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	<title>Vorderer Bayerischer Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;-wuppertaler: Foto ausgetauscht (heller, mehr zu sehen)</title>
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		<updated>2026-04-13T17:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto ausgetauscht (heller, mehr zu sehen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturraum in Deutschland&lt;br /&gt;
 |NAME=&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME&lt;br /&gt;
 |IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |FOTO=&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1= &lt;br /&gt;
 |SYSTEMATIK= HNGD&lt;br /&gt;
 |FLAECHE_PRAEFIX=&lt;br /&gt;
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 |FLAECHE-HA=&lt;br /&gt;
 |FLAECHE-QKM=382.23&lt;br /&gt;
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 |HAUPTEINHEITENGRUPPE=Oberpfälzisch-Bayerischer Wald&lt;br /&gt;
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 |UEBER-HAUPTEINHEIT=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4_IDENTIFIKATOR= 405&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4= Vorderer Bayerischer Wald&lt;br /&gt;
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 |LANDSCHAFTSZONE=&lt;br /&gt;
 |GROSLANDSCHAFT=&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSEINHEIT= &lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSTYP= [[Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
 |HÖCHSTER GIPFEL=[[Einödriegel (Bayerischer Wald) |Einödriegel]]&lt;br /&gt;
 |MAX-HÖHE= 1121&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD= 48.92808&amp;lt;!-- Einödriegel --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD= 13.02779&amp;lt;!-- Einödriegel --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO= DE-BY&lt;br /&gt;
 |ORTSBEREICH=&lt;br /&gt;
 |GEMARKUNG=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE2=&lt;br /&gt;
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 |KREIS=&lt;br /&gt;
 |KREIS2=&lt;br /&gt;
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 |BUNDESLAND=Bayern&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND2=&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND3=&lt;br /&gt;
 |STAAT=&lt;br /&gt;
 |STAAT2=&lt;br /&gt;
 |STAAT3=&lt;br /&gt;
 |STAAT4=&lt;br /&gt;
 |KARTE=&lt;br /&gt;
 |KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=&lt;br /&gt;
 |POSKARTECAPTION=&lt;br /&gt;
 |POSKARTEMARK=&lt;br /&gt;
 |POSKARTEMARKSIZE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:GER Grafling, Arzting 0005.jpg|mini|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Blick zum Vogelsang&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vordere Bayerische Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in Nordwest-Südostrichtung etwa 50 km langer, ungleichmäßig gegliederter, hochmontaner (bis 1121 m) Teil des [[Bayerischer Wald|Bayerischen Waldes]] zwischen [[Deggendorf]] im zentralen Süden, [[Zenting]] im Südosten und [[Viechtach]] im westlichen Norden. Es handelt sich um den Teil des Bayerischen Waldes, den man auch schon in deutlich früheren Zeiten – als man das Kammgebirge an der Grenze zu [[Tschechien]] noch –&amp;amp;nbsp;wie in [[Österreich]] noch heute&amp;amp;nbsp;– staatsübergreifend [[Böhmerwald]] genannt hatte, als „Bayerischen Wald“ bezeichnet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayerischer Wald - Deutsche Mittelgebirge, Serie A-de.png|mini|Topografie des Bayerischen Waldes]]&lt;br /&gt;
In älterer geographisch-landeskundlicher Literatur bezog sich der Begriff auf den gesamten südlichen Höhenzug des Bayerisch/Böhmischen Grundgebirges zwischen der [[Donau]] und dem [[Regen (Fluss)|Regen]] von der [[Brandlberg-Keilberg|Keilbergsenke]] bei [[Regensburg]] bis zur deutsch-österreichischen Landesgrenze bei [[Passau]]. [[Bernhard Grueber]] und [[Adalbert Müller]] bezeichneten ihn 1846 als &amp;#039;&amp;#039;äußern Wald&amp;#039;&amp;#039;, „von den Geographen das &amp;#039;&amp;#039;Regengebirge&amp;#039;&amp;#039; genannt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Grueber, Adalbert Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der bayrische Wald (Böhmerwald)&amp;#039;&amp;#039;, 1846, Reprint 1993, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere wählten stattdessen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Donaugebirge&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wurde dieses Gebiet sogar mit dem Bayerischen Wald gleichgesetzt und dem [[Böhmerwald]] gegenübergestellt. Beer sprach in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Der Böhmerwald und Bayerische Wald&amp;#039;&amp;#039; 1925 von einer „ansehnlichen Vorlage des Böhmerwaldes“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Beer: &amp;#039;&amp;#039;Der Böhmerwald und Bayerische Wald&amp;#039;&amp;#039;, [[Monographien zur Erdkunde]], Bd. 34, Bielefeld 1925, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch heute noch trägt auf vielen Karten allein das Vorgebirge die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bayerischer Wald&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://img226.imagevenue.com/img.php?image=22491_B01_122_461lo.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt für Landeskunde wies jedoch 1951 dieses Gebiet als &amp;#039;&amp;#039;Vorderen Bayerischen Wald&amp;#039;&amp;#039; aus und sonderte dessen zentrale Aufwölbungszone unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hoher Bayerischer Vorwald&amp;#039;&amp;#039; aus.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Schramm: &amp;#039;&amp;#039;Wie heißt unser Heimatgebirge?&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Bayerwald&amp;#039;&amp;#039;, 1952, S. 140–143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der landeskundlichen Gliederung Deutschlands wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Vorderer Bayerischer Wald&amp;#039;&amp;#039; sogar ausschließlich auf diesen, rund 380&amp;amp;nbsp;km² umfassenden Bereich beschränkt, der nur die höheren Lagen des Vorgebirges einbezieht. Er gehört heute als Haupteinheit 405 zur [[Naturräumliche Großregionen Deutschlands|Naturräumlichen Haupteinheitengruppe]] [[Oberpfälzisch-Bayerischer Wald]] (40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen ungeachtet verwendet der in der Landeskunde als &amp;#039;&amp;#039;[[Falkensteiner Vorwald]]&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesene Teil in touristischer Hinsicht ebenfalls die Bezeichnung „Vorderer Bayerischer Wald“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vorderer-bayerischer-wald.de/Ferienregion/%C3%9Cbersichtskarte/tabid/4662/language/de-DE/Default.aspx |wayback=20081228120641 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-22 03:13:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die folgende Beschreibung orientiert sich jedoch an der landeskundlichen Gliederung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die als Naturraum eingegrenzte Zone ist im Schnitt nur acht Kilometer breit. Sie verläuft in typisch [[Streichen (Geologie)#Generalstreichen|herzynischer]] Richtung von Südost nach Nordwest zwischen dem [[Donaurandbruch]] im Süden und dem [[Pfahl (Bayerischer Wald)|Pfahl]] im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Mittelgebirge]] besteht vor allem aus [[granit]]isierten [[Gneis]]en und erreicht Höhen bis über tausend Metern. Die höchste Erhebung ist der [[Einödriegel (Bayerischer Wald)|Einödriegel]] mit 1121 Metern. Weitere wichtige Erhebungen sind [[Pröller]], [[Hirschenstein (Bayerischer Wald)|Hirschenstein]], [[Vogelsang (Bayerischer Wald)|Vogelsang]], [[Dreitannenriegel]], [[Breitenauriegel]], [[Geißkopf]] und [[Brotjacklriegel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bergige Gebiet wird vor allem durch Wälder sowie Land- und Forstwirtschaft geprägt. Am Fuße des Pröllers liegt der Wintersportort [[Sankt Englmar]], auch am [[Kalteck (Bayerischer Wald)|Kalteck]], bei [[Langfurth (Schöfweg)|Langfurth]] sowie am Geißkopf und Einödriegel hat der Wintersport Bedeutung. Ebenfalls im Vorderen Bayerischen Wald liegen die Gemeinden [[Gotteszell]], [[Grafling]], [[Schöfweg]] und [[Zenting]]. Auf der [[Rusel]] überquert die Staatsstraße 2135 den Gebirgszug, während die [[Bundesstraße 11]], die ursprünglich über die Rusel führte, diese Passhöhe jetzt umgeht und stattdessen der [[Bahnstrecke Plattling–Bayerisch Eisenstein|Waldbahn]] entlang des Bogenbaches folgt. Die Bahnstrecke überwindet den Vorderen Bayerischen Wald ebenfalls bei Gotteszell, benötigt dazu aber den 569 Meter langen Hochbühltunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
In den Arbeiten zum [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] wurde der Vordere Bayerische Wald als Haupteinheit ausgerufen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD&amp;quot; /&amp;gt; in den folgenden [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Verfeinerungen 1:200.000]] auf &amp;#039;&amp;#039;Blatt 174 Straubing&amp;#039;&amp;#039; (1967)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-174&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Blatt 165/166 Cham&amp;#039;&amp;#039; (1973)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-165&amp;quot; /&amp;gt; wurde diese Haupteinheit in die folgenden Teileinheiten gegliedert (falls nicht anders deklariert, stammen alle Angaben vom den größeren Teil der Landschaft umfassenden Blatt Straubing):&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-165&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-174&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 405 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorderer Bayerischer Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 405.0	[[Östlicher Vorderer Bayerischer Wald]] (bis 1011 m)&lt;br /&gt;
*** 405. 00 &amp;#039;&amp;#039;Ranfelser Bergland&amp;#039;&amp;#039; (am [[Stierberg (Vorderer Bayerischer Wald)|Stierberg]] 716 m); Scharte zum Sonnenwald auf {{Höhe|573}}&lt;br /&gt;
*** 405.01 &amp;#039;&amp;#039;Sonnenwald&amp;#039;&amp;#039; (am [[Brotjacklriegel]] 1011 m)&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Auf [https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?zoom=7&amp;amp;bgLayer=tk&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;catalogNodes=11,122&amp;amp;E=810820.30&amp;amp;N=5415688.84&amp;amp;layers=KML%7C%7Chttps:%2F%2Fgeoportal.bayern.de%2Fba-backend%2Fproxy%2Fvector%3Furl%3Dhttp%253A%252F%252Fgeographie.giersbeck.de%252FFichtelgebirge.kml%7C%7Ctrue TK 250] werden 1015 angezeigrt; laut TK 25 sind es aber nur 1011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** 405.02 &amp;#039;&amp;#039;[[Allhartsmais]]er Senke&amp;#039;&amp;#039;; Scharte auf {{Höhe|723}} liegt östlich außerhalb des Naturraums&lt;br /&gt;
*** 405.03 &amp;#039;&amp;#039;Leopoldswald&amp;#039;&amp;#039; (am [[Dattinger Berg]] im Westen 886 m, am [[Fürberg (Bayerischer Wald)|Fürberg]] im äußersten Osten 880 m); Scharte zu den Haussteinbergen auf {{Höhe|762}}&lt;br /&gt;
*** 405.04 &amp;#039;&amp;#039;Haussteinberge&amp;#039;&amp;#039; (am [[Hausstein]] 917 m)&lt;br /&gt;
** 405.1 &amp;#039;&amp;#039;[[Rusel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;senke&amp;#039;&amp;#039;; Scharte auf {{Höhe|844}}&lt;br /&gt;
** 405.2 [[Riegelberge]] (am [[Einödriegel (Bayerischer Wald) |Einödriegel]] 1121 m)&lt;br /&gt;
** 405.3 &amp;#039;&amp;#039;[[Grafling]]er Paßsenke&amp;#039;&amp;#039;; Scharte auf {{Höhe|586}}&lt;br /&gt;
** 405.4 [[Westlicher Vorderer Bayerischer Wald]] (am [[Hirschenstein (Bayerischer Wald)|Hirschenstein]] bis 1095 m)&lt;br /&gt;
*** 405.40 &amp;#039;&amp;#039;Vogelsangwald&amp;#039;&amp;#039; (am [[Vogelsang (Bayerischer Wald)|Vogelsang]] 1022 m);&lt;br /&gt;
*** 405.41 &amp;#039;&amp;#039;Kalteckpaß&amp;#039;&amp;#039;; Scharte auf {{Höhe|744}}&lt;br /&gt;
*** 405.42 &amp;#039;&amp;#039;Hirschensteinberge&amp;#039;&amp;#039; (am [[Hirschenstein (Bayerischer Wald)|Hirschenstein]] 1095 m)&lt;br /&gt;
*** 405.43 &amp;#039;&amp;#039;[[Klinglbach]]er Senke&amp;#039;&amp;#039;; Scharte auf {{Höhe|737}}&lt;br /&gt;
*** 405.44 &amp;#039;&amp;#039;[[Elisabethszell]]er Berge&amp;#039;&amp;#039; (am [[Hadriwa (Vorderer Bayerischer Wald)|Hadriwa]] 922 m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur der Gebirgsgruppe ===&lt;br /&gt;
Die Höhen der Scharten deuten an, dass die Graflinger Paßsenke mit der [[Bundesstraße 11]] und der [[Bahnstrecke Plattling–Bayerisch Eisenstein|Bayerischen Waldbahn]] von [[Grafling]] im Süden nach [[Gotteszell]] im Norden die tiefste Einschnittslinie innerhalb der Gebirgsgruppe darstellt. Gleichwohl ist der Vogelsangwald westlich derselben den Riegelbergen östlich davon mit ihren in Nord-Süd-Richtung streifenden Riedeln mit aufsitzenden Kuppen geomorphologisch sehr ähnlich aufgebaut –&amp;amp;nbsp;wobei es sich beim Vogelsangwald um &amp;#039;&amp;#039;nur einen&amp;#039;&amp;#039; Riedel mit nach Süden abnehmender Kuppenhöhe handelt (Vogelsang 1022 m, Butzen 775 m, Hinterberg 666 m). Während die Höhenzüge südöstlich der weniger tiefen Ruselsenke mit der [[Liste der Staatsstraßen in Niederbayern#St 2135|St 2135]] von [[Deggendorf]] im Südwesten zum etwas entfernten [[Regen (Stadt)|Regen]] im Nordosten sich deutlich ungeordneter aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufteilung des Nordwestteils von 943.0 in Leopoldswald und Haussteinberge erscheint nicht wirklich gerechtfertigt; es handelt sich um im Grunde &amp;#039;&amp;#039;einen&amp;#039;&amp;#039;, in West-Ost-Richtung sehr symmetrisch aufgebauten Höhenzug mit dem Dattinger Berg im Zentrum und zwei Kreisstraßen, die einen Westflügel mit dem Hausstein (DEG 25) und einen Ostflügel mit dem Fürberg (DEG 23) abtrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschneidender ist innerhalb der Ostteil-Einheit 943.0 die Trennlinie an der von der Bundesstraße [[533|B&amp;amp;nbsp;533]] passierten Allhartsmaiser Senke, die nur einen schmalen Korridor zwischen dem Leopolds- und dem Sonnenwald lässt. Das Ranfelder Bergland ist demgegenüber ein flächenmäßig sehr kleiner, durch die [[Liste der Staatsstraßen in Niederbayern#St 2322|St 2322]] nach [[Zenting]] abgetrennter Südausläufer des Sonnenwaldes, der ebenfalls nur durch einen schmalen Korridor mit ihm verbunden ist, indes aus &amp;#039;&amp;#039;nur einem&amp;#039;&amp;#039; wirklich eigenständigen Berg und zwei zusätzlichen kleinen Kuppen besteht, welche mit 553 und 521 m Höhe eigentlich schon die Mittelgebirgshöhe unterschreiten und auch dem submontanen [[Lallinger Winkel]] hätten zugeschrieben werden können. BfN gliedert sogar die gesamte Einheit 405.00 der Landschaft  „Passauer Abteiland -Nordteil“ zu,{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} wobei nach der eigentlichen Gliederung auch der südliche Gebirgsteil genau den Lallinger Winkel (407) im Westen vom [[Abteiland]] (408) im Osten trennt (und für die „Winkel“-Form mit verantwortlich ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kalteckpass wird in Nord-Süd-Richtung von der Kreisstraße REG 11 / DEG 3 passiert. Rein geomorphologisch-topographisch gesehen folgt auch die Klinglbacher Senke dieser Richtung. Von Norden folgt sie, begleitet von der SR 37, dem [[Klinglbach (Regen)|Klinglbach]] bachaufwärts und erreicht im Weiler [[Grün (Sankt Englmar)|Grün]] die Wasserscheide. Nach Süden setzt sich diese Senke bachabwärts am &amp;#039;&amp;#039;Obermühlbach&amp;#039;&amp;#039; fort und wird ab Grün auch von der [[Liste der Staatsstraßen in Niederbayern#St 2139|St 2139]] in Richtung [[Neukirchen (Niederbayern)|Neukirchen]] begleitet. Die naturräumliche Gliederung folgt hier jedoch eher siedlungsgeographischen Aspekten und setzt die Senke ab Grün über die Gegenrichtung der Staatsstraße, nach [[Sankt Englmar]] im Osten, dem größten komplett im Inneren der Haupteinheit gelegenen Ort, fort, um erst ab dort der SR 21 bogenförmig nach Süden zu folgen. Das führt paradoxerweise dazu, dass der 880 m hohe [[Kapellenberg (Sankt Englmar)|Kapellenberg]] im Westen der Gemeinde der Senke bzw. den Elisabethszeller Bergen zugeordnet wird, obwohl er eigentlich ein Südausläufer des 1049 m hohen [[Pröller]] ist –&amp;amp;nbsp;die Scharte liegt auf {{Höhe|853}} auf der Staatsstraße im Nordwesten der Gemeinde. Dies spricht in Verbindung mit dem Namen „Senke“ deutlich dafür, diese am nach Süden gerichteten Teil der Staatsstraße anzunehmen und unter der Gebirgsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Elisabethszeller Berge&amp;#039;&amp;#039; nur die zusammenzufassen, die westlich derer liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung nach LfU ===&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerische Landesamt für Umwelt]] (LfU) reduziert die komplexe Gliederung der Blätter Straubing und Cham auf eine reine Dreiteilung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;NR_40&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 405 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorderer Bayerischer Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;305,5 km² laut Handbuch, 382,23 km² bei LfU&lt;br /&gt;
** 405-A	[[Westlicher Vorderer Bayerischer Wald]] (bis 1095 m) [≈ 405.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-165&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-174&amp;quot; /&amp;gt; + 405.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-174&amp;quot; /&amp;gt;] –&amp;amp;nbsp;198,60 km²&lt;br /&gt;
** 405-B	[[Riegelberge]] (bis 1121 m) [≈ 405.2]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-174&amp;quot; /&amp;gt; –&amp;amp;nbsp;78,84 km²&lt;br /&gt;
** 405-C	[[Östlicher Vorderer Bayerischer Wald]] (bis 1015 m) [≈ 405.0 + 405.1]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-174&amp;quot; /&amp;gt; –&amp;amp;nbsp;104,79 km²&lt;br /&gt;
Die Flächen nach LfU entsprechen ziemlich genau den Grenzziehungen der beiden Einzelblätter; das Handbuch hatte seines groben Maßstabs (1:1.000.000) wegen keine sehr exakten Grenzen. Das [[Bundesamt für Naturschutz]] (BfN) kommt auf eine Fläche von 376&amp;amp;nbsp;km²,{{GeoQuelle|DE|BFN-SB|40500|Vorderer Bayerischer Wald}} wobei die fehlenden rund 6&amp;amp;nbsp;km² genau dem dort nicht eingerechneten Ranfelser Bergland entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Pietrusky, Donatus Moosauer: &amp;#039;&amp;#039;Der Bayerische Wald – im Fluge neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Morsak, Grafenau, 1985, ISBN 3-87553-228-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikivoyage|Vorderer Bayerischer Wald}}&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE-BY|BV-NR_40|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE|BFN-SB|40500|Vorderer Bayerischer Wald|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-165&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-165|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-174&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-174|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|HNGD|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NR_40&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-BY|BV-NR_40|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4078958-5|VIAF=233698135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bayerischer Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Oberpfälzisch-Bayerischen Wald|! Vorderer Bayerischer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;-wuppertaler</name></author>
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