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	<title>Volkssturmgewehr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T23:11:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkssturmgewehr&amp;diff=1553809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Denniss: Änderungen von ~2026-25096-59 (Diskussion) auf die letzte Version von WAGNER1813 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-26T10:39:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-25096-59&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-25096-59&quot;&gt;~2026-25096-59&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-25096-59&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-25096-59 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:WAGNER1813&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:WAGNER1813 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WAGNER1813&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Volkssturm Gewehr VG 1-5 noBG.png|mini|Volkssturm Gewehr VG 1-5]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J28787, Volkssturmbataillon an der Oder.jpg|mini|Volkssturmmänner an der [[Oder]], der Soldat ganz links trägt ein Volkssturmgewehr VG 1-5.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkssturmgewehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volksgewehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden mehrere Waffen aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bezeichnet, die von der deutschen [[Wehrmacht]] in der Endphase des Krieges zur Ausrüstung des [[Volkssturm]]es beschafft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Nachdem am 18. Oktober 1944 der [[Volkssturm]] gebildet worden war und damit alle &amp;#039;&amp;#039;waffenfähigen Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren&amp;#039;&amp;#039; [[Wehrpflicht|wehrdienstpflichtig]] wurden, stellte sich heraus, dass sie auf keinen Fall mit Waffen aus der laufenden Produktion ausgerüstet werden konnten, da diese nicht einmal annähernd für die Wehrmacht ausreichten. Im Herbst 1944 betrug der monatliche Verlust an [[Karabiner 98k|Karabinern 98k]] 300.000 Stück, wobei lediglich 200.000 gefertigt werden konnten. Die Wehrmachtsführung war nicht bereit, den Volkssturm auch noch auszurüsten. Allerdings waren im September 35.000 [[Karabiner]] aus der laufenden Fertigung „verschwunden“ – und illegal dem Volkssturm zugeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden [[Beutewaffe]]n ausgegeben. Diese reichten aber nicht aus, auch konnte keine Munition nachgeführt werden und so wurde die Konstruktion von neuen Waffen geplant. [[SS-Standartenführer]] Purucker vom [[Heereswaffenamt]] (HWA) erhielt den Auftrag, sich um ein Programm für ein möglichst billiges und schnell zu fertigendes Gewehr zu kümmern. Es sollte aus leicht herzustellenden Teilen bestehen, ohne Schmiedeteile oder Tiefziehblech auskommen. Die Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Appel&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Spandau]], die &amp;#039;&amp;#039;Bergmann KG&amp;#039;&amp;#039; in [[Velten]], [[Wilhelm-Gustloff-Stiftung|Gustloff Werke]] in [[Suhl]], [[Walther-Werke]] in [[Zella-Mehlis]] (bzw. im [[KZ Neuengamme]]), [[Deutsche Industriewerke]] in Berlin und die &amp;#039;&amp;#039;Röchling-Werke&amp;#039;&amp;#039; in [[Wetzlar]] reichten Entwürfe ein. Hitler genehmigte am 5. November 1944 das Modell der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Industriewerke&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Fertigung sollten vorhandene Luftwaffen- und Heeresgewehrläufe sowie vorhandene [[Gewehr 43|Gewehr-43-Magazine]] verwendet werden. Bereits für den Monat Dezember 1944 rechnete Hitler mit der Fertigung von 100.000 Gewehren. Die Bezirksbeauftragten wurden aber erst am 8. Dezember 1944 vom Vorsitzenden des Hauptausschusses „Waffen“ beim [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Reichsminister für Waffen und Kriegsproduktion]] zusammengerufen und über die Modalitäten zur Fertigung des Volksturmgewehrs unterrichtet. Die Fertigung sollte dezentral erfolgen. In jedem Gau wurde ein Leitunternehmen als Hauptauftragnehmer bestimmt, das für die Subunternehmer verantwortlich war. Ein „Stab Volkssturmbewaffnung“ beim jeweiligen [[Gauleiter]] sollte bei der Materialbeschaffung unterstützend wirken. Je nach den technischen Möglichkeiten wurden von jedem [[Gau]] pro Monat zwischen 3.000 und 4.000 Gewehre erwartet, sodass man von monatlichen Gesamtzahlen zwischen 100.000 und 150.000 Gewehren ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das entwickelnde Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Carl Walther&amp;#039;&amp;#039; in [[Zella-Mehlis]] war Sitz des &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsausschusses Volksgewehr&amp;#039;&amp;#039;, verantwortlich für alle Konstruktions- und Fertigungseinzelheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktion ===&lt;br /&gt;
Um die Produktion verzögerungsfrei anlaufen zu lassen, sollten zunächst alle irgendwie vorhandenen Gewehrläufe verwendet werden – Maschinengewehrläufe sollten außen abgedreht werden und so die notwendige Form erhalten. Die Fertigung der Automatenteile wurde auf [[Rheinmetall]] in [[Düsseldorf]], die Astrawerke in [[Chemnitz]] und die Metallwerke [[Hamburg-Neuengamme|Neuengamme]] übertragen. Als mögliche monatliche Fertigungszahlen stellten ab Februar (bei genügend vorhandenem Material) in Aussicht:&lt;br /&gt;
* Walther-Werke: 100.000 Gewehre&lt;br /&gt;
* Steyr-Werke: 15.000 Gewehre&lt;br /&gt;
* Rheinmetall-Borsig: 25.000 Gewehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verbrauch der vorhandenen Läufe würden neue Tieflochbohrmaschinen benötigt werden, deren Inbetriebnahme jedoch nicht vor Mai/Juni möglich war. Damit war klar, dass vorerst nur die vorhandenen Läufe würden verwendet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das vorgegebene Ziel erreichen zu können, stellte der Chef des Nachschubwesens im Wehrmachtsführungsstab aus Luftwaffenbeständen 245.000 Maschinengewehrläufe der Typen [[MG 15]], [[MG 17]] und [[MG 81]] und später weitere sonstige 180.000 Reserveläufe zur Verfügung. Diese sollten nach den Planungen für das Volkssturmgewehr umgearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die alliierten Bombenangriffe wurden Produktionsstätten und Verkehrswege zerstört; die angestrebte Fertigung von monatlich 100.000 Gewehren blieb daher eine Utopie. Die (nicht überprüfbaren) amtlichen Angaben meldeten eine produzierte Menge von 8.400 Gewehren im Januar, 19.900 Gewehren im Februar und im März 1945 24.700 Gewehren. Für die Zeit danach gibt es keine Angaben mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Seidler S. 193 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Volkssturmgewehr 2 (Mississippi Armed Forces Museum).jpg|mini|VG 2]]&lt;br /&gt;
Es wurden folgende Waffen entwickelt und ausgegeben:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;VG 1&amp;#039;&amp;#039;, Kaliber [[7,92 × 57 mm]], Originalhersteller [[C. G. Haenel]], Suhl&amp;lt;ref&amp;gt;[[Terry Gander]], Peter Chamberlain: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945 – Handwaffen, Artillerie, Beutewaffen, Sonderwaffen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02481-6, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Volkssturmgewehr VG 1-5|&amp;#039;&amp;#039;VG 1-5&amp;#039;&amp;#039;]], Kaliber [[7,92 × 33 mm]]. Diese Waffe ist bekannt unter den amtlichen Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Volkssturmgewehr Spezial&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/krwaffkontrg/bekanntmachungen/kwkg_29d.pdf | wayback=20071010183611 | text=R&amp;amp;nbsp;I&amp;amp;nbsp;C&amp;amp;nbsp;H&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;L&amp;amp;nbsp;I&amp;amp;nbsp;N&amp;amp;nbsp;I&amp;amp;nbsp;E&amp;lt;nowiki&amp;gt;*)&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;!--(sic)--&amp;gt; Halbautomatische militärische Gewehre i. S. der Nummer 29 d der Kriegswaffenliste (KWL)}} Richtlinie V B 3 – 10 17 03, [[Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle]], 21. April 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch &amp;#039;&amp;#039;Volksgewehr&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;VG 1-5&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;VG-45&amp;#039;&amp;#039;. Es hat einen durch Gasdruck verzögerten Masseverschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.archive.org/web/20141026125307/http://www.euroarms.net/PDF/Katalog%20Kassel%202007b.pdf Artikel, Bewaffnung des deutschen Volkssturms. In: Internationale Waffen-Börse Kassel 2007. Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.&amp;amp;nbsp;V., S. 8 und 9]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;VG 2&amp;#039;&amp;#039; (Spreewerk Berlin)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volkskarabiner 98&amp;#039;&amp;#039;, ein stark fertigungsvereinfachtes [[Mauser Modell 98]] (hergestellt nur von [[Steyr Mannlicher|Steyr]] mit dem Code „bnz“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Volkssturmgewehre 1&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;Volkskarabiner&amp;#039;&amp;#039; konnten bei Bedarf mit einem [[Krummlauf]] ausgestattet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Terry Gander, Peter Chamberlain: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945 – Handwaffen, Artillerie, Beutewaffen, Sonderwaffen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02481-6, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wurde in Zusammenarbeit mehrerer Hersteller die &amp;#039;&amp;#039;Volksmaschinenpistole [[MP 3008]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Nachbau der britischen [[Sten Gun]], hergestellt. Von den bestellten 1 Mio. Stück wurden nach amerikanischen Angaben maximal 3500 montiert, ob sie noch ausgegeben wurden, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurden von verschiedenen Unternehmen Sturmgewehre zur Erprobung entwickelt, von denen nur das &amp;#039;&amp;#039;VG 1-5&amp;#039;&amp;#039; der [[Wilhelm-Gustloff-Stiftung|Gustloff Werke]] in Serie ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz W. Seidler: &amp;#039;&amp;#039;Waffen und Geräte.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Volkssturm – Das letzte Aufgebot 1944/45.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-0329-0, S. 193 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Handwaffen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Industriewerke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Denniss</name></author>
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