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	<title>Volvo Group - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volvo_Group&amp;diff=57363&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-14226-7: /* Konzernstruktur */</title>
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		<updated>2026-03-08T22:47:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Konzernstruktur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name              = Aktiebolaget Volvo&lt;br /&gt;
| Logo              = Volvo-Spread-Word-Mark-Black.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform  = [[Aktiebolag]]&lt;br /&gt;
| ISIN              = SE0000115420&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1927&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund   = &lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Göteborg]], {{SWE}}&lt;br /&gt;
| Leitung           = Martin Lundstedt&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl   = 102.000 &amp;lt;small&amp;gt;(Ende 2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz            = 527 Mrd. [[Schwedische Krone|Kronen]] &amp;lt;small&amp;gt;(2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar24&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volvogroup.com/content/dam/volvo-group/markets/master/events/2025/annual-reports/volvo-group-annual-report-2024.pdf |titel=Annual Report 2024 |abruf=2025-10-18|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand             = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Branche           = [[Nutzfahrzeug]]hersteller&lt;br /&gt;
| Homepage          = www.volvogroup.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volvo Group&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|volvo|de=ich rolle}}) ist ein börsennotierter schwedischer Hersteller von [[Nutzfahrzeug]]en, der [[Omnibus]]se und [[Fahrwerk]]e unter den Marken &amp;#039;&amp;#039;Volvo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Prevost Car|Prevost]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nova Bus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;MASA&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([[Volvo Buses]])&amp;#039;&amp;#039;, [[Lastkraftwagen]] unter den Marken &amp;#039;&amp;#039;Volvo&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([[Volvo Trucks]])&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Renault Trucks|Renault]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Mack Trucks|Mack]]&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Baumaschinen]] und [[Motor]]en &amp;#039;&amp;#039;([[Volvo Penta]])&amp;#039;&amp;#039; herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volvo wurde 1927 ursprünglich als [[Pkw]]-Hersteller gegründet, verkaufte den Geschäftsbereich [[Volvo Car Corporation]] jedoch Anfang 1999 an [[Ford]], das diesen 2010 wiederum an die chinesische [[Geely]]-Gruppe verkaufte. Die Marke &amp;#039;&amp;#039;Volvo&amp;#039;&amp;#039; und das Markenzeichen wurden 1999 auf die [[#Volvo Trade Mark Holding|Volvo Trade Mark Holding]] übertragen; sie werden von der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Group&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Car Corporation&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam genutzt. Im Dezember 2017 wurde der Eigner von &amp;#039;&amp;#039;Volvo Cars&amp;#039;&amp;#039;, der chinesische Fahrzeugkonzern &amp;#039;&amp;#039;Zhejiang Geely Holding Group&amp;#039;&amp;#039;, mit 8,2 % größter Anteilseigner der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Group&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5344400/Chinesischer-Autobauer-Geely-steigt-bei-LkwHersteller-Volvo-ein &amp;#039;&amp;#039;Chinesischer Autobauer Geely steigt bei Lkw-Hersteller Volvo ein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Presse&amp;#039;&amp;#039;, 27. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Assar Gabrielsson Volvo 1960.jpg|mini|hochkant|Assar Gabrielsson, 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Larson Volvo 1962.jpg|mini|hochkant|Gustav Larson, 1962]]&lt;br /&gt;
Volvo wurde 1915 vom schwedischen [[Kugellager]]-Hersteller [[Svenska Kullagerfabriken|SKF]] als Versuchsabteilung gegründet. Ziel war zunächst nur, Versuchsautos zur Erprobung der damals neuen [[Wälzlager]] zu bauen. 1926/1927 wurde Volvo von [[Assar Gabrielsson]] und [[Gustaf Larson]] als eigenständige Firma ausgegründet. SKF hielt noch bis 1935 Anteile an Volvo. Aus diesem Umstand ergeben sich die oft unterschiedlich genannten Gründungsjahre. Von 1936 bis in die späten 1950er Jahre gab es in Brasilien eine eigene Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Volvo do Brasil Ltda.&amp;#039;&amp;#039; für den lateinamerikanischen Markt. Erst 1977 erfolgte die Neugründung von &amp;#039;&amp;#039;Volvo do Brasil&amp;#039;&amp;#039; in [[Curitiba]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 führte Volvo als erster Pkw-Hersteller den [[Sicherheitsgurt#Dreipunktgurt|Dreipunktgurt]] serienmäßig ein, den der schwedische Ingenieur [[Nils Bohlin]] für den Konzern erfunden hatte. Nachdem 1967 in Schweden die [[Dagen H|Umstellung auf Rechtsverkehr]] stattfand, stieg der Absatz an Pkw- und Lkw-Modellen, zumal gerade neue Modelltypen wie der Pkw [[Volvo 140]] und der Lkw [[Volvo F88/F89]] eingeführt wurden. Die [[Linienbus]]se mussten allerdings bereits zum Umstellungstermin mit Türen auf der rechten Seite bereitstehen, so dass kurz vorher eine große Nachfrage entstand. Durch die schlagartige Verjüngung der Wagenflotte bei den Busbetrieben sank anschließend der Absatz an Omnibussen im Inland drastisch, und es waren für die nächsten zehn bis zwölf Jahre keine nennenswerten Verkaufszahlen im Hauptabsatzgebiet von Volvo (damals fand kaum Export statt) zu erwarten. So wollte die Geschäftsleitung den Omnibusbau eigentlich einstellen, zumal die Busmodelle des zweiten schwedischen Herstellers [[Scania]]-Vabis damals größere Verbreitung fanden. Stattdessen fand der Plan des Volvo-Busfachmannes Stig-Arne Olson 1968 Anwendung und es wurde die &amp;#039;&amp;#039;Volvo Bus-Division&amp;#039;&amp;#039; als eigenverantwortliche Abteilung im Volvo-Konzern gegründet. Hier konnten auch aufgrund kürzerer Entscheidungswege größere Exporterfolge durch Lieferungen insbesondere in die Schweiz, nach Großbritannien und Frankreich, aber auch nach Übersee erzielt werden. 1969&amp;amp;nbsp;erfolgte nach gleichem Muster die Bildung der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Lkw-Division&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Pkw-Division&amp;#039;&amp;#039;. Durch die großen (Export-)Erfolge der Lkw-Reihe F88/F89 und deren Nachfolger F10 und F12 mussten die Fertigungskapazitäten erhöht werden. Deshalb wurde in [[Belgien]] der Bau von Volvo-Modellen in einem neuen Werk aufgenommen. Des Weiteren wurde die Bus-Division in ein neu entstandenes Montagewerk für den Bau von Omnibus-Chassis in Viared bei [[Borås]] verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1973 war Volvo ein reiner Fahrzeugkonzern. Danach jedoch folgten Beteiligungen und Übernahmen auch in anderen Segmenten. Der damalige Vorstandsvorsitzende [[Pehr G. Gyllenhammar]] entwickelte Volvo im Laufe der Jahre zu einem Multikonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1988 kaufte Volvo das britische Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Leyland Motors|Leyland Buses]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Fabrik in [[Workington]], wo neben dem [[Doppeldeckbus]](-Chassis) [[Leyland Olympian|Olympian]] und dem Eindecker-Linienbus [[Leyland Lynx|Lynx]] ab 1990 auch Busse des Mittelmotortyps B10M produziert werden. Ab dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1989 gab es die Verkaufsorganisation &amp;#039;&amp;#039;VL&amp;amp;nbsp;Bus &amp;amp; Coach&amp;#039;&amp;#039;, bevor am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1991 &amp;#039;&amp;#039;Volvo Bus Ltd.&amp;#039;&amp;#039; vollständig übernahm. 1993&amp;amp;nbsp;wurde die Fabrik in Workington stillgelegt, die Busproduktion in Großbritannien erfolgte nun im schottischen [[Irvine (Schottland)|Irvine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren kaufte Volvo die Omnibussparte/Omnibusproduktion in Form der Marke &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr-Werke|Steyr]]&amp;#039;&amp;#039; vom österreichischen [[Steyr-Daimler-Puch]]-Konzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Aktionärsversammlung im April 1994 stellte der damalige Vorstandsvorsitzende Sören Gyll das Ende der [[Diversifikation (Wirtschaft)|Diversifikation]] vor. Unter seinem Nachfolger [[Leif Johansson]] konzentrierte sich Volvo fortan wieder fast vollständig auf das Kerngeschäft und verkaufte nach und nach – mit Ausnahme der genannten &amp;#039;&amp;#039;Volvo Financial&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– alle anderen ehemaligen Volvo-Tochterunternehmen außerhalb des Fahrzeugsegments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 verkaufte Volvo die Fertigung von Lkw-Hinterachsen an [[Meritor]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.truckinginfo.com/channel/equipment/news/story/1998/12/volvo-outsources-rear-axles-to-meritor.aspx?prestitial=1 Verkauf Lkw-Achsfertigung] 1998; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ursprüngliche Kerngeschäft des Konzerns, die Pkw-Sparte, wurde Anfang 1999 an [[Ford]] verkauft. Volvo wollte Mitte 1999 durch den Kauf von Aktien an [[Scania]] von der [[Wallenberg (schwedische Familie)#Wallenberg-Unternehmensgruppe|Wallenberg-Gruppe]] die Mehrheit an diesem anderen schwedischen LKW-Hersteller übernehmen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Volvo schluckt Scania&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 7. August 1999, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; was aber durch Einspruch der Kartellbehörden nicht gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2001 übernahm Volvo [[Renault]]s Nutzfahrzeugsparte &amp;#039;&amp;#039;Renault Véhicules Industriels&amp;#039;&amp;#039; (RVI) inklusive der Marke [[Mack Trucks]], jedoch ohne Renaults Anteil an [[Irisbus]]. RVI wurde 2002 in [[Renault Trucks]] umbenannt. Im Gegenzug erhielt Renault etwa 20 % der Aktien an &amp;#039;&amp;#039;AB&amp;amp;nbsp;Volvo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2006 erlangte [[Arquus|Renault Trucks Defense (RTD)]] eine Mehrheitsbeteiligung an dem Militärfahrzeughersteller [[ACMAT]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Oktober 2010 verkaufte Renault alle Volvo-B-Aktien&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.volvogroup.com/en/investors/the-volvo-share.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und 3,8 % der A-Aktien, so dass es noch 17,5 % der A-Aktien besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;Renault.com: {{Webarchiv |url=http://media.renault.com/download/media/specialfile/12229_1_5.aspx |text=Renault has sold its stake in the B series shares of Volvo AB |wayback=20140428232000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012 übernahm RTD die ebenfalls im Bereich Rüstung tätige [[Panhard General Defense]] und benannte sich in [[Arquus]] um, Anfang Juli 2024 wurde die Gesellschaft an die [[John Cockerill Group]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ouest-france.fr/politique/defense/le-fabricant-de-vehicules-militaires-arquus-installe-a-saint-nazaire-passe-sous-pavillon-belge-4fdbc85a-3946-11ef-9f2b-c38da737f062&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volvo Trade Mark Holding ==&lt;br /&gt;
Damit der Name Volvo in der Öffentlichkeit weiterhin als eine Einheit angesehen wird und nicht das Image des einen Herstellers mit dem des anderen differiert, gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Volvo Trade Mark Holding&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurde zeitgleich mit dem Verkauf der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Car Corporation&amp;#039;&amp;#039; (Volvo Personvagnar) an [[Ford]] von Volvo-Chef Leif Johannson und dem damaligen Ford-Vorstandsvorsitzenden Jacques Nasser gegründet. Dieses Unternehmen verwaltet den Namen „Volvo“ und führt somit in wichtigen marketingstrategischen Aspekten beide Kraftfahrzeughersteller wieder zusammen: Jeweils 50 % der Anteile der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Trade Mark Holding&amp;#039;&amp;#039; gehören der [[Volvo Car Corporation|Volvo Personvagnar]], die anderen 50 % gehören der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Group&amp;#039;&amp;#039;. Vorstandsvorsitzende des Unternehmens sind zu gleichberechtigten Teilen die jeweils amtierenden Vorstandsvorsitzenden der Volvo Personvagnar und der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Group&amp;#039;&amp;#039;. Die Gremien der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Trade Mark Holding&amp;#039;&amp;#039;, die aus Mitarbeitern der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Personvagnar&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Volvo Group&amp;#039;&amp;#039; bestehen, treffen sich regelmäßig und besprechen gemeinsame Sponsoringaktivitäten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Volvo Ocean Race]], verwalten Logos und Schriftzüge der Marke und sorgen dafür, dass die Marke in der Öffentlichkeit weiterhin einen einheitlichen Status pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2012 wurde bei der Einführung des [[Volvo V40 (2012)|Volvo V40]]-Pkws ein überarbeitetes Logo präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.designtagebuch.de/volvo-modifiziert-markenzeichen/ |titel=Volvo modifiziert Markenzeichen |hrsg=Design Tagebuch |datum=2012-10-25 |abruf=2014-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzernstruktur ==&lt;br /&gt;
Der Hauptsitz des Unternehmens ist in [[Göteborg]], [[Schweden]]. Die Volvo-Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit knapp 100.000 Mitarbeiter (2020). Die Aktien des Mutterunternehmens &amp;#039;&amp;#039;Aktiebolaget Volvo&amp;#039;&amp;#039; werden an der Börse gehandelt. Per 31. Dezember 2020 sind die größten Aktionäre bezogen auf den Stimmrechtsanteil [[Industrivärden|AB Industrivärden]] mit 27,5 % und [[Geely|Geely Holding]] mit 15,9 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar20&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://www.volvogroup.com/en-en/events/2021/feb/annual-and-sustainability-report-2020.html |title=Annual Report 2020 |language=en |accessdate=2021-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Gründung der Volvo-Unternehmensgruppe gehören Lastkraftwagen (Volvo Trucks, sowie heute Renault Trucks und Mack Trucks), [[Baumaschine]]n ([[Volvo Construction Equipment]]) und [[Omnibus]]se (Volvo Buses) zur Produktpalette. Der Geschäftsbereich Lastkraftwagen war mit 61 % Umsatzanteil 2020 der Größte. Einen bedeutenden Umsatzanteil trugen die Baumaschinen mit 24 % bei. Der Geschäftsbereich Omnibusse setzte 6 % der Gesamtverkäufe um. Zur Unternehmensgruppe gehören außerdem &amp;#039;&amp;#039;[[Volvo Penta]]&amp;#039;&amp;#039; (Industrie- und Schiffsmotoren, 3 % Umsatzanteil). Die Volvo Group besitzt auch die &amp;#039;&amp;#039;Volvo Financial Services&amp;#039;&amp;#039; (4 % Umsatzanteil).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar20&amp;quot; /&amp;gt; Der von Renault gekommene Rüstungsbereich firmiert mittlerweile als [[Arquus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 40 % Umsatzanteil ist die Volvo-Gruppe insbesondere in Westeuropa tätig. In Nordamerika und Asien werden je 24 % Umsatz erwirtschaftet. Mit 6 % Umsatzanteil ist Südamerika zu erwähnen. Der Rest verteilt sich auf die übrigen Regionen der Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Volvo- und Renault-Nutzfahrzeugmarken}}&lt;br /&gt;
=== Lastkraftwagen ===&lt;br /&gt;
[[Volvo Trucks]] ist weltweit der zweitgrößte Hersteller schwerer Lastwagen. Der Großteil des Umsatzes konzentriert sich auf Westeuropa, Nord- und Südamerika sowie Asien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Renault Trucks]] zählt zu den großen Lkw-Herstellern Europas. Das Unternehmen bietet alle Typen von Nutzfahrzeugen an: von leichten Lkw für städtische [[Verteilertransport]]e bis hin zu Spezialfahrzeugen und schweren Lkw für den Güterfernverkehr. Bereits in den 1970er Jahren gehörten Volvo und Renault (als „[[Saviem]]“) zum sogenannten „[[Vierer-Club]]“, der gemeinsam Lkw entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde die [[White Motor Company|White-Lastwagenfertigung]] mit der [[Tochtergesellschaft]] [[Autocar (Fahrzeugmarke)|Autocar]], aber ohne [[Western Star Trucks]], von Volvo übernommen und in &amp;#039;&amp;#039;Volvo White Truck Corp.&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Konzernmarken waren Volvo, White und Autocar. 1988 kam es zu einem weiteren Zusammenschluss als &amp;#039;&amp;#039;Volvo Trucks&amp;#039;&amp;#039; ein [[Joint Venture]] mit [[General Motors]] (GM) einging. GM brachte dabei den Schwerlastwagenbereich von [[GMC (Automarke)|GMC]] ein. Das Unternehmen wurde zur &amp;#039;&amp;#039;Volvo GM Heavy Truck Corporation&amp;#039;&amp;#039; mit den Marken WHITEGMC und Autocar. 1995 wurde aus WHITEGMC &amp;#039;&amp;#039;Volvo&amp;#039;&amp;#039;. 1997 übernahm Volvo den Anteil von GM am Unternehmen und änderte erneut den Namen in [[Volvo Trucks|Volvo Trucks North America]]. 2001 wurden die Markenrechte an Autocar sowie einige Lkw-Modelle an die &amp;#039;&amp;#039;Grand Vehicle Works Holdings LLC&amp;#039;&amp;#039; (GVW) verkauft. Seitdem werden alle Lkw des Konzerns in Nordamerika als Volvo verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20220117111118/https://www.volvotrucks.com/en-en/about-us/who-we-are/history.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mack Trucks]] ist einer der größten Hersteller schwerer Lkw und Lkw-Komponenten in Nordamerika. Die Firma war seit 1991 vollständig im Besitz von [[Renault]]. Im Jahr 2000 erwarb die Volvo&amp;amp;nbsp;AB die Firma [[Renault Véhicules Industriels]] (RVI) (heute Renault Trucks) einschließlich Mack Trucks in Nordamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[UD Trucks Corporation|UD Nissan Diesel]] wurde im Jahr 2007 von Volvo fast vollständig übernommen. 2020 verkaufte Volvo die Sparte UD Trucks an Isuzu Motors.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.volvogroup.com/en-en/news/2020/oct/news-3815893.html |title=Volvo Group and Isuzu Motors sign final agreements to form strategic alliance |work=Volvo Press Release |date=2020-10-30 |access-date=2022-03-26|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nissan-Diesel stellt in Japan Lkw und Busse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Volvo F88-49T Truck 1966 2.jpg|[[Volvo F88/F89|Volvo F88]] Sattelzugmaschine&lt;br /&gt;
 Volvo F407 Truck 1977.jpg|Volvo F407 mit Vierer-Club-Fahrerhaus&lt;br /&gt;
 F12 i Linz.jpg|Volvo F12&lt;br /&gt;
 Volvo-fh.jpg|Sattelzug mit Zugmaschine vom Typ [[Volvo FH]]&lt;br /&gt;
 Australian road train headed by Volvo NH15.jpg|[[Road Train|Roadtrain]] mit Zugfahrzeug des Typs Volvo VN&lt;br /&gt;
 Powerhouse Coach - luxury motor coach based on Volvo NH12.jpg|[[Wohnmobil#Wohnmobile auf Lkw-Basis|Wohnmobil]] auf Basis des [[Volvo VN]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Omnibusse ===&lt;br /&gt;
==== Beginn 1928 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Volo B57 Wiima in Hämeenlinna in 1987.jpg|mini|Frontmotor-Fahrgestell Volvo B57 mit [[Regionalbus|Überlandbus]]-Aufbau von Wiima]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Volvo-Setcar.jpg|mini|Volvo „Setcar“ als Zubringer-Bus der [[Tunisair]] auf dem [[Flughafen]] von [[Monastir (Tunesien)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VBL 62 Konservatorium.jpg|mini|Volvo/[[Carrosserie Hess|Hess]] B10L der [[Verkehrsbetriebe Luzern]]]]&lt;br /&gt;
1928 wurde der erste [[Omnibus]] auf der Basis eines Lkw-Fahrwerkes gefertigt. In den 1940er Jahren entstanden zunehmend eigene [[Fahrgestell]]e speziell für Busse, zunächst mit in den Wagenkasten integriertem [[Frontmotor]]. Der erste [[Dieselmotor]] von Volvo (VDA) entstand 1945, er ersetzte den „Hesselman“-Motor, der ein umkonstruierter Benzinmotor mit niedriger Verdichtung zum Betrieb mit steuerbegünstigtem [[Schweröl]] und Zündung mit Hochleistungszündkerzen war. 1950/1951 entstanden auf unterschiedliche Kundenwünsche hin die jeweils ersten Volvo-[[Linienbus]]-Chassis mit [[Heckmotor]] (B645 für Stockholm) und mit [[Unterflurmotor|Mittelmotor]] (B655 für [[Odense]]).&lt;br /&gt;
Die Mittelmotor-Bauweise wurde aufgrund der ausgewogenen Gewichtsverteilung lange Zeit bei Volvo bevorzugt: Fahrgestelltypen B655 (1951–1964), B755 (1963–1965), [[Volvo B58|B58]] (1966–1980), B10M (ab 1979) und C10M (erster kompletter Luxus-[[Reisebus]] von Volvo, 1984). Die ersten Heckmotor-Chassis, die serienmäßig bei Volvo hergestellt wurden, waren die [[Volvo B59|B59]] (1971–1979). Es folgten B10R (1978–1992) und B10B (ab 1992). Aber auch Bus-Fahrgestelle mit Frontmotor werden weiterhin produziert, zuletzt vor allem für den Export (Norwegen, Südamerika, Asien): B625 (1949–1951), B725 (1952–1962), B705 (1958–64), B715 (1962–1965), B750 (1962–1965), B54 (1966–1971), B57 (1966–1983), B609 (1976–1978), B6F (1978–1988) und B7F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ab 1983: Volvo Bus Corporation ====&lt;br /&gt;
Nachdem 1968 die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volvo Bus Division&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als eigenverantwortliche Abteilung im Unternehmen entstand, wurde diese 1983 als &amp;#039;&amp;#039;Volvo Bus Corporation (VBC)&amp;#039;&amp;#039; ein eigenständiges [[Tochterunternehmen]] der Volvo-Gruppe. Bereits in den 1970er Jahren betrieb der Volvo-Importeur von Großbritannien Jim McKelvie die &amp;#039;&amp;#039;Ailsa Truck Company&amp;#039;&amp;#039; in Schottland, wovon Volvo die Aktienmehrheit übernahm. Hier wurden von 1974 bis 1985 Frontmotor-Chassis als Basis für die hier bevorzugten [[Doppeldeckerbus]]se als Ailsa B55 produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor wurden die Fahrgestelle für Reise- und Linienbusse unter Verwendung von Komponenten wie Motoren der größeren Lkw-„Schwester“ gefertigt, die [[Karosserie]]n wurden von (selbstständigen) [[Aufbauhersteller]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. der finnischen Firma &amp;#039;&amp;#039;Wiima&amp;#039;&amp;#039;, die über die &amp;#039;&amp;#039;Carrus&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe 1998 zu Volvo kam) gefertigt. Im Jahr 1981 wurde der schwedische Aufbauhersteller &amp;#039;&amp;#039;Höglund&amp;#039;&amp;#039; in [[Säffle]] übernommen, so dass Volvo nun auch Komplettbusse anbieten konnte. Im März 1988 übernahm Volvo den Busbereich des britischen Herstellers &amp;#039;&amp;#039;[[Leyland Motors|Leyland]]&amp;#039;&amp;#039;. 1990&amp;amp;nbsp;übernahm Volvo 75 % der österreichischen &amp;#039;&amp;#039;[[Steyr Daimler Puch|Steyr]] Bus GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die hauptsächlich Stadt- und [[Regionalbus|Überlandbusse]] für den österreichischen Markt herstellte. Die Übernahme des deutschen Reisebus-Aufbauherstellers [[Drögmöller]] war letztlich nicht erfolgreich, denn der Marktanteil in Deutschland konnte nicht gesteigert werden. 1994&amp;amp;nbsp;erwarb Volvo den früher zu Leyland gehörenden dänischen Busaufbauhersteller &amp;#039;&amp;#039;Aabenraa&amp;#039;&amp;#039; von [[Kässbohrer Fahrzeugwerke|Kässbohrer]]. 1995&amp;amp;nbsp;übernahm Volvo den kanadischen Reisebushersteller &amp;#039;&amp;#039;Prévost&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung mit der britischen Henly-Gruppe, an der sich Volvo seinerseits mit zehn Prozent beteiligte. 1998&amp;amp;nbsp;folgte die Übernahme des ebenfalls nordamerikanischen Linienbus-Herstellers &amp;#039;&amp;#039;Nova Bus&amp;#039;&amp;#039; und die der &amp;#039;&amp;#039;Mexicana de Autobuses Anonima&amp;#039;&amp;#039; (MASA) in Mexico.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2020er Jahre ====&lt;br /&gt;
Heute ist &amp;#039;&amp;#039;Volvo Buses&amp;#039;&amp;#039; weltweit der zweitgrößte Hersteller von Busfahrgestellen und Komplettbussen mit Werken u.&amp;amp;nbsp;a. in Schweden ([[Borås]]), Polen ([[Wrocław]]), Brasilien ([[Curitiba]]), Mexico („MASA“), Kanada ([[Québec (Stadt)|Québec]], „Prevost“) und China („Xian Silver Bus“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://omnibus.news/volvo-bus-startet-wieder |titel=Volvo Bus startet wieder |werk=omnibus.news |datum=2020-06-02 |abruf=2023-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle Bus-Baureihen von Volvo sind:&lt;br /&gt;
* [[Volvo 7900]] (in [[Breslau]]/[[Polen]] gefertigter [[Niederflurbus]], [[Hybridbus]], als Nachfolger des [[Volvo 7700]], auch als [[Gelenkbus]])&lt;br /&gt;
* [[Volvo 8900]] (in Breslau gefertigter Linienbus als Nachfolger des [[Volvo 8700]])&lt;br /&gt;
* [[Volvo 9900]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Volvo Busse Deutschland {{!}} Volvo Bus |Datum= |Online=http://www.volvobuses.com/bus/germany/de-de/products/Reisebusse/Volvo-9900/Pages/Volvo%209900.aspx |Abruf=2017-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Reisebus]], Nachfolger des [[Volvo 9700]])&lt;br /&gt;
Außerdem werden die Chassis-Typen B6BLE (Heckmotor, [[Low-Entry-Bus|Low Entry]]), B7RLE, B7L (für [[Niederflur]]busse, auch als Gelenkbus), B7TL (für [[Doppeldeckbus]]se), B10L, B12B (Heckmotor) und B12M (Mittelmotor) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2023 wurde bekannt gegeben, dass das Werk in Breslau im 1. Quartal 2024 geschlossen werden soll. Volvo will in Europa die Herstellung von Komplettbussen einstellen und in Europa nur noch Fahrgestelle produzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.electrive.net/2023/03/20/volvo-buses-schliesst-bus-werk-im-polnischen-breslau/ |titel=Volvo Buses schließt Bus-Werk im polnischen Breslau |werk=electrive.net |datum=2023-03-23 |abruf=2023-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedeutungen der Bezeichnungen der Bus-Chassis ====&lt;br /&gt;
[[Datei:T-850.jpg|mini|Volvo-Umbau-O-Bus in Szeged]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WellingtonTrolleybuses.jpg|mini|Ältere Volvo-Trolleybusse in [[Wellington]] (Leyland DAB)]]&lt;br /&gt;
Die Fahrgestell-Typen für Omnibusse beginnen mit einem B, es folgt eine Serienbezeichnung und schließlich Kürzel mit folgenden Bedeutungen:&lt;br /&gt;
: A: Articulated = Gelenkbus&lt;br /&gt;
: B: „Bak“ = Längs montierter Heckmotor&lt;br /&gt;
: BLE: Längs montierter Heckmotor, Low Entry&lt;br /&gt;
: F: Frontmotor&lt;br /&gt;
: L: Seitlich / längs montierter Heckmotor&lt;br /&gt;
: M: Längs montierter liegender Mittelmotor&lt;br /&gt;
: R: Längs montierter Heckmotor&lt;br /&gt;
: RLE: Längs montierter Heckmotor, Low Entry&lt;br /&gt;
: S: Seitlich montierter Mittelmotor, auch als Low Entry&lt;br /&gt;
: T: Doppeldecker-Chassis („Tvär“ = quer montierter Heckmotor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Oberleitungsbusse ====&lt;br /&gt;
Beim [[Oberleitungsbus Linz]] verkehrten ab 2000/2001 zusammen 20 Gelenk-O-Busse des Typs V&amp;amp;nbsp;7000&amp;amp;nbsp;AT, dieser Typ war nur dort anzutreffen. Er basierte auf dem Omnibusmodell B7LA, die [[Oberleitungsbus#Antrieb, elektrische Ausrüstung, Steuerung und Hilfsaggregate|elektrische Ausrüstung]] wurde von [[Vossloh#Vossloh Kiepe|Kiepe]] zugeliefert. Im ungarischen [[Szeged]] existiert ein Solo-O-Bus, der 2004 in der Werkstätte der örtlichen Verkehrsbetriebe aus einem konventionellen Dieselbus umgebaut wurde. Der Einzelgänger trägt seitdem die Typenbezeichnung B7&amp;amp;nbsp;TR12/TV.PR., seine Elektrik stammt von [[Cegelec]]. Beim ehemaligen [[Oberleitungsbus Wellington]] in Neuseeland wurden die letzten Volvo-Trolleybusse schon 2009 ausgemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootsmotoren und Antriebe ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen [[Volvo Penta]] entstand 1930 durch die Übernahme der Aktienmehrheit an den Penta-Werken. Es bietet Motoren und komplette Antriebssysteme für Schifffahrt und Industrie. Die Penta-Werke lieferten anfänglich die Motoren für die ersten Volvo-Automobile, da Volvo seine Fahrzeugproduktion als reiner [[Karosserie]]- und [[Fahrgestell|Chassishersteller]] begann, ohne selbst Motoren herzustellen. Diese ersten Automobile in der Firmengeschichte wurden zwar von Volvo gebaut und vertrieben, doch auf den Kühlern stand das Wort &amp;#039;&amp;#039;Penta&amp;#039;&amp;#039;. Durch die weltwirtschaftlichen Probleme Ende der 1920er Jahre geriet die Firma Penta in finanzielle Schwierigkeiten. Da Volvo seinen Motorenlieferanten nicht verlieren wollte, stieg Volvo bei Penta ein und strich das Wort „Penta“ von den Kühlermasken seiner Automobile. 1935&amp;amp;nbsp;wurde das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Volvo Penta&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;ebenfalls mit Sitz in [[Göteborg]]&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;offiziell gegründet. Die bekanntesten Entwicklungen von Volvo Penta waren der erste [[Z-Antrieb]] „Aquamatic“ (1959), die erstmalige Kombination von Innen- und Außenborder,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Gollasch |url=https://www.boote-magazin.de/motoren/aussenborder/mercruiser-feiert-den-50-geburtstag |titel=MerCruiser feiert den 50. Geburtstag |werk=boote-magazin.de |datum=2011-11-17 |abruf=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Duoprop]]-Antriebssystem (1982)&amp;lt;ref name=&amp;quot;volvopenta-50y-sternd&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volvopenta.com/en-us/about-us/news-page/2009/feb/news-57774 |titel=Aquamatic sterndrive celebrating 50 years |werk=volvopenta.com |sprache=en |datum=2009-02-10 |abruf=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die im Jahr 2005 vorgestellten Zugpropeller-Lösungen IPS für schnelle Freizeitboote. Außerdem war die Firma Penta im Jahr 1922 der erste Hersteller von [[Außenbordmotor]]en in Europa. Allerdings gab Volvo Penta die Produktion von Außenbordmotoren im Verlauf des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] vorerst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Volvo Ocean Race&amp;#039;&amp;#039; 2001/2002 hatte jede an dem Rennen teilnehmende [[Segeljacht]] zwei Volvo-Penta-Antriebsmotoren&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;für Notfälle&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motoren aus dem Programm von Volvo Penta sind außer in den Lkw von Volvo auch in Renault-Nutzfahrzeugen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-07-29-schiffshebewerk-ndf-by-RalfR-40.jpg|mini|Schwerer [[Muldenkipper]] vom Typ Volvo A25D]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Traktor Volvo BM, augusti 2005.jpg|mini|Volvo [[Traktor]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Konzernunternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Knick-Radlader VOLVO L60H.jpg|mini|Knick-Radlader VOLVO L60H]]&lt;br /&gt;
[[Volvo Aero]] entwickelt und fertigt Hightech-Komponenten für die zivile Luftfahrt sowie [[Strahltriebwerk]]e. &amp;lt;!--[[Datei:Baugeraetefuehrer.jpg|mini|Baumaschinen von Volvo]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Unternehmen entwickelt, fertigt und wartet auch Jetmotoren für die schwedische Luftwaffe. Früher hieß der Unternehmensteil &amp;#039;&amp;#039;Volvo Flygmotor&amp;#039;&amp;#039; und entstand 1941 durch die Übernahme der Aktienmehrheit an der &amp;#039;&amp;#039;Svenska Flygmotor&amp;amp;nbsp;AB&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Volvo Aero&amp;#039;&amp;#039; fertigte unter anderem das Strahltriebwerk für den Abfangjäger [[Saab 37|Saab JA37B Viggen]] und entwickelte Raketenantriebe und -düsen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Volvo Aero&amp;#039;&amp;#039; wurde Mitte 2012 von [[GKN (Unternehmen)|GKN]], einem britischen Automobil- und Luftfahrtzulieferer, für 633&amp;amp;nbsp;Millionen britische Pfund (788&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Euro) übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aero_Verkauf&amp;quot;&amp;gt;[http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/maerkte-volvo-verkauft-luftfahrtsparte-an-britischen-gkn-konzern_aid_777522.html Verkauf von Volvo Aero an GKN], Focus online, abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Jofa]]&amp;#039;&amp;#039; produziert [[Eishockeyausrüstung]]en und gehörte von 1973 bis 1985 zum Volvokonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Volvo Construction Equipment]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, produziert und vertreibt Baumaschinen (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bagger]], [[Radlader]], Mobilbagger, [[Muldenkipper|Dumper]], Motor-[[Grader]] und Baggerlader) und hat Frühjahr 2007 die Straßenbaumaschinen-Sparte ABG Allgemeine Baumaschinen-Gesellschaft von &amp;#039;&amp;#039;[[Ingersoll Rand]]&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039; Volvo Financial Services&amp;#039;&amp;#039; bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Kundenfinanzierung, Versicherung, Immobilienverwaltung und weitere finanzielle Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volvo Car Corporation ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Volvo Car Corporation}}&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Kerngeschäft des Konzerns wurde 1999 an Ford verkauft.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Finanzkrise 2008 hatte der kriselnde US-Mutterkonzern Ford die Tochtergesellschaft Volvo Cars zum Verkauf angeboten, als Grund wurden rote Zahlen bei der Volvo-Pkw-Produktion genannt. Ende 2009 gab Ford bekannt, die &amp;#039;&amp;#039;Volvo Car Corporation&amp;#039;&amp;#039; an den chinesischen Automobil- und Motorradhersteller [[Geely]] zu veräußern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/wirtschaft/volvo102.html tagesschau.de: Ford trennt sich von Tochterfirma – Chinesen kaufen Volvo], vom 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vertrag wurde Ende März 2010 unterzeichnet. Der Kaufpreis betrug 1,8&amp;amp;nbsp;Milliarden Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:expansion-chinesen-zahlen-1-8-mrd-dollar-fuer-volvo/50094288.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Expansion: Chinesen zahlen 1,8 Milliarden Dollar für Volvo&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20100331023515}} In: &amp;#039;&amp;#039;Financial Times Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der größten Unternehmen in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Christian Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Volvo in Deutschland. 1958 bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Walter Wolf, 2. Auflage, Riedstadt 2009, ISBN 978-3-934820-15-9.&lt;br /&gt;
* Christer Olsson, Hans Christiansen: &amp;#039;&amp;#039;Volvo Personenwagen 1927–2000. Eine Parade&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Schwedischen übertragen von Harald Neuhaus. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-613-02028-9.&lt;br /&gt;
* Jean Christer Olsson: &amp;#039;&amp;#039;Volvo-Busse seit 1928&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Schwedischen übertragen von Harald Neuhaus. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02306-7.&lt;br /&gt;
* Dough Jack: &amp;#039;&amp;#039;The Volvo Bus&amp;#039;&amp;#039;. Über die Geschichte der Volvo-Busse in Großbritannien und Irland, in englischer Sprache, ISBN 1-898432-52-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Volvo}}&lt;br /&gt;
* [https://www.volvogroup.com/en-en/home.html Website der Volvo-Unternehmensgruppe]&lt;br /&gt;
* [https://www.volvogroup.de/de-de/home.html deutschsprachige Website mit reduziertem Informationsumfang]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Volvo-Nutzfahrzeug Modelle}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Unternehmen im OMX Stockholm 30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Göteborg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Omnibushersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleitungsbushersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lkw-Hersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Traktorenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volvo| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlicher Hoflieferant (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im OMX Stockholm 30]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierer-Club]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-14226-7</name></author>
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