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	<title>Volos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dateientlinkerbot: Bot: Entferne Commons:File:Volos Beltway near the Panthessaliko stadium.jpg (de) da die Datei gelöscht wurde. (per Commons:Commons:Deletion requests/Files in Category:Media without a source as of 25 January 2026)</title>
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		<updated>2026-02-22T14:44:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Volos_Beltway_near_the_Panthessaliko_stadium.jpg&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:File:Volos Beltway near the Panthessaliko stadium.jpg&quot;&gt;Commons:File:Volos Beltway near the Panthessaliko stadium.jpg&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Volos_Beltway_near_the_Panthessaliko_stadium.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Volos Beltway near the Panthessaliko stadium.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;de&lt;/a&gt;) da die Datei gelöscht wurde. (per &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Deletion_requests/Files_in_Category:Media_without_a_source_as_of_25_January_2026&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:Commons:Deletion requests/Files in Category:Media without a source as of 25 January 2026&quot;&gt;Commons:Commons:Deletion requests/Files in Category:Media without a source as of 25 January 2026&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt. Zum Gott der slawischen Mythologie siehe [[Veles (Gott)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|Name= Gemeinde Volos&lt;br /&gt;
|Name-el= Δήμος Βόλου (Βόλος)&lt;br /&gt;
|Region= [[Thessalien (griechische Region)|Thessalien]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk= [[Magnisia]]&lt;br /&gt;
|lat_deg= 39&lt;br /&gt;
|lat_min= 22&lt;br /&gt;
|lat_sec= 09&lt;br /&gt;
|lon_deg= 22&lt;br /&gt;
|lon_min= 56&lt;br /&gt;
|lon_sec= 27&lt;br /&gt;
|Fläche= 385.410&lt;br /&gt;
|Einwohner= 144449&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle= 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte= &lt;br /&gt;
|PLZ= 38221, 38222, 38333, 38334, 38500&lt;br /&gt;
|Vorwahl= (+30) 24210&lt;br /&gt;
|Logobild= Datei:Volos Siegel.png&lt;br /&gt;
|Sitz= Volos&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke= 9&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke= 5&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften= 17&lt;br /&gt;
|LAU= 2401&lt;br /&gt;
|Website= www.volos-city.gr&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild= Datei:2011 Dimos Volou.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Βόλος}} {{M.Sg.}}) ist eine Hafenstadt und Gemeinde (Dimos) am [[Pagasitischer Golf|Pagasitischen Golf]] in der [[Griechenland|griechischen]] Region [[Thessalien (griechische Region)|Thessalien]]. Die Kernstadt hat 86.046 Einwohner (2011). In der Gemeinde Volos, die 2010 durch Eingemeindungen erheblich vergrößert wurde, leben mittlerweile 144.449 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Östlich und südöstlich von Volos erstreckt sich die Halbinsel des [[Pilion]]-Gebirges in das [[Ägäisches Meer|Ägäische Meer]] und bildet damit die östliche Begrenzung des [[Pagasitischer Golf|Pagasitischen Golfs]]. Volos liegt ungefähr auf halber Strecke der Luftlinie zwischen [[Thessaloniki]] im Norden Griechenlands und [[Athen]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Fuße des Pilion-Gebirges wurde im 19. Jahrhundert unterhalb des antiken [[Iolkos]] gegründet, von dem der [[Griechische Mythologie|Sage]] nach die [[Argonautensage|Argonauten]] zu ihrer Fahrt nach [[Kolchis]] aufbrachen. Der an einem geschützten [[Golf (Meer)|Meerbusen]] gelegene Hafen wurde bald zu einem wichtigen Handelszentrum im östlichen [[Mittelmeer]]raum. Heute verkehrt von hier eine Fähre zu den [[Sporaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Altertum lagen hier drei Städte dicht zusammen: Iolkos, [[Demetrias]] und [[Pagasae]]. An der Straße zum Strand [[Alikies]] wurden Ausgrabungen durchgeführt. Der moderne Name Volos lässt sich mit einiger Sicherheit auf den antiken Namen Iōlkos zurückführen (&amp;lt; [[Mittelgriechische Sprache|Mittelgr.]] Golos &amp;lt; Türk. Yolkaz &amp;lt; Altgr. Iōlkos).&amp;lt;ref&amp;gt;Einsprachiges Großlexikon: Babiniotis, Georgios (Μπαμπινιώτης, Γεώργιος): Λεξικό της Νέας Ελληνικής Γλώσσας. 2. Aufl. Athen 2006, Seite 375&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 gründete die [[Alliance Israélite Universelle]] in Volos eine ihrer ersten Schulen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gilles Veinstein, M.-Ch. Varol |Hrsg=François Georgeon, Nicolas Vatin, Gilles Veinstein, avec la collaboration d’Elisabetta Borromeo |Titel=Juifs |Sammelwerk=Dictionnaire de l’Empire ottoman |Reihe=Collection Biblis |NummerReihe=255 |Band=1 (A–J) |Auflage=2. |Verlag=CNRS Éditions ([[Centre national de la recherche scientifique]]) |Ort=Paris |Datum=2022 |ISBN=978-2-271-13934-4 |Seiten=1143–1161, hier&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;1157 |Kommentar=erste Auflage bei Librairie Arthème Fayard, Paris 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg#Italienischer Parallelkrieg im Mittelmeerraum und in Ostafrika, 1940/1941|Zweiten Weltkrieg]] flohen nach einem Luftangriff der Italiener auf Volos im November 1940 und einem Luftangriff der [[Luftwaffe (Wehrmacht)]] während des [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzuges]] im Mai 1941 viele Bewohner in die Bergdörfer des [[Pilio]]n. Die von den Italienern nach der [[Kapitulation Italiens]] im September 1943 in Volos zurückgelassenen Lebensmittel, Waffen und Munitionsbestände wurden vom [[ELAS|griechischen Widerstand]] umgehend mit der [[Pilionbahn]] in das Bergdorf [[Milies]] gebracht und von dort mit [[Maultier|Mulis]] auf andere Orte verteilt. Unter der Leitung des deutschen Stadtkommandanten [[Kurt Rickert]], Kommandeur des SS-Panzergrenadier Regiment 7 in der [[4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division#4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division|4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division]], wurde eine [[Wehrmacht]]-Einheit nach Milies geschickt. [[Partisan]]en griffen den vorausfahrenden Offizier und einen Soldaten an und töteten sie. Als Vergeltungsmaßnahme wurde am 4. Oktober 1943 fast das gesamte Dorf von Wehrmacht-Soldaten niedergebrannt. Nach offiziellen Angaben der Gemeindeverwaltung erschossen diese 25 Männer und drei Bewohner starben in den brennenden Häusern.&amp;lt;ref&amp;gt;Helen F. Stamati: &amp;#039;&amp;#039;Milies: A Village on Mount Pelion.&amp;#039;&amp;#039; Athens 1989, S.&amp;amp;nbsp;54–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in anderen griechischen Orten sollten 1943 auch in Volos die etwa 900 [[Juden]] von der [[Wehrmacht]] verhaftet und in [[Vernichtungslager]] [[Holocaust in Griechenland|deportiert]] werden. In einer denkwürdigen Rettungsaktion, an der auch der [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxe]] Erzbischof Joakim sowie der deutsche [[Konsul]] Helmut Scheffel beteiligt waren, gelang es Widerstandsgruppen der EAM (siehe [[ELAS]]) in kürzester Zeit, die 900 Menschen auf 24 Piliondörfer zu verteilen und dort unter Aufsicht der ELAS und durch Mithilfe der örtlichen Bevölkerung mit neuer Identität zu versehen oder zu verstecken. Gleichwohl wurden 155 Mitglieder der jüdischen Gemeinde ermordet – teils von deutschen Besatzern in Griechenland und teils in Vernichtungslagern.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikos Tsafleris: {{Webarchiv |url=http://www.griechenland.diplo.de/contentblob/3150792/Daten/1325253/DownloadDatei_125_Jahre |text=&amp;#039;&amp;#039;Besatzung und Widerstand in Volos&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20150924023753}} griechenland.diplo.de, Vortrag, gehalten im deutschen Generalkonsulat Thessaloniki, am 15. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.greeknewsonline.com/the-jewish-community-of-volos-during-the-war-years/&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe auch [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus#Griechenland|Widerstand gegen den Nationalsozialismus]])&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Holocaust in Griechenland|Verbrechen von Wehrmacht und SS in Griechenland|Große Hungersnot in Griechenland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 zerstörte ein [[Erdbeben]] große Teile des [[Historischer Stadtkern|historischen Stadtkerns]]. Der Wiederaufbau führte zu einem modernen Stadtbild fast ohne historische Gebäude. Als sehenswert galt eine alte [[Markthalle]] (v.&amp;amp;nbsp;a. Fischmarkt), die 2006 aber abgerissen wurde. Am Hafen erinnert ein Denkmal an die [[Argonautensage|Ausfahrt der Argonauten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volos war Austragungsort von Vorrundenspielen des [[Olympische Sommerspiele 2004/Fußball|olympischen Fußballturniers der Frauen]] und Männer bei den [[Olympische Sommerspiele|Olympischen Sommerspielen 2004]] in Athen.&lt;br /&gt;
Seit den Spielen hat Volos ein großes modernes Fußballstadion mit 22.000 Plätzen, das [[Panthessaliko Stadio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Sturmtief Daniel]] ausgelöste ungewöhnlich starke Regenfälle verursachten Anfang September 2023 in Volos und den umliegenden Regionen Überschwemmungen und richteten große Schäden an. Als Spätfolge kam es ab Ende August 2024 zu einem großen [[Fischsterben]]. Im vollgelaufenen [[Karla-See]] hatten Fische zunächst reichlich Nahrung gefunden und sich stark vermehrt. Weil der Seepegel aufgrund geringer Niederschläge in den folgenden Monaten und Hitzewellen drastisch gesunken war, verkleinerte sich der Lebensraum und die Süßwasserfische drängten wegen Sauerstoffmangels&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/europa/tote-fische-griechenland-notstand-100.html |titel=Griechische Hafenstadt Volos ruft wegen toter Fische Notstand aus |sprache=de |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem See über Bäche und Schleusen via den Fluss [[Xirias (Fluss)|Xirias]] ins Meerwasser. Das Phänomen an sich ist in der Region nicht neu, doch das Ausmaß erreichte in diesem Jahr noch nie dagewesene Dimensionen. Über 70 Tonnen aufgrund des Sauerstoffmangels oder des Salzgehalts des Wassers verendete Fische wurden am Ufer des [[Pagasitischer Golf|Pagasitischen Golfs]] angespült.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Stadler |url=https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/35039-meer-vor-der-mittelgriechische-stadt-volos-von-toten-fischen-%C3%BCberschwemmt |titel=Meer vor der mittelgriechischen Stadt Volos von toten Fischen überschwemmt |datum=2024-08-29 |sprache=de-DE |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/international/nach-ueberschwemmungen-2023-tonnen-toter-fische-werden-nach-volos-gespuelt |titel=Die griechische Hafenstadt Volos kämpft mit Tonnen toter Fische |datum=2024-08-29 |sprache=de |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geo.de/natur/oekologie/griechenland--70-tonnen-tote-fische-treiben-im-hafen-von-volos-35023408.html |titel=Nach Überschwemmungen: Im Hafen von Volos treiben 70 Tonnen tote Fische |datum=2024-08-30 |sprache=de |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen wurde für einen Monat der [[Notstand]] ausgerufen. An der Mündung des Xirias wurden Netze angebracht, um die Fischkadaver zurückzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/tote-fische-hafenstadt-volos-ruft-notstand-aus-102.html |titel=Griechenland - Tote Fische: Hafenstadt Volos ruft Notstand aus |datum=2024-09-01 |sprache=de |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/de/griechische-stadt-volos-ruft-notstand-wegen-fischsterben-aus/a-70100176 |titel=Griechische Stadt Volos ruft Notstand wegen Fischsterben aus – DW – 31.08.2024 |sprache=de |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung, Verwaltung, Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Volos Promenade City@20171022.JPG|mini|Volos am Pagasäischen Golf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Einwohner von Volos, einem Handels- und Wirtschaftszentrum im südlichen Thessalien, nahm seit 1881 erheblich zu. Einen Schub der Einwohnerzahl bedingte auch die griechische Niederlage im [[Griechisch-Türkischer Krieg|Griechisch-Türkischen Krieg]] von 1919 bis 1922 mit dem nachfolgend im [[Vertrag von Lausanne#Konvention über den Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei|Vertrag von Lausanne]] 1923 vereinbarten [[Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei]]. Dies führte für Volos zu einer Ansiedlung von griechischen Flüchtlingen aus [[Kleinasien]] sowie zur erzwungenen Auswanderung des türkischen Bevölkerungsteils in die Türkei. In dieser Zeit entstand für die Flüchtlinge aus Kleinasien das Stadtviertel „Nea Ionia“. Die Einwohnerzahl von Volos wuchs von 1920 bis 1928 sehr stark. Von den 47.892 Einwohnern 1928 waren 13.733 Flüchtlinge aus Kleinasien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMGKIM-GRIREGENT-292&amp;quot;&amp;gt;Inge Kimm: &amp;#039;&amp;#039;Griechenlands Regionalentwicklung und -politik und der EG-Beitritt&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-8204-9544-4, S. 292–293&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit des Zweiten Weltkriegs von 1941 bis 1944 sowie in der Zeit des [[Griechischer Bürgerkrieg|griechischen Bürgerkrieges]] 1946 bis 1949 wuchs die Bevölkerungszahl erneut stark. Zwischen 1928 und 1940 betrug das Bevölkerungswachstum 14,7 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMGKIM-GRIREGENT-292&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;11&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung der Stadt Volos (&amp;#039;&amp;#039;Βόλος&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! 1920&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMGKIM-GRIREGENT-292&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1928&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMGKIM-GRIREGENT-292&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1940&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMGKIM-GRIREGENT-292&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1951&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDGROT-GRILND-388&amp;quot;&amp;gt;Franz Ronneberger, Georg Mergl: &amp;#039;&amp;#039;Sozialstruktur&amp;#039;&amp;#039;. In: Klaus-Detlev Grothusen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Südosteuropa-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band III. &amp;#039;&amp;#039;Griechenland&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1980, ISBN 3-525-36202-1, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1961&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDGROT-GRILND-388&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDGROT-GRILND-388&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;GTPVOLOSCITY&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gtp.gr/LocPage.asp?id=13078 Informationen der Greek Travel Pages über Volos mit Volkszählungsdaten von 1981 und 1991]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;GTPVOLOSCITY&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatGR2001&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.statistics.gr/gr_tables/S1101_SAP_02_TB_DC_01_03_Y.pdf |text=Nationale Statistikbehörde Griechenlands, Volkszählung 2001 |wayback=20070929131503}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatGR2011&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.statistics.gr/portal/page/portal/ESYE/BUCKET/General/resident_population_census2011rev.xls |text=Nationale Statistikbehörde Griechenlands, Volkszählung 2011 |wayback=20150627221846}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 30.046 || 47.892 || 54.919||73.178||80.846||88.096||71.378||77.192||82.439||86.046&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Volos, Hafen Fischerboote@20171022 13.jpg|mini|Fischerboote im Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Σιδηροδρομικός σταθμός Βόλου 3605.jpg|mini|Bahnhof von Volos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafen ===&lt;br /&gt;
Durch seine Lage am Pagasitischen Golf besitzt Volos einen geschützten großen [[Naturhafen]], der für Handel, Fischerei, Yachten und den Fährverkehr zu den nahen Inseln der [[Sporaden]] genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Volos]] war ab 1884 Ausgangspunkt für die zunächst [[Schmalspurbahn|schmalspurigen]] Eisenbahnen in [[Thessalien]]. Es entstanden die [[Bahnstrecke]]n [[Bahnstrecke Larisa–Volos|Volos–Larisa]], [[Bahnstrecke Volos–Paleofarsalos|Volos–Kalambaka]] (beide in [[Meterspur]]) und die [[Pilionbahn]] nach [[Milies]] (600 mm-[[Spurweite (Bahn)|Spur]]). Die Strecke nach Larisa wurde 1962 auf [[Normalspur]] [[Umspurung (Oberbau)|umgespurt]] und stellt dort den Anschluss an die Eisenbahnmagistrale des Landes, die [[Bahnstrecke Piräus–Thessaloniki]] her. Im Bereich des [[Bahnhof Volos|Bahnhofs Volos]] trafen sich nach dem Umbau drei [[Spurweite (Bahn)|Spurweiten]]. Die Pilionbahn stellte in den 1970er Jahren den Regelbetrieb ein und die Strecke Richtung Kalambaka wurde 1998 [[Streckenstilllegung|stillgelegt]]. So trafen von 1962 bis in die 1970er Jahre im Bahnhof Volos drei verschiedene Spurweiten aufeinander. Die Pilionbahn wird heute in einem Abschnitt noch touristisch genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Nea Anchialos]], etwa 30&amp;amp;nbsp;km südwestlich gelegen, wird nach früher ausschließlich militärischer Nutzung auch für zivile Flüge genutzt. In der Sommersaison 2023 wurde der Flughafen von [[Flughafen Düsseldorf|Düsseldorf]], [[Flughafen Iraklio|Heraklion]], [[Flughafen Stuttgart|Stuttgart]], [[Gatwick Airport|London]], [[Flughafen Brünn|Brünn]], [[Flughafen München|München]], [[Flughafen Paris-Orly|Paris]] und [[Flughafen Wien-Schwechat|Wien]] aus direkt angeflogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.thessalyairport.gr/index.php |titel=Flights |sprache=en-GB |abruf=2023-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Von Volos führt die [[Ethniki Odos 6|Nationalstraße 6]] westwärts in Richtung Velestino, wo der Anschluss an die [[Aftokinitodromos 1|Autobahn 1]] ([[Europastraße 75]]) von Thessaloniki über [[Larisa]], [[Lamia (Griechenland)|Lamia]], [[Theben (Böotien)|Theben]] nach Athen besteht. Die Nationalstraße ist zu einer Autobahn ausgebaut worden. Nach Süden verlässt die [[Nationalstraße 30 (Griechenland)|Nationalstraße 30]] Volos und führt anschließend nach [[Farsala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich um Volos verläuft eine nur teilweise fertiggestellte Ringstraße, die über 11 km als vierspurige Autobahn ausgebaut ist und in einem ca. 500 m langen Tunnel den Hügel Ghoritsa unterquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fortsetzung nördlich um Aghria ist in einem westlichen Teil von 1,5 km fertiggestellt, endet aber abrupt in der Landschaft und ist daher für den Verkehr gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
4 km südlich der Stadt produziert das große Zementwerk „Herakles“ des Unternehmens [[Lafarge (Unternehmen)|Lafarge]] ca. 3,2 Millionen Tonnen [[Zement]] pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Volos befindet sich der Sitz der 2001 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Hellenic Defence Vehicle Systems S.A&amp;#039;&amp;#039;, einer Tochtergesellschaft von [[Krauss-Maffei Wegmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kmweg.de/24195-ZG9tPWRvbTEmbD1lbg-~hdvs~company-hdvs~companyHDVS.html |text=Company |wayback=20110804045912}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claas Tatje |Titel=Deutsche Waffen für Athen |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2012-01-05 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2012/02/Ruestung-Griechenland |Abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der staatliche Energieversorger [[Dimosia Epichirisi Ilektrismou|DEI]] plant (Stand 2008) den Bau eines neuen [[Kohlekraftwerk]]s gemeinsam mit dem deutschen Energiekonzern [[RWE]]. Dagegen gibt es Proteste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralf Dreis |Titel=Blackout mit RWE |Sammelwerk=Jungle World |Nummer=12 |Datum=2008-03-20 |Online=https://jungle.world/artikel/2008/12/blackout-mit-rwe |Abruf=2008-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Stark zu bezweifeln, dass das 2024 noch aktuell ist. Griechenland will doch bis 2025 aus der Kohle aussteigen[https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/griechenland-bestaetigt-letztes-kohlekraftwerk-geht-2025-vom-netz/]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; caption=&amp;quot;Kirchen in Volos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Ναός Αγίου Κωνσταντίνου, Βόλος 3720.jpg|Saint Constantine church&lt;br /&gt;
   Volos, Metropolitan cathedral of Saint Nicholas@20171022 06.jpg|Metropolitan cathedral of Saint Nicholas&lt;br /&gt;
   Volos, St. Kosmos of Aetolia Orthodox Church20171022 02.jpg|St. Kosmos of Aetolia Orthodox Church&lt;br /&gt;
   St. Theodore Orthodox Church - panoramio.jpg|St. Theodore Orthodox Church&lt;br /&gt;
   St. Demetrius Orthodox Church - panoramio.jpg|St. Demetrius Orthodox Church&lt;br /&gt;
   Holy Trinity Orthodox Church - panoramio (1).jpg|Holy Trinity Orthodox Church&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Dimitrios Kalapothakis]] (1865–1921), Journalist&lt;br /&gt;
* Helmut Scheffel (1888–1964), deutscher Konsul in Volos von 1923 bis 1944 und von 1958 bis 1964&lt;br /&gt;
* [[Giorgio de Chirico]] (1888–1978), Maler, geboren in Volos&lt;br /&gt;
* [[Eleni Skoura]] (1896–1991), erste Parlamentarierin, geboren und aufgewachsen in Volos&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weißgerber]] (1900–1941), Geiger, geboren in Volos&lt;br /&gt;
* [[Apostolos (Metropolit)|Apostolos Papakonstantinou]] (1924–2009), griechisch orthodoxer Metropolit&lt;br /&gt;
* [[Themistocles Dracos]] (1928–2021), Schweizer Bauingenieur und Professor&lt;br /&gt;
* [[Mary Michailidou]] (* 1940), Archäologin und Museumsleiterin&lt;br /&gt;
* [[Vangelis]] (1943–2022), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Christos Hatzis]] (* 1953), kanadischer Komponist&lt;br /&gt;
* [[Lavrentis Machairitsas]] (1953–2019), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Lena Divani]] (* 1955), Historikerin&lt;br /&gt;
* [[Kostas Akrivos]] (* 1958), Prosaschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Kostas Drygiannakis]] (* 1965), Komponist und Musiker&lt;br /&gt;
* [[Elena Kakaliagou]] (* 1979), Musikerin&lt;br /&gt;
* [[Efthalia Koutroumanidou]] (* 1982), Beachvolleyballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Alexandros Kolonias]] (* 1986), Pokerspieler&lt;br /&gt;
* [[Christos Volikakis]] (* 1988), Bahnradsportler&lt;br /&gt;
* [[Sotirios Bretas]] (* 1990), Bahnradsportler&lt;br /&gt;
* [[Evi Filippou]] (* 1993), Musikerin&lt;br /&gt;
* [[Dimitris Limnios]] (* 1998), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Dimitra Tsoukala]] (* 1999), Sprinterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* [[Datei:Coat of Arms of Rostov-on-Don.svg|20px|links]][[Rostow am Don]], Russland&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Datei:Blason de la ville de Le Mans (Sarthe).svg|20px|links]][[Le Mans]], Frankreich&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Datei:Smederevo coat of arms.gif|20px|links]][[Smederevo]], Serbien&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Stählin]]: &amp;#039;&amp;#039;Pagasai und Demetrias.&amp;#039;&amp;#039; Beschreibung der Reste und Stadtgeschichte. de Gruyter, Berlin 1934&lt;br /&gt;
* [[Werner Helwig]]: [https://www.wernerhelwig.de/biographisches.htm &amp;#039;&amp;#039;Volos verdanke ich viel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Kostas Akrivos]] (Herausgeber und Mitautor): &amp;#039;&amp;#039;Vólos: Mia Póli Sti Logotechnía&amp;#039;&amp;#039; (Volos: Eine Stadt in der Literatur). Athen 2010&lt;br /&gt;
* Dimitrios Benekos: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Konsul in Volos Helmut Scheffel – Eine wahre Legende&amp;#039;&amp;#039;. Volos 2012, ISBN 978-960-85972-2-8 (griechisch und deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Thessalien}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119166-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Thessalien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Thessalien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volos| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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