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	<title>Vorposten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:10:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vorposten&amp;diff=346785&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: Formalie</title>
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		<updated>2025-12-27T20:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den militärischen Begriff. Siehe auch: [[Vorposten (Berg)]] in der Antarktis, [[Vorposten (Schach)]], Spielposition, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Danziger Vorposten]]&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift bzw. [[Forpost]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorposten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im militärischen Sinn sind vorgeschobene [[Einheit (Militär)|Einheiten]], die für die [[militärische Aufklärung|Aufklärung]] der gegnerischen Verhältnisse und die Sicherung vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorposten bei Landstreitkräften ==&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich dabei um eine Kompanie, welche in einer [[Rochade]] vom Rest der Truppe gestellt wird. Ihre Gruppen werden in die verschiedenen Vorpostenabteilungen gegliedert, sie befinden sich an den Zufahrtswegen ca. 1 1/5 km vor der ruhenden Truppe, ähnlich einem Wachpersonal in befestigten Anlagen. Der Vorposten hat einen Sicherungsauftrag durch Errichtung von Sperren und Personenkontrollen wie auch der Stellung von Patrouillen, welche das Zwischengelände sichern, oder auch der Unpassierbarmachung des umliegenden Geländes. Er dient bei einem Angriff dazu, die [[Gefechtsbereitschaft]] der ruhenden Truppe zu gewährleisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus 1837, Eintrag: [http://www.zeno.org/Brockhaus-1837/A/Vorposten? Vorposten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pierer 1857, Eintrag: [http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Vorposten? Vorposten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Anfang des [[20. Jahrhundert]]s war die Aufklärungsarbeit meist Aufgabe der [[Kavallerie]], die Sicherungsarbeit oblag dagegen der [[Infanterie]]. Die Vorposten gliederten sich in&lt;br /&gt;
* das Vorpostengros,&lt;br /&gt;
* die Vorposten-[[Kompanie (Militär)|Kompanien]] und&lt;br /&gt;
* die Vorpostenkavallerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorpostengros war dabei meist in der Nähe der Operationsstraße hinter einem widerstandsfähigen Punkt aufgestellt als Rückhalt gegen feindliche Angriffe auf die Vorposten-Kompanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorposten-Kompanien selbst bildeten eine Hauptsicherungslinie und verschafften durch ihren Widerstand der ruhenden Truppe Zeit zur [[Gefechtsbereitschaft]]. Sie sicherten sich durch vorgeschobene [[Feldwache]]n oder selbständige [[Unteroffizier]]sposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorpostenkavallerie wirkte am Tag in vorderster Linie, hielt die Fühlung mit dem Gegner und beobachtete das vorlagernde Gelände. In übersichtlichem Gelände hielt man sie meist in einem einzigen Pikett (abgeleitet von [[Pikenier]]) zusammen, in unübersichtlichem Gelände zergliederte man sie dagegen in mehrere. Die Piketts setzten ihrerseits Feldwachen oder selbständige Unteroffiziersposten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Patrouille]]n klärten nach vorwärts auf und hielten die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen der Vorposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorposten bei Seestreitkräften ==&lt;br /&gt;
Im Verlauf des [[Seekrieg im Ersten Weltkrieg|Seekrieges im Ersten Weltkrieg]] wurde deutscherseits ein „straff organisierter Vorpostendienst“ zur Überwachung der Nord- und Ostsee eingerichtet, den diverse [[Vorpostenverbände der Kaiserlichen Marine|Vorpostenflottillen]] verrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste davon war die &amp;#039;&amp;#039;Flottille der Nordseevorpostenboote&amp;#039;&amp;#039;. Dazu kamen u. a. die &amp;#039;&amp;#039;Vorpostenflottille der Ems&amp;#039;&amp;#039; sowie in der Ostsee die &amp;#039;&amp;#039;Halbflottille der Ostseevorpostenboote&amp;#039;&amp;#039; mit Stützpunkt [[Warnemünde]] und die &amp;#039;&amp;#039;Vorpostenhalbflottille Ost&amp;#039;&amp;#039; mit Stützpunkten in Danzig und später in Libau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurde als Vorposten die Verwendung von [[Vorpostenboot]]en so umfangreich, dass dazu diverse [[Vorpostenflottillen (Kriegsmarine)|Vorpostenflottillen]] aufgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Philipp von Reichlin-Meldegg: &amp;#039;&amp;#039;Über die Anordnung und das Verhalten der Vorposten.&amp;#039;&amp;#039; Hübschmann, München 1817 ([http://books.google.de/books?id=PYNDAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online]).&lt;br /&gt;
* [[Moriz von Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über angewandte Taktik.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1833 ([http://books.google.de/books?id=c9AWAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=frontcover#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekriegsführung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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