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	<title>Volker Frommann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tohma: Link</title>
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		<updated>2025-07-27T10:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volker Frommann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1944]] in [[Unterpörlitz]]; † [[5. März]] [[1973]] in [[Berlin]]) war ein [[Todesopfer an der Berliner Mauer]], da er bei einem [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|Fluchtversuch]] tödlich verunglückte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Hermann Hertle: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Mauer. Biografie eines Bauwerkes.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Ch.&amp;amp;nbsp;Links Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-86153-649-9, S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er versuchte die Grenzanlagen der [[Berliner Mauer]] zwischen den Stadtteilen [[Berlin-Pankow|Pankow]] und [[Bezirk Wedding|Wedding]] zu überwinden und starb an den Folgen eines Sprungs aus einer fahrenden S-Bahn nahe der Sektorengrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Absolvierung der Schulzeit begann er eine Schlosserlehre im &amp;#039;&amp;#039;VEB Glasmaschinenbau Ilmenau&amp;#039;&amp;#039;. Bereits zu dieser Zeit stand er der gesellschaftlichen Entwicklung in der [[DDR]] kritisch gegenüber und engagierte sich in der [[Junge Gemeinde (evangelisch)|Jungen Gemeinde]]. Im April 1960 wurde sein Heimatort von den Behörden der DDR zum [[Volkseigenes Gut|Vollgenossenschaftlichen Dorf]] deklariert, was einer Zwangsenteignung der Bauern entsprach. Während des anberaumten Festes sorgte Volker Frommann zusammen mit einem Freund für einen Kurzschluss, indem er eine Eisenkette über eine den Ort versorgende Stromleitung warf. Nach monatelangen intensiven Ermittlungen des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)]] wurden die beiden Jugendlichen verhaftet. Wegen dieses Deliktes verurteilte sie das [[Bezirksgericht Suhl]] am 17. November 1960 wegen „staatsgefährdender Gewaltakte“ zu drei Jahren Zuchthaus. Da ihnen außerdem der Diebstahl von vier Dosen Ananas aus dem Kulturhaus nachgewiesen wurde, erfolgte eine weitere Verurteilung wegen „Diebstahls von gesellschaftlichem Eigentum“ zu sechs Monaten Freiheitsentzug. Die Haft verbrachte er im Stasi-Untersuchungsgefängnis in [[Suhl]], in den Zuchthäusern [[Untermaßfeld]] und [[Halle (Saale)]] sowie im Gefängnis &amp;#039;&amp;#039;Jugendhaus [[Torgau]]&amp;#039;&amp;#039;, dem späteren [[Jugendwerkhof Torgau]]. Wegen guter Führung wurde er im August 1962 auf Bewährung entlassen. Im gleichen Jahr unternahm er einen Fluchtversuch über die [[Tschechoslowakei]], bei dem er erneut verhaftet wurde. Bis 1964 war er im Zuchthaus Untermaßfeld inhaftiert. Anschließend arbeitete er als Schlosser und in einer Glasmalerei. Wegen psychischer Folgen der mehrfachen Inhaftierungen begab er sich in psychotherapeutische Behandlung und erlernte [[Autogenes Training]]. Ende der 1960er Jahre heiratete er eine Ärztin und wohnte zurückgezogen in seinem Heimatort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1973 versuchte er gegen 0.45&amp;amp;nbsp;Uhr in Berlin die Grenzanlagen der Berliner Mauer zu überwinden. Bei dem Sprung aus einer fahrenden S-Bahn zwischen den Bahnhöfen [[Bahnhof Berlin-Pankow|Pankow]] und [[Bahnhof Berlin Schönhauser Allee|Schönhauser Allee]] zog er sich schwere Verletzungen zu. Die dortige [[Bahnstrecke Berlin-Pankow–Berlin Schönhauser Allee|S-Bahn-Strecke]] führte im Bereich der [[Bösebrücke]] direkt durch das Grenzgebiet. Er war nicht mehr ansprechbar, als er von einer Streife der [[Transportpolizei]] neben den Gleisen und noch 50&amp;amp;nbsp;Meter vom eigentlichen Grenzgebiet entfernt gefunden wurde. Nach dem Transport in das [[Klinikum im Friedrichshain|Krankenhaus im Friedrichshain]] erlag er dort am 5. März 1973 seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Krankenschwester dieses Krankenhauses, die mit seiner Frau früher die Schwesternschule besucht hatte, informierte die Eltern Volker Frommanns von dessen Tod an der Berliner Mauer. Von den Behörden der DDR wurden der Familie die genauen Todesumstände vorenthalten. Volker Frommann wurde auf dem Friedhof in Unterpörlitz begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mahnmal &amp;#039;&amp;#039;Fenster des Gedenkens&amp;#039;&amp;#039; der [[Gedenkstätte Berliner Mauer]] wird an ihn mit einem Bild in einem der Fenster erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Schulz (Maueropfer)|Dietmar Schulz]] wurde 1963 im gleichen Grenzabschnitt bei einem Fluchtversuch von einer S-Bahn erfasst und starb wenig später an seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kratzel]] wurde 1965 im gleichen Grenzabschnitt bei einem Fluchtversuch von einer S-Bahn erfasst und tödlich verletzt.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Taubmann]] wurde 1981 während eines Fluchtversuchs im gleichen Grenzabschnitt beim Sprung von einem fahrenden Güterzug von diesem überrollt und tödlich verletzt.&lt;br /&gt;
* [[Ingolf Diederichs]] blieb 1989 während eines Fluchtversuchs im gleichen Grenzabschnitt beim Sprung von einer fahrenden S-Bahn am Zug hängen und wurde dabei tödlich verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Hermann Hertle]], [[Maria Nooke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961 - 1989. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer. Links, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-517-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171344/frommann-volker?n Porträt mit Fotos von Volker Frommann bei chronik-der-mauer.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-10-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frommann, Volker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer der Berliner Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ilmenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frommann, Volker&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches Todesopfer der Berliner Mauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unterpörlitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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