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	<title>Volker Külow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T06:47:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-30T22:59:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2013-12-17 - Volker Külow - Sächsischer Landtag - 1457.jpg|mini|Volker Külow, 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Volker Külow 3621256705 crop.jpg|mini|Volker Külow, 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volker Külow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1960]] in [[Leipzig]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Die Linke]]). Er war von 2004 bis 2014 Mitglied des [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Volker Külow ist ein Sohn des Kabarettisten und Schauspielers [[Edgar Külow]]. Nach dem Abitur absolvierte Külow seinen [[Wehrdienst]] von 1979 bis 1982 bei der [[Nationale Volksarmee|NVA]]. Von 1982 bis 1986 schloss sich eine Ausbildung an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] zum [[Diplomlehrer]] [[Marxismus-Leninismus]]/[[Geschichte]] der [[Arbeiterbewegung]] an. Dort [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er 1988 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor|Dr. phil.]]&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete von 1988 bis 1992 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] an der Universität Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 2002 war er Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten [[Barbara Höll]] und [[Täve Schur]]. Anschließend war er bis zu seiner Landtagsmitgliedschaft ein Jahr als freier Journalist, Lektor und Autor tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.volker-kuelow.de/ueber_mich/ |titel=Dr. Volker Külow |werk=volker-kuelow.de |offline=1 |archiv-url=https://archive.is/2015.01.18-163627/http://www.volker-kuelow.de/ueber_mich/ |archiv-datum=2015-01-18 |abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volker Külow ist geschieden und hat zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Volker Külow wurde 1980 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Im Juni 2004 wurde er für die [[PDS]] in den Leipziger [[Stadtrat]] gewählt. Im März 2006 unterzeichnete Külow den Gründungsaufruf der vom [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] (BfV) beobachteten, als [[Linksextremismus|linksextremistisch]] eingestuften [[Antikapitalistische Linke|Antikapitalistischen Linken]] (AKL).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sahra-wagenknecht.de/kontext/controllers/document.php/7.2/6/041a.pdf |titel=Gründungsaufruf „Für eine antikapitalistische Linke“ |datum=2006-03 |format=PDF |abruf=2020-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 22. September 2007 bis zum 5. März 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=LVZ-Online |url=http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipzigs-Linke-waehlen-Adam-Bednarsky-zum-neuen-Parteichef |titel=Parteitag – Leipzigs Linke wählen Adam Bednarsky zum neuen Parteichef – LVZ - Leipziger Volkszeitung |werk=www.lvz.de |abruf=2016-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war er Vorsitzender des Stadtverbandes der Partei DIE LINKE. Seines umstrittenen Führungsstils wegen traten in den Monaten Januar und Februar des Jahres 2008 fünf Stadtvorstandsmitglieder (darunter drei WASG-Mitglieder) zurück. Külow verfolgte als Vorsitzender von DIE LINKE.Leipzig einen Kurs der haushaltsorientierten Sozialpolitik und stieß damit zunehmend auf Kritik aus den eigenen Reihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Mitglied des Sächsischen Landtags war Volker Külow von Oktober 2004 bis September 2014. Dort war er während der 4. Wahlperiode (2004–2009) Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien und im Untersuchungsausschuss &amp;#039;&amp;#039;Versäumnisse und Fehlentscheidungen der Staatsregierung und ihrer Mitglieder bei der Landesbank Sachsen Girozentrale ([[Sachsen LB]])&amp;#039;&amp;#039;. In der 5. Wahlperiode war Külow erneut Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien. Er war zudem [[Kulturpolitik|kulturpolitischer]] Sprecher der [[Linksfraktion]]. Bei der [[Landtagswahl in Sachsen 2014]] verlor Külow sein Abgeordnetenmandat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete_fraktionen/abgeordnete/alphaliste.aspx |titel=Alle Abgeordneten im Überblick |hrsg=Landtag Sachsen |offline=1 |archiv-url=https://archive.is/2014.10.02-065805/http://www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete_fraktionen/abgeordnete/alphaliste.aspx |archiv-datum=2014-10-02 |abruf=2018-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stasi-Mitarbeit ==&lt;br /&gt;
Überregionale Aufmerksamkeit erregte Volker Külow durch seinen Umgang mit seiner Vergangenheit als [[inoffizieller Mitarbeiter]] des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS). Unter den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Bernau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ostap&amp;#039;&amp;#039; arbeitete er für das MfS und forschte bis Herbst 1989 Mitbürger gegen Bezahlung heimlich aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus-428632&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Wendt |url=http://www.focus.de/politik/deutschland/linkspartei-zehn-prozent-stasi_aid_428632.html |titel=LINKSPARTEI: „Zehn Prozent Stasi“ |werk=[[Focus Online]] |datum=2009-08-24 |abruf=2018-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Stasi-Informanten bekennt sich Külow zu der Richtigkeit der Unterlagen, die die [[BStU|Birthler-Behörde]] vorgelegt hat. Er bekennt sich zu seiner [[Nachrichtendienst|geheimdienstlichen]] Tätigkeit, die er auch heute noch  {{&amp;quot; |in Ordnung}} findet und als {{&amp;quot; |legitim}} bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Focus]]: [http://www.focus.de/politik/deutschland/spionage-intelligente-genossen_aid_199460.html &amp;#039;&amp;#039;Intelligente Genossen&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 38, 2004]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]: &amp;#039;&amp;#039;Gefühlte Ehrlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. 13. März 2007, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linksfraktion im Landtag sowie der Landesvorstand der Partei haben sich hinter Volker Külow gestellt und sein Verbleiben in der Fraktion beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://pds-fraktion-sachsen.de/pressedatenbank/Export/PM/PM.php?PNR=4907 |titel=Fraktion und Landesvorsitzende begrüßen Erklärung von Volker Külow |titelerg=Presseinformation 55 / 2007 |datum=2007-02-15 |offline=1 |archiv-url=https://archive.is/2008.04.12-150359/http://pds-fraktion-sachsen.de/pressedatenbank/Export/PM/PM.php?PNR=4907 |archiv-datum=2008-04-12 |abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Seiten der anderen Fraktionen im Landtag wurde Külow zum [[Mandat (Politik)|Mandats]]&amp;amp;shy;verzicht aufgefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;Leipziger Volkszeitung: &amp;#039;&amp;#039;Stasi-Vorwürfe: PDS-Fraktion behält Külow in ihren Reihen&amp;#039;&amp;#039;. 15. Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Art. 118 der [[Verfassung des Freistaates Sachsen|sächsischen Verfassung]] hat der Sächsische Landtag am 14. Dezember 2007 mit den Stimmen&amp;lt;ref&amp;gt;86 Ja-Stimmen, 32 Nein-Stimmen, 3 Enthaltungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]], [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] – nur mit der Zustimmung auch letzterer kam die erforderliche [[Zweidrittelmehrheit]] zustande&amp;lt;ref name=&amp;quot;junge Welt&amp;quot;&amp;gt;junge Welt: [https://www.jungewelt.de/2007/12-15/045.php &amp;#039;&amp;#039;»Rechtsstaatliche Maßstäbe gelten für mich nicht«&amp;#039;&amp;#039;], 15. Dezember 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; – entschieden, [[Abgeordnetenanklage]] gegen Külow zu erheben.&lt;br /&gt;
Külow kritisierte die Klage und sprach von parteipolitischer Instrumentalisierung. Nirgendwo sonst in ganz Europa sei es möglich, {{&amp;quot; |Politiker ihres Mandats aufgrund von Verfehlungen aus der Vergangenheit zu entheben, die in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Ausübung ihres Mandats stehen.}} Die politische Arbeit in den Nachwendejahren interessiere niemanden. Seine 30-jährige politische Biographie sei stattdessen auf {{&amp;quot; |meine 18monatige Stasi-Zusammenarbeit runtergekürzt}} worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;junge Welt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Dezember 2008 wies der [[Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen|Sächsische Verfassungsgerichtshof]] den Klageantrag als unzulässig ab, da „der Beschlussfassung im Landtag keine wirksame Abstimmung über die tatbestandsmäßigen Voraussetzungen einer Abgeordnetenanklage zu Grunde lag“ und „der Landtagsbeschluss den Gegenstand der Anklage nicht ausreichend bestimmt“ habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.verfassungsgerichtshof.sachsen.de/content/945.php |text=Verfassungsgerichtshof verwirft Abgeordnetenanklage als unzulässig |wayback=20180206073547}}, Pressemitteilung des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes, 11. Dezember 2008 (SächsVerfGH, Beschluss vom 11. Dezember 2008 – Vf. 151-IX-07)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Holzapfel, Andreas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Landtag: 4. Wahlperiode 2004–2009 (Volkshandbuch)&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Stand 12. Juni 2006, Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreitbach 2006, ISBN 978-3-87576-566-3, S. 83&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete_fraktionen/abgeordnete/abgeordneter.do/754 |text=Volker Külow auf der Website des Landtags |wayback=20140411230745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1104858266|LCCN=nr95028055|VIAF=659296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kulow, Volker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Külow, Volker&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Die Linke), MdL, inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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