbrücke]]n. Die [[Merowinger]] residierten in [[Königspfalz]]en, die vergrößerten [[Fränkisches Haus|Fränkischen Bauernhäusern]] glichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt brachte – umgekehrt – die [[Karolingische Renaissance]] antike, allerdings modifizierte Architektursprache in den davon bisher unberührten Raum der alten [[Germania magna]]. Zur selben Zeit drang die [[islamische Architektur]] auf die [[Iberische Halbinsel]] vor, nach [[Al-Andalus]] (etwa im [[Emirat von Córdoba]]), nachdem [[Muslim]]e in den Jahren 711–714 das [[Westgoten]]reich erobert hatten. Da auch Nordafrika lange Zeit römische Provinz gewesen war ([[Mauretanien (Antike)|Mauretania]], [[Provinz Africa]]), waren dort – auch unter dem fortwirkenden Einfluss von [[Byzantinisches Reich|Byzanz]] – viele antike Baukenntnisse erhalten geblieben und führten nun zum Entstehen anspruchsvoller Bauwerke (wie der [[Mezquita-Catedral de Córdoba|Moschee/Kathedrale von Córdoba]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ravenna BW 3.JPG|mini|[[Sant’Apollinare in Classe]] bei Ravenna (erbaut um 530–549)]]&lt;br /&gt;
Vorromanische Bauten greifen antike Vorbilder auf, transformieren sie und bereiten die Formen der Romanik vor. [[Kirche (Bauwerk)|Kirchenbauten]] folgten beispielsweise öfter dem römischen Bautyp der dreischiffigen [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] (deutsch ‚Königshalle‘), der in der Antike aber nicht nur für manche [[Aula regia]] (Audienzhalle eines Herrschers) im engeren Sinn, sondern oft auch für Gerichts- oder Markthallen Verwendung fand. Der Grund, warum keine [[Römischer Tempel|Tempel]] zum Vorbild genommen wurden, sondern Versammlungshäuser, ist in der christlichen [[Liturgie]] zu suchen, denn die Gottesdienste fanden unter Einbezug der Gemeinde statt, während in der antiken [[Römische Religion|römischen Religion]] die [[Opfer (Religion)#Opfer und -kultus im antiken Griechenland, Rom und mediterranen Raum|Opferzeremonie]] &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; dem Tempel stattfand, während nur die Priester die kleine [[Cella]] des Tempels betreten durften. Daher konnte man nur kleinere Tempel als Kapellen gebrauchen (wie die [[Maison Carrée]] oder [[Tempel des Antoninus Pius und der Faustina|San Lorenzo in Miranda]]), große baute man nur gelegentlich zu Kirchen um, indem man die Cella herausriss und die Säulenreihen zumauerte (wie bei der [[Kathedrale von Syrakus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten vorromanischen Kirchen, insbesondere die kleineren, waren aber keine Basiliken, sondern bautechnisch weniger aufwändige [[Saalkirche]]n, die in der Regel über [[Apsis|Altarapsiden]] verfügten, welche ihr Vorbild wiederum in den Thronapsiden der römischen Kaisersäle hatten, wie etwa der [[Konstantinbasilika]] in Trier, einem in Teilen erhaltenen antiken Apsidensaal (der entgegen seinem Namen aber keine Basilika ist). Die [[Liste spätantiker Taufpiscinen|spätantiken Taufpiscinen]] (stets neben den Kirchen erbaut und als [[Baptisterium]] bezeichnet) griffen aber auch Modelle römischer Zentralräume auf, so etwa [[Kuppel]]bauten, [[Konche (Architektur)|Konchenbauten]] oder [[Achteck|Octogone]], wie sie aus der römischen [[Thermen]]architektur bekannt waren, und vermittelten diese der nachantiken Architektur, besonders den Kirchen der [[Byzantinische Architektur|Byzantinischen Architektur]] (wie der [[Kleine Hagia Sophia|Kirche der Heiligen Sergios und Bakchos]] in [[Konstantinopel]]), welche wiederum nach Italien ([[San Vitale]] in Ravenna) ausstrahlte und von dort unter [[Karl der Große|Karl dem Großen]] ins Fränkische Reich ([[Aachener Dom#Zentralbau (Oktogon und Sechzehneck)|Aachener Pfalzkapelle]]). Im Kirchenbau wurden jedoch auch neue Formen entwickelt, die dann in der Romanik und Gotik zum Standard-Repertoire gehörten, darunter z. B. [[Kreuzgang]], ‚echte‘ und ‚ausgeschiedene‘ [[Vierung]], [[Westwerk]] und [[Kirchturm|Kirchtürme]]. Die Saalkirchen mit ihren Apsiden wurden in der Karolingerzeit zu [[Dreiapsidenkirche]]n weiterentwickelt. Mit der [[Ottonische Renaissance|Ottonischen Renaissance]] des 10. Jahrhunderts entwickelte sich der Kunststil der [[Romanik#Frühromanik|Frühromanik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende vorromanische Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byzantinische Architektur ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Byzantinische Architektur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westgotische Architektur ===&lt;br /&gt;
* Bauten der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Westgoten]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Spanien&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Westgotische Architektur}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste westgotischer Architekturdenkmäler in Spanien}}&lt;br /&gt;
* Bauten der Westgoten in Portugal&lt;br /&gt;
** [[São Frutuoso de Montélios]] bei [[Braga]]&lt;br /&gt;
** [[São Pedro (Balsemão)|São Pedro de Balsemão]] bei [[Lamego]]&lt;br /&gt;
* Westgotisch beeinflusste [[Baptisterium|Baptisterien]] in der französischen Provence:&lt;br /&gt;
** Baptisterium der [[Kathedrale von Fréjus]] (5. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** [[Baptisterium (Riez)]] (5./6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Baptisterium der [[Kathedrale von Aix-en-Provence]] (5./6. Jahrhundert, oktogonaler Raum mit römischen Spoliensäulen)&lt;br /&gt;
** Baptisterium der Kirche in [[Venasque]] (Datierung umstritten)&lt;br /&gt;
* Kleinkirchen in [[Septimanien]] und im [[Roussillon]] (z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Chapelle St-Michel (Sournia)|Kapelle St-Michel]] in [[Sournia]])&lt;br /&gt;
* Baptisterium in [[Djémila]], Algerien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ostgotische und langobardische Architektur ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ostgotische Architektur}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Langobardische Architektur}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mausoleum of Theoderic.JPG|mini|[[Grabmal des Theoderich]] in Ravenna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Italien entwickelte die [[Lombardei]] (nach den [[Langobarden]] benannt, die dort 568 gegen Ende der [[Völkerwanderung]] den [[Ostgoten]] folgten) eine Strahlkraft, die auch nach Nord[[spanien]] und punktuell über die Alpen nach Norden wirkte. Anfangs unter dem Ostgotenkönig [[Theoderich der Große|Theoderich]] noch byzantinisch geprägt (Ravenna), bildeten sich später eigene langobardische Weiterentwicklungen heraus. Eine der Leistungen der [[Lombardische Präromanik|lombardischen Präromanik]] war die Wiederbelebung des [[Backstein]]baus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bauten der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ostgoten]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Ravenna]] (5./6. Jahrhundert):&lt;br /&gt;
** [[Baptisterium der Kathedrale (Ravenna)|Baptisterium der Orthodoxen]] (5. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** [[Baptisterium der Arianer]] (Ende 5. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** [[Mausoleum des Theoderich|Grabmal des Theoderich]] (um 520)&lt;br /&gt;
** [[Sant’Apollinare Nuovo]], arianische Hofkirche Theoderichs (um 500)&lt;br /&gt;
** [[Erzbischöfliche Kapelle (Ravenna)|Erzbischöfliche Kapelle]] (um 500)&lt;br /&gt;
** [[Sant’Apollinare in Classe]] (533–536 begonnen, 549 geweiht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie:&lt;br /&gt;
* Santa Maria in Valle/[[Cividale del Friuli]] (auch Tempietto Longobardo genannt)&lt;br /&gt;
* Baptisterium in [[Albenga]], Ligurien (Ende 5./Anfang 6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Kapitelle und Fragmente in Sant’Eusebio und Santa Maria delle Cacce in [[Pavia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merowingische Architektur ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Merowingische Architektur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baptisterium-Riez.jpg|mini|hochkant|[[Baptisterium (Riez)]], Südfrankreich (5. oder 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baptistère de Riez Bögen.jpg|mini|hochkant|Bögen im Innenraum des Baptisteriums von Riez]]&lt;br /&gt;
Es haben sich nur relativ wenige Bauwerke aus dem [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]] der [[Merowinger]] erhalten, darunter:&lt;br /&gt;
* [[Baptisterium Saint-Jean]] in [[Poitiers]] (im 5./6. Jahrhundert Umbau eines römischen Zivilgebäudes aus der Mitte des 4. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
* [[St-Pierre (Vienne)|Kirche Saint-Pierre]] in [[Vienne]] (Ende 5. Jahrhundert als bischöfliche Grabkirche)&lt;br /&gt;
* Krypta der [[Basilika Saint-Seurin]] in [[Bordeaux]] (5. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Chor und Apsis der Kathedrale &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame-de-Nazareth de Vaison&amp;#039;&amp;#039; (diese selbst 13. Jahrhundert) in [[Vaison-la-Romaine]]&lt;br /&gt;
* Zwei Krypten (St. Paul und St. Ébrégisile, um 680) unter der [[Abtei Notre-Dame de Jouarre]] in [[Jouarre]]&lt;br /&gt;
* Krypta Saint-Oyand der Kirche Saint-Laurent in [[Grenoble]]&lt;br /&gt;
* [[St-Pierre (Saint-Pierre-les-Églises)]] in [[Chauvigny]] (karolingische Kirche auf merowingischer Substruktur, wohl unter Verwendung eines antiken Tempels)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Bistümer samt ihren [[Kathedrale]]n haben jedoch ihren Ursprung in der Merowingerzeit. Auch sind die bedeutenden frühesten [[Kloster]]gründungen dieser Epoche zwar als Bauten nicht mehr erhalten, sie spielen aber kulturgeschichtlich eine herausragende Rolle, beginnend mit der noch in spätrömischer Zeit im Jahr 361 von [[Martin von Tours]] gegründeten [[Abtei Saint-Martin de Ligugé]] und dem [[Kloster Marmoutier (Tours)]]. Dem folgten um 400/410 die [[Abtei Lérins]] des [[Honoratus von Arles]], 416 die Abtei [[St-Victor (Marseille)]] des [[Johannes Cassianus]] und um 420 die [[Abtei von Saint-Claude]] des [[Romanus von Condat]]. [[Benedikt von Nursia]] gründete im Jahr 529 die [[Abtei Montecassino]], welcher zahlreiche Klöster der [[Benediktiner]] in Italien folgten. Um das Jahr 600 gründete der Ire [[Columban von Luxeuil]] das Kloster [[Annegray]] und dessen Töchterklöster [[Kloster Luxeuil|Luxeuil]] und [[Fontaine-lès-Luxeuil]] und sein Gefährte [[Gallus (Heiliger)|Gallus]] im Jahr 612 das [[Kloster Sankt Gallen]]. Am Übergang zur Karolingerzeit erfolgten die deutschen Klostergründungen des [[Bonifatius]], darunter 744 [[Kloster Fulda|Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karolingische Architektur ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Karolingische Renaissance}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Torhalle Kloster Lorsch.jpg|mini|Karolingische Torhalle und Basilika [[Kloster Lorsch]] (um 900)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kloster Reichenau]]&lt;br /&gt;
* [[Torhalle Lorsch]]&lt;br /&gt;
* [[Aachener Dom|Pfalzkapelle Aachen]]&lt;br /&gt;
* [[Westwerk]] der Abteikirche von [[Corvey]]&lt;br /&gt;
* [[Michaelskirche (Fulda)]]&lt;br /&gt;
* Die [[Kirche von Germigny-des-Prés]]&lt;br /&gt;
* [[St. Johannis (Mainz)]]&lt;br /&gt;
* [[Justinuskirche (Höchst)|Justinuskirche]] in [[Frankfurt-Höchst]]&lt;br /&gt;
* [[Magnuskirche (Worms)]]&lt;br /&gt;
* [[Einhardsbasilika (Steinbach)]] im Odenwald&lt;br /&gt;
* [[St. Marcellinus und Petrus (Seligenstadt)|Einhardsbasilika (Seligenstadt)]]&lt;br /&gt;
* [[Benediktinerinnenkloster St. Johann]], [[Müstair]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ottonische Architektur ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ottonische Architektur}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St Michaels Church Hildesheim.jpg|mini|Ottonische [[St. Michael (Hildesheim)|Michaeliskirche in Hildesheim]] (ab 1010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beginn der [[Ottonische Renaissance|Ottonischen Renaissance]] läutet im [[Ostfrankenreich]] bereits den Übergang zur [[Romanik]] ein. Wichtigste Bauwerke sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St. Michael (Hildesheim)|Michaeliskirche]] in Hildesheim&lt;br /&gt;
* [[Stiftskirche St. Cyriakus (Gernrode)]]&lt;br /&gt;
* [[St. Pantaleon (Köln)]]&lt;br /&gt;
* [[Krypta]] der [[St. Wiperti (Quedlinburg)|St. Wipertikirche]] in [[Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
* Ostbau des [[Mainzer Dom]]&lt;br /&gt;
* [[Westbau]] des [[Essener Münster]]s&lt;br /&gt;
* [[Saalkirche (Ingelheim)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asturische Präromanik ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Asturische Präromanik}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Santianes de Pravia.jpg|mini|hochkant|[[Santianes de Pravia]] (774)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oviedo 27 1 (6625398917).jpg|mini|hochkant|[[Santa María del Naranco]] (848)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um Bauwerke des [[Königreich Asturien|Königreichs Asturien]], eines christlichen Nachfolgestaats des [[Westgotenreich]]es im nördlichen Teil Spaniens (718 bis 910):&lt;br /&gt;
* [[Santianes de Pravia]] (zwischen 774 und 783) bei [[Pravia]]&lt;br /&gt;
* [[Cámara Santa]] (Palastkapelle um 810–840 an der [[Kathedrale von Oviedo|Kathedrale San Salvador]]) und das Brunnenhaus [[La Foncalada]] in [[Oviedo]]&lt;br /&gt;
* [[San Miguel de Lillo]] (848) bei [[Oviedo]]&lt;br /&gt;
* [[Santa María del Naranco]] (848) bei [[Oviedo]], als [[Aula regia]] einer Palastanlage&lt;br /&gt;
* [[Santa Cristina de Lena]] (um 850) in [[Lena (Spanien)|Lena]]&lt;br /&gt;
* [[San Salvador de Valdediós]] (893) bei [[Villaviciosa (Asturien)|Villaviciosa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altkroatische Präromanik ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Altkroatische Präromanik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zadar Donat Forum.jpg|mini|hochkant|[[Kirche Sv. Donat]] in Zadar (ab 801)]]&lt;br /&gt;
Auch in Teilen [[Kroatien]]s sind Bauwerke der Präromanik zu finden.&lt;br /&gt;
* [[Kirche Sv. Donat]] (Hauskapelle des Bischofs Donatus, um 801 bis 814)&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Kreuz-Kirche (Nin)]] (Bischofskirche des Bistums Nin um 800)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irische Vorromanik ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Irische Vorromanik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel bescheidener fiel die Vorromanik [[Irland]]s aus, in der zumeist einräumige Kirchen ([[Killelton Oratory]], [[Kirche am St. John’s Point]]) aus Trockenmauerwerk das Bild bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste karolingischer Bauwerke]]&lt;br /&gt;
* [[Liste ottonischer Bauwerke]]&lt;br /&gt;
* [[Liste vorromanischer Bauwerke in Asturien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste westgotischer Architekturdenkmäler in Spanien]]&lt;br /&gt;
* [[Mozarabische Architektur]] in Spanien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Adam: &amp;#039;&amp;#039;Vorromanik und Romanik&amp;#039;&amp;#039;. Umschau Verlag, Frankfurt am Main 1968.&lt;br /&gt;
* Xavier Barral I Altet: &amp;#039;&amp;#039;Frühes Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 2002.&lt;br /&gt;
* [[Hans Erich Kubach]]: &amp;#039;&amp;#039;Romanik&amp;#039;&amp;#039; (= Weltgeschichte der Architektur). Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1986, ISBN 978-3-421-02858-7.&lt;br /&gt;
* Annett Laube-Rosenpflanzer und Lutz Rosenpflanzer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen, Klöster, Königshöfe: vorromanische Architektur zwischen Weser und Elbe&amp;#039;&amp;#039;.  Mitteldeutscher Verlag, Halle 2007, ISBN 3-89812-499-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pre-Romanesque architecture|Vorromanische Architektur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4279376-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorromanik| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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