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	<title>Vorlaubenhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T19:48:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vorlaubenhaus&amp;diff=1758729&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: Tippfehlerkorrektur</title>
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		<updated>2026-02-23T13:56:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehlerkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vorlaubenhaus Dumbeln.jpg|hochkant=1.4|mini|Vorlaubenhaus in der Weichselniederung]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorlaubenhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden Bauten bezeichnet, denen an zumindest einer Seite eine [[Laubengang|Laube]] vorgebaut ist. Meistens hat diese Laube einen eigenen [[Giebel]] und ähnelt einer [[Portikus]]. Es handelt sich zumeist um Bauten im ländlichen Bereich. Errichtet sind diese Bauten oftmals aus [[Fachwerkhaus|Fachwerk]], wenn auch der „Laubengiebel“ manchmal von gemauerten [[Säule]]n oder [[Pfeiler]]n getragen wird. Verbreitet hat sich diese Bauweise vor allem im Bereich östlich der Elbe. So gibt oder gab es entsprechende Baudenkmäler im heutigen [[Oblast Kaliningrad]] (dem ehemaligen nördlichen [[Ostpreußen]]), in [[Polen]] (so in Ostpreußen, [[Westpreußen]], [[Posen]], [[Schlesien]] und anderenorts), in [[Brandenburg]], in [[Mecklenburg]], in [[Thüringen]] aber auch in [[Schleswig-Holstein]] und vereinzelt am [[Rhein]] und in [[Provinz Friesland|Westfriesland]] (Het Bildt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne wird mit diesem Ausdruck ein äußerlich gut sichtbares besonderes Bauelement bezeichnet, so dass jedes Haus, welches eine besonders große oder durch einen eigenen Giebel betonte Vorhalle hat, umgangssprachlich als Vorhallenhaus bezeichnet wird. Wenn es sich dabei allerdings um einen [[Palast]], eine [[Villa]], oder ein [[Klassizismus|klassizistisches]] Gebäude handelt, wird eher der Ausdruck Portikus verwendet, während „Vorlaube“ den rustikaleren Bauten vorbehalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die bezeichnende Vorhalle ein äußerliches Bauelement ist, kann es sich bei dem eigentlichen Gebäude um verschiedene Typen handeln. Als Wirtschaftsgebäude wurde oftmals die [[Schmiede (Werkstatt)|Schmieden]] mit einer Vorhalle an einer Giebelseite versehen, so dass man dort zwar durch ein Dach geschützt, aber dennoch im Freien etwa Wagen reparieren oder [[Hufschmied|Pferde beschlagen]] konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten, zum Beispiel Ostpreußen, gab es mehrere Vorlaubenhaus-Varianten, die auf dem mitteldeutschen [[Ernhaus]] basierten. Beim eigentlichen Vorlaubenhaus war die Laube an der Traufseite dem Hausflur oder Ern vorgebaut und betonte so den Haupteingang. Dies hatte zusätzlich den Vorteil, dass bei einem Brand das herabfallende Stroh der Dacheindeckung vom Haupteingang weggelenkt wurde und der Weg ins Freie länger sicher blieb. Beim Giebellaubenhaus befand sich die Laube vor der verlängerten Wohnseite des Hauses, ursprünglich ohne Bezug auf eine Außentür. Die Laube des Ecklaubenhauses zog sich entlang einer Traufseite vom Giebel der Wohnseite hin bis zum Flur. An der Schmalseite der Laube befand sich in der Regel die Tür zum Flur. Bei dieser letzteren Variante wurde die Laube nicht extra durch einen eigenen Giebel betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raum oberhalb der Vorläube wurde in West- und Ostpreußen – sonderlich in der [[Żuławy Wiślane|Weichselniederung]] – häufig als Kornspeicher genutzt. Dieses hatte den Vorteil, dass die Vorräte besser gegen Überflutungen und Tierfraß geschützt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marynowy 6.jpg|hochkant=1.4|mini|Haus Nr.&amp;amp;nbsp;55 in Marienau/Marynowy]]&lt;br /&gt;
Beispiele für das Vorlaubenhaus in West- und Ostpreußen befanden sich laut [[Dehio-Handbuch#Polen|Dehio]] (1993):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In [[Gmina Ostaszewo#Gemeindegliederung|Palschau &amp;#039;&amp;#039;(Palczewo)&amp;#039;&amp;#039;]]: zwei Schurzholzbauten mit Vorlauben von 1800&lt;br /&gt;
* In [[Marynowy|Marienau &amp;#039;&amp;#039;(Marynowy)&amp;#039;&amp;#039;]]: ein Bau von Baumeister Peter Loewen von 1803 (Nr.&amp;amp;nbsp;55), ein weiterer von 1804 (Nr.&amp;amp;nbsp;42)&lt;br /&gt;
* In [[Gmina Stare Pole#Gemeindegliederung|Klettendorf &amp;#039;&amp;#039;(Klecie)&amp;#039;&amp;#039;]]: eine besonders große und verzierte Vorlaube, um 1750 von Baumeister Georg Pöck errichtet&lt;br /&gt;
* In [[Morąg#Gemeinde|Hagenau &amp;#039;&amp;#039;(Chojnik)&amp;#039;&amp;#039;]]: ein Vorlaubenhaus um 1650 (?, 1993 Nr.&amp;amp;nbsp;81 und 86), sowie ein weiteres in Verfall und mehrere Blockbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seines vermeintlich ursprünglichen Charakters und seines vermuteten regionalen Ursprungs wurde das Motiv des Vorlaubenhauses im Dritten Reich gerne verwendet und bei Siedlungsprojekten an prominenter Stelle eingefügt. So zum Beispiel bei der [[Kannenstieg#Die Siedlung Danziger Dorf 1936|Siedlung Danziger Dorf von 1936]] in Kannenstieg, einem Stadtteil von [[Magdeburg]], als Gemeinschaftshaus 1938 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.insleber-krug.de/frames/historie.html |wayback=20101016065207 |text=Die Siedlung Danziger Dorf (1936)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.magdeburg.de/index.phtml?La=1&amp;amp;sNavID=698.160&amp;amp;mNavID=37.123&amp;amp;object=tx|698.4133.1&amp;amp;kat=&amp;amp;kuo=1&amp;amp;sub=0 Fakten zum Magdeburger Stadtteil Kannenstieg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Laube dieses „Danziger Vorlaubenhauses“ wurde nach dem Krieg allerdings mit Wänden versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alcove houses|Vorlaubenhäuser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lokale Bauform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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