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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Volumenintegral</id>
	<title>Volumenintegral - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T11:53:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volumenintegral&amp;diff=2489636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mathze: Sprachliche Präzisierung</title>
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		<updated>2026-04-20T18:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprachliche Präzisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volumenintegral&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreifachintegral&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Mathematik]] ein Spezialfall der [[Integralrechnung#Mehrdimensionale Integration|mehrdimensionalen Integralrechnung]], der vor allem in der [[Physik]] Anwendung findet. Es erweitert das [[Oberflächenintegral]] auf die Integration über ein beliebiges dreidimensionales Integrationsgebiet, wobei eine Funktion &amp;lt;math&amp;gt;f(\vec r)&amp;lt;/math&amp;gt;  dreimal hintereinander integriert wird, jeweils über eine Koordinate eines dreidimensionalen [[Raum (Mathematik)|Raumes]]. Dabei muss es sich jedoch nicht notwendigerweise um ein [[Volumen]] eines [[Körper (Geometrie)|geometrischen Körpers]] handeln.&lt;br /&gt;
Zur vereinfachten Darstellung wird oft nur ein einziges Integralzeichen geschrieben und die Volumenintegration lediglich durch das [[Volumenelement]] &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm d^3 r = \mathrm d V&amp;lt;/math&amp;gt; angedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt; \iiint_V f(\vec r) \mathrm \, \mathrm d^3 r = \displaystyle \int_V f(\vec r) \, \mathrm d V &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei die zu integrierende Funktion zumindest von drei Variablen &amp;lt;math&amp;gt;\vec r=(x,y,z)&amp;lt;/math&amp;gt; für eine (kartesische) Beschreibung im dreidimensionalen Raum &amp;lt;math&amp;gt;\R ^3&amp;lt;/math&amp;gt; abhängt, es sind aber auch [[Mannigfaltigkeit|höherdimensionale Räume]] möglich. Beachte, dass &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt; hier in zwei Bedeutungen auftritt, einmal im Volumenelement &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm d V&amp;lt;/math&amp;gt; und einmal als Bezeichner für das Volumen, über das integriert wird, das Integrationsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein skalares Volumenintegral, wenn der Integrand &amp;lt;math&amp;gt;f&amp;lt;/math&amp;gt; skalar ist. Bei einem vektoriellen Integranden, z.&amp;amp;nbsp;B. einem [[Vektorfeld]] &amp;lt;math&amp;gt;\vec f = (u,v,w)&amp;lt;/math&amp;gt;, ist das Volumenintegral ein Vektor aus den drei eindimensionalen Volumenintegralen der einzelnen Komponenten von &amp;lt;math&amp;gt;\vec f&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Integrationsgebiet ist das dreidimensionale Integrationsvolumen &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das [[Differential (Mathematik)|Differential]] im Volumenintegral, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm d V&amp;lt;/math&amp;gt;, ist ebenso dreidimensional und kann anschaulich als [[Infinitesimalrechnung|infinitesimales]], unendlich kleines Volumen aufgefasst werden. Anschaulich gesprochen summiert das Volumenintegral alle Funktionswerte von &amp;lt;math&amp;gt;f&amp;lt;/math&amp;gt;, gewichtet mit dem jeweiligen Volumenelement. Man stellt sich das Volumen in &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; kleine Elemente &amp;lt;math&amp;gt;\Delta V_i&amp;lt;/math&amp;gt; zerlegt vor, in denen die Funktion jeweils näherungsweise konstant ist, und bildet den Grenzwert ([[Riemannsches Integral]]):&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bronstein2001&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|first1=Ilja Nikolajewitsch|last1=Bronstein|first2=Konstantin Adolfowitsch|last2=Semendjajew|title=Taschenbuch der Mathematik|edition=5.|publisher=Verlag Harri Deutsch|isbn=3-8171-2005-2|pages=492}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\int_V f\,\mathrm d V = \lim_{N \to\infty \atop \Delta V_i \to 0}\sum_{i=1}^N f(r_i)\,\Delta V_i &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Physik wird diese Technik häufig benutzt, zum Beispiel um die Masse eines Körpers mit [[Dichte#Ortsabhängige Dichte|ungleich verteilter Dichte]] zu berechnen. Setzt man &amp;lt;math&amp;gt;f=1&amp;lt;/math&amp;gt;, ergibt sich das Volumen des Integrationsgebiets selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parametrisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezielle Volumenintegrale mit Koordinatentransformation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kartesische und Kugelkoordinaten ====&lt;br /&gt;
Mit der Definition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \begin{pmatrix} x \\&lt;br /&gt;
                          y  \\&lt;br /&gt;
                          z \end{pmatrix}&lt;br /&gt;
= \begin{pmatrix} r \sin \theta \cos \varphi \\&lt;br /&gt;
                          r \sin \theta \sin \varphi  \\&lt;br /&gt;
                          r \cos \theta \end{pmatrix}                                                                        &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
wird das [[Kugelkoordinaten#Differentiale, Volumenelement, Flächenelement, Linienelement|Volumenelement in Kugelkoordinaten]] zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \mathrm{d}V = r^2 \sin\theta \,\mathrm{d}r\, \mathrm{d}\theta\, \mathrm{d}\varphi. &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Definition &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\tilde f (r, \theta, \varphi) = f(x,y,z)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lautet das Volumenintegral dann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\iiint_{V_\mathrm{Kart}}  f(x, y, z) \,\mathrm dx\, \mathrm dy\, \mathrm dz&lt;br /&gt;
           = \iiint_{V_\mathrm{Kug}} \tilde f(r, \theta, \varphi) \cdot  r^2 \sin\theta \,\mathrm{d}r\, \mathrm{d}\theta\, \mathrm{d}\varphi. &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kartesisch zu Zylinderkoordinaten ====&lt;br /&gt;
Für [[Zylinderkoordinaten]] &amp;lt;math&amp;gt;(\rho, \varphi, z)&amp;lt;/math&amp;gt; gilt&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \begin{pmatrix} x \\&lt;br /&gt;
                          y  \\&lt;br /&gt;
                          z \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} \rho \cos \varphi \\&lt;br /&gt;
                                                                                        \rho \sin \varphi  \\&lt;br /&gt;
                                                                                        z                \end{pmatrix} &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das Volumenelement in Zylinderkoordinaten wird damit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \mathrm{d}V = \rho \,\mathrm{d}\rho\, \mathrm{d}\varphi\,  \mathrm{d}z. &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Definition &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\tilde f (\rho, \varphi, z) = f(x,y,z)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird das Volumenintegral :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\iiint_{V_{Kart}} f(x, y, z)\, \mathrm dx\, \mathrm dy\, \mathrm dz&lt;br /&gt;
           = \iiint_{V_\mathrm{Zyl}} \tilde f(\rho, \varphi, z) \cdot  \rho \,\mathrm{d}\rho\, \mathrm{d}\varphi\,  \mathrm{d}z. &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Volumenintegrale finden bei vielen physikalischen Problemen Anwendung. So lassen sich aus allen Dichten bei einer Volumenintegration die jeweils zugrundeliegenden Größen berechnen, beispielsweise die [[elektrische Ladung]] aus der [[Ladungsdichte]] oder die [[Masse (Physik)|Masse]] aus der [[Dichte|(Massen-)Dichte]]. Auch der [[Gaußscher Integralsatz|gaußsche Integralsatz]], der insbesondere in der [[Elektrodynamik]] wichtig ist, basiert auf einem Volumenintegral. Die Wahrscheinlichkeitsdichte des Geschwindigkeitsbetrags bei der [[Maxwell-Boltzmann-Verteilung]] ergibt sich durch Volumenintegration über die Verteilung der einzelnen Richtungen des Geschwindigkeitsvektors – dies ist ein Beispiel für ein Volumenintegral über ein nicht-geometrisches Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendet man als Integrand die Funktion, die auf dem Integrationvolumen konstant gleich 1 ist, so erhält man eine Formel für das Volumenmaß&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{vol}(V) = \iiint_V \mathrm dV &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Beispiele für den Umgang mit Volumenintegralen finden sich hier:&lt;br /&gt;
* [[Kugel#Weitere Herleitungen|Berechnung des Volumens einer Kugel]]&lt;br /&gt;
* [[Trägheitsmoment#Beispielrechnung: Trägheitsmoment der homogenen Vollkugel|Berechnung des Trägheitmoments einer homogenen Vollkugel]]&lt;br /&gt;
* [[Maxwell-Boltzmann-Verteilung#Herleitung|Herleitung der Geschwindigkeitsverteilung der Maxwell-Boltzmann-Verteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführendes ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=I. N. Bronstein, K. A. Semendjajew&lt;br /&gt;
   |Titel=Taschenbuch der Mathematik&lt;br /&gt;
   |Auflage=6&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Harri Deutsch&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8171-2006-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Integralbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mathze</name></author>
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