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	<title>Volker Lösch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volker_L%C3%B6sch&amp;diff=1796288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Justus Nussbaum: aktualisiert Rez+1</title>
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		<updated>2026-01-25T13:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert Rez+1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Volker Loesch Mannheim.jpg|mini|Volker Lösch (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volker Lösch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1963]] in [[Worms]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Regisseur|Theaterregisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Inszenierungen, in denen er Texte aus dem bürgerlichen [[Bildungskanon]] auf der Bühne mit [[Laienchor|Laienchören]] kontrastiert, die dokumentarisches Material und Erfahrungsberichte vortragen. Die Texte und Gesänge der [[Chor (Theater)|Chöre]] thematisieren soziopolitische Missstände und spiegeln die Probleme der – häufig unterprivilegierten – gesellschaftlichen Gruppe wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Schauspieler zum Regisseur ==&lt;br /&gt;
Lösch wuchs in [[Uruguay]]s Hauptstadt [[Montevideo]] auf. Kurz vor dem [[Staatsstreich in Uruguay 1973|Militärputsch 1973]] kehrte seine Familie nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1986 bis 1989 ließ Lösch sich in Kiel und Hamburg zum [[Schauspieler]] ausbilden und spielte unter anderem am [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Nationaltheater Weimar]], am [[Deutsches Theater Göttingen|Deutschen Theater Göttingen]] und am [[Theater am Neumarkt Zürich]]. Sein Debüt als Regisseur gab Lösch 1995 mit einer Inszenierung von  [[Edward Bond]]s &amp;#039;&amp;#039;Gerettet&amp;#039;&amp;#039; in der Züricher [[Rote Fabrik|Roten Fabrik]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.munzinger.de/search/go/document.jsp?id=00000027800 Munzinger: Volker Lösch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wandte sich von der Schauspielerei ab und war als Regisseur an zahlreichen Stadt- und Staatstheatern tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Inszenierung der &amp;#039;&amp;#039;[[Orestie]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Staatsschauspiel Dresden]] 2004 arbeitete Lösch erstmals mit einem Sprechchor, der die „außertheatrale Wirklichkeit“ unmittelbar in das Bühnengeschehen integrierte. Seitdem steht in seinen Inszenierungen dem Schauspielerensemble regelmäßig ein Chor von Laiendarstellern gegenüber. Die Laienchöre, die er mit [[Einar Schleef]]s vormaligem Choristen Bernd Freytag einstudiert, besetzt Lösch meist mit Vertretern verschiedenster sozialer Schichten, wie Erwerbslosen, Unternehmern, [[Migrant]]en oder verurteilten Straftätern, die biografisch grundierte Texte vortragen. Die Auseinandersetzung mit sozialen Fragen und gesellschaftlichen Konflikten zählt zum Kern von Löschs ästhetischer Programmatik: „Kunst ohne Anbindung an das Draußen, an die Zeit, in der ich lebe, finde ich sinnlos.“&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich ist kein Roman und kein Theaterstück heilig“ (Interview: Stefan Kirschner). In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Morgenpost&amp;#039;&amp;#039;, 10. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Aufsehen sorgte Lösch mit seiner Inszenierung des [[Naturalismus (Theater)|naturalistischen]] „Kampfstücks“ &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weber]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Gerhart Hauptmann]] am Staatsschauspiel Dresden im Oktober 2004. Aufgrund von provokativen Texte des  aus 33 Dresdner Bürger bestehenden Laienchores, in denen verschiedene Politiker und personen des öffentlichen Lebens beschimpft wurden, erwirkte der Bühnenverlag [[Felix Bloch Erben]] eine [[Vorläufiger Rechtsschutz|einstweilige Verfügung]] am [[Landgericht Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/kultur/buecher/-die-weber--subversiv-oder-volksverhetzend--3554464.html Stern: Die Weber – subversiv oder volksverhetzend?]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Produktion musste stark gekürzt und umbenannt werden (&amp;#039;&amp;#039;Die Dresdner Weber&amp;#039;&amp;#039;).  Auch die Fernsehmoderatorin [[Sabine Christiansen]] ging rechtlich gegen die Inszenierung vor, da eine Textpassage eine implizite Morddrohung gegen sie enthielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/theater-streit-gericht-stoppt-dresdner-weber-inszenierung-a-329428.html Spiegel: Gericht stoppt Dresdner „Weber“-Inszenierung]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Theaterzeitschrift [[Die Deutsche Bühne]] kürte Löschs Inszenierung 2005 zur „Inszenierung des Jahres“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausregisseur am Schauspiel Stuttgart ==&lt;br /&gt;
Von 2005 bis 2013 war Volker Lösch Hausregisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am [[Staatstheater Stuttgart|Schauspiel Stuttgart]]. Dort inszenierte er 2007 [[Euripides]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Medea (Euripides)|Medea]]&amp;#039;&amp;#039; mit einem Migrantinnenchor. Zu dieser Stuttgarter Inszenierung produzierte der Filmregisseur Thomas Lauterbach 2007 den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Hochburg der Sünden&amp;#039;&amp;#039;, der bei dem [[Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm|Dok-Festival Leipzig]] 2008 als „Bester deutscher Dokumentarfilm“ mit der Goldenen Taube ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2008 warf Lösch gemeinsam mit Beate Seidel am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus Hamburg]] in der umstrittenen Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?&amp;#039;&amp;#039; frei nach &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade|Marat/Sade]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Weiss]] abermals Fragen nach [[Soziale Gerechtigkeit|sozialer Gerechtigkeit]] auf. Für Kontroversen sorgte die namentliche Nennung zahlreicher lokaler Vermögensmillionäre auf der Bühne. Die Inszenierung wurde zum [[Berliner Theatertreffen]] 2009 eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Berliner [[Schaubühne am Lehniner Platz]] zeigte Lösch im Dezember 2009 eine moderne Adaption von [[Alfred Döblin]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin Alexanderplatz (Roman)|Berlin Alexanderplatz]]&amp;#039;&amp;#039;. Lösch verband die Geschichte des aus der Haft entlassenen Kleinverbrechers Franz Biberkopf mit den Erfahrungen von heutigen Gefangenen und Haftentlassenen unter der Leitfrage, wie der einzelne in einer kriminalisierten Gesellschaft (Bankenskandale, Schmiergeld- und Parteispendenaffären) „anständig“ bleiben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschs Inszenierung von [[Friedrich Schiller|Schillers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Räuber]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Theater Bremen]] vom Februar 2010 wurde durch das Online-Magazin [[Nachtkritik.de]] zu einer der zehn besten Inszenierungen deutschsprachiger Theater im Jahr 2010 gewählt. Die Inszenierung arbeitete mit einem Chor aus jungen Bremerinnen und Bremern, die sich dem radikal [[Politische Linke|linken Spektrum]] zugehörig fühlen, und ließ diese auf die [[68er-Bewegung|68er-Generation]] ihrer Eltern und Großeltern treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Lösch bereits für die Stuttgarter Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Endstation Stammheim&amp;#039;&amp;#039; 2007 nach Zeugnissen aktuellen Widerstands gesucht hatte, schloss er sich 2010 dem Protest gegen das umstrittene [[Verkehrswegebau|Verkehrs-]] und [[Städtebau]]projekt [[Stuttgart 21]] an. Im Juli 2010 regte er gemeinsam mit dem Schauspieler [[Walter Sittler]] den Stuttgarter „[[Schwabenstreich]]“ an: „Jeden Abend um 19 Uhr ertönt ein neuer Schwabenstreich: Eine Minute Krach mit allem, was laut ist, es kann auch die eigene Stimme sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Kahle-Steinweh: Von der Lust, auf Topfdeckel zu schlagen, in: &amp;#039;&amp;#039;Theater heute&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 11, November 2010, S. 47–51, hier S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lösch beteiligte sich mit einem Stuttgarter Bürgerchor, der Texte von Peter Weiss und Bürgerparolen skandierte, an den Stuttgarter [[Protest gegen Stuttgart 21|Montagsdemonstrationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Dezember 2010 hatte in der Berliner Schaubühne Löschs Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Lulu – Die Nuttenrepublik&amp;#039;&amp;#039; Premiere. In der Produktion verband der Autor Versatzstücke aus den [[Frank Wedekind|Wedekind]]-Stücken &amp;#039;&amp;#039;[[Erdgeist (Wedekind)|Erdgeist]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Büchse der Pandora (Drama)|Die Büchse der Pandora]]&amp;#039;&amp;#039; mit „Texten von Berliner Sexarbeiterinnen“. Im Januar 2012 inszenierte Lösch auf Einladung des Goethe-Instituts im [[Teatro Solís]] in Montevideo in einer freien Produktion die &amp;#039;&amp;#039;Antigona Oriental&amp;#039;&amp;#039;, in der er einstige politische Gefangene der [[Geschichte Uruguays|uruguayischen Militärdiktatur]] zu Wort kommen und die Namen bekannter Folterer vortragen ließ, die später unbehelligt in der uruguayischen Gesellschaft lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschs Inszenierung der Heimkehrertragödie &amp;#039;&amp;#039;[[Draußen vor der Tür]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Schaubühne am Lehniner Platz|Berliner Schaubühne]] verknüpfte [[Wolfgang Borchert|Borcherts]] Vorlage im Januar 2013 mit Auszügen aus Abhörprotokollen deutscher Kriegsgefangener in britischer und amerikanischer Haft, die dokumentieren, dass einfache Wehrmachtsoldaten an der Ermordung der Zivilbevölkerung und der Juden beteiligt waren. Ausgewertet hatten die Protokolle der Historiker [[Sönke Neitzel]] und der Sozialpsychologe [[Harald Welzer]] (&amp;#039;&amp;#039;Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben&amp;#039;&amp;#039;, 2011). Eva Behrendt bezeichnete es als „Coup, dass Volker Lösch und Stefan Schnabel das viel gespielte Nachkriegsdrama [...] mit dem konfrontieren, was deutsche Soldaten im Krieg tatsächlich getan bzw. welchen Taten sie beigewohnt haben“&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Behrendt: Tod und Meisterschaft, in: &amp;#039;&amp;#039;Theater heute&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3, März 2013, S. 14–17, hier S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dass Lösch das Stück als Verdrängungsdrama neu akzentuiert habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freier Regisseur ==&lt;br /&gt;
Mit einer stark bearbeiteten Fassung von [[Max Frisch]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Biedermann und die Brandstifter]]&amp;#039;&amp;#039; bescherte Lösch dem [[Theater Basel]] im Februar 2014 den „ersten nennenswerten Aufreger seit Jahren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Reuter: Der verkrampfte Volkswille, in: &amp;#039;&amp;#039;Theater heute&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 4, April 2014, S. 18–21, hier S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Löschs „Chor der Feuerwehrleute“, der sich aus Studenten der [[Hochschule der Künste Bern|Berner Hochschule der Künste]] zusammensetzte, rappte und skandierte „galliges Gedankengut aus der Populistenecke: Elsässer besetzen alle Supermarktkassen, deutsche Beamte die Schweizer Bundesämter! Ägypter verbauen die Alpen! Kosovaren stechen arglose Omas ab! Auf Cartoons im Hintergrund sieht das Publikum drastische Parodien auf [[Schweizerische Volkspartei|SVP]]-Wahlplakate: Alpenkühe tragen [[Burka]]. Eine arabische Schlepper-Vagina kommt mit Flüchtlingsbarken über der Schweizer Landkarte nieder.“ Lösch traf dabei offenbar „ins Schwarze. Was daran zu erkennen ist, dass ein SVP-naher Lokalredakteur der ‚[[Basler Zeitung]]‘ kurz nach der Premiere drauflos bellt, Lösch missachte ‚in krasser Weise den Volkswillen‘ und zeige ‚sein wahres Gesicht, nämlich das eines Antidemokraten‘, was keinen aufrechten Schweizer wundern dürfe, Lösch sei ja Deutscher.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Reuter: Der verkrampfte Volkswille, in: &amp;#039;&amp;#039;Theater heute&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 4, April 2014, S. 18–21, hier S. 18–20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Inszenierung endete damit, dass der Feuerwehrchor eine Gruppe von Ausländern mit Benzin übergoss und Zündhölzer anriss. In einer überraschenden Wende „sind es am Ende die Schweizer, die Fluchtkorridore aus ihrem zerrütteten Staat gen Norden suchen. Doch die Deutschen haben die Grenzen dicht gemacht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Reuter: Der verkrampfte Volkswille, in: &amp;#039;&amp;#039;Theater heute&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 4, April 2014, S. 18–21, hier S. 20, mit Zitaten aus: Aaron Agnolazza: Bühne frei für einen Brandstifter, in: [http://bazonline.ch/kultur/theater/Buehne-frei-fuer-einen-Brandstifter/story/23177623 &amp;#039;&amp;#039;Basler Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 5. März 2014].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Premiere des neuen Stücks &amp;#039;&amp;#039;Das Blaue Wunder&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Freyer (Dramatiker)|Thomas Freyer]] und [[Ulf Schmidt (Dramatiker)|Ulf Schmidt]], an dem der Regisseur Lösch auch mitgeschrieben hat, kam das [[Staatsschauspiel Dresden]] am 26. Januar 2019 heraus. Die Inszenierung bietet „ein [[Sketch]]- und Typenkabarett“ zwischen [[Groteske]] und [[Satire]], bei dem die [[Alternative für Deutschland|AfD]] in Zitaten aus Parteiprogrammen, Aufsätzen und Reden durch den Kakao gezogen wird. Die Wochenzeitung [[Die Zeit]] veröffentlichte im Vorfeld ein Dossier mit Schlaglichtern aus den Proben. Die zehn Schauspieler turnen über ein imposantes Bühnenbild von [[Cary Gayler]], das zuvorderst aus einem echten metallenen Schiffsrumpf besteht. Um in den rasanten Rollen- und Szenenwechseln die Übersicht zu wahren, hat Ausstatterin [[Carola Reuther]] „je nach Klasse strahlend blaue Uniformen für die Kapitänsebene, Lodenjacken für die bessere Gesellschaft und Matrosenanzug für die Malocher entworfen“. Im Schlussbild treten sie als Chor auf, rufen: „Mischt euch ein!“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=16340&amp;amp;Itemid=100190 Das Blaue Wunder – In Dresden lässt Volker Lösch zusammen mit Thomas Freyer und Ulf Schmidt die AfD zu Wasser], nachtkritik.de vom 26. Januar 2019, abgerufen am 28. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 inszenierte Lösch mit &amp;#039;&amp;#039;Stadt der Arbeit&amp;#039;&amp;#039; am [[Musiktheater im Revier]] einen weiteren Text von Ulf Schmidt. Das Stück basiert auf Interviews mit fünfzehn arbeitslosen Gelsenkirchenern und thematisiert die Hürden und Schwachstellen des deutschen Arbeitsmarktes und des [[Jobcenter]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nd-aktuell.de/artikel/1157523.volker-loesch-hamster-in-kaefigen.html Neues Deutschland: Hamster in Käfigen. Theaterkritik]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Inszenierung stehen die Gelsenkirchener Bürger gemeinsam mit Ensemblemitgliedern auf der Bühne stehen und konfrontieren das Theaterpublikum mit ihren Lebensrealitäten. Der Rahmen des Stückes wird durch Ensemblemitglieder des Theaters gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Heppekausen |url=https://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=20047:stadt-der-arbeit-musiktheater-im-revier-gelsenkirchen-volker-loesch-laesst-arbeitslose-in-einem-stueck-wachruetteltheater-zwischen-wut-gebruell-und-musical-attituede-ihre-biografie-erzaehlen&amp;amp;catid=1842&amp;amp;Itemid=40 |titel=Stadt der Arbeit – Musiktheater im Revier Gelsenkirchen – Volker Lösch lässt Arbeitslose in einem Stück Wachrütteltheater zwischen Wut-Gebrüll und Musical-Attitüde ihre Biografie erzählen |sprache=de-de |abruf=2022-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 wurde sein Stück &amp;#039;&amp;#039;Der Tartuffe oder Kapital und Ideologie&amp;#039;&amp;#039; zum [[Berliner Theatertreffen]] eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recht auf Jugend&amp;#039;&amp;#039; am Schauspiel Bonn (10/2022)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dreigroschenoper&amp;#039;&amp;#039; am Staatsschauspiel Dresden (10/2023)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Käsch und Naziss&amp;#039;&amp;#039; am Saarländischen Staatstheater (9/2025)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Candide oder der Optimismus&amp;#039;&amp;#039; am Staatsschauspiel Dresden (1/2026)&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Bartsch: [https://nachtkritik.de/nachtkritiken/deutschland/sachsen/dresden/staatsschauspiel-dresden/candide-staatsschauspiel-dresden-volker-loesch-und-soeren-voima-fuehren-voltaires-einfaeltigen-helden-als-anwalt-der-apokalypsebewussten-vor &amp;#039;&amp;#039;Weltreisendes Unglück&amp;#039;&amp;#039;: Candide oder der Optimismus - Staatsschauspiel Dresden], Rezension auf nachtkritik.de, erschienen und abgerufen am 25. Januar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Engagement ==&lt;br /&gt;
Volker Lösch nimmt immer wieder in den Tagesmedien und an anderen Orten zu fach- und allgemeinpolitischen Fragen Stellung, so in den Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[taz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe etwa: „Ich bin zur See gefahren“. Kapitalismuskritik. Sein Theater polarisiert – der Regisseur Volker Lösch im Gespräch, 16. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;[[junge Welt]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe etwa: &amp;quot;Ziel ist, mit dem Stück in die Kieze zu gehen.&amp;quot; Ein Theaterstück thematisiert die Ursachen des Notstands an deutschen Krankenhäusern. Ein Gespräch mit Volker Lösch.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist einer der Teilnehmer des Künstlerforums der der &amp;#039;&amp;#039;jungen Welt&amp;#039;&amp;#039; eng verbundenen Kulturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Melodie und Rhythmus|Melodie &amp;amp; Rhythmus]]&amp;#039;&amp;#039; im Juni 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.melodieundrhythmus.com/.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Europawahl 2024]] war Lösch Erstunterzeichner der Kampagne &amp;#039;&amp;#039;Wir wählen [[Die Linke|links]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wirwaehlenlinks.de/ |titel=Wir wählen links! {{!}} |sprache=de-DE |abruf=2024-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009: [[Berliner Theatertreffen]] für &amp;#039;&amp;#039;Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Lessing-Preis des Freistaates Sachsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/kultur/buecher/literatur-lessing-preis-fuer-regisseur-volker-loesch_aid_785549.html Lessing-Preis für Regisseur Volker Lösch, focus.de, 22. Juli 2012, abgerufen am 23. Juli 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: [[Berliner Theatertreffen]] für &amp;#039;&amp;#039;Der Tartuffe oder Kapital und Ideologie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hermann Abmayr (Journalist)|Hermann G. Abmayr]], Volker Lösch, [[Gangolf Stocker]], [[Sabine Leidig]], [[Winfried Wolf (Politiker)|Winfried Wolf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart 21 oder: Wem gehört die Stadt?&amp;#039;&amp;#039; (In Zusammenarbeit mit [[Lunapark21]] – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie). PapyRossa, Köln 2011.&lt;br /&gt;
* Volker Lösch, Gangolf Stocker, Sabine Leidig, Winfried Wolf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oben bleiben! – Die Antwort auf Heiner Geißler&amp;#039;&amp;#039;. PapyRossa, Köln 2011.&lt;br /&gt;
* Christoph Engelhardt, Egon Hopfenzitz, Sabine Leidig, Volker Lösch, Walter Sittler, Winfried Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Empört Euch – weiter! Neue Argumente gegen Stuttgart 21. An einen Ministerpräsidenten und eine Kanzlerin&amp;#039;&amp;#039;. PapyRossa, Köln 2013.&lt;br /&gt;
* Volker Lösch: &amp;#039;&amp;#039;Macht endlich was!&amp;#039;&amp;#039; In: [[Haus Bartleby]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kapitalismustribunal]]&amp;#039;&amp;#039;, Zur Revolution der ökonomischen Rechte (Das rote Buch). Herausgegeben von [[Alix Faßmann]], [[Anselm Lenz]] und [[Hendrik Sodenkamp]]. Übersetzt von Corinna Popp, Viktor Kucharski, Anselm Lenz. Haus Bartleby e.&amp;amp;nbsp;V., Passagen Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-7092-0220-3, S. 117–120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Engelbrecht: &amp;#039;&amp;#039;Weber, Woyzeck, Wunde Dresden. Ein Versuch über Volker Löschs chorische Theaterarbeiten am Staatsschauspiel Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Tectum, Marburg 2013.&lt;br /&gt;
* Stefan Schnabel: &amp;#039;&amp;#039;Volkstheater der Zukunft. Die Gruppe Volker Lösch und der Dresdner Bürgerchor&amp;#039;&amp;#039;. Vorwerk 8, Berlin 2024. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Thomas Lauterbach: &amp;#039;&amp;#039;Hochburg der Sünden&amp;#039;&amp;#039;. BRD: INDI-Film/[[Südwestrundfunk|SWR]] 2007/08 (79 Min.).&lt;br /&gt;
* Johanna Schickentanz: &amp;#039;&amp;#039;Abgeschminkt: Volker Lösch&amp;#039;&amp;#039;. BRD: ZDF Theaterkanal 2010 (15 Min.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1025727770}}&lt;br /&gt;
* [http://www.staatstheater.stuttgart.de/schauspiel/ensemble/regie.php?id=15 Lösch-Portrait des Schauspiels Stuttgart]&lt;br /&gt;
* [http://www.goethe.de/kue/the/reg/reg/hl/loe/deindex.htm Lösch-Portrait des Goethe-Instituts]&lt;br /&gt;
* [https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-gespraech-am-samstag/audio-theaterregisseur-volker-loesch-inszeniert-angst-in-bonn-100.amp WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Mosaik Samstagsgespräch vom 6. November 2021: &amp;#039;&amp;#039;Theaterregisseur Volker Lösch inszeniert „Angst“ in Bonn&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025727770|LCCN=n2011037035|VIAF=22846003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Losch, Volker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lösch, Volker&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theaterregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1963&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worms]], Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Justus Nussbaum</name></author>
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