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	<title>Volksrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volksrecht&amp;diff=1621427&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Volksrecht als [[juridisch]]es Prinzip. Für die sozialdemokratische Tageszeitung aus Zürich siehe [[Volksrecht (Zeitung)]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volksrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird das im [[Volk]] selbst entstandene und in dessen Bewusstsein lebende Recht bezeichnet.&lt;br /&gt;
== Historisch ==&lt;br /&gt;
In den früheren Zeiten der Kulturentwicklung fand bei allen [[Nation]]en eine unmittelbare Teilnahme des Volkes an der Bildung und Anwendung des Rechtes statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ausformung des Rechts erfolgte in Europa während der ersten Phase der [[Rechtsgeschichte]] bis um das Jahr 500 n. Chr. nahezu ausschließlich auf dem Wege des [[Gewohnheitsrecht]]es und damit durch alltägliche Übung. Die Existenz des Rechts begründet sich hier in nichts anderem als in der Überzeugung des Volkes von der Notwendigkeit und Richtigkeit seiner Ausübung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen des [[Positives Recht|positiven]], d. h. des geschriebenen Rechts ging die Rechtsgeschichte in eine zweite Phase. Das Recht wurde zum Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung und berufsmäßiger Pflege von Seiten der [[Jurist]]en. Deswegen hörte es noch nicht auf, ein Volksrecht, d.&amp;amp;nbsp;h. ein von der Überzeugung des Volkes getragenes Recht, zu sein. Im Anfang dieser Periode waren die schriftlichen Rechtsverpflichtungen nur in geringem Maß eigentliche Rechtssatzungen, d.&amp;amp;nbsp;h. durch den Willen des Staates geschaffene neue Rechtssätze ([[Kapitularien]]), sondern zum überwiegenden Teil Niederschrift des geltenden Gewohnheitsrechts, etwa der [[Germanische Stammesrechte|germanischen Stammesrechte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von modernen Gesetzbüchern des [[Mittelalter]]s und der [[Neuzeit]], die das [[Römisches Recht|römische Recht]] [[Rezeption des römischen Rechts|rezipierten]], unterscheiden sich die volksrechtlichen Rechtssammlungen unter anderem dadurch, dass sie nicht ein völlig neues Recht an die Stelle des bisher geltenden setzen, sondern zum Teil nur das bestehende Gewohnheitsrecht schriftlich festlegen und das bestehende Recht damit bestätigen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Volksrecht |Band=20 |Seite=237 |SeiteBis=238 |zenoID=2000765958X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftlich ==&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert versuchte [[Georg Beseler]] als Vertreter der germanistischen Richtung innerhalb der [[Historische Rechtsschule|Historischen Rechtsschule]] das Volksrecht in der [[Rechtsquellenlehre]] wieder zu stärken. In seiner [[Basel|Basler]] Antrittsrede 1836 sprach er dem Volk die Eigenschaft zu, Träger eines eigenen Rechts zu sein. In seinem Werk „Volksrecht und Juristenrecht“ (1843) und im ersten Band seines Deutschen Privatrechts (1847) schärfte Beseler in Opposition zu den sogenannten Romanisten [[Georg Friedrich Puchta]] und [[Friedrich Carl von Savigny]] das Profil einer eigenständigen germanischen Rechtsquelle. Beselers Angriff richtete sich gegen das Monopol der Juristen, ihre eigene Rechtsquelle generieren zu können. Dem Juristenrecht wies Beseler als „Ausfluß der thatsächlich begründeten Macht des Juristenstandes“ nur die Rolle eines besonderen Gewohnheitsrechts fern dem ursprünglichen [[Volksgeist]] zu. Gewohnheitsrecht könne sich von der im Volksrecht lebendigen Überzeugung entfremden. Allein [[Carl Joseph Anton Mittermaier]] unterstützte Beseler, während Puchta und insbesondere [[Johann Heinrich Thöl]] das Volksrecht Beselers angriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank L. Schäfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Juristische Germanistik&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main, Klostermann 2008, ISBN 978-3-465-03590-9, S. 350 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist „Volksrecht“ der Oberbegriff für die demokratischen Mitbestimmungsrechte der Bürger. So werden etwa die [[Volksinitiative (Schweiz)|Volksinitiative]] oder das [[Referendum]] als Volksrechte bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Glaser, Uwe Serdült, Evren Somer |Titel=Das konstruktive Referendum – ein Volksrecht vor dem Aus? |Sammelwerk=[[Aktuelle Juristische Praxis]] |Datum=2016 |Seiten=1343 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Beseler]]: &amp;#039;&amp;#039;Volksrecht und Juristenrecht.&amp;#039;&amp;#039; 1843 ({{DTAW|beseler_volksrecht_1843}}).&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Thöl]]: &amp;#039;&amp;#039;Volksrecht, Juristenrecht, Genossenschaften, Stände, gemeines Recht.&amp;#039;&amp;#039; Rostock [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1846.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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