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	<title>Volkmarskeller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:40:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkmarskeller&amp;diff=415894&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JEW: /* Weblinks */  eingefügt</title>
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		<updated>2024-05-21T11:22:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;  eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Blankenburg Harz Volkmarskeller 01.jpg|mini|Volkmarskeller]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Volkmarskeller Mauerrest.jpg|mini|Mauerreste der Kirche oberhalb des Volkmarskellers, 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blankenburg Harz Volkmarskeller 02.jpg|mini|Infotafel Volkmarskeller]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkmarskeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine [[Höhle]] des Mittelgebirges [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] mit einer einst daneben befindlichen Kirche in der Nähe von [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]] im [[Landkreis Harz]] ([[Sachsen-Anhalt]]) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Volkmarskeller befindet sich im [[Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt]] knapp 5&amp;amp;nbsp;km westlich der Altstadt von Blankenburg im oberen Teil des Klostergrundes. Er liegt etwa auf der halben Strecke des Wanderweges, der vom [[Kloster Michaelstein]] zur [[Stadt Elbingerode (Harz)|Elbingeröder]] Waldsiedlung [[Eggeröder Brunnen]] führt und die Höhle etwas unterhalb passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um die Zeit von 850 bis 870 lebte in einer [[Klause (Religion)|Klause]] die von den Zeitgenossen hoch geachtete Klausnerin [[Liutbirg]], die eine enge Vertraute der Bischöfe Haimo von [[Halberstadt]] und [[Ansgar von Bremen]] gewesen ist. Deren Klause wurde bis in die 1930er Jahre im Volkmarskeller vermutet, bis [[Walther Grosse (Jurist)|Walther Grosse]] nachweisen konnte, dass es sich um das [[Kloster Wendhusen]] bei [[Thale]] handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem [[Michael (Erzengel)|heiligen Michael]] geweihte Kirche neben der Klause wurde 956 von [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] dem [[Stift Quedlinburg]] geschenkt. Die unweit der kaiserlichen Jagdpfalz [[Bodfeld]] befindliche Höhle diente fortan frommen Einsiedlern als Unterkunft, so wird z.&amp;amp;nbsp;B. 1118 vom Tod eines &amp;#039;&amp;#039;Bernhardus presbyter solitarius de Laide sancti Michaelis&amp;#039;&amp;#039; berichtet. Nach einigen Jahren der Vorbereitung seit 1135 erfolgte gemäß den &amp;#039;&amp;#039;Annales Cistercienses&amp;#039;&amp;#039; am 28. Juli 1146 die offizielle Besetzung der Höhle und Kirche mit [[Zisterzienser]]mönchen aus dem [[Kloster Kamp]] unter Leitung des [[Abt]]es Roger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Bitten des Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg bestätigte Papst [[Innozenz II.]] 1146 die Klostergründung und die diesem bereits 1138/39 vom Quedlinburger Ministerialen Burchard geschenkten Güter in [[Marsleben]], Groß- und Klein-Ditfurt, Sülten und anderen Orten (heute meist Wüstungen in der Nähe von [[Quedlinburg]]). Burchard schloss sich dem neuen Konvent an. Im Zeitraum von 1151 bis 1167 wurde das Mönchskloster nach &amp;#039;&amp;#039;Evergodesrode&amp;#039;&amp;#039; an den unteren Talsausgang an der heutigen Stelle des [[Kloster Michaelstein|Klosters Michaelstein]] verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verfallene Höhle wurden in den Jahren 1884–1887 von Baurat Brinkmann wieder ausgegraben und zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grube Volkmar ==&lt;br /&gt;
Unweit des Volkmarskellers befindet sich die ehemalige Eisenerzgrube &amp;#039;&amp;#039;Volkmar&amp;#039;&amp;#039;. Die zunächst in [[Pinge|Pingen]] seit dem [[Mittelalter]] abgebauten [[Roteisenerz|Roteisenerze]] gehören genetisch zu den [[Sedimentär-exhalative Lagerstätten|sedimentär-exhalativen Lagerstätten]] vom Lahn-Dill-Typ. In der Grube &amp;#039;&amp;#039;Volkmar&amp;#039;&amp;#039; wurde das steilstehende Eisenerzlager im [[Firstenbau]] abgebaut. Die [[Hämatit|hämatitischen]] Eisenerze sind an die [[Devon (Geologie)|devonische]] [[Riffkalkstein|Riffkalksteine]] des [[Elbingeröder Komplex|Elbingeröder Komplexes]] gebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Béatrice Oesterreich: Geochemische Faziesanalyse devonischer Riffkarbonate des Elbingeröder Komplexes (östliches Rhenoherzynikum, Harz). Dissertation, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald 1990, 202 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ereignete sich 1893 eine Sprengstoffexplosion, die durch die komplizierte Handhabung von [[Dynamit]] bei Temperaturen unter 7&amp;amp;nbsp;°C verursacht wurde. Danach wurde die Grube stillgelegt. Der Bergverein zu Hüttenrode setzte 2007 den dabei ums Leben gekommenen Kumpeln ein Denkmal, das am Fahr- und Waldweg zwischen Eggeröder Brunnen–Volkmarskeller und dem Kloster Michaelstein bei Blankenburg steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern ==&lt;br /&gt;
Der frei zugängliche Volkmarskeller ist als Nr.&amp;amp;nbsp;87&amp;lt;ref name=&amp;quot;SteSteHWN&amp;quot; /&amp;gt; in das System der Stempelstellen der [[Harzer Wandernadel]] einbezogen. Die Höhle ist im mitteldeutschen Höhlenkataster unter der Nummer RÜ-19 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=953/ &amp;#039;&amp;#039;Volkmarskeller&amp;#039;&amp;#039;], in &amp;#039;&amp;#039;Rekonstruktionszeichnungen Deutscher Burgen&amp;#039;&amp;#039;, auf burgrekonstruktion.de&lt;br /&gt;
* [https://www.harzlife.de/extra/volkmarskeller.html Beschreibung und Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SteSteHWN&amp;quot;&amp;gt;Harzer Wandernadel: [http://www.harzer-wandernadel.de/stempelstellen/uebersichtskarte/stempelstelle-87-%20volkmarskeller/ &amp;#039;&amp;#039;Stempelstelle 87 / Volkmarskeller&amp;#039;&amp;#039;], auf harzer-wandernadel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate|NS=51.7878356666|EW=10.8726138333|type=landmark|region=DE-ST|dim=|elevation=446.3}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=111837410X|VIAF=1753147907502679210005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Sachsen-Anhalt|Volkmarskeller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau im Harz|Volkmarskeller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Volkmarskeller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle im Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Blankenburg (Harz))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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