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	<title>Vorlegierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:56:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vorlegierung&amp;diff=486891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: %26 =&gt; &amp;</title>
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		<updated>2025-03-24T03:04:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: %26 =&amp;gt; &amp;amp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorlegierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Handelsbegriff für solche [[Legierung]]en, die nicht zur Fertigung von Endprodukten dienen, sondern Metall[[schmelze]]n zugesetzt werden, um deren Eigenschaften zu verbessern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martin Klein&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Martin Klein | Titel=Einführung in die DIN-Normen | Verlag=Vieweg &amp;amp; Teubner Verlag | ISBN=978-3-322-92719-4 | Datum=2013 | Online={{Google Buch | BuchID=zNAkBgAAQBAJ | Seite=503 }} | Seiten=503 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind als [[Barren (Metall)|Barren, Masseln]] (auch gezahnte, gut portionierbare Kleinmasseln), [[Granulare Materie|Granulate]] oder Pulver im Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorlegierung besteht immer aus einem Basismetall wie [[Eisen]] (Fe), [[Aluminium]] (Al), [[Kupfer]] (Cu) oder [[Nickel]] (Ni) und enthält als Handelsprodukt in vorgeschriebener Zusammensetzung Legierungselemente, die sich in ihrer reinen Form mit dem Basismetall schwer legieren, sei es, weil ihre [[Schmelzpunkt]]e sehr hoch oder ihre [[Siedetemperatur]] niedrig liegen oder sie nur langsam in [[Lösung (Chemie)|Lösung]] gehen oder leicht oxidieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;giessereilexikon.com&amp;quot;&amp;gt;Vorlegierung: [https://www.giessereilexikon.com/giesserei-lexikon/Encyclopedia/show/vorlegierung-732/?cHash=b6165808b6110fba27c0ee168998c3d4 Vorlegierung], abgerufen am 23. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies schließt nicht aus, dass [[Gießerei]]en benötigte Vorlegierungen selbst erschmelzen, im Regelfall werden Vorlegierungen jedoch von hierauf spezialisierten Betrieben hergestellt und in den Markt gebracht; sie ersparen es, sich mit legierungsspezifischen Problemen auseinanderzusetzen und erleichtern es den Gießereien, [[Gusslegierung]]en mit den für den Verwendungszweck dienlichsten Eigenschaften herzustellen. Dazu gehört auch der bei Mg-haltigen [[Aluminiumlegierung|AlSi-Legierungen]] zum Erhalt der Legierungseigenschaften zwingend erforderliche Ausgleich von Oxidations- oder Abbrandverlusten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung von Vorlegierungen ==&lt;br /&gt;
=== Eisenbasisvorlegierungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Basis von Eisen sind es die [[Ferrolegierung]]en wie Ferrochrom (FeCr), [[Ferromangan]] (FeMn), [[Ferrosilicium]] (FeSi), Ferrosilicium-Magnesium (FeSiMg), Ferrotitan (FeTi) oder Ferrophosphor (FeP),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giesserei&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor= | Titel=Giesserei-Lexikon 2019 | Verlag=Schiele &amp;amp; Schön | ISBN=978-3-7949-0916-2 | Datum= | Online={{Google Buch | BuchID=4BqXDwAAQBAJ | Seite=211 }} | Seiten=211 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; letzteres eine Vorlegierung, die auch als gefügebeeinflussender Zusatz bei der Herstellung von Gussstücken aus [[Eutektikum|übereutektischen]] AlSi-Legierungen verwendet wird. Weitere Vorlegierungen werden in der [[Stahl]]- und [[Gusseisen]]herstellung verwendet, um vorgegebene mechanische Werte und die für die verschiedenen Gusseisensorten typischen Gefügezustände zu erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eugen Piwowarsky&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Eugen Piwowarsky | Titel=Hochwertiges Gußeisen (Grauguß) | Verlag=Springer Berlin Heidelberg | ISBN=978-3-642-53133-0 | Datum=2013 | Online={{Google Buch | BuchID=TYCeBwAAQBAJ | Seite=728 }} | Seiten=728 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für den Effekt derartiger Legierungszusätze ist [[Sphäroguss|sphärolithisches Gusseisen]] (ductile iron), das stets  einen Magnesiumzusatz zur Entschwefelung benötigt, weil nur schwefelfreie Schmelzen die kugelige Ausbildung des Graphits ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleiche Zusammensetzung wie Vorlegierungen haben auch zur Impfung verwendete Materialien, wie z. B. Ferrosilizium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aluminiumbasisvorlegierungen ===&lt;br /&gt;
Die  DIN EN 575 - 1995-09 definiert als Vorlegierungen als solche die nur als Zusatz beim Einschmelzen verwendet werden, um die Zusammensetzung einzustellen und/oder die Verunreinigungen zu begrenzen und/oder die Gußstruktur zu beeinflussen. Einige dieser Vorlegierungen können mehr als 50 % des Hauptlegierungselementes enthalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;din&amp;quot;&amp;gt;DIN Media: [https://www.dinmedia.de/de/norm/din-en-575/2624934 DIN EN 575 - 1995-09 - DIN Media], abgerufen am 23. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der als Legierungsbestandteil von Aluminium erwünschten Metalle –&amp;amp;nbsp;Magnesium ausgenommen&amp;amp;nbsp;– lassen sich nur dann zulegieren, wenn sie nicht in ihrer reinen Form, sondern „mit Aluminium verdünnt“ zulegiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alloy Production and Materials Manufacturing&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Volume 2: Alloy Production and Materials Manufacturing | Titel=Handbook of Aluminum | Verlag=Taylor &amp;amp; Francis/Marcel Dekker | ISBN=978-0-203-91260-7 | Datum= | Online={{Google Buch | BuchID=XlmAKOjvnrgC | Seite=88 }} | Seiten=88 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; So ist reines Kupfer in einer Aluminiumschmelze nicht löslich, jedoch eine Vorlegierung aus 50 Teilen Aluminium und 50 Teilen Kupfer. AlSr10 besteht beispielsweise aus 90 % Aluminium und 10 % Strontium, die bei eutektischen und naheutektischen Legierungen (&amp;lt; 12 % Silizium) zur gefügebeeinflussenden Veredelung eingesetzt wird. Die aus dem [[Erstarrungsdiagramm]] solcher Gemische ersichtliche optimale Temperatur für die Löslichkeit in der Basisschmelze bildet den Gradmesser für die Zusammensetzung einer gut löslichen Vorlegierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kupferbasisvorlegierungen ===&lt;br /&gt;
Nach EN 1981:2003 wird unter einer Vorlegierung für Kupfer eine Legierung verstanden, die bestimmt ist, einer Schmelze ein oder mehrere Elemente hinzuzufügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dinmedia.de&amp;quot;&amp;gt;DIN Media: [https://www.dinmedia.de/de/norm/din-en-1981/62197914 DIN EN 1981 - 2003-05], abgerufen am 23. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter zahlreichen Vorlegierungen auf [[Kupfer]]basis, wie sie bei der Herstellung von [[Sonderbronze]]n benötigt werden, ist CuAl50 in der Aluminiumgießerei bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dinmedia.de&amp;quot; /&amp;gt; Bei Schwermetallguss, also nicht leitfähigem Kupfer, [[Bronze]], auch [[Rotguss]] kommen umgangssprachlich Phosphorkupfer, wie CuP10 oder CuP15, genannte Vorlegierungen zur Desoxydation der Schmelzen sowie als Phosphorträger zur Herstellung von Phosphorbronzen oder Phosphorhaltigen Loten zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dinmedia.de&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Simone Franke | Titel=Giesserei-Lexikon 2019 | Verlag=Schiele &amp;amp; Schön | ISBN=978-3-7949-0916-2 | Datum=2019 | Online={{Google Buch | BuchID=4BqXDwAAQBAJ | Seite=588 }} | Seiten=588 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legierungsprüfung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Spektrographie|spektrographische]] Bestimmung der Legierungsbestandteile garantiert noch nicht optimale Qualität. Dafür sind Schliffbilder und Erstarrungsdiagramme der Mehrstoffsysteme erforderlich sowie die Feststellung, welche Arten von Primär- und Mischkristallen bei der Erstarrung gebildet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schmelzebehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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