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	<title>Vollstreckbare Ausfertigung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:41:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-01-13T10:20:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vollstreckbare Ausfertigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Klauselverfahren]] die mit einer [[Vollstreckungsklausel]] versehene [[Ausfertigung (Rechtsverkehr)|Ausfertigung]] eines [[Urteil (Recht)|Urteils]] oder anderer [[Vollstreckungstitel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Ausfertigung vertritt im [[Notar]]wesen die Urschrift ([[Echtheit|Original]]) der Urkunde im Rechtsverkehr ({{§|47|beurkg|juris}} BeurkG), weil die Urschrift nicht in Umlauf gebracht wird, sondern Bestandteil der [[Urkundenrolle]] des Notars ist (ausgenommen sind [[Testament]]e und [[Erbvertrag|Erbverträge]]). Das gilt auch für vorläufig vollstreckbar erklärte Urteile, deren Originale ebenfalls nicht für den Umlauf vorgesehen sind. Die Ausfertigung ersetzt mithin das Original in der praktischen Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Armbrüster/Diether Huhn/Nicola Preuß/Thomas Renner/Hans-Joachim von Schuckmann, [https://books.google.nl/books?id=fS8sUK7PSJUC&amp;amp;pg=PA529&amp;amp;dq=Ausfertigung+(Rechtsverkehr)&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=HeDfTZfiNsrAswb82pHfBQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Ausfertigung%20(Rechtsverkehr)&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Beurkundungsgesetz und Dienstordnung für Notarinnen und Notare: Kommentar&amp;#039;&amp;#039;], 2009, S. 529.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollstreckbare Ausfertigung ist eine Form der Ausfertigung. Hierbei handelt es sich konkret um die Ausfertigung eines Urteils oder anderer Vollstreckungstitel nach {{§|794|zpo|juris}} ZPO, denen eine [[Vollstreckungsklausel]] hinzugefügt wurde. Die vollstreckbare Ausfertigung ist eine Voraussetzung für die [[Zwangsvollstreckung]], die sich nach strengen Regeln vollzieht. Das so genannte Klauselverfahren dient dabei der Vorbereitung der Zwangsvollstreckung, die nur durchgeführt werden kann, wenn dem [[Gläubiger]] ein Vollstreckungstitel/vollstreckbares Urteil (mit Vollstreckungsklausel) vorliegt und dem Schuldner [[Zustellung (Deutschland)|zugestellt]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Insbesondere notarielle Schuldurkunden können mit der Vollstreckungsklausel versehen werden und heißen dann vollstreckbare Ausfertigung. Dazu gehören etwa notariell beurkundete Haftungserklärungen wie [[Bürgschaft]] oder [[Schuldanerkenntnis]] oder die [[Grundschuld]]bestellungsurkunde. Hat bei letzterer der Grundstückseigentümer sein Grundstück mit einem [[Grundpfandrecht]] belastet und die Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung nach {{§|800|zpo|juris}} ZPO erklärt, so wird die hiervon angefertigte Ausfertigung mit dem notariellen Zwangsvollstreckungsvermerk versehen und dem Gläubiger des Grundpfandrechts zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfordernisse ==&lt;br /&gt;
Die Vollstreckungsklausel darf nach {{§|725|zpo|juris}} ZPO nur auf einer Ausfertigung angebracht werden, nicht jedoch auf einer einfachen Kopie. Eine Ausfertigung ist nur dann erforderlich, wenn es materiell- oder verfahrensrechtlich auf den Besitz der Urkunde ankommt und die Urschrift nicht am Rechtsverkehr teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Armbrüster/Diether Huhn/Nicola Preuß/Thomas Renner/Hans-Joachim von Schuckmann, &amp;#039;&amp;#039;Beurkundungsgesetz und Dienstordnung für Notarinnen und Notare: Kommentar&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 530.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die notariell angebrachte Vollstreckungsklausel verkürzt ein späteres Vollstreckungsverfahren, weil im Vollstreckungsfall lediglich noch die Zustellung erforderlich ist. Zuständig für die Erteilung ist der Notar, der die Urschrift erstellt hat (§{{§|797|zpo|juris}} Abs. 2 Satz 1, {{§|802|zpo|juris}} ZPO) oder bei Urteilen, Beschlüssen und [[Vergleich (Recht)|Prozessvergleichen]] der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle des Gerichts ({{§|724|zpo|juris}} Abs. 2 ZPO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollstreckbare Ausfertigung darf nur bei Vollstreckungsreife erteilt werden, es sei denn, es liegt ein Nachweisverzicht wie bei der Unterwerfungserklärung vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Armbrüster/Diether Huhn/Nicola Preuß/Thomas Renner/Hans-Joachim von Schuckmann, &amp;#039;&amp;#039;Beurkundungsgesetz und Dienstordnung für Notarinnen und Notare: Kommentar&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 573.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings lässt sich die Prüfung der Vollstreckungsreife dem Gesetz nicht entnehmen und widerspricht auch der Systematik des Zwangsvollstreckungsrechts.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Stamm, [https://books.google.de/books?id=ED4XGBzLdrwC&amp;amp;pg=PA256&amp;amp;lpg=PA256&amp;amp;dq=vollstreckbare+Ausfertigung+vollstreckungsreife&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ZW_YaP3evF&amp;amp;sig=y4mM1svpFaJGd8vqJpHCGWnplZ8&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=SQJ8UISWDIXesgbVyoCoCw#v=onepage&amp;amp;q=vollstreckbare%20Ausfertigung%20vollstreckungsreife&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die Prinzipien und Grundstrukturen des Zwangsvollstreckungsrechts&amp;#039;&amp;#039;], 2007, S. 256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Vollstreckungsbescheid]]en, [[Arrest (Zivilprozess)|Arrestbefehlen]] und [[einstweilige Verfügung|einstweiligen Verfügungen]] ist abweichend vom Regelfall keine [[Vollstreckungsklausel]] notwendig (§{{§|796|zpo|juris}} Abs. 1, {{§|929|zpo|juris}} Abs. 1, {{§|936|zpo|juris}} ZPO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilprozessrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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