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	<title>Volker Handloik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:27:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volker_Handloik&amp;diff=710719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Leben */ konkreter</title>
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		<updated>2025-10-26T10:47:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; konkreter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Volker Handloik 2000.jpg|miniatur|Volker Handloik]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volker Handloik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1961]] in [[Rostock]]; † [[11. November]] [[2001]] bei [[Dasht e-Qaleh]], Provinz [[Takhar]], Nordost-[[Afghanistan]]) war ein freier [[Journalist]] und [[Reporter]]. &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Volker Handloik wuchs in Rostock auf. Er besuchte die Oberschule in Rostock und machte von 1978 bis 1981 eine Ausbildung zum Offset-Rotationsdrucker in der Druckerei der &amp;#039;&amp;#039;[[Ostsee-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in Rostock, der damaligen [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Bezirkszeitung. Den Beruf als Rotationsdrucker übte er nach Abschluss seiner Lehre bis 1982 aus. Er jobbte anschließend im VEB Fischfang Rostock und bei der Reichsbahn. Über seine Tätigkeit als Bremser und Rangierer bei der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] kam er 1984 nach [[Berlin]]. In Berlin und seiner Heimatstadt studierte er von 1984 bis 1989 Kunstgeschichte. Aus den 1980er Jahren stammen auch seine ersten journalistischen Versuche. So veröffentlichte die &amp;#039;&amp;#039;Ostsee-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; in Rostock 1987 einen Artikel Handloiks über sozialistische Architektur in der Stadt. Ehemalige Kollegen aus Rostock bezeichneten Handloik, der nebenbei Punk-Comics herausgab, in dieser Zeit als [[Punk]]er.  Mit [[Heinz Havemeister]], Michael Thulin (d.&amp;amp;nbsp;i. [[Klaus Michael]]) und [[Susanne Schleyer]] gab er von 1988 bis 1990 die nicht offizielle Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Liane&amp;#039;&amp;#039; heraus. Von 1989 bis 1991 war er als Buchautor und Ausstellungskurator tätig. 1990 organisierte er eine &amp;#039;&amp;#039;[[Digedags]]&amp;#039;&amp;#039;-Ausstellung in Leipzig, deren Katalog als Sondernummer der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Liane&amp;#039;&amp;#039; erschien. Von 1991 bis 1992 war er als Pressereferent eines Jugendzentrums in Berlin tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handloik, der sich für Jazzmusik begeisterte, spielte [[Saxophon]] und spielte in den Berliner Bands „Expander des Fortschritts“ und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Skeptiker]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1992 arbeitete der mit angesehenen Journalistenpreisen ausgezeichnete Reporter, der als Journalist [[Autodidakt]] war, frei für verschiedene Medien. Sein besonderes Interesse galt dabei der Kriegsberichterstattung. Handloik kam 1995 in [[Grosny]] ([[Tschetschenien]]), von wo er für den &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete, nur knapp mit dem Leben davon, als vor dem Haupteingang des Regierungsgebäudes, in dessen Nähe er sich aufhielt, eine Autobombe explodierte. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, 61 wurden verletzt. Im Jahr 2000 zog Handloik, der neben Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch auch Russisch sprach, nach Moskau, behielt aber noch ein Zimmer bei einer Freundin in Berlin im Stadtbezirk [[Prenzlauer Berg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete für Zeitungen, Zeitschriften und Magazine wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[National Geographic Society|National Geographic]]&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|stern]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Focus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Mare (Zeitschrift)|mare]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[GEO (Zeitschrift)|GEO]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Merian (Reisemagazin)|Merian]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Reporter&amp;#039;&amp;#039;. Er kam zusammen mit zwei französischen Journalistenkollegen in Nordost-Afghanistan ums Leben, als die Gruppe von sechs Reportern in einen Hinterhalt der [[Taliban]] geriet. Handloik war im Auftrag des Stern auf Recherchereise gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod in Afghanistan ==&lt;br /&gt;
Volker Handloik war im November 2001 zusammen mit dem Reporter der australischen Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[The Sydney Morning Herald]]&amp;#039;&amp;#039;, Paul McGeough, den französischen Reportern Johanne Sutton, Pierre Billaud und Véronique Rebeyrotte sowie dem russischen Journalisten Levon Sedunts auf Einladung des Nordallianz-Kommandanten Amer Bashir im Kalakata-Gebirge im Nordosten Afghanistans unterwegs. Bashir wollte den Reportern den Sieg der Nordallianz über die Taliban vor Augen führen. Das gepanzerte Fahrzeug wurde bei Dunkelheit aus drei Richtungen mit Granaten und Gewehren angegriffen. Das Fahrzeug bremste im Kugelhagel. Handloik, der auf dem Dach gesessen hatte, stürzte hinunter. Auch [[Johanne Sutton]] (* 1. Dezember 1966 in [[Casablanca]]), Reporterin bei Radio France Internationale, und [[Pierre Billaud]] (* 21. Mai 1970 in [[Agen]]) vom französischen Hörfunksender RTL fielen vom Fahrzeug oder sprangen ab. Die Leichen von Handloik, Sutton und Billaud wurden am nächsten Tag in ein Camp der Nordallianz gebracht. Der Australier McGeough berichtete, er habe eine Schusswunde an Handloiks Kopf gesehen. Der Tod der drei Journalisten löste eine Debatte über Gefahren der Kriegsberichterstattung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1995 wurde Handloik für den [[Egon-Erwin-Kisch-Preis]] nominiert. 1998 war seine Reportage „Nachtwind – vier Geschichten vom Meer“ für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;mare&amp;#039;&amp;#039; beim angesehenen [[Hansel Mieth|Hansel-Mieth]]-Preis für Printmedien unter den zehn besten Reportagen des Jahres. Den Hansel-Mieth-Preis erhielt Handloik 2003 [[postum]] für die nach seinem Tod in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;mare&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichten Reportagen „Die Riviera der Rechtgläubigen“ (Heft 30, 2002) und „Die Frau, die keine purpurnen Hosen besaß“ (Heft 31, 2002). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120585766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120585766|LCCN=n/97/38531|VIAF=64841613}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Handloik, Volker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Handloik, Volker&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Kriegsberichterstatter und Musiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]], [[DDR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Dasht e-Qaleh]], Provinz [[Takhar]], Nordost-[[Afghanistan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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