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	<title>Volkmar Gabert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 12. Juli 2025 um 15:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkmar Gabert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1923]] in [[Dubí|Dreihunken (Drahůnky)]], [[Tschechoslowakei]]; † [[19. Februar]] [[2003]] in [[Unterhaching]]) war ein deutscher sozialdemokratischer [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Anton Gabert war Lehrer, Bürgermeister und Mitglied der [[Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik|Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gabert, Anton&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 211   &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Münchner Abkommen]] von 1938 und dem Einrücken der deutschen [[Wehrmacht]] in das [[Sudetenland]] floh er mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten nach Prag und emigrierte vor der Besetzung Tschechiens, der sogenannten „[[Zerschlagung der Rest-Tschechei]]“, 1939 nach England. Dort verdiente er als Landarbeiter, Monteur und Eisendreher seinen Lebensunterhalt. Zugleich betätigte er sich in sozialistischen Exiljugendgruppen und gehörte dem Exilvorstand der sudetendeutschen Sozialdemokraten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kam er als Übersetzer der amerikanischen Streitkräfte nach Bayern. Da nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wegen der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung]] der Deutschen eine Rückkehr in die Heimat nicht möglich war, ließ er sich in München nieder, wo er sich in der Betreuung von [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebenen]] engagierte. 1948 schloss er sich der [[SPD Bayern|bayerischen SPD]] an und beteiligte sich am Aufbau der Münchner Sozialdemokraten. Von 1950 bis 1957 war er Landesvorsitzender der [[Jusos|Jungsozialisten]] und von 1950 bis 1978 Mitglied des [[Bayerischer Landtag|bayerischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkmar Gabert war von 1962 bis 1976 Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag und wurde 1963 zum bayerischen Landesvorsitzenden gewählt. Er übte dieses Amt bis 1972 aus und errang bei den Landtagswahlen als [[Spitzenkandidat]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.tunnelaktion.de/presse-files7/110812-BR%20onlline%20ude%20kanditatur.pdf|title=Münchens OB als SPD-Spitzenkandidat? Ude will, nennt aber Bedingungen|publisher=Bayerischer Rundfunk|date=12. August 2011|accessdate=16. August 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die besten Ergebnisse für die bayerische SPD in der Nachkriegszeit: [[Landtagswahl in Bayern 1962|1962]]: 35,3 %, [[Landtagswahl in Bayern 1966|1966]]: 35,8 % und [[Landtagswahl in Bayern 1970|1970]]: 33,3 %. 1964 bis 1979 gehörte er dem Bundesvorstand der SPD an. 1976 bis 1978 war er 2. Vizepräsident des Bayerischen Landtags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde er als Nachfolger von [[Waldemar von Knoeringen]] Vorsitzender der [[Georg-von-Vollmar-Akademie]] und ab 1989 bis zu seinem Tode war er ihr Ehrenvorsitzender. 1971 bis 1988 fungierte Gabert als Geschäftsführender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der demokratischen Sozialisten im Alpenraum. Ab 1986 war er lange Jahre Vorsitzender der [[Seliger-Gemeinde]]. Von 1979 bis 1984 gehörte er als Abgeordneter dem [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] an. 1998 wurde er Mitglied des Verwaltungsrates des im Rahmen der [[Deutsch-Tschechische Erklärung|Deutsch-Tschechischen Erklärung]] eingerichteten deutsch-tschechischen Zukunftsfonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabert war seit 1950 mit Inge Kassler (1927–1994) verheiratet, die bis 1980 Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Bayern war und ebenfalls mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden war (4. Juli 1991). Von 1997 bis zu seinem Tod war Volkmar Gabert mit Ute, geborene Hageneder, verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1962: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1978: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVKSt|45/1979}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1983: [[Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Georg-von-Vollmar-Akademie#Waldemar-von-Knoeringen-Preis|Waldemar-von-Knoeringen-Preis]] der [[Georg-von-Vollmar-Akademie]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gabert, Volkmar&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 211&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119390795}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/stichwort/gabert.htm Volkmar Gabert auf der Website der Friedrich Ebert-Stiftung] (mit Foto)&lt;br /&gt;
* {{MdEP|856}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bayern.landtag.de/lebenslauf_ehemalige/lebenslauf_555600003008.html Volkmar Gabert in der Abgeordneten-Datenbank] des [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtags]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landtagsvizepräsidenten Bayern/SPD&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der SPD Bayern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste SPD-Fraktionsvorsitzende des Bayerischen Landtags}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119390795|LCCN=n/97/15648|VIAF=77124231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gabert, Volkmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gabert, Volkmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dubí|Dreihunken (Drahůnky)]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Unterhaching]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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