<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Volkstribun</id>
	<title>Volkstribun - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Volkstribun"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkstribun&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T17:39:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkstribun&amp;diff=45499&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ doppelte Leerzeichen entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkstribun&amp;diff=45499&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-24T18:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; doppelte Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkstribun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|tribunus plebis}}) war ein [[Magistratur|Magistrat]], das heißt ein gewählter politischer Amtsträger in der [[Römische Republik|Römischen Republik]]. Nur [[Plebejer]], also Nicht-[[Patriziat (Römisches Reich)|Patrizier]], konnten sich in das Amt wählen lassen, dessen ursprünglicher Zweck es war, die Interessen des einfachen Volkes gegen Übergriffe des Patriziats zu schützen. Seine Inhaber waren [[sakrosankt]], hatten ein [[Veto]]recht gegen nahezu jede politische Handlung in Rom und konnten Gesetzesvorschläge in die Volksversammlung, das [[Concilium plebis]], einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Stellung das Amt im &amp;#039;&amp;#039;[[cursus honorum]]&amp;#039;&amp;#039; hatte und ab wann es überhaupt dazu gezählt werden kann, ist umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Thommen: &amp;#039;&amp;#039;Das Volkstribunat der späten römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1989, S.&amp;amp;nbsp;22–30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Amtsantritt der Volkstribunen erfolgte stets am 10. Dezember des Jahres.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kunkel]], [[Roland Wittmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsordnung und Staatspraxis der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Zweiter Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Magistratur&amp;#039;&amp;#039;. München 1995, S.&amp;amp;nbsp;566.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] nahm [[Augustus]] die Amtsbefugnisse eines Volkstribunen, wenn auch nicht den Amtstitel, dauerhaft für sich in Anspruch und machte die [[Tribunizische Gewalt]] (&amp;#039;&amp;#039;tribunicia potestas&amp;#039;&amp;#039;) zum entscheidenden Machtinstrument der neuen, monarchischen Staatsordnung, des [[Prinzipat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Republik ==&lt;br /&gt;
Laut der legendären Überlieferung über die [[Römische Königszeit]] und die Anfänge der Republik entstand das Volkstribunat etwa 15&amp;amp;nbsp;Jahre nach deren Gründung, zu Beginn der [[Ständekämpfe]] im Jahr 494 v. Chr. Die ersten Volkstribune sollen Sicinius und Albinius gewesen sein,&amp;lt;ref&amp;gt;Relativ sicher überliefert sind in zwei Traditionen – nach [[Titus Livius]] und [[Dionysios von Halikarnassos]] – die Namen Albin(i)us und Sicinius, andere sind wenigstens einmal genannt, doch zweifelhaft; vgl. insoweit Livius 2, 33, 3 und Dionysios 6, 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich wiederum zwei Kollegen wählten. Sie traten angeblich 493 v. Chr. ihr Amt an; nach Ansicht vieler Forscher soll das Amt allerdings erst später entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cursus Honorum.png|mini|400px|Schematische Darstellung der Karrierewege und Positionen für den &amp;#039;&amp;#039;cursus honorum&amp;#039;&amp;#039; in der Zeit von Caesars Aufstieg ([[1. Jahrhundert v. Chr.]]). Erläuterungen in englischer Sprache, rechtsseitig die [[Plebejer|plebeischen]] Senatsfamilien.]]&lt;br /&gt;
Aufgabe der Volkstribunen, die zunächst keine anerkannten Beamten, sondern nur informelle Vertreter der &amp;#039;&amp;#039;plebs&amp;#039;&amp;#039; waren, war die Verteidigung der [[Plebejer]] gegen die Macht der [[Patriziat (Römisches Reich)|Patrizier]]. Sie sprangen mithilfe des Rechts der &amp;#039;&amp;#039;[[ius auxilii]]&amp;#039;&amp;#039; bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 2.33.1-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie konnten gegen Entscheidungen und Maßnahmen patrizischer Beamter und des [[Römischer Senat|Senats]] einschreiten. Sie konnten sich dabei nicht auf eine [[Römisches Verfassungsrecht|gesetzliche Grundlage]] stützen, sie beriefen sich auf ein religiöses Tabu: Die Person eines Volkstribunen galt als [[sakrosankt]] ({{laS|sacrosanctus}} „unverletzlich, hochheilig“); damit wurde der Volkstribun durch einen Eid der Plebejer vor jedem körperlichen Angriff geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Bleicken]]: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Volkstribunat.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Chiron (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Chiron&amp;#039;&amp;#039;]] 11, 1981, S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autorität des Volkstribunen statuierte sich anfänglich darin, dass derjenige, der seine körperliche Versehrtheit verletzen wollte, vom Volk sofort getötet werden konnte; in späterer Zeit, als das Tribunat ein reguläres Amt geworden war, konnte der Delinquent als [[Hochverrat|Hochverräter]] hingerichtet werden. Der Volkstribun bewegte sich daher demonstrativ unbewaffnet. Die &amp;#039;&amp;#039;sacrosanctitas&amp;#039;&amp;#039; war mehr als ein Schutz, sie konnte auch als faktisch offensives, beispielsweise als physisches Mittel, Widerstand zu brechen, eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrew Lintott]]: &amp;#039;&amp;#039;The Constitution of the Roman Republic.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 1999, S.&amp;amp;nbsp;123–125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem beanspruchte der Tribun das [[Veto]]recht. Dieses erlaubte es ihm, nahezu jede politische Handlung im antiken Rom zu verhindern. Um ein nachträgliches [[Interzession#Geschichte|Einschreiten]] der Volkstribunen zu verhindern, pflegte man ihnen aktuelle Gesetzesvorschläge direkt vorzulegen. Waren die Tribunen einverstanden, so wurde dies auf den jeweiligen Papieren vermerkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Valerius Maximus]] 2, 2, 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die täglichen Pflichten der Volkstribunen bestanden vor allem in Bereitschaftspflichten. Sie hatten sich stets für die plebejischen Bürger Roms bereitzuhalten. Dies war im &amp;#039;&amp;#039;ius auxilii&amp;#039;&amp;#039;, dem tribunizischen Hilfsrecht, begründet. Den Bürgern sollte es jederzeit möglich sein, einen Volkstribunen um Hilfe zu bitten. Daher war es ihnen nicht erlaubt, ihre Haustüre nachts abzuschließen. Weiterhin durften sie Rom für keinen ganzen Tag verlassen, wobei ein Tag hier von Mitternacht bis Mitternacht berechnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kunkel, Roland Wittmann: &amp;#039;&amp;#039;Staatsordnung und Staatspraxis der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Zweiter Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Magistratur&amp;#039;&amp;#039;. München 1995, S.&amp;amp;nbsp;580 f., Mommsen, S.&amp;amp;nbsp;291&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tage verbrachten die Volkstribune für gewöhnlich auf dem [[Forum Romanum|Forum]], wo sie auf den [[Tribunenbank|Tribunenbänken]] (neben der [[Curia Hostilia]]) sitzend die Verhandlungen mit den Bürgern führten und ihre übrigen Geschäfte abwickelten. Das hier verübte Sitzrecht war ein typisches Recht der römischen Magistrate.&amp;lt;ref&amp;gt;Mommsen, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Öffentlichkeit der Sitzplätze und die ständige Präsenz der Tribunen war es den Bürgern Roms leicht möglich, Kontakt zu den Tribunen aufzunehmen und so vom ius auxilii Gebrauch zu machen. Gleichzeitig nutzten die Volkstribune das Forum als Plattform. Durch das ständig herrschende rege Treiben sowie die benachbarten Standorte von anderen Magistraten war es ihnen dort ein Leichtes, wichtige Personen zu erreichen oder große Personengruppen zu mobilisieren. Andererseits führte das Forum zu einer politischen Unmittelbarkeit. Die direkte Konfrontation mit politischen Gegnern führte nicht selten zu Beleidigungen oder sogar Handgreiflichkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Döbler: &amp;#039;&amp;#039;Politische Agitation und Öffentlichkeit in der späten Republik&amp;#039;&amp;#039;. (Europäische Hochschulschriften/3, Band 839), Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a., S.&amp;amp;nbsp;39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Volkstribune variierte im Laufe der Zeit: Anfangs waren es [[Kollegialität|zwei]], vier oder fünf,&amp;lt;ref&amp;gt;Lintott, S.&amp;amp;nbsp;121, Anmerkung 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 471 v. Chr. betrug ihre Zahl laut [[Titus Livius|Livius]] vier;&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 2, 58, 1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt; wohl 457 v. Chr. wurde das Volkstribunat schließlich ein Zehnerkollegium.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius 3, 30, 5. Siehe auch [[Heinz Bellen]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der römischen Geschichte. Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Darmstadt 1995, ISBN 3-534-02726-4, S.&amp;amp;nbsp;22 und 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie reguläre römische Beamte wurden die Volkstribunen für [[Annuitätsprinzip|ein Jahr]] gewählt, allerdings nicht von einer Versammlung des gesamten Volkes, sondern nur von den Plebejern im &amp;#039;&amp;#039;[[concilium plebis]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Weiteren galten für den Tribunat die Prinzipien aller römischen Magistrate: Kontinuation (direkte Wiederholung), [[Iteration]] und Kumulation ([[Ämterhäufung]]) waren verboten. Abweichungen von diesen Regeln gab es vereinzelt in der frühen Republik, doch erst in den späten Jahren der Republik ab 133 v. Chr. (siehe [[Tiberius Sempronius Gracchus]]) wurde bewusst von diesen Regeln abgewichen, sodass der Tribunat direkt und hintereinander ausgeübt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thommen, S.&amp;amp;nbsp;31f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde das Volkstribunat als Ehrenamt unentgeltlich bekleidet und nach dem Prinzip der Kollegialität besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kunkel, Roland Wittmann: &amp;#039;&amp;#039;Staatsordnung und Staatspraxis der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Zweiter Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Magistratur&amp;#039;&amp;#039;. München 1995, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzteres beinhaltet, dass jeder einzelne der zuletzt zehn amtierenden Volkstribunen die Machtbefugnisse seines Amtes vollständig innehatte. Ein Volkstribun benötigte nicht die Unterstützung eines Amtskollegen, um etwas durchzusetzen. Stellte sich aber ein anderer Volkstribun gegen das Vorhaben des ersten, so konnte dieses damit verhindert werden. Darüber hinaus hatten sie das Sitzrecht eines Magistrats inne, obgleich sie dies nicht auf den üblichen Magistratssesseln, sondern auf den Tribunenbänken verübten. Was die Tribunen weiterhin von den übrigen Magistraten unterschied, war der fehlende Purpursaum an ihrem Gewand, welcher einen Magistrat sofort als diesen erkennbar machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mommsen, S.&amp;amp;nbsp;282.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der mittleren Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Ständekämpfe mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Lex Hortensia]]&amp;#039;&amp;#039; 287 v. Chr. veränderte sich die Bedeutung des Volkstribunats, da nunmehr auch Plebejer in die neue [[Nobilität|politische Führungsschicht]] eingebunden waren. Das Amt bestand fort, jetzt aber öffentlich anerkannt, wenn auch [[De jure / de facto|de iure]] nicht als formeller Bestandteil der [[Cursus honorum|Ämterlaufbahn]]. Weiterhin waren nur Plebejer für das Amt wählbar. Die Volkstribune konnten, im Gegensatz zu den anderen Amtsträgern, innerhalb der [[Pomerium|Grenzen der Stadt Rom]] alle Entscheidungen und Maßnahmen der anderen Magistrate durch ihr [[Veto]] (lat. „ich verbiete“) außer Kraft setzen &amp;#039;&amp;#039;([[Ius intercedendi|ius intercessionis]])&amp;#039;&amp;#039;. Sie hatten in Ausnahmefällen das Recht, den Senat einzuberufen &amp;#039;&amp;#039;(ius senatus habendi)&amp;#039;&amp;#039; und sich im Senat zu äußern &amp;#039;&amp;#039;([[ius agendi cum senatu]])&amp;#039;&amp;#039; sowie in der Versammlung der Plebejer Gesetze beschließen zu lassen, die für alle Römer, auch die Nobilität, seit 287 v. Chr. bindend waren &amp;#039;&amp;#039;(ius cum plebe agendi)&amp;#039;&amp;#039;. Ähnlich den anderen Magistraten konnten die Volkstribune das &amp;#039;&amp;#039;ius obnuntiandi&amp;#039;&amp;#039; nutzen, mit dem sich die Durchführung einer Versammlung oder einer Wahl bei schlechten Vorzeichen verhindern ließ. Die konkreten Möglichkeiten – entweder das Recht, selbst die [[Auspizien]] zu deuten und zu interzedieren, oder nur das Recht der Weiterleitung des Vorzeichens an die leitenden Beamten – sind unklar. Bis zur Wiederherstellung der Rechte des Volkstribunats nach Sulla in der späten Republik wurde die Obnuntiation nicht genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thommen, S.&amp;amp;nbsp;241–248&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das mächtigste Werkzeug der [[Tribunizische Gewalt|tribunizischen Gewalt]] wird das &amp;#039;&amp;#039;ius contionandi&amp;#039;&amp;#039; angesehen, das Recht, beratende Zusammenkünfte &amp;#039;&amp;#039;([[contio]]nes)&amp;#039;&amp;#039; vor Volksversammlungen einzuberufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aulus Gellius]] 13, 16, 1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänglich übten die Volkstribune [[Ius prohibendi|Rechte zur Verhinderung von Angelegenheiten]] aus, sie unterbanden Handlungen. Zwar konnten sie [[exekutive]], [[legislative]] auch [[Judikative|jurisdiktorische]] Funktionen in den [[Comitia centuriata|Zenturiats-]] und [[Comitia tributa|Tributkomitien]] ausüben, doch waren diese Spruchkörper nicht rein plebiszitär besetzt. Anders verhielt es sich im ausschließlich plebiszitär besetzten &amp;#039;&amp;#039;[[concilium plebis]]&amp;#039;&amp;#039;, wo sie [[Tribunizisches Rogationsrecht|Gesetze gestalteten]], die sogenannten [[Plebiszit]]e. Diese Möglichkeit wurde weder umfassend noch konsequent genutzt, sondern nur von Einzelpersönlichkeiten in bestimmten Situationen, meistens um von [[Popularen|popularer]] Seite gegen Vertreter der [[Tribunizischer Prozess|Magistratur vorzugehen]] oder gegen Senatsmehrheiten zu operieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kunkel mit Roland Wittmann: &amp;#039;&amp;#039;Staatsordnung und Staatspraxis der römischen Republik. Zweiter Abschnitt. Die Magistratur&amp;#039;&amp;#039;. München 1995, ISBN 3-406-33827-5 (von Wittmann vervollständigte Ausgabe des von Kunkel unvollendet nachgelassenen Werkes). S.&amp;amp;nbsp;630–637.&amp;lt;/ref&amp;gt; Faktisch operierte jeder Volkstribun zwischen 287 und 133 v. Chr. meist mit [[Tribunizisches Rogationsrecht|Einverständnis des Senats]]. Das Zusammenwirken beider Gremien war Bestandteil des &amp;#039;&amp;#039;[[ius agendi cum senatu]]&amp;#039;&amp;#039; zum reziprok geschaffenen Grundsatz &amp;#039;&amp;#039;ius agendi cum plebe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der späten Republik ===&lt;br /&gt;
Im [[Römische Bürgerkriege|letzten Jahrhundert der römischen Republik]] diente das Amt bevorzugt popularen Politikern, also &amp;#039;&amp;#039;nobiles&amp;#039;&amp;#039;, die im Senat keine Mehrheit finden konnten, als entscheidendes Machtinstrument. Nun wurden die lange Zeit ungenutzten Möglichkeiten des Amtes teils exzessiv genutzt. [[Tiberius Sempronius Gracchus]] (Volkstribun 133 v. Chr.), sein Bruder [[Gaius Sempronius Gracchus|Gaius]] (Volkstribun 123 und 122 v. Chr.), [[Lucius Appuleius Saturninus]] (Volkstribun 103, 100 und 99 v. Chr.) und [[Marcus Livius Drusus der Jüngere|Marcus Livius Drusus]] (Volkstribun 91 v. Chr.) versuchten ihre Reformpläne mit den Möglichkeiten des Volkstribunats durchzusetzen. Nach anfänglichen Erfolgen scheiterten sie und wurden getötet. Mit Hilfe der &amp;#039;&amp;#039;contiones&amp;#039;&amp;#039;, die sich lautstark und in der späten Republik teils auch gewalttätig äußern konnten, war es den Volkstribunen möglich, öffentlich Druck zu erzeugen oder den Senat beziehungsweise die anderen Magistrate einzuschüchtern.&amp;lt;ref&amp;gt;Thommen, S.&amp;amp;nbsp;171–179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders von Anhängern der popularen Methode wurden die &amp;#039;&amp;#039;contiones&amp;#039;&amp;#039; genutzt, indem sie ihre – durchaus wechselnde – Gefolgschaft mobilisierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thommen, S.&amp;amp;nbsp;179–187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Amt für karrierebewusste Politiker unattraktiv zu machen und um es zu schwächen, beschränkte es der [[Römischer Diktator|Diktator]] [[Lucius Cornelius Sulla Felix|Sulla]] (82–79 v. Chr.) massiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Sullas Motiven, auch den persönlichen, siehe u.&amp;amp;nbsp;a.: [[Karl-Joachim Hölkeskamp]]: &amp;#039;&amp;#039;L. Cornelius Sulla&amp;#039;&amp;#039;. In: Hölkeskamp, Hölkeskamp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2000, S.&amp;amp;nbsp;200–218.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss an das Volkstribunat durfte keine weitere Magistratur bekleidet werden. Außerdem hatten die Volkstribunen ihre Gesetzesinitiativen vorher mit dem Senat abzustimmen, was ihnen faktisch jegliche Möglichkeit zum eigenständigen Handeln nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Möglicherweise wurde ihnen auch de facto die Gesetzesinitiative vor der Volksversammlung genommen. Vgl. [[Herbert Heftner]]: &amp;#039;&amp;#039;Von den Gracchen bis Sulla. Die römische Republik am Scheideweg 133–78 v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Regensburg, 2006, S.&amp;amp;nbsp;213–215.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Weiteren schränkte Sulla das &amp;#039;&amp;#039;ius intercedendi&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Heftner, S.&amp;amp;nbsp;214, bsd. Anmerkung 15 (S.&amp;amp;nbsp;274).&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Möglichkeit der Mitsprache im Senat&amp;lt;ref&amp;gt;Thommen, S.&amp;amp;nbsp;195&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein; die Tragweite dieser Einschränkungen ist jedoch unklar und umstritten. Im Rahmen seiner Neuordnung der Ämterlaufbahn wurde das Volkstribunat Teil des &amp;#039;&amp;#039;[[cursus honorum]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[Ädil]]ität gleichgestellt. Damit hatte ein Volkstribun nach dem Ende seiner Amtszeit auch das Anrecht auf einen Sitz im Senat.&amp;lt;ref&amp;gt;Heftner, S.&amp;amp;nbsp;215&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahmen wurden – mit Ausnahme der Einordnung in die Ämterlaufbahn und des Senatssitzes – von [[Gnaeus Pompeius Magnus|Pompeius]] und [[Marcus Licinius Crassus|Crassus]] in ihrem ersten Konsulat 70 v. Chr. wieder aufgehoben, so dass in den letzten Jahren der Republik das Volkstribunat für manche Politiker, etwa [[Publius Clodius Pulcher]], eine interessante Option zusätzlich zu den Magistraturen des &amp;#039;&amp;#039;cursus honorum&amp;#039;&amp;#039; sein konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 48 v. Chr. (vielleicht auch erst 44 v. Chr.) wurden [[Gaius Iulius Caesar]], vermutlich auf Antrag des amtierenden Tribunen [[Aulus Hirtius]], ein Teil der tribunizischen (Ehren-)Rechte zuteil: Der Diktator durfte während der Spiele auf der Tribunenbank sitzen &amp;#039;&amp;#039;(ius subsellii)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Hohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Besaß Cäsar Tribunengewalt?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klio (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Klio&amp;#039;&amp;#039;]] 32, 1939, S.&amp;amp;nbsp;61–75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vier Jahre später bekam Caesar, legitimiert durch die Volksversammlung und den Senat, die &amp;#039;&amp;#039;sacrosanctitas&amp;#039;&amp;#039; zugestanden,&amp;lt;ref&amp;gt;Thommen, S.&amp;amp;nbsp;103&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; wofür das Volk – analog zum Vorgehen bei den Volkstribunen – einen Eid auf ihn schwor.&amp;lt;ref&amp;gt;Hohl, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit zeigte sich, dass die Macht und die Rechte des Amtes vom Amt selber abgelöst werden konnten, was schließlich zu seiner Entmachtung in der Kaiserzeit führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Kaiserzeit ==&lt;br /&gt;
Die Umstände der Verleihung der &amp;#039;&amp;#039;[[Tribunizische Gewalt|tribunicia potestas]]&amp;#039;&amp;#039; an [[Augustus]] sind aufgrund der Quellenlage&amp;lt;ref&amp;gt;[[Cassius Dio]], 49, 15, 5 f. nennt die Unverletzlichkeit und das Sitzrecht als Ehrenrechte, [[Appian]], &amp;#039;&amp;#039;Bürgerkriege&amp;#039;&amp;#039; 5, 132 hingegen und darauf aufbauend [[Orosius]] 6, 18, 4 sprechen von einer Verleihung der vollen Rechte durch den Senat.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Detail unklar und umstritten. Bereits 36 v. Chr. erhielt er wesentliche Elemente der tribunizischen Gewalt, so die &amp;#039;&amp;#039;sacrosanctitas&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;ius subselli&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;ius auxilii&amp;#039;&amp;#039;. 30 v. Chr. wurde letzteres über das [[Pomerium|Stadtgebiet Roms]] bis zum ersten Meilenstein ausgeweitet. Ab 23/22 v. Chr. konnte der erste [[Princeps]] dann über die &amp;#039;&amp;#039;tribunicia potestas annua et perpetua&amp;#039;&amp;#039; verfügen und damit im gesamten [[Römisches Reich|Reichsgebiet]] des römischen Imperiums ständig ausüben. Seitdem war die Amtsgewalt der Tribunen ein zentraler Bestandteil der kaiserlichen Machtbefugnisse, was sich auch an der Zählung der Kaiserjahre nach der &amp;#039;&amp;#039;tribunicia potestas&amp;#039;&amp;#039; zeigte. Das Amt selber und den Titel übernahm Augustus nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hohl, S.&amp;amp;nbsp;64 f. und 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;tribunicia potestas&amp;#039;&amp;#039; des Kaisers wurde automatisch jedes Jahr am 14. Dezember um ein Jahr verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war seit diesem Zeitpunkt das Amt selbst bedeutungslos. Es bestand zwar fort und konnte weiterhin anstelle des Ädilenamtes im &amp;#039;&amp;#039;cursus honorum&amp;#039;&amp;#039; bekleidet werden, hatte allerdings keine politische Funktion mehr. Das letzte Veto eines Volkstribuns, von dem man weiß, gehört in die Wirren des [[Vierkaiserjahr]]es 69 n. Chr. Bereits unter Augustus’ Nachfolger [[Tiberius]] hatte man Schwierigkeiten, überhaupt noch Bewerber für das Amt zu finden. Dennoch bestand es als Institution noch über Jahrhunderte fort: Zuletzt wird es in der [[Spätantike]] in einem Gesetz Kaiser [[Valentinian III.|Valentinians III.]] aus dem Jahr 450 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://webu2.upmf-grenoble.fr/Haiti/Cours/Ak/Constitutiones/Nov_valent_Mommsen1.htm Liber Legum Novellarum Divi Valentiniani 1,3.] upmf-grenoble.fr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurde noch einmal ein kurzer Versuch gemacht, den Tribunat wiederherzustellen, indem das römische Volk 1347 die Republik erklärte und [[Cola di Rienzo]] zum Tribun erhob. Das Amt selbst wurde seitdem nicht mehr genutzt, der Begriff „Volkstribun“ mit unterschiedlicher Bedeutung und [[Konnotation]] hingegen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während und nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] erlebte der Titel des Volkstribuns eine Renaissance.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus von Beyme]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Theorien im Zeitalter der Ideologien: 1789–1945&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 2002, S. 63&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Maximilien de Robespierre]] und [[Georges Danton]] bekamen ihn von ihren Anhängern oder auch der Nachwelt verliehen. Ob dies positiv oder negativ gemeint war, hing und hängt davon ab, von welcher Seite die Bezeichnung kommt. In der Regel belegen sie die Anhänger eines Politikers mit positiver Bedeutung, die Gegner mit negativer. Das Bild in der Nachwelt ist vom zeitgenössischen Handeln und Auftreten geprägt. Während Robespierre als „schlechter Volkstribun“ gilt und zu Zeiten seiner Herrschaft bereits gefürchtet war,&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Robespierre wird der Titel zumeist in negativem Sinne verwandt, so bei: [[Peter Claus Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Französische Könige und Kaiser der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. München 2006, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht bei Danton, der bis zu seinem Tode gerade vom Volk geschätzt wurde, eine positive Konnotation.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Danton findet sich häufig die Titulierung als „Volkstribun“, oft in positivem Sinn, beispielsweise in: [https://www.welt.de/print-welt/article412980/Einer-der-stets-gerufen-wurde.html &amp;#039;&amp;#039;Einer der stets gerufen wurde&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2002. Oder der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Mai 1989. Das Stück &amp;#039;&amp;#039;Dantons Tod&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Büchner]] könnte diesen Zusammenhang erklären.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz bewusst wählte [[François Noël Babeuf]] die Verbindung zur Vorstellung vom Volkstribunat. Er benannte sich selbst in &amp;#039;&amp;#039;Gracchus&amp;#039;&amp;#039; um und gab eine Zeitschrift mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Der Volkstribun&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Dilthey]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;335.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit stellte er sich sicherlich nicht in die Tradition der Popularen, sondern versuchte für sich selbst über die Erinnerung an das Schicksal der Gracchen mehr Einfluss zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchweg positive Verwendung findet sich im Zusammenhang mit [[Daniel O’Connell]], der als &amp;#039;&amp;#039;O’Connell der Volkstribun&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Kohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Irland&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Dresden 1843, S.&amp;amp;nbsp;103.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet wurde. Er nutzte insbesondere Volkszusammenläufe und -versammlungen, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;monster meetings&amp;#039;&amp;#039;, zur Durchsetzung seiner politischen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart wird der Begriff vereinzelt in einem eher negativen Kontext oder teils mit abwertender Bedeutung verwendet. [[Franz Josef Strauß]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/franz-josef-strauss-monarch-und-volkstribun-1.884354 |titel=Monarch und Volkstribun |werk=sueddeutsche.de |datum=2010-05-19 |abruf=2018-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oskar Lafontaine]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/linkspartei-schielt-auf-rot-rot-im-saarland;1268074 &amp;#039;&amp;#039;Linkspartei schielt auf Rot-Rot im Saarland&amp;#039;&amp;#039;.] [[Handelsblatt]] online; abgerufen am 4. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jörg Haider]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article439202/Volkstribun-Joerg-Haider-gibt-sich-als-Meister-der-Spiele.html &amp;#039;&amp;#039;Volkstribun: Jörg Haider gibt sich als Meister der Spiele&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. März 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Miloš Zeman]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Hassel |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/tschechien-angeschlagener-volkstribun-1.3821182 |titel=Angeschlagener Volkstribun |werk=[[sueddeutsche.de]] |datum=2018 |abruf=2018-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Guido Westerwelle]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/politik/deutschland/guido-westerwelle-freiheitskaempfer-und-volkstribun_aid_305375.html &amp;#039;&amp;#039;Guido Westerwelle: Freiheitskämpfer und Volkstribun&amp;#039;&amp;#039;.] Focus online, 31. Mai 2008; abgerufen am 9. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden als Volkstribune bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsträger ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Volkstribune der römischen Republik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tribunenkollegium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thelatinlibrary.com/cicero/leg.shtml M. Tullius Cicero, De Legibus.] thelatinlibrary.com&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[s:la:Ab Urbe Condita libri|T. Livius, Ab urbe condita]]&amp;#039;&amp;#039; [[Wikisource]].&lt;br /&gt;
* [http://www.thelatinlibrary.com/valmax7.html Valerius Maximus, Buch 7.] thelatinlibrary.com&lt;br /&gt;
* [http://www.thelatinlibrary.com/tacitus/tac.hist4.shtml P. Cornelius Tacitus, Historiae, Buch 4.] thelatinlibrary.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Bleicken]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Volkstribunat der klassischen Republik. Studien zu seiner Entwicklung zwischen 287 und 133 v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Zetemata]].&amp;#039;&amp;#039; 13). 2., durchgesehene Auflage. Beck, München 1968 (zugleich: Dissertation, Universität Kiel, 1954).&lt;br /&gt;
* Jochen Bleicken: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Volkstribunat. Versuch einer Analyse seiner Funktion in republikanischer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Chiron (Zeitschrift)|Chiron]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 1981, S. 87–108.&lt;br /&gt;
* [[Robert Broughton|Thomas Robert Shannon Broughton]]: &amp;#039;&amp;#039;The Magistrates of the Roman Republic&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Philological Monographs of the American Philological Association.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, 1–3, {{ZDB|418630-8}}). 3 Bände (Band&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;509 B.C. − 100 B.C.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2: &amp;#039;&amp;#039;99 B.C. − 31 B.C.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Supplement.&amp;#039;&amp;#039;). American Philological Association, New York NY 1951–1986, ISBN 0-89130-811-3 (Band&amp;amp;nbsp;3).&lt;br /&gt;
* [[Karl-Joachim Hölkeskamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Nobilität. Studien zur sozialen und politischen Geschichte der Römischen Republik im 4. Jh. v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 1987, ISBN 3-515-04621-6 (2., erweiterte Auflage: ebenda 2011, ISBN 978-3-515-09883-0; zugleich Dissertation, Ruhr-Universität Bochum 1984).&lt;br /&gt;
* Karl-Joachim Hölkeskamp: &amp;#039;&amp;#039;Senat und Volkstribunat im frühen 3. Jh. v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Walter Eder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Staat und Staatlichkeit in der frühen römischen Republik. Akten eines Symposiums, 12.–15. Juli 1988, Freie Universität Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 1990, ISBN 3-515-05539-8, S. 437–457.&lt;br /&gt;
* Thibaud Lanfranchi: &amp;#039;&amp;#039;Les tribuns de la plèbe et la formation de la République romaine, 494–287 avant J.-C.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothèque des Écoles françaises d’Athènes et de Rome.&amp;#039;&amp;#039; Faszikel 368). École Française de Rome, Rom 2015, ISBN 978-2-7283-1091-3.&lt;br /&gt;
* Giovanni Niccolini: &amp;#039;&amp;#039;I fasti dei tribuni della plebe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fondazione Guglielmo Castelli.&amp;#039;&amp;#039; 7, {{ZDB|638160-1}}). A. Giuffrè, Mailand 1934.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Siber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die plebejischen Magistraturen bis zur lex Hortensia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift der Leipziger Juristenfakultät für Dr. Alfred Schultze zum 19. März 1936&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Leipziger rechtswissenschaftliche Studien.&amp;#039;&amp;#039; 100, {{ZDB|530615-2}}). Weicher, Leipzig 1938, S. 1–88.&lt;br /&gt;
* [[Lukas Thommen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Volkstribunat der späten römischen Republik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Historia (Zeitschrift)|Historia]]. Einzelschriften.&amp;#039;&amp;#039; 59). Steiner, Stuttgart 1989, ISBN 3-515-05187-2 (zugleich Dissertation, Universität Basel 1987).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LiviusNeu|concept|tribune|||Tribune|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römische Ämter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4188558-2|LCCN=sh85137435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Amt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkstribun| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>