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	<title>Vorlandmolasse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-27T02:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Geotop Prallhang Iller 03.jpg|mini|Prallhänge der [[Iller]] nördlich [[Kempten]] (Obere Süßwassermolasse)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WikiProjekt Landstreicher Geotop Scheidegger Wasserfälle 22.jpg|mini|Wechsellagerung von [[Sandstein]] (oben) und [[Mergel]] (unten), [[Scheidegger Wasserfälle]] (Obere Süßwassermolasse)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorlandmolasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Geologie ein bogenförmiger Bereich von mehr oder minder flachliegenden [[Molasse]]sedimenten am Alpennordrand bezeichnet. Südlich der Vorlandmolasse befinden sich die steilstehenden und verschuppten Gesteine der [[Subalpine Molasse|Subalpinen Molasse]]. Beide Einheiten gehören zum [[Molassebecken]] (s. dort zu Einzelheiten der Ausformung der heutigen Oberfläche, [[Stratigraphie (Geologie)|Schichtenfolge]] und [[Tektonik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der äußerste Südrand der Vorlandmolasse wurde bei der Angliederung der Subalpinen Molasse an den [[Tektonische Decke|Deckenstapel]] der [[Alpen]] noch erfasst und aufgebogen, dieser Bereich trägt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Aufgerichtete Molasse&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erläuterungen der Geologische Karte von Bayern 1:500000, S. 268&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter den Alpen wurde die Existenz eines durch die Alpen überfahrenen Teils der Vorlandmolasse nachgewiesen, die sich noch einige Zehnerkilometer nach Süden unter den Alpenkörper erstrecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Erläuterungen der Geologische Karte von Bayern 1:500000, S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Teil wird als &amp;#039;&amp;#039;Überfahrene Molasse&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Erläuterungen der Geologische Karte von Bayern 1:500000, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt;, seine Zuordnung zur Vorlandmolasse ist jedoch aufgrund der anzunehmenden Verschuppung und [[Tektonik|tektonischen]] Überformung problematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorlandmolasse liegt vor der gesamten nördlichen Alpenfront. Sie erstreckt sich mit einer Länge von etwa 1.000 km über Teile von [[Frankreich]], der [[Schweiz]], [[Deutschland]]s und [[Österreich]]s. An ihrem Westende am [[Genfersee]] ist sie etwa 20 km breit, greift in östliche Richtung weit nach Norden aus und erreicht im [[Bayern|bayrischen]] [[Alpenvorland]] seine größte Breite von fast 130&amp;amp;nbsp;km. Weiter östlich nimmt die Breite in der Höhe von [[Amstetten]] auf etwa 10&amp;amp;nbsp;km ab; von dort zieht es sich als schmaler Streifen bis etwa [[St. Pölten]], weitet sich anschließend – in nordöstlicher Richtung schwenkend – bis auf etwa 40&amp;amp;nbsp;km Breite, und geht nördlich der [[Donau]] in die [[Karpatenvorland|karpatische Vortiefe]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorlandmolasse bildete sich durch die Auffüllung eines Meeresarmes, der bei der Entstehung der Alpen an deren Nordrand infolge der Auflast des Gebirgskörpers auf der europäischen [[Erdkruste|Kruste]] entstand. Dieser Meeresarm wurde mit dem Abtragungsschutt des aufsteigenden Alpenkörpers gefüllt. Dabei hielt die Absenkung der Kruste mit der Auffüllung des Beckens Schritt, so dass sich schließlich bis zu 5.000&amp;amp;nbsp;m [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]] ablagern konnten. Der Südrand dieses Molassebeckens wurde vom Deckenstapel der Alpen überfahren und teilweise an den Gebirgskörper angegliedert (Subalpine Molasse). Die Vorlandmolasse blieb weitestgehend von diesen Vorgängen verschont und erlitt allenfalls eine [[Bruchtektonik|bruchtektonische]] Überformung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Kartenmaterial ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Schweiz 1:5000 000&amp;#039;&amp;#039; Schweizerische Geologische Kommission, 1980&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologischer Wanderführer Schweiz. Teil 1: Die geologischen Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;. Hans Heierli, Ott Verlag, 173 S., 2. Auflage, Thun 1983. ISBN 3-7225-6282-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Bayern 1:500000 mit Erläuterungen&amp;#039;&amp;#039;. Bayrisches Geologisches Landesamt, München, 4. Auflage 1996.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Übersichtskarte der Republik Österreich mit tektonischer Gliederung 1:1.000.000&amp;#039;&amp;#039; Geologische Bundesanstalt Wien, revidierter Nachdruck, Verlag Frytag, Berndt und Artaria, Wien 1986.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://pages.unibas.ch/earth/tecto/research/Schmid_et_al_2004_Ecl.pdf &amp;#039;&amp;#039;Tectonic map and overtall architecture of the Alpine orogen.&amp;#039;&amp;#039; Schmid, S.M., Fügenschuh, B., Kissling, E. and Schuster, R. (2004). Eclogae geologicae Helvetiae 97: 93-117.] (pdf, 4 MB)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.geologie.ac.at/RockyAustria/molasse.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Molassezone &amp;amp; Neogenbecken: Zermahlene Alpen&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20130130100809}} Webseite der Geologischen Bundesanstalt Wien.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.molasse.net/ |text=Website der wissenschaftlichen Vereinigung zur Erforschung des Molassebeckens |wayback=20170902231058}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
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