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	<title>Volksstimmefest - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Volksstimmefest 2002 3.jpg|mini|Kindertheater am Volksstimmefest 2002]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volksstimmefest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das traditionelle [[Pressefest]] der kommunistischen Wiener Monatszeitschrift „[[Volksstimme (Österreich)|Volksstimme]]“, die bis Ende März 1991 als Tageszeitung erschien, von 1994 bis 2003 als Wochenzeitung und seit 2009 als Monatsmagazin. Das Fest wird seit 1946 jährlich am letzten Wochenende vor dem Wiener Schulbeginn im [[Wiener Prater]] abgehalten, einige Jahre fand es Ende Juni statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:%attac.JPG|mini|Volksstimmefest 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sigi Maron Volksstimmefest2008a.jpg|mini|[[Sigi Maron]], Volksstimmefest 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Volksstimmefest fand im Jahr 1946 im Wiener Praterstadion statt, seit 1947 ist die Jesuitenwiese im Wiener Prater der Veranstaltungsort (anfangs wurde auch die angrenzende Arenawiese einbezogen). Ungeachtet der ab 1990 einsetzenden Turbulenzen des Parteiblattes (Umbenennung, zeitweilige Einstellung, Neustart als Monatsblatt) wird die Tradition dieses linken [[Volksfest]]es von der [[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]] bis zum heutigen Tag (mit einer finanziell bedingten Unterbrechung im Jahre 2004) fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Volksstimmefest ist ähnlich organisiert wie sein großes Vorbild in Frankreich, die [[Fête de l’Humanité]].&lt;br /&gt;
Es bietet ein Musikprogramm auf mehreren Bühnen, wie zuletzt etwa den [[Liedermacher]] [[Sigi Maron]], die Band [[Drahdiwaberl]], die Gruppe [[Schmetterlinge (Band)|Die Schmetterlinge]] oder [[Harri Stojka]]. Zu Zeiten des [[Realsozialismus]] traten am Volksstimmefest auch berühmte Sportler und Künstler aus der [[Sowjetunion]] und den Staaten des [[Warschauer Pakt]]es auf, beispielsweise der sowjetische Clown [[Oleg Konstantinowitsch Popow|Oleg Popow]], der tschechoslowakische Sänger [[Karel Gott]] oder die Brecht-Interpretin [[Gisela May]] aus der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sportfest gab es seit dem Jahr 1962, u.&amp;amp;nbsp;a. mit Schaukämpfen des ungarischen Boxers [[László Papp (Boxer)|László Papp]]. Die Gewichtheber aus der Sowjetunion stellten mehrere Weltrekorde auf der Jesuitenwiese auf, z.&amp;amp;nbsp;B. im Schwergewicht [[Juri Petrowitsch Wlassow]] und [[Leonid Iwanowitsch Schabotinski]]. Es fanden Länderkämpfe in Judo und Boxen statt, u.&amp;amp;nbsp;a. mit Boxteams aus Kuba. In den Schachbewerben traten u.&amp;amp;nbsp;a. die russischen Meister [[Anatoli Jewgenjewitsch Karpow]], [[Wassili Wassiljewitsch Smyslow]] und [[Tigran Petrosjan]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Galerie Rotpunkt zeigte ab 1977 engagierte Kunst und seit 1975 finden Lesungen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Linkes Wort]]&amp;#039;&amp;#039; statt. Zu den hier Aufgetretenen zählen auch bekannte Autoren wie [[Georg Biron]], [[Erich Fried]], [[Elfriede Gerstl]], [[Elfriede Jelinek]], [[Michael Scharang]], [[Josef Haslinger]], [[Peter Turrini]], [[Marlene Streeruwitz]] und [[Helmut Zenker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditioneller Teil des Festes war auch ein großes [[Feuerwerk]], das allerdings der Notwendigkeit finanzieller Redimensionierung geopfert werden musste. Seit 1982 gibt es das Solidaritätsdorf mit zahlreichen internationalen Organisationen. Heute ist das Fest auch ein Fest der Wiener Linken mit unterschiedlichsten politischen Gruppen, die sich auf der Initiativenstraße präsentieren. Der [[Österreichischer Gewerkschaftsbund|Österreichische Gewerkschaftsbund]] nahm seit dem Bestehen des Festes erstmals im Jahr 2010 teil.&lt;br /&gt;
Das Volksstimmefest erhält jährlich eine kleine finanzielle Subvention der Gemeinde Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Jungmayr: &amp;#039;&amp;#039;„Das größte Volksfest Wiens“. Das Volksstimmefest – eine kommunistische Tradition seit 1946.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Michael Schwarz, Susanne Winkler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Wiener Prater. Labor der Moderne. Politik – Vergnügen – Technik.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel 2024, ISBN 978-3-0356-2855-5, S. 200–207.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.volksstimme.at www.volksstimme.at] Volksstimme Österreich, Offizielle Webseite&lt;br /&gt;
* [https://www.volksstimmefest.at www.volksstimmefest.at] Webseite zum Volksstimmefest&lt;br /&gt;
* [http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=1&amp;amp;cid=71759 Zur Absage 2004]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ilse Grusch: &amp;#039;&amp;#039;Das Volksstimmefest. Geschichte eines Wiener Volksfestes&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit, Universität Wien, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksfest in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Veranstaltung in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistische Partei Österreichs]]&lt;/div&gt;</summary>
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