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	<title>Volkspark Humboldthain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T06:08:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkspark_Humboldthain&amp;diff=255461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fact Loving Criminal: /* Sonstiges */ korrigiert: Club ist NICHT im S-Bahnhof</title>
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		<updated>2025-12-15T08:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges: &lt;/span&gt; korrigiert: Club ist NICHT im S-Bahnhof&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Park&lt;br /&gt;
| Name             = Volkspark Humboldthain&lt;br /&gt;
| Alternativnamen  = &lt;br /&gt;
| Stadtwappen      = DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie        = Parkanlage in Berlin&lt;br /&gt;
| Ort              = Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil         = [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]]&lt;br /&gt;
| Bild             = Humboldthöhe2.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt       = Die [[Humboldthöhe]] im Park&lt;br /&gt;
| Angelegt         = 1869–1876&lt;br /&gt;
| Neugestaltet     = 1948–1951&lt;br /&gt;
| Straßen          = &amp;lt;br /&amp;gt;[[Brunnenstraße (Berlin)|Brunnenstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;Gustav-Meyer-Allee,&amp;lt;br /&amp;gt;Hussitenstraße,&amp;lt;br /&amp;gt;Hochstraße&lt;br /&gt;
| Bauwerke         = [[Freibad]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Flakturm Humboldthain|Flakturm]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Himmelfahrtkirche (Berlin)|Himmelfahrtkirche]]&lt;br /&gt;
| Parkgestaltung   = [[Humboldthöhe]], [[Rosarium|Rosengarten]], [[Rodeln|Rodelbahn]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nutzung ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen    = [[Fußverkehr]]; [[Freizeit]], [[Berliner Unterwelten]], [[Rodeln]], [[Sportklettern]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Technische Daten ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Parkfläche       = 290.000 m²&lt;br /&gt;
| Baukosten        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkspark Humboldthain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]] des [[Bezirk Mitte|Bezirks Mitte]]. Er wird im Osten von der [[Brunnenstraße (Berlin)|Brunnenstraße]], im Süden von der Gustav-Meyer-Allee, im Westen von der Hussitenstraße und im Norden von der Hochstraße und der dazu parallel führenden [[Bahnstrecke Berlin–Szczecin|Stettiner Bahn]] begrenzt. Der Volkspark Humboldthain steht als [[Gartendenkmalpflege|Gartendenkmal]] unter Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Park vor dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Humboldhain von oben.jpg|mini|Luftaufnahme vom Volkspark Humboldthain]]&lt;br /&gt;
Die ersten Planungen für den [[Volkspark]] begannen 1865. Nach dem 1846 fertiggestellten [[Volkspark Friedrichshain]] beschlossen die Berliner [[Stadtverordnetenversammlung|Stadtverordneten]] einen Park für den Norden der Stadt. Hier&amp;amp;nbsp;– zwischen Grenz-, Bad-, Hoch- und Wiesenstraße&amp;amp;nbsp;– besaß die Stadt Berlin ein 15&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großes Grundstück, das um weitere 22&amp;amp;nbsp;Hektar erweitert werden sollte. Der Baubeginn verschob sich mehrfach, sodass die Arbeiten für den Volkspark schließlich am 14.&amp;amp;nbsp;September 1869, dem 100.&amp;amp;nbsp;Geburtstag von [[Alexander von Humboldt]], begannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich mussten die Pläne geändert werden, da ein Teil des vorgesehenen Parkgeländes für die Bahnstrecke im Nordwesten benötigt wurde. Der Bau begann mit der [[Grundsteinlegung]] für ein Denkmal Alexander von Humboldts. Ab 1872 war der Park nutzbar und wurde 1876 endgültig fertiggestellt. Gestaltet wurde es nach Plänen des [[Peter Joseph Lenné|Lenné]]-Schülers [[Gustav Meyer (Gartenarchitekt)|Gustav Meyer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Grit Hottenträger |Titel=Kommunales Grün – Humboldthain – Freizeit vor 1900 |Sammelwerk=„…wo eine freye und gesunde luft athmet“. Zur Entstehung und Bedeutung der Volksparke im Wedding |Verlag=Kulturbuch Verlag |Ort=Berlin |Datum=1988 |ISBN=3-88961-001-3 |Seiten=10–27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue [[Gewächshaus|Gewächshäuser]] im Park entstanden 1885, 1888 und 1894. In den Jahren 1888/1889&amp;amp;nbsp;– 20 Jahre nach seiner Grundsteinlegung&amp;amp;nbsp;– kam das Denkmal zu Ehren Humboldts auf einem Hügel dazu. 1893 wurde die (erste) [[Himmelfahrtkirche (Berlin)|Himmelfahrtkirche]] an der Brunnenstraße eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 konnte im Park „mitten im Teich auf einem kleinen Hügel“ die Skulptur eines [[Wildrind|Stiers]] aufgestellt werden, die der Bildhauer [[Ernst Moritz Geyger]] aus [[Marmor]] geschlagen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=7&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19020415-1-0-0-0.xml &amp;#039;&amp;#039;Die Aufstellung des Geygerschen Stieres&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. April 1902.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verbleib dieser Skulptur war bis April 2022 ungeklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/skulptur-der-stier-von-hitler-bildhauer-wieder-da &amp;#039;&amp;#039;Archäologen entdecken Stier von Hitler-Bildhauer&amp;#039;&amp;#039;], BZ vom 11. April 2022 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestaltet war der Park als [[Landschaftspark]] mit einer starken Betonung der „Natur“. Um den Park einfacher zu erschließen, kamen einige durch [[Allee]]n gesäumte Sammelplätze und Promenadenwege hinzu sowie der erste in einem Berliner Park eingerichtete [[Spielplatz]]. Dieser war vier Hektar groß, mit Rasen bewachsen, kreisförmig und von Bänken umstellt, von denen aus man den Kindern zusehen konnte. Vorgesehen war er allein für die Nutzung durch Schulen und Vereine, eine allgemeine und frei zugängliche öffentliche Nutzung kam noch nicht in Frage. Im Winter sollte der Spielplatz geflutet werden und als Eisfläche für das Schlittschuhlaufen dienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Andenken an Alexander von Humboldt bemühten sich die Gestalter, verschiedene Gehölze aus [[Europa]], [[Asien]] und [[Nordamerika]] anzupflanzen und diese mit Etiketten zu kennzeichnen, um sie den Parkbesuchern zu erklären. Unter anderem gab es eine im Jahr 1873 angepflanzte Gruppe von 70 Gehölzen aus [[Japan]] und [[China]], die im Jahreslauf durch eine lange Blütezeit erfreuten. Darunter waren [[Schnurbaum|Schnurbäume]] und [[Sophoreae|Sophoren]], die sich hier an den kühleren Standort gut angepasst hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27971740-19050804-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3&amp;amp;cHash=522f1e4ee6183f47047a83eb0e76b184 &amp;#039;&amp;#039;‚Japaner‘ im Humboldthain&amp;#039;&amp;#039; (unter &amp;#039;&amp;#039;Lokales&amp;#039;&amp;#039;, mittlere Spalte oben)], [[Berliner Volkszeitung]], 4. August 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen eigentlichen [[Botanischer Garten|Botanischen Garten]] mit [[Vivarium (Tierhaltung)|Freilandvivarium]] für einheimische [[Reptilien]] und [[Amphibie]]n gab es auch, den die Öffentlichkeit mittwochs und freitags gegen Eintritt besichtigen konnte. Ab 1896 entstand im Park eine &amp;#039;&amp;#039;geologische Wand&amp;#039;&amp;#039;, die einen Querschnitt durch die Gesteine Mitteleuropas zeigen sollte. 1912 wurde diese in den Schulgarten Blankenfelde, seit 1950 [[Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow]], verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;GrünBerlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow.&amp;#039;&amp;#039; Faltblatt, September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste größere Umgestaltung erfolgte in den 1920er Jahren im Stil der damals modernen [[Volksgarten|Volksgärten]]. Weitere Spielplätze für Kinder kamen hinzu, ebenso Sportanlagen und Umkleidekabinen. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde das Gelände südlich der Gustav-Meyer-Allee dem [[AEG#AEG und weitere Bauten im Berliner Norden|Werksgelände der AEG]] zugeschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bunkerbau, Zerstörung und Wiederaufbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Humboldthain.jpg|mini|Ehemaliger [[Flakturm]] mit [[Bunker (Bauwerk)|Bunkeranlage]] im Volkspark Humboldthain]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Humboldthain Rosengarten Bieberbrunnen 4.jpg|mini|Biberfigur als Brunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Schott - Jagende Nymphe 01.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;[[Jagende Nymphe]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;Bronze, [[Walter Schott]], 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1941/1942 wurde im Park ein als [[Hochbunker]] ausgeführter [[Berliner Flaktürme|Flakturm]] errichtet und etwas südlicher ein als &amp;#039;&amp;#039;Leitturm&amp;#039;&amp;#039; bezeichneter Turm mit Radaranlage für die Führung der Flakgeschütze gebaut. Die kurze Bauzeit der monumentalen Bauten war nur unter Einbeziehung zahlreicher [[Zwangsarbeit]]er möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kampf in der [[Historische Mitte (Berlin)|Innenstadt]] in den letzten Tagen der [[Schlacht um Berlin]] Ende April/Anfang Mai 1945 wurden die Reste der [[Wehrmacht]] auf die beiden Türme zurückgedrängt. Am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 sammelten sich im Park etwa 1000 Mann deutscher Kampftruppen aller Waffengattungen unter dem General [[Erich Bärenfänger]]. Sie wollten von dort Richtung Norden aus der Stadt ausbrechen. Eine Kommandeursbesprechung unter Bärenfänger kam zu dem Schluss, dass ein Durchbruchskampf aussichtslos sei und so wurde der Befehl gegeben, alle Handwaffen zu zerstören und die Geschütze und Panzer unbrauchbar zu machen. Einzeln und in kleinen Gruppen verließen die meisten Soldaten den Park, um einer Gefangennahme durch die [[Rote Armee]] zu entgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Notlazarett unter der Reichskanzlei – Ein Arzt erlebt Hitlers Ende in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, VMA Verlag, Wiesbaden 2000, S.&amp;amp;nbsp;163–165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leitturm wurde nach dem Kriegsende gesprengt und fast komplett mit [[Trümmer]]schutt überdeckt; er dient seitdem im Winter als [[Rodeln|Rodelbahn]]. Der nördliche Gefechtsturm wurde teilweise gesprengt und angeschüttet, er erhielt den Namen [[Humboldthöhe]] und dient als Aussichtsplattform. Hier steht eine [[Aluminium]][[skulptur]] aus dem Jahr 1967 des Künstlers [[Arnold Schatz]] (aus [[Senne]]) als &amp;#039;&amp;#039;Denkmal für die [[Deutsche Wiedervereinigung]]&amp;#039;&amp;#039;, die im [[Berolinismus|Berliner Volksmund]] „Plumpenpickel“ genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zweiter Weltkrieg]] und [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] zerstörten den ursprünglichen Volkspark weitestgehend, sodass dieser zwischen 1948 und 1951 komplett neu angelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach Entwürfen des Weddinger Gartendirektors Rieck wurde der Humboldthain mit Unterstützung von Weddinger Notstandsarbeitern wiederaufgebaut und die Reste der beiden Bunker mit Trümmerschutt angeschüttet. An die kriegszerstörte Himmelfahrtkirche erinnern gegenüber der Einmündung der Ramlerstraße in die Brunnenstraße ein [[Archäologisches Fenster]] mit dem Gitter eines Fensters sowie Reste der Grundmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alexander-von-Humboldt-Gedenkstein ====&lt;br /&gt;
Bei der Einweihung des neu angelegten Humboldthains am 13. September 1952 enthüllte Walter Rober (SPD), der damalige Bürgermeister im Wedding, einen zwei Meter hohen, neuen Gedenkstein für Alexander von Humboldt aus Muschelkalk. Gestaltet hatte ihn Karl Wenke. Der ursprüngliche Gedenkstein war im 2. Weltkrieg zerstört worden. Eine rechteckige Stele, die sich aus drei aufeinandergestapelten Steinblöcken zusammensetzt, steht auf einem rechteckigen, kleinen Platz, der mit Trümmersteinen gepflastert ist. Die Vorderseite zeigt im obersten Blick das Profil des Forschungsreisenden nach einer Zeichnung von [[William Turner]]. In den mittleren Block wurde &amp;#039;&amp;#039;Alexander von Humboldt 1769–1859&amp;#039;&amp;#039; gemeißelt. Auf der Rückseite steht auf dem ersten und zweiten Block: „Der Humboldthain wurde im Jahre 1872 erbaut. Nach Zerstörung der Anlagen im Zweiten Weltkriege haben Weddinger Notstandsarbeiter und Arbeiterinnen in den Jahren 1948 bis 1951 den Park wieder aufgebaut.“ Dadurch wird eine Verbindung zwischen dem Naturforscher und dem Wiederaufbauprogramm für Berlin in den 1950er Jahren geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klother186187&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eva-Maria Klother |Titel=Denkmalplastik nach 1945 bis 1989 in Ost- und West-Berlin. |Hrsg=Matthias Bleyl |Sammelwerk=Theorie der Gegenwartskunst |Band=12 |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=1998 |ISBN=3-8258-3797-1 |Seiten=186-187}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rosengarten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesundbrunnen Humboldthain Rosengarten-001.jpg|mini|links|Rosengarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals an dieser Stelle gelegene Himmelfahrtkirche wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengt und 1956 im südlichen Teil des Humboldthains wiedererrichtet. An ihrem ursprünglichen Standort befindet sich der in geometrischen Strukturen frei gestaltete Rosengarten mit von [[Buchsbaum]] eingefassten Rosenbeeten und zahlreichen Sitzbänken, die durch höhere [[Eiben]]hecken geschützt sind. Das durch Böschungen aus [[Hainbuchen]] und [[Rhododendron|Rhododendren]] abgeschirmte Areal ist nach dem Vorbild italienischer Renaissancegärten arrangiert. Geometrisch beschnittene Hecken aus Buchsbaum und Eiben strukturieren den Garten. Die etwa 15.000 Rosen in 70 Sorten sind im Sinne des Namensgebers des Parks beschildert. Entlang der bogenförmigen, mit [[Glyzinien]] bewachsene [[Pergola]] mit vorgelagerten Blumenrabatten ist am Fuß der Humboldthöhe ein Rasenplatz, das ehemalige Seerosenbecken, zu erreichen. Hier befindet sich seit dem Jahr 1953 auch die Figur &amp;#039;&amp;#039;[[Jagende Nymphe]]&amp;#039;&amp;#039; des Bildhauers [[Walter Schott]]. Ein kleiner Brunnen aus Biberfiguren gehört ebenso zum Schmuck des Rosengartens, der an die Tradition des alten, zerstörten Humboldthains anknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sommerbad Humboldthain ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesundbrunnen Humboldthain Freibad-001.jpg|mini|Rutsche im Sommerbad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bad entstand beim Wiederaufbau in den 1950er Jahren westlich der Humboldthöhe. Es verfügt über ein 50-Meter-Becken mit großer gewundener Rutsche, ein großes Planschbecken, eine Sprunganlage mit Sprungbrett und eine große Liegewiese sowie ein Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesundbrunnen Humboldthain -002.jpg|mini|links|Tümpel als Teil des Wassergartens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1981 entstand ein Wassergarten, der sich entlang eines kleinen Wasserlaufs durch das Gelände schlängelt. Er entspringt an einem Brunnen auf einer Anhöhe mit einem von Pyramideneichen umgebenen Pavillon und mehreren Sitzgelegenheiten. Der Wasserlauf bildet mehrere Tümpel und Feuchtbiotope, bevor er an der Liegewiese versickert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem konventionellen Spielplatz an der Liegewiese nahe dem Freibad befindet sich im Humboldthain neben der Himmelfahrtskirche auch ein Abenteuerspielplatz mit Holzhütten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Verein [[Berliner Unterwelten]] wurden Teile des Gefechtsturms zugänglich gemacht. In den Sommermonaten werden Besucherführungen angeboten, in den Wintermonaten halten sich [[Fledermäuse]] in den Räumlichkeiten auf. Der Flakturm ist damit der derzeit drittgrößte Berliner Fledermaus-Überwinterungsplatz, mit rund 250 Tieren, verteilt auf sechs verschiedene Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Humboldthain gibt es ähnlich wie am Berliner [[Kreuzberg (Berlin)|Kreuzberg]] einen Weingarten, aus dessen Ernte an [[Weintraube]]n jährlich etwa 200 Flaschen Wein gekeltert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nördliche Wand des großen Bunkers sowie die Wand des kleinen Bunkers stehen unter dem Hausrecht des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]] (DAV, Sektion Berlin) und werden zum [[Sportklettern]] in den oberen [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgraden]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 eröffnete der Künstler Ludwig Eben nahe des S-Bahnhofs Humboldthain den &amp;#039;&amp;#039;Humboldthain Club&amp;#039;&amp;#039;, in dem auf zwei Ebenen und einer Freifläche [[House]]-, [[Techno]]- und sonstige Veranstaltungen stattfinden. Zum Club gehören außerdem Ateliers und Werkstätten. Er befindet sich in einem siebeneckigen Backsteingebäude aus dem Jahr 1936. Das Gebäude wurde ursprünglich als technische Schaltzentrale für den benachbarten Güterbahnhof errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.berlin.de/clubs-und-party/adressen/club/humboldthain-8e625e9e5769600aeb7435c82870a30e.html|titel=Humboldthain Club Clubs von A–Z – Die wichtigsten Berliner Clubs im Überblick|werk=Clubs von A–Z: Die wichtigsten Berliner Clubs im Überblick auf berlin.de – Das offizielle Hauptstadtportal |abruf=2019-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Offizielle Website|url=http://www.humboldthain.com/|titel=Humboldthain Club|abruf=2019-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 eröffnete im Sommerbad Humboldthain die Galerie &amp;#039;&amp;#039;Tropez&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sommerbad Humboldthain: Das &amp;quot;Tropez&amp;quot; verbindet Pommes mit Kunst |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/berlin/das-tropez-verbindet-pommes-mit-kunst-4978243.html |Abruf=2023-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten zum Humboldthain ==&lt;br /&gt;
* Fläche: 29 [[Hektar]]&lt;br /&gt;
* Entstehungszeit: 1869–1876; Wiederaufbau 1948–1951&lt;br /&gt;
* Freizeitangebote: Spazierwege, Liegewiesen, vielfältige Spielmöglichkeiten vor allem für Kinder, Naturerlebnis&lt;br /&gt;
* Sonderanlagen: Rosengarten, Freibad, Rodelhang, Wassergarten, Aussichtsplattform, pädagogisch betreuter Spielplatz&lt;br /&gt;
* Besonderheit: Hunde und Fahrräder dürfen nicht in den Rosengarten mitgebracht werden&lt;br /&gt;
* Rechtsstatus: Gewidmete öffentliche Grün- und Erholungsanlage&lt;br /&gt;
* Landschaftsarchitekt: [[Johann Heinrich Gustav Meyer|Gustav Meyer]], [[Günther Rieck]] (Neugestaltung 1948–1951)&lt;br /&gt;
* Verkehrsverbindungen: [[S-Bahn Berlin|S-Bahn]] ([[Bahnhof Berlin Humboldthain|Station]]), [[U-Bahn Berlin|U-Bahn]], verschiedene [[Busverkehr in Berlin|Buslinien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|07.07.03.Panorama Bunkerberg Humboldthain A klein.jpg|1000|Panorama von [[Berlin-Gesundbrunnen]], vom Bunkerberg im Volkspark gesehen, ganz links im Bild der nördliche Flakturm}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|07.07.03.Panorama Bunkerberg Humboldthain B klein.jpg|1000|In der Mitte am unteren Bildrand die Brunnenstraße über der S-Bahn, rechts davon das [[Gesundbrunnen-Center]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clemens Alexander Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Parks und Gärten in Berlin und Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. vom Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Abt. III – Gartendenkmalpflege) 3. Auflage, Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1989, ISBN 3-87584-267-7, S.&amp;amp;nbsp;45–47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/mitte/volkspark_humboldthain/index.shtml Volkspark Humboldthain] auf berlin.de&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3560788-3558930-volkspark-humboldthain.html Sehenswürdigkeiten: Volkspark Humboldthain] auf berlin.de&lt;br /&gt;
* [http://berliner-unterwelten.de/geschichte-der-berliner-flaktuerme.63.0.html Geschichte der Berliner Flaktürme]&lt;br /&gt;
* [http://berliner-unterwelten.de/flakturm-humboldthain.50.0.html Flakturm-Humboldthain]&lt;br /&gt;
* Ulrich Hottelet: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2004/03/02/a0323 Blicke in den Berliner Untergrund.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 2. März 2004&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09046192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/32/50/N |EW=13/23/10/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Volksparks in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1306493048|VIAF=478169829205737320007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartendenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexander von Humboldt als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnenviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fact Loving Criminal</name></author>
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