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	<title>Volkmar Hopf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkmar_Hopf&amp;diff=1595100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: präz.</title>
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		<updated>2026-01-04T22:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;präz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2006-0054, Volkmar Hopf.jpg|mini|hochkant|Volkmar Hopf (1962)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkmar Hopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1906]] in [[Olsztyn|Allenstein]]; † [[22. März]] [[1997]] in [[Wiesbaden]]) war Jurist, während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Landrat im okkupierten [[Protektorat Böhmen und Mähren]] und nach Kriegsende [[Staatssekretär]] im [[Bundesministerium der Verteidigung]] und Präsident des [[Bundesrechnungshof]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Augenarztes Oskar Hopf studierte [[Rechtswissenschaft]] an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]]. Seit 1924 gehörte er wie schon sein Vater der [[Burschenschaft Teutonia Jena]] an,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der er 1975 austrat. In der Zeit von 1932 bis 1933 war er Magistratsrat und persönlicher Assistent des Oberbürgermeisters [[Hans Lohmeyer]] im ostpreußischen [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und stand der [[DNVP]] nahe. Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] trat er zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.331.314).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/16830288&amp;lt;/ref&amp;gt; Hopf war auch Mitglied im [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen (BNSDJ)]] und in der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV)]]. Er wechselte als Abteilungsleiter und Geschäftsführer zum [[Deutscher Gemeindetag|Deutschen Gemeindetag]] und beriet die Stadt [[Preußisch Friedland]] darüber, mit welcher Beschlussfassung in den städtischen Badeanstalten eine besondere Besuchszeit für die jüdische Bevölkerung festgesetzt werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Gruner: &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, S. 212, Dokument 64.  &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Gemeindetag ermöglicht der Stadt Preußisch Friedland am 26. Juli 1933 den teilweisen Ausschluss von Juden aus öffentlichen Badeanstalten, Schreiben des Geschäftsführers Hopf.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Hopf war Mitarbeiter bei der Erstellung eines Gesetzeskommentars &amp;#039;&amp;#039;Das neue Recht in Preußen&amp;#039;&amp;#039;, der hauptsächlich von [[Roland Freisler]] und [[Ludwig Grauert (Staatssekretär)|Ludwig Grauert]] ausgearbeitet worden war. Ab 1934 war er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im Kreis [[Landkreis Franzburg-Barth|Franzburg-Barth]] in Pommern. Er war ein Duzfreund von [[Dietrich Allers]], dem Geschäftsführer der Krankenmord-[[Aktion T4]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee269&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1939 war er Oberlandrat im [[Zlínský kraj|Kreis Zlín]] im vom [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] okkupierten [[Protektorat Böhmen und Mähren]]. Hopf forderte die Vollstreckung von Todesurteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franziska Augstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Duell&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Süddeutsche Zeitung]], 26. April 2014, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt; Alternierend zur Verwaltungstätigkeit wurde er zwischen 1940 und 1945 auch zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingezogen und in dieser Zeit im Amt vertreten. Er fungierte als [[Fluglehrer]], [[Flugzeugführer]] und [[Staffel (Militär)|Staffelkapitän]]. Hopf geriet schließlich im Dienstgrad [[Oberleutnant]] der Reserve in [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit arbeitete Hopf zunächst in [[Wiesbaden]] als Verbandssyndikus in der Düngemittelindustrie. Seit 1951 war im [[Bundesministerium des Innern]] beschäftigt, wo er zum [[Ministerialdirigent]]en aufstieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee269&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde Hopf ins Bundesministerium der Verteidigung versetzt, wo er 1956 als [[Ministerialdirektor]] die Leitung der Finanz- und Haushaltsabteilung übernahm. 1959 wurde Hopf beamteter Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Im Oktober 1962 wurde er wegen seiner Verwicklung in die [[Spiegel-Affäre]] kurzfristig beurlaubt. 1964 wurde Hopf zum Präsidenten des Bundesrechnungshofes&amp;lt;ref&amp;gt;Oscar W. Gabriel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch politisches System der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; S. 780.&amp;lt;/ref&amp;gt;  und zum Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung ernannt. 1971 trat Hopf in den Ruhestand. Er verstarb am 22. März 1997 in Wiesbaden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee269&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 erhielt Hopf den [[Preußenschild]], eine Auszeichnung der [[Landsmannschaft Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung?&amp;#039;&amp;#039; Kommunale Gemeinschaftsstelle f. Verwaltungsvereinfachung, Köln-Marienburg 1967, http://d-nb.info/367446758.&lt;br /&gt;
* Schoettle, E. - Schäfer, F. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Finanzwissenschaft und Finanzpolitik. Erwin Schoettle von Freunden und Kollegen gewidmet.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Friedrich Schäfer. J.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;Mohr, Tübingen 1964. Beiträge von Wilhelm Conrad etc. und Volkmar Hopf. https://d-nb.info/451267885&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  [[Bärbel Holtz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Weidmann, Hildesheim 2001 (&amp;#039;&amp;#039;Acta borussica.&amp;#039;&amp;#039; Band 12/II), ISBN  3-487-12704-0, S. 597.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 396.&lt;br /&gt;
*[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Zweite aktualisierte Auflage, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 269.&lt;br /&gt;
*[[Wolf Gruner]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945]].&amp;#039;&amp;#039;  Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Reich 1933–1937.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2008&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das neue Recht in Preussen: Ergänzbare Sammlg d. geltenden preuss. Rechts seit d. Reichsermächtigungsgesetz, unter Berücks. d. gesamten neuen Kommunalrechts&amp;#039;&amp;#039;. mit Erl.; [Nebst] Erg.; Lfg 1- / Roland Freisler; Ludwig Grauert. Unter Mitw. von Karl Krug, Berlin 1933 [https://d-nb.info/579408132 DNB].&lt;br /&gt;
*{{Der Spiegel|ID=46265504|Titel=&amp;#039;&amp;#039;Herr Präsident, das ist keine Antwort ..&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Gerhard Mauz|Jahr=1966|Nr=6|Seiten=|Kommentar=Hopfs Aussage vor dem Verfassungsgericht zur Spiegel-Affäre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Bundesrechnungshofes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124376932|VIAF=40310377}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hopf, Volkmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Bundesrechnungshof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberlandrat (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat in den besetzten Gebieten (1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okres Zlín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Franzburg-Barth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußenschildes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hopf, Volkmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Olsztyn|Allenstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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